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ᐅ Wie umgehen mit steigender Grundsteuerlast?


Erstellt am: 07.12.24 12:36

wiltshire16.01.25 11:22
So, nun habe ich auch mal meine Grundsteuerbescheide geöffnet.
Und Überraschung: Ich zahle in 2025 822,76 mehr als in 2024.
Der Waldteil unseres Grundstücks, wird nun mit einer Grundsteuer von 5,61€ für 1,27 Ha besteuert
Haus und Baugrundstück haben eine Bewertung von 164,89 durch das Finanzamt bekommen, das sind 8,89 mehr als zuvor. Der Hebesatz der Gemeinde wurde zudem recht drastisch von 903 auf 1245 erhöht. Daraus ergibt sich eine Zahllast von 2092,03€ (lustigerweise inklusive Winterdienst)
Neu ist, dass unsere Auffahrt, die eine eigene Gemarkung hat, als unbebautes Baugrundstück eingestuft wurde und dafür 139,41€ fällig werden. Für diesen Grundstücksteil gab es zuvor keine Grundsteuerabgaben. Da werde ich ein mal nachhaken, denn dieses Grundstück ist ja nun nicht bebaubar.

Alles in Allem ist es keine Kostensteigerung, die mich in der Lebensführung beeinträchtigt und gemäß "Eigentum verpflichtet" ist das dann eben der Teil, den ich im wahren Sinne des Wortes beizusteuern habe.
Neuer von Da16.01.25 13:25
Bei uns von knapp 161€ auf 444,56€ hebesatz ist gleich geblieben und der Messbetrag von 61€ auf 108,43€ gestiegen.
wiltshire17.01.25 11:46
In unserem Ort mit rund 22Tsd Einwohnern gibt es nun eine Online-Petition, die den Gemeinderat dazu auffordert die Steigerung des Hebesatzes der Grundsteuer zurückzunehmen. Diese Umfrage rennt viral. Leider kann man nicht "für" und "wider" dazuschreiben und es gibt keine inhaltliche Auseinandersetzung, sondern nur eine sich einseitig aufputschende Menschenmenge. So was ist in aktueller Aufregung ohne Mitdenken schnell unterschrieben. Wer sich mit den Hintergründen vertraut macht sieht das sofort anders - auch viele, die bereits unterschrieben haben.
Unser Ort würde ohne diese Erhöhung ohne eigene Misswirtschaft insbesondere Dank der gestiegenen Kreisumlage drohen in ein Haushaltssicherungsverfahren zu rutschen. Sämtliche freiwillige Leistungen für Bürger wie das kostenlose Busticket für Schüler, der preiswerte Zugang zum Schwimmbad, die Bücherei, moderne Schul- und Kindergartenausstattung etc. würden dann zwangsläufig gestrichen. Ich möchte nicht wissen, wie groß das Geschrei wäre, wenn das einträte.
HausKaufBayern17.01.25 11:55
Bei uns im 2 Familien Haus mit 1650m2 Grund in Bayern von
~200€ pro Wohnung (90-100m2)
nun auf
~500€ pro Wohnung.

d.h. In Summe 1000€ anstatt 400€. Falls wir mal nicht mehr vermieten weil wir den Platz brauchen wird das echt ein zuckerschlecken.
kbt0917.01.25 13:33
wiltshire schrieb:

Wer sich mit den Hintergründen vertraut macht sieht das sofort anders - auch viele, die bereits unterschrieben haben.
Unser Ort würde ohne diese Erhöhung ohne eigene Misswirtschaft insbesondere Dank der gestiegenen Kreisumlage drohen in ein Haushaltssicherungsverfahren zu rutschen. Sämtliche freiwillige Leistungen für Bürger wie das kostenlose Busticket für Schüler, der preiswerte Zugang zum Schwimmbad, die Bücherei, moderne Schul- und Kindergartenausstattung etc. würden dann zwangsläufig gestrichen. Ich möchte nicht wissen, wie groß das Geschrei wäre, wenn das einträte.
... und, es gibt ja nicht nur freiwillige Kosten, die gedeckt werden wollen. Auch, ich sage mal Pflichtkosten. Mit Blick auf Grundsteuer, also letztendlich Wohnraum/Grundstücke, ist das Wohnstraßenerhaltung, Straßenreinigung und gerade jetzt im Winter auch wieder Eis- und Schneeräumung. In all diesen Bereichen arbeiten auch Mitbürger/innen, die auch bezahlt werden wollen, anständig bezahlt werden wollen.

Und deshalb ist es auch gut, dass diese Kosten auf Mieter umgelegt werden dürfen sage ich als Mieterin, denn man profitiert ja unmittelbar davon.
Evolith20.01.25 11:51
kbt09 schrieb:

... und, es gibt ja nicht nur freiwillige Kosten, die gedeckt werden wollen. Auch, ich sage mal Pflichtkosten. Mit Blick auf Grundsteuer, also letztendlich Wohnraum/Grundstücke, ist das Wohnstraßenerhaltung, Straßenreinigung und gerade jetzt im Winter auch wieder Eis- und Schneeräumung. In all diesen Bereichen arbeiten auch Mitbürger/innen, die auch bezahlt werden wollen, anständig bezahlt werden wollen.

Und deshalb ist es auch gut, dass diese Kosten auf Mieter umgelegt werden dürfen sage ich als Mieterin, denn man profitiert ja unmittelbar davon.

Die sollen ja auch gerne mehr Geld versuchen einzunehmen, aber dann bitte auf einer vernünftigen Basis. Das über diese willkürliche Wertermittlung der Grundstücke zu machen, ist ein Unding. Warum wird überhaupt das Haus mit berechnet? Ich erwarte eher einen Punktekatalog, der nachvollziehbar den Wert des Grundstückes berechnet. Fertig. Ob dann da eine baufällige Hütte drauf steht oder ein neues Einfamilienhaus ist doch egal. Es geht um die Begleichung der Kosten, die im Rahmen eines Grundstückes entstehen. Motiviert vielleicht auch die leerstehenden Grundstücke an den Mann zubringen.
Ansonsten finde ich es völlig ok, eine Art lokale Sozialsteuer zu nutzen. Dort werden dann die Kosten für alle möglichen freiwilligen Leistungen (Bibliothek, Schulbusse, ...) transparent dargestellt. Dann der Anteil pro Einwohner Ü18 ermittelt.
grundsteuergrundstückebaugrundstückhebesatzwohnung