Innenputz; Risse sichtbar je nach Wetterlage

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Guten Tag liebes Forum,

als Handwerkslaie habe ich mal eine Frage an die Fachkundigen hier.

Wir haben ein Haus gekauft und an der Substanz nichts gemacht. Der vorherige Eigentümer hatte eine Kernsanierung vorgenommen und neue Fenster eingebaut. An der Westseite waren innen im Haus als einziger Raum kleine Risse zu sehen. Ansonsten war im gesamten Haus keine/kaum Risse im Putz.

Wir hatten einen Maler da, welcher bei der Renovierung die Risse im Innenputz auf der Westseite des Hause ausgebessert hat. Diese waren auch nicht zu sehen. Eines Tages, in Zeiten der starken Sonneneinstrahlung sind Risse da. Ich hab den Maler kontaktiert, der sagte natürlich er habe da alles ausgebessert und es war nichts zu sehen. Bei der Abnahme war es tatsächlich auch so. Am nächsten Tag wollte ich die Risse begutachten und kontrollieren, da waren die wieder komplett verschwunden. Aktuell, also 20.09 waren die wie auf den Bildern ersichtlich. Heute Morgen vor der Arbeit waren diese wieder kaum zu sehen.
Kann und soll der Maler da nochmal ran? Liegt das Problem woanders oder gibt es sowas wie Wetterlage, was den Innenputz beeinflusst?
 

Anhänge

Das scheinen Spannungsrisse zu sein, welche - wie Du schon selber festgestellt hast - von der Temperatur abhängen. Da dehnen sich Materialien verschieden stark aus.

Abhilfe schafft z.B. ein auf die Wand aufgebrachtes Gitter, auf den der Verputz und die Farbe kommt.
 
Scheint sich um Q2 oder Q3 Putz zu handeln, der eben rissanfällig ist. Kann man Spachteln, ja. Und manchmal kommen sie wieder, diese Haarrisse. Und wenn die Sonne oder der bewölkte Himmel das Licht auf die Wand scheinen lässt, sieht man sie oder sieht sie nicht.
 
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