Schraubfundament als günstige Alternative zur Bodenplatte?

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manohara

manohara

die Methode mit den Schrauben finde ich genial gut, aber Erfahrungen damit habe ich nicht.
Was ich nicht verstehe:
"Schraubfundament als günstige Alternative zur Bodenplatte"
Was da ersetzt wird sind doch die tiefreichenden Beton-Pfosten.
Eine Bodenplatte braucht es in jedem Fall, oder nicht?
 
S

Schwabe23

such mal nach Staudenschreiner, der macht sowas, ist bekannt und hat einen guten Ruf, hat Climbee's Haus gebaut, aber ich glaube mit Bodenplatte
Danke für den Tipp. Auf deren Website ist es super erklärt, auch per Zeitraffervideo. Jetzt kann ich mir auch besser vorstellen wie die Leitungen frostsicher ins Haus geführt werden. Leider liegen wir außerhalb des Aktionsradius aber es gibt auch bei uns in der Gegend Anbieter mit denen unser Architekt gute Erfahrungen gemacht hat. Ich sehe bis jetzt keine Nachteile, insbesondere bei der aktuellen Preisentwicklung Stahlbeton.
 
S

Schwabe23

die Methode mit den Schrauben finde ich genial gut, aber Erfahrungen damit habe ich nicht.
Was ich nicht verstehe:
"Schraubfundament als günstige Alternative zur Bodenplatte"
Was da ersetzt wird sind doch die tiefreichenden Beton-Pfosten.
Eine Bodenplatte braucht es in jedem Fall, oder nicht?
Nein die Betonplatte entfällt komplett. Auf die Stelzen kommt eine Balkenkonstruktion mit Holzplatten. Ist quasi wie eine Zwischendecke mit Isolierung. Um zusätzliche Sicherheit gegen Feuchtigkeit von unten zu haben, sollen bei uns zementgebundene Spanplatten eingesetzt werden. Darauf liegt dann eine Isolierung, Fußbodenheizung etc. Das Ganze ist daher nur für den Holzbau interessant. Nach den vergangenen Tagen sehe ich noch einen weiteren Vorteil. Bei Starkregen kann das Wasser bis zu einem gewissen Grad einfach unter dem Haus durch laufen. Die Bodenplatte sollte natürlich nicht absaufen. Selbst dann kann das wieder abtrocknen. Aber da sehe ich bei uns eh kein Problem. Wohnen auf einem Bergrücken mit leichtem Gefälle und haben kiesigen und damit gut durchlässigen Untergrund.
 
manohara

manohara

dass man dazu kaum etwas findet. Warum machen das nicht mehr im Holzbau da offenbar wesentlich günstiger?
Der Schuster soll bei seinem leisten bleiben und der Architekt bleibt bei seinem frostsicheren Fundament?


Vor vielen Jahren habe ich mit Freunden einen bayrischen Blockhaus-Bau aus dem 18. Jahrhundert versetzt. Wenn ich nicht schon vorher vom Holzbau überzeugt gewesen wäre, wäre ich es danach.
Beweglich UND sehr stabil.
Man muss halt mit möglichen Veränderungen umgehen, aber Fachwerkhäuser stehen oft seit hunderten von Jahren und werden meistens als besonders charmant bestaunt.

Vermutlich kommt es sehr auf den Untergrund an, wie schnell und stark solche Bewegungen sein werden, aber mir kommt es sinnvoll vor, die Vorteile vom Holz auch an dieser Stelle zu nutzen.
 
manohara

manohara

kürzlich habe ich ein Thema begonnen, auf das ich bisher keine Antworten bekommen habe (ist jetzt auch nicht mehr nötig).


Diese Einschraub-Anker sind vermutlich noch schlauer als die schlanken Beton-Pfosten, die ich geplant hatte ...
 
Zuletzt aktualisiert 23.05.2022
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