ᐅ Wie umgehen mit steigender Grundsteuerlast?
Erstellt am: 07.12.24 12:36
Teimo198814.02.25 21:30
nordanney schrieb:
Bedeutet in Bayer: mittelgroßes Grundstück in München mit brandneuer Luxusvilla = kleine Grundsteuer vs. riesiges Grundstück auf dem Land mit normalen sanierungsbedürftigem Haus = hohe Grundsteuer (natürlich in Abhängigkeit der Hebesätze)
Also wird ein Manager in München "belohnt" und der Landmaschinentechniker nebst Hausfrau auf dem Land bestraft?
Läuft auch richtig gut in Bayern.Kann man so sehen. Ich würde aber sagen, dass wir von der Belastung trotzdem besser fahren wie z.b. Baden-Württemberg. Da hängt die Grundsteuer nur von Grundstücksgröße und Bodenrichtwert ab. Wenn man halt in einer Region mit hohen Bodenrichtwerten lebt (trifft eigentlich auf ganz Südbayern aber eben auch Süd-BW zu) wird das teurer als das bayerische Modell. Mit anderen Bundesländern kenne ich mich ehrlich gesagt nicht aus, da geographisch einfach zu weit weg.GeraldG02.03.25 21:32
Bei uns in BW auf dem Dorf sind die meisten gesunken.
Die Bekannten in der Stadt mit Einfamilienhäusern zahlen so 30% mehr. Eine Freundin in der Stadt hat es besonders hart getroffen, da ihr als Garten genutzes 800qm Grundstück, welches direkt neben ihrem bewohnten Grundstück liegt, kostet nun ein Vielfaches. Da nicht bebaut, war das bei der alten Rechenmethode recht günstig, jetzt ist es knapp 50% teurer als ihr bebautes Grundstück. (Bebaute Grundstücke werden mit Faktor 0,9 multipliziert, unbebaute mit 1,3)
Die Bekannten in der Stadt mit Einfamilienhäusern zahlen so 30% mehr. Eine Freundin in der Stadt hat es besonders hart getroffen, da ihr als Garten genutzes 800qm Grundstück, welches direkt neben ihrem bewohnten Grundstück liegt, kostet nun ein Vielfaches. Da nicht bebaut, war das bei der alten Rechenmethode recht günstig, jetzt ist es knapp 50% teurer als ihr bebautes Grundstück. (Bebaute Grundstücke werden mit Faktor 0,9 multipliziert, unbebaute mit 1,3)
Aloha_Lars03.03.25 14:30
GeraldG schrieb:
Bei uns in BW auf dem Dorf sind die meisten gesunken.
Die Bekannten in der Stadt mit Einfamilienhäusern zahlen so 30% mehr. Eine Freundin in der Stadt hat es besonders hart getroffen, da ihr als Garten genutzes 800qm Grundstück, welches direkt neben ihrem bewohnten Grundstück liegt, kostet nun ein Vielfaches. Da nicht bebaut, war das bei der alten Rechenmethode recht günstig, jetzt ist es knapp 50% teurer als ihr bebautes Grundstück. (Bebaute Grundstücke werden mit Faktor 0,9 multipliziert, unbebaute mit 1,3)Dann geht es ja endlich in die richtige Richtung. Meiner Meinung nach müssten baureife, aber unbebaute Grundstücke deutlich teurer werden, damit dort endlich ein wenig Bewegung in den Markt kommt. Dieses "Ich halte das Grundstück für meine Enkel" ist hier zumindest im Bereich der Schwäbischen Alb fast schon Standard. Sorgt aber dafür, dass immer mehr junge Familien weg ziehen müssen.
Tolentino03.03.25 15:46
Wenn es denn Bauland ist, ja. Leider gibt es bei uns häufig Grundstücke, wo das Bauamt sagt, das ist Grünland, bebeauen verboten und das Finanzamt sagt, hach da könnte man doch nen Mehrfamilienhaus drauf bauen, Ertragswert 50 TEUR Grundsteuer entsprechend...
Und die sitzen bei uns im gleichen Haus.
Und die sitzen bei uns im gleichen Haus.
MachsSelbst03.03.25 15:48
Stellt sich halt auch immer die Frage, ob man zwingend noch die letzten grünen Flecken in den Städten verdichten und bebauen muss.
nordanney03.03.25 15:51
MachsSelbst schrieb:
die letzten grünen Flecken in den Städten verdichten und bebauen muss.Das sind oftmals ungepflegte Brachen. Grüner Fleck ist relativ. Nachverdichtung geht auch verträglich. Z.B. Aufstockungen um ein Geschoss - DG - ist auch eine Nachverdichtung, ohne das es jemandem weh tut. Machen viele Wohnungsgenossenschaften o.ä.
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