Ich habe einen Malm Nachttisch von IKEA, der nach einiger Zeit ein leichtes Wackeln entwickelt hat. Es ist kein großes Spiel, aber es macht sich bei Berührungen deutlich bemerkbar und beeinträchtigt natürlich das Gesamtgefühl des Möbelstücks – vor allem, weil es sonst ordentlich verarbeitet wirkt. Meine Frage ist also: Lohnt es sich, diesen MALM Nachttisch zu reparieren, wenn man bedenkt, wie lange so eine Reparatur etwa dauern könnte, welche Werkzeuge man braucht und wie gut das Ergebnis vermutlich wird? Oder ist es wirtschaftlicher, gleich über einen Ersatz nachzudenken? Falls eine Reparatur sinnvoll ist, würde ich gerne wissen, welche Schritte am wichtigsten sind und ob es typische Fehler gibt, die man vermeiden sollte.
Grundsätzlich ist das Wackeln bei MALM Nachttischen oft auf lose Verbindungen an den Schrauben oder eine nicht exakt anliegende Rückwand zurückzuführen.
Ich würde empfehlen, zunächst alle Schrauben mit einem passenden Inbusschlüssel oder Kreuzschlitzschraubendreher nachzuziehen – das ist oft schon die halbe Miete.
Wichtig ist, Schritt für Schritt vorzugehen:
1. Möbelteil vorsichtig auf weicheren Untergrund legen.
2. Alle sichtbaren Schrauben und Verbindungen kontrollieren.
3. Rückwand prüfen – gerade wenn sie nur mit dünnen Nägeln befestigt ist. Diese neigen zum Lockern und kosten dann Stabilität.
Wenn du die Rückwand nachziehen oder zusätzliche Stabilisierungsmittel anbringen kannst (z.B. dünne Holzdübel), wird das sehr wahrscheinlich die Standfestigkeit verbessern.
Solltest du ansonsten keine herausgesprungenen Teile finden, lohnt sich die Reparatur auf jeden Fall. Die meisten Arbeiten erfordern nur handwerkliches Geschick und Grundwerkzeug, welches viele bereits zuhause haben.
Fehler, die du vermeiden solltest: Schrauben nicht zu fest anziehen (das Material ist eher weich und könnte beschädigen) und keine zu großen „Improvisationen“ – Lieber auf original Befestigungsmittel zurückgreifen. Zusammenfassend: Reparatur lohnt sich, hohe Kosten entstehen nicht, und die Mühe lohnt sich meist, da Ersatzmöbel auch nicht günstig sind.
Ich würde empfehlen, zunächst alle Schrauben mit einem passenden Inbusschlüssel oder Kreuzschlitzschraubendreher nachzuziehen – das ist oft schon die halbe Miete.
Wichtig ist, Schritt für Schritt vorzugehen:
1. Möbelteil vorsichtig auf weicheren Untergrund legen.
2. Alle sichtbaren Schrauben und Verbindungen kontrollieren.
3. Rückwand prüfen – gerade wenn sie nur mit dünnen Nägeln befestigt ist. Diese neigen zum Lockern und kosten dann Stabilität.
Wenn du die Rückwand nachziehen oder zusätzliche Stabilisierungsmittel anbringen kannst (z.B. dünne Holzdübel), wird das sehr wahrscheinlich die Standfestigkeit verbessern.
Solltest du ansonsten keine herausgesprungenen Teile finden, lohnt sich die Reparatur auf jeden Fall. Die meisten Arbeiten erfordern nur handwerkliches Geschick und Grundwerkzeug, welches viele bereits zuhause haben.
Fehler, die du vermeiden solltest: Schrauben nicht zu fest anziehen (das Material ist eher weich und könnte beschädigen) und keine zu großen „Improvisationen“ – Lieber auf original Befestigungsmittel zurückgreifen. Zusammenfassend: Reparatur lohnt sich, hohe Kosten entstehen nicht, und die Mühe lohnt sich meist, da Ersatzmöbel auch nicht günstig sind.
Nabla64 schrieb:
Ich würde empfehlen, zunächst alle Schrauben mit einem passenden Inbusschlüssel oder Kreuzschlitzschraubendreher nachzuziehenGenau so. Ich habe den MALM Nachttisch selbst mehrfach repariert, es gibt da so einige Feinheiten, die man beachten sollte:
1. MALM-Möbel bestehen aus Spanplatten mit einer dünnen Folienbeschichtung – das Material verträgt kein Überdrehen von Schrauben. Am besten leicht nach Gefühl festziehen, ohne großen Kraftaufwand.
2. Falls die Rückwand mit kleinen Nägeln befestigt ist, die locker sind, kann man bedenkenlos Nägel oder dünne Schrauben in der passenden Größe verwenden. Das gibt mehr Halt.
3. Sitzende Verbindungen zwischen Seitenwänden und Ober- bzw. Unterplatte können auch mit Holzleim stabilisiert werden. Aber nur, wenn die Möbel ohnehin etwas auseinandergebaut werden.
Mich interessiert auch, wie stark das Wackeln denn wirklich ist – fühlbar bei jeder Berührung oder kaum spürbar? Manche Beschädigungen entstehen durch unebenen Boden, was manchmal den falschen Eindruck erweckt.
Meine Frage also an den TE: Hast du schon mal versucht, den Nachttisch leicht zu bewegen oder auf eine andere Stelle zu stellen? Das kann schnell einiges klären bevor man beginnt, das Möbel auseinander zu nehmen.
Ich finde, wenn der Nachttisch nur leicht wackelt, dann kann man ihn mit einem einfachen Trick oft schon retten – kleine Moosgummipads oder Filzgleiter unter die Füße kleben, und schon steht er deutlich stabiler! 🙂
Gerade bei Nachttischen, die viel genutzt werden, sind diese kleinen Helfer Gold wert und kosten fast nichts. Klar, für eine schöne, richtig dauerhafte Reparatur sind Schrauben nachziehen und Rückwand checken besser, aber probier doch erstmal das – spart Zeit und Nerven 😉
Wenn das Wackeln aber wirklich nervt und sich auch nach solchen kleinen Tricks nicht legt, dann lohnt sich eine Reparatur mit den Tipps von Nabla64 und Palenar auf jeden Fall, finde ich. Viel Erfolg!
sonsar6 schrieb:
Ich habe einen MALM Nachttisch von IKEA, der nach einiger Zeit ein leichtes Wackeln entwickelt hat.
Gerade bei Nachttischen, die viel genutzt werden, sind diese kleinen Helfer Gold wert und kosten fast nichts. Klar, für eine schöne, richtig dauerhafte Reparatur sind Schrauben nachziehen und Rückwand checken besser, aber probier doch erstmal das – spart Zeit und Nerven 😉
Wenn das Wackeln aber wirklich nervt und sich auch nach solchen kleinen Tricks nicht legt, dann lohnt sich eine Reparatur mit den Tipps von Nabla64 und Palenar auf jeden Fall, finde ich. Viel Erfolg!
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