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ᐅ Ikea BESTA DIY: Wie baue ich eine Sitzbank mit Stauraum?

Erstellt am: 27.02.22 08:34
K
kire57
K
kire57
27.02.22 08:34
Hallo zusammen,

ich plane, aus den Ikea BESTA Elementen eine Sitzbank mit Stauraum zu bauen. Dabei stelle ich mir vor, dass die Bank genügend Stabilität bekommt, komfortabel zum Sitzen ist und der Stauraum innen gut zugänglich bleibt. Meine konkreten Fragen dazu sind:

- Welche BESTA-Elemente eignen sich am besten für die Basis?
- Wie kann ich eine sichere Sitzfläche erstellen, die das Gewicht problemlos trägt?
- Welche Anpassungen sind nötig, um die Türen oder Klappen als Stauraumtüren umzubauen?
- Gibt es Tipps für die Befestigung, damit die Sitzbank stabil und langlebig ist?

Wer hat Erfahrung mit so einem DIY-Projekt und kann hilfreiche Tipps oder eine Schritt-für-Schritt-Anleitung geben? Jede Anregung hilft mir weiter. Danke im Voraus!
T
TARAON
27.02.22 09:11
Hey kire57,

Das klingt nach einem super Projekt! Für die Basis nutze ich meistens die 120x40x64 cm BESTA-Unterschränke (ohne Rückwand, die machst du selbst). Die Sitzfläche baust du am besten mit einer Multiplexplatte, die auf den Schränken aufliegt und mit Winkeln befestigt wird – das hält auch ordentlich was aus.

Wichtig ist, die Kanten schön zu schützen, vielleicht mit einer Polsterauflage oder Schaumstoff, wenn du Komfort willst.

Zur Stauraumtür: Normalerweise kannst du einfach die Türen der BESTA nehmen, wenn du willst, kannst du aber auch Klappen mit Gasdruckfedern einbauen – das macht das Öffnen angenehm.

Und Tipps zur Befestigung: Schraub die Bank sicher in der Wand fest, das gibt nochmal Stabilität und verhindert Kippen. Klingt viel, ist aber mit dem richtigen Material easy machbar!
W
WARREN
27.02.22 10:05
Nimm zwei BESTA-Unterschränke, verbinde sie mit Holzdübeln oder Winkeln.

Sitzfläche: 18 mm Multiplexplatte, befestigt mit Winkeln.

Stauraum: Türen der Schränke nutzen, Klappen bedeutet mehr Aufwand.

Am besten an der Wand fixieren.
T
Tinaneo
27.02.22 11:41
WARREN schrieb:
Stauraum: Türen der Schränke nutzen, Klappen bedeutet mehr Aufwand.

Dem stimme ich grundsätzlich zu, allerdings ist der Mehrwert von Klappen im Alltag durchaus zu überlegen. Türen bieten meist bessere Haltbarkeit und weniger Verschleiß an den Scharnieren. Andererseits kann eine gut eingebaute Klappe mit Gasdruckfedern den Zugriff auf den Stauraum erleichtern und Platz sparen.

Weiterhin halte ich die Stabilität des Selbstbaus für kritisch. Nur weil eine Multiplexplatte aufliegt, heißt das nicht, dass sie die Last ohne Durchbiegung trägt. Ich empfehle, zusätzlich eine Trägerstruktur darunter zu bauen oder zumindest Querstreben einzusetzen. Sonst kann es bei längerer Belastung „durchhängen“.

Habt ihr dazu konkrete Maße oder Beispiele, wie man diese Querstreben geschickt in das Bestandsmöbel integriert?
K
kire57
27.02.22 12:09
Tinaneo schrieb:
Nur weil eine Multiplexplatte aufliegt, heißt das nicht, dass sie die Last ohne Durchbiegung trägt.

Danke, das ist ein wichtiger Hinweis. Ich dachte an eine 18 mm Multiplexplatte, 120 cm Breite und eher 40 cm Tiefe – ich will darauf bequem sitzen können, also sollte das tragfähig sein.
Tinaneo schrieb:
Habt ihr dazu konkrete Maße oder Beispiele, wie man diese Querstreben geschickt in das Bestandsmöbel integriert?

Das wäre sehr hilfreich! Ich möchte das Gerüst möglichst versteckt lassen, aber eben stabil genug für den täglichen Gebrauch. Hat jemand Erfahrung mit der Integration in die BESTA-Schrankmaße?
S
Siflo
27.02.22 13:22
Zur Stabilität:

Eine 18 mm Multiplexplatte über 120 cm benötigt in der Mitte eine oder mehrere Querstreben, um ein Durchhängen zu verhindern. Optimal sind Holzlatten mit ca. 40x20 mm Stärke, die an der Unterseite der Platte befestigt werden.

Beispiel: Zwei BESTA-Schränke à 60 cm nebeneinander, mit der Multiplexplatte als Sitzfläche. Querstreben werden zwischen den Schränken verschraubt und an der Wand fixiert. Dadurch entsteht ein stabiles Rahmenwerk.

Zu den Öffnungsmechanismen:

Normale Türen sind einfacher zu montieren und wartungsärmer. Klappen mit Gasdruckfedern brauchen präzise Bohrungen und Einpassungen, bieten aber bequemen Zugriff von oben.

Empfehlung:

- Für eine Sitzbank empfehle ich Grenzen von 40 cm Tiefe nicht zu überschreiten.
- Die Schränke sicher an der Wand fixieren.
- Die Sitzfläche so befestigen, dass sie nicht wackelt, z.B. mit Winkeln und Schrauben von unten in die Querstreben.

So erreichst du langfristig eine belastbare, praktische Lösung.
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