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ᐅ BILLY Regal Lautstärke reduzieren – wie funktioniert das?

Erstellt am: 26.10.22 16:37
L
lazaroge
L
lazaroge
26.10.22 16:37
Hallo zusammen,

ich habe vor kurzem ein BILLY Regal von IKEA gekauft, um dort einige Lautsprecher und Audio-Komponenten unterzubringen. Allerdings ist mir aufgefallen, dass das Regal durch das Material und die Konstruktion den Schall relativ stark reflektiert und teilweise verstärkt – besonders die Rückwand verursacht eine Nachhallzeit, die die Lautstärke gefühlt erhöht.

Meine Frage lautet deshalb konkret: Wie kann man die Lautstärke bzw. die durch das BILLY Regal verursachten Verstärkungen und Reflexionen bestmöglich reduzieren?

Ich denke da an Maßnahmen wie das Dämmen der Rückwand, das Vermeiden harter Oberflächen oder das Einbringen von Schallabsorbern, bin mir aber nicht sicher, welche Lösungen sich im Alltag wirklich bewähren und wie man sie am besten umsetzt.

Hat hier jemand praktische Erfahrungen oder Tipps, um den Klang bei Nutzung eines BILLY Regals mit darin stehenden Lautsprechern deutlich zu verbessern bzw. die gefühlte Lautstärke zu reduzieren?

Ich freue mich auf eure Vorschläge und Hinweise!
T
tutan
26.10.22 17:09
lazaroge schrieb:
Meine Frage lautet deshalb konkret: Wie kann man die Lautstärke bzw. die durch das BILLY Regal verursachten Verstärkungen und Reflexionen bestmöglich reduzieren?

Hey,

coole Fragestellung! Ich kenne das Problem ganz gut, weil ich auch ein paar Lautsprecher in einem BILLY Regal laufen habe. Die gute Nachricht: Man kann einiges machen, ohne das ganze Regal abzureißen oder High-End-Dämmplatten zu verbauen 😉

Erstens hilft es oft schon, mit Textilien zu arbeiten. Also hinten oder an den Seiten dünne Filzplatten oder Teppichreste reinzukleben. Die schlucken einen Teil der Reflexionen und dämpfen den Schall.

Dann kann man auch überlegen, Rückwände aus dünner Schaumstoffmatte auszutauschen oder zusätzlich hinter die vorhandene Rückwand zu kleben. Das schluckt ordentlich Nachhall.

Und ganz wichtig: Die Lautsprecher möglichst ein kleines Stück vom Regalinnenraum weg aufstellen, sodass sie nicht direkt an der Rückwand oder an den Kanten stehen. Dadurch wird weniger direkt reflektiert.

So kommst du mit einfachen Mitteln schon mal deutlich weiter. Manchmal ist weniger Aufwand sogar mehr 😉 Viel Erfolg!
L
lorena
27.10.22 10:42
tutan schrieb:
Die gute Nachricht: Man kann einiges machen, ohne das ganze Regal abzureißen oder High-End-Dämmplatten zu verbauen 😉

Ergänzend zu den Tipps von tutan möchte ich gerne einen technischeren Blick auf das Thema werfen, weil es einige wichtige Details gibt.

Die Reflexionen an den Innenflächen des BILLY Regals entstehen durch die Kombination aus den glatten Spanplatten und einer vorhandenen Rückwand, die meist ebenfalls hart und dünn ist. Diese erzeugt stehende Wellen und erhöht die Nachhallzeit vor allem bei Mittel- und Hochtonfrequenzen, was den Klang tatsächlich lauter und unangenehmer macht.

Eine bewährte Maßnahme ist, die Rückwand teilweise oder vollständig durch eine schallabsorbierende Materialschicht zu ersetzen. Beispiele: Spezial-Absorberplatten aus Melaminharzschaum (z.B. Basotect) oder günstiger auch Akustikschaumstoff, der mit Sprühkleber fixiert wird.

Wichtig ist dabei die Dicke der Dämmung: mindestens 2-3 cm sind sinnvoll, sonst ist die Wirkung wenig ausgeprägt. Neben der Rückwand kann man auch die Seitenwände mit dünnen Absorbern versehen, um Diffusion und Reflektionen weiter zu reduzieren.

Außerdem empfehle ich, die Lautsprecher nicht direkt an die Rückwand zu schieben. Ein Abstand von 10-20 cm verringert die Rückkopplungen und verbessert das Klangbild.

Eine letzte Anmerkung: Das Regal selbst ist als Schallreflektor nicht zu unterschätzen. Alternativ kann man die Rückwand leicht entkoppeln, zum Beispiel mit Distanzstreifen, damit diese nicht direkt auf dem Regal anliegt und resoniert.

Lazaroge, wie groß sind deine Lautsprecher und in welcher Höhe stehen sie normalerweise? Das könnte hier für weitere Tipps wichtig sein.
G
Genevieve
28.10.22 08:26
lorena schrieb:
Die Reflexionen an den Innenflächen des BILLY Regals entstehen durch die Kombination aus den glatten Spanplatten und einer vorhandenen Rückwand, die meist ebenfalls hart und dünn ist.

Das stimmt so weit, allerdings würde ich an dieser Stelle gerne ergänzend kritisch hinterfragen, ob das alleinige Dämmen der Rückwand wirklich die beste Lösung ist.

Denn je nachdem, wie das Regal genau positioniert ist (z.B. Wandnähe, Raumgröße), könnten auch andere Faktoren wie Bassreflexionen von Boden und Decke eine größere Rolle spielen als die glatten Flächen des Regals an sich.

Zudem führt verstärktes Dämmen manchmal zu einem "toten" Klangbild, das nicht jeder als angenehm empfindet. Wichtig ist, mit den Maßnahmen niemals pauschal eine maximale Schalldämmung anzustreben, sondern gezielt die problematischen Frequenzen zu adressieren – also eher eine Kombination aus Absorption und Diffusion.
lazaroge schrieb:
Ich denke da an Maßnahmen wie das Dämmen der Rückwand, das Vermeiden harter Oberflächen oder das Einbringen von Schallabsorbern, bin mir aber nicht sicher, welche Lösungen sich im Alltag wirklich bewähren und wie man sie am besten umsetzt.

Aus meiner Sicht lohnt es sich, wenn du mit Messungen oder einer App einmal die dominante Frequenz der Nachhallzeit ermittelst, bevor du größere Umbauten vornimmst. So kannst du gezielter Bassfallen oder Absorber planen und vermeidest unnötigen Aufwand und Kosten.

Außerdem würde ich anregen, auch mit Möbelarrangements zu experimentieren. Manchmal hilft es schon, das Regal oder die Lautsprecher minimal zu verschieben, um die Reflexionen vorteilhafter zu beeinflussen.

Was genau für eine Art von Lautsprecher setzt du denn ein (Regal-Boxen, Standlautsprecher, Aktivboxen)? Das wirkt sich nämlich auch auf die Effektivität der Maßnahmen aus.
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