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ᐅ Wie umgehen mit steigender Grundsteuerlast?


Erstellt am: 07.12.24 12:36

MachsSelbst12.01.25 13:12
Die soziale Absicherung wird aber nur teilweise über Steuern bezahlt, sondern über Sozialabgaben, die inzwischen gute 40% des Lohns ausmachen.

Und wenn ich so in die Welt schaue, dann geht es uns tatsächlich noch sehr gut. Aber das dreht sich leider gerade, weil wir uns eine soziale Hängematte erlauben, die wir uns eigentlich gar nicht mehr leisten können.
Wenn man ehrlich ist, leben wir seit 20, 25 Jahren nur noch von der Substanz, wirklich neue zukunftsfähige Branchen haben wir nicht...
wiltshire12.01.25 13:17
MachsSelbst schrieb:

Und wenn ich so in die Welt schaue, dann geht es uns tatsächlich noch sehr gut. Aber das dreht sich leider gerade, weil wir uns eine soziale Hängematte erlauben, die wir uns eigentlich gar nicht mehr leisten können.
Ich schaue da eher auf das andere Ende. Laut Bundesbank stieg das Vermögen privater Haushalte allein im 2. Quartal 2024 um 136Mrd.€. Bei 42 Mio Haushalten wären das etwas über 1000€ im Monat. Rate mal auf wie wenige private Haushalte sich das verteilt?
Aus meiner Sicht leisten wir uns zu viele sehr reiche Menschen mit sehr viel Vermögenszuwachs.
Arauki1112.01.25 14:19
Bei uns lag am Samstag der Brief der Gemeinde im Briefkasten.
Grundsteuer steigt für uns von €240.- auf €360.-/Jahr.
Nun denn...
MachsSelbst12.01.25 14:45
Wir haben das höchste Steueraufkommen aller Zeiten übrigens.
Arauki1112.01.25 17:37
Arauki11 schrieb:

Grundsteuer steigt für uns von €240.- auf €360.-/Jahr.
Bei uns ist es so, dass diese Steuer, wie auch andere, solch wiederkehrende Kosten emotionslos und auch gleich bezahlt werden. Das ist eben so und wir sehen das so:
Jesse Custer schrieb:

Möglichkeit 2: sich ob der fehlenden Änderbarkeit keinen Kopp machen und schlicht zahlen
Tigerlily12.01.25 18:21
nordanney schrieb:

Welches Bundesland?
das ist die entscheidende Frage; die Bundesländer konnten eigene Regelungen zur neuen Grundsteuer festlegen.
In BW zählt nur der Bodenrichtwert x Grundstücksgröße.
Im Ergebnis wird Wohnen in begehrter Lage ( = hoher Bodenrichtwert) auf viel Grund teurer und umgekehrt.
Es wird eine Lenkungswirkung eintreten, dass man im Ballungsraum für den Luxus „Garten ums Haus“ eben mehr zahlen muss.
Wohnen auf weniger Grund wird günstiger.

Persönlich bin ich auch nicht begeistert, dass unsere Grundsteuer um 50% steigt (der Bescheid kam gestern), aber ich kann es nachvollziehen und finde es sinnvoll, weil Grundstücke/Wohnraum bei uns Mangelware sind und die Preise/ Mieten immer weiter steigen.
Uns tut die Erhöhung aktuell nicht wirklich weh, wir profitieren ja hoffentlich vom gestiegenen Bodenrichtwert beim Verkauf, wenn wir dann mal alt und grau sind und den Garten nicht mehr schaffen und unsere Kinder nicht vor Ort wohnen und täglich nach uns schauen und uns solche Arbeiten alle abnehmen und darauf hoffen, das Haus nach unseren Ableben übernehmen zu können
( gibts das Modell überhaupt noch ausser beim Adel, wo der Stammsitz des Hauses weitergegeben werden muss?)

Wer noch ein richtig großes Grundstück hat, muss ggf. überlegen, eine Nachverdichtung zuzulassen, damit sinkt die Grundsteuer wieder.
Für unsere Mieter in der ETW wird es dagegen günstiger.
grundsteuerbodenrichtwertgarten