Hallo zusammen, ich plane gerade, meine Ikea Besta Möbelstücke mit Tapeten neu zu gestalten und suche nach möglichst spezifischen Tipps und Tricks, wie ich dabei am besten vorgehe.
Dabei interessiert mich besonders, welche Tapetenarten sich eignen, wie ich die Tapeten auf die glatten Oberflächen am besten anbringe, und ob ich vorher noch etwas grundieren oder schleifen sollte. Auch bin ich unsicher, ob ich komplette Türen und Korpusse bekleben sollte oder ob es besser ist, nur einzelne Flächen oder Rückwände zu bekleben, um ein stimmiges Ergebnis zu erzielen.
Hat jemand Erfahrung damit, wie man eine langlebige, saubere und optisch ansprechende Oberfläche auf den Besta-Modulen schafft? Wäre auch hilfreich, wenn ihr Tipps zum Werkzeug oder zur Vorbereitung habt. Danke schon einmal im Voraus!
Dabei interessiert mich besonders, welche Tapetenarten sich eignen, wie ich die Tapeten auf die glatten Oberflächen am besten anbringe, und ob ich vorher noch etwas grundieren oder schleifen sollte. Auch bin ich unsicher, ob ich komplette Türen und Korpusse bekleben sollte oder ob es besser ist, nur einzelne Flächen oder Rückwände zu bekleben, um ein stimmiges Ergebnis zu erzielen.
Hat jemand Erfahrung damit, wie man eine langlebige, saubere und optisch ansprechende Oberfläche auf den Besta-Modulen schafft? Wäre auch hilfreich, wenn ihr Tipps zum Werkzeug oder zur Vorbereitung habt. Danke schon einmal im Voraus!
Ich würde zuerst die Möbeloberflächen leicht anschleifen, damit die Tapete besser haftet. Dann auf jeden Fall eine Grundierung oder Tapetenkleister verwenden, der für Möbel geeignet ist. Tapeten am besten nass einkleben, so lassen sie sich gut positionieren und blasen bilden sich seltener.
Hallo kedirk68, das ist ein tolles Projekt! Ich kann deine Unsicherheit gut verstehen, denn die glatten Oberflächen bei Ikea Besta sind nicht ideal für Tapeten. Vorweg ein paar Grundlagen:
- Schleifen ist Pflicht, aber nur leicht mit feinem Schleifpapier (Körnung 220). So entsteht eine raue Oberfläche für den besseren Halt.
- Grundieren mit einem Haftprimer oder einem speziellen Möbelprimer ist sehr wichtig. Die Grundierung sorgt dafür, dass der Kleber besser hält und die Tapete nicht sofort beschädigt wird.
- Bei der Auswahl der Tapete solltest du auf dünnere, eher Vliestapeten oder Tapeten aus Papier mit mattem Finish setzen. Vinyltapeten sind schwieriger und auch schwerer klebbar auf Möbeln.
- Für das Aufbringen hilft es, die Tapete mit Tapetenkleister, der für Möbel geeignet ist, leicht mit einem Schwamm oder einer weichen Walze anzudrücken. Luftblasen kannst du mit einer Folie und einem Rakel abschrubben.
Zum Bekleben komplett oder nur Teile: Ich persönlich empfehle nur Flächen zu bekleben, die sichtbar und nicht stark beansprucht sind, zum Beispiel die Türen oder Rückwände. Bei Schubladenfronten eher vorsichtig sein, da die oft bewegt werden und die Tapete dann Schaden nehmen könnte.
Werkzeugtechnisch: Schwamm, Rakel, feines Schleifpapier, Maßband, Wasserwaage für gerade Linien, Schneidemesser und evtl. eine Unterlage zum Schneiden.
Ich hoffe, das hilft dir schon mal weiter!
- Schleifen ist Pflicht, aber nur leicht mit feinem Schleifpapier (Körnung 220). So entsteht eine raue Oberfläche für den besseren Halt.
- Grundieren mit einem Haftprimer oder einem speziellen Möbelprimer ist sehr wichtig. Die Grundierung sorgt dafür, dass der Kleber besser hält und die Tapete nicht sofort beschädigt wird.
- Bei der Auswahl der Tapete solltest du auf dünnere, eher Vliestapeten oder Tapeten aus Papier mit mattem Finish setzen. Vinyltapeten sind schwieriger und auch schwerer klebbar auf Möbeln.
- Für das Aufbringen hilft es, die Tapete mit Tapetenkleister, der für Möbel geeignet ist, leicht mit einem Schwamm oder einer weichen Walze anzudrücken. Luftblasen kannst du mit einer Folie und einem Rakel abschrubben.
Zum Bekleben komplett oder nur Teile: Ich persönlich empfehle nur Flächen zu bekleben, die sichtbar und nicht stark beansprucht sind, zum Beispiel die Türen oder Rückwände. Bei Schubladenfronten eher vorsichtig sein, da die oft bewegt werden und die Tapete dann Schaden nehmen könnte.
Werkzeugtechnisch: Schwamm, Rakel, feines Schleifpapier, Maßband, Wasserwaage für gerade Linien, Schneidemesser und evtl. eine Unterlage zum Schneiden.
Ich hoffe, das hilft dir schon mal weiter!
Annedeo schrieb:
Ich persönlich empfehle nur Flächen zu bekleben, die sichtbar und nicht stark beansprucht sind, zum Beispiel die Türen oder Rückwände.Das ist ein sehr wichtiger Hinweis. Ergänzend würde ich empfehlen, vor der Bearbeitung alle Metall- oder Kunststoffteile (Griffe, Scharniere) abzubauen, damit die Oberfläche glatt ist und sich keine Klebereste an diesen Teilen bilden. Außerdem kann es sinnvoll sein, nach dem Tapetenkleben einen klaren Acryllack aufzutragen, der die Tapete vor Feuchtigkeit und Abrieb schützt.
lis64 schrieb:
Ich würde zuerst die Möbeloberflächen leicht anschleifen, damit die Tapete besser haftet.Danke für den Tipp zum Schleifen, ich dachte immer, dass es reichen würde, wenn ich die Oberfläche abwische. Jetzt sehe ich, dass ein feines Anrauen wirklich wichtig ist.
CHENNE schrieb:
vor der Bearbeitung alle Metall- oder Kunststoffteile (Griffe, Scharniere) abzubauenDas hatte ich genauso vor, weil ich Angst hatte, dass die Tapete dadurch beschädigt wird oder schlecht passt.
Mich beschäftigt noch die Frage, ob ich für den Kleber am besten klassischen Tapetenkleister nutze oder ob es speziellere Kleber für Möbel gibt? Ich will ja eine möglichst langlebige Lösung, die auch Feuchtigkeit im Alltag aushält.
Gibt es diesbezüglich spezifische Empfehlungen oder Erfahrungswerte?
Zu deiner Frage bezüglich der Klebstoffwahl:
- Klassischer Tapetenkleister funktioniert meist nur bei Papier- oder Vliestapeten im Innenraum gut, ist aber nicht optimal auf glatten Möbeloberflächen.
- Spezielle Sprühkleber für Möbelfolien oder Kontaktkleber können langlebiger sein, sind aber schwerer wieder zu entfernen.
- Ich empfehle eher einen Möbel- oder Kunstharzkleber, der flexibel genug ist, Haften auf glatten Oberflächen und etwas Wasserbeständigkeit bietet.
Wichtig ist auf jeden Fall, die Verarbeitungshinweise des Klebers zu beachten und vorher an einer unauffälligen Stelle zu testen.
Zusätzlich kann bei fertig beklebten Flächen ein Klarlack oder Schutzfilm aufgetragen werden, um Kratzer und Schmutz abzuweisen.
- Klassischer Tapetenkleister funktioniert meist nur bei Papier- oder Vliestapeten im Innenraum gut, ist aber nicht optimal auf glatten Möbeloberflächen.
- Spezielle Sprühkleber für Möbelfolien oder Kontaktkleber können langlebiger sein, sind aber schwerer wieder zu entfernen.
- Ich empfehle eher einen Möbel- oder Kunstharzkleber, der flexibel genug ist, Haften auf glatten Oberflächen und etwas Wasserbeständigkeit bietet.
Wichtig ist auf jeden Fall, die Verarbeitungshinweise des Klebers zu beachten und vorher an einer unauffälligen Stelle zu testen.
Zusätzlich kann bei fertig beklebten Flächen ein Klarlack oder Schutzfilm aufgetragen werden, um Kratzer und Schmutz abzuweisen.
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