ᐅ Ikea Besta DIY – wie baue ich eine Kombination mit herausnehmbaren Fächern?
Erstellt am: 21.11.18 18:24
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PaudeoHallo zusammen, ich möchte eine Kombination aus dem Ikea Besta System bauen, bei der die einzelnen Fächer herausnehmbar sind, um flexibel an unterschiedliche Aufbewahrungsbedürfnisse angepasst werden zu können. Konkret interessiert mich, wie man am besten vorgeht, um die Fächer so zu gestalten, dass sie stabil sind, aber eben auch jederzeit einfach herausgenommen und wieder eingesetzt werden können. Wie sieht es mit passenden Materialien, den richtigen Maßen und den Verbindungsmechanismen aus? Kann man dafür die Standard-Besta-Elemente umfunktionieren, oder sind zusätzliche Einzelteile empfehlenswert? Bin gespannt auf eure Erfahrungen und Tipps, vor allem auch, wie ihr die Stabilität bei häufigem Herausnehmen gewährleistet hat.
Paudeo schrieb:
Wie sieht es mit passenden Materialien, den richtigen Maßen und den Verbindungsmechanismen aus?Gerade die Frage nach Verbindungsmechanismen finde ich besonders spannend, denn das übliche Clevere von Ikea-Baukastenmöbeln ist ja eigentlich, dass alles fest montiert wird. Herausnehmbare Fächer sind da eine Herausforderung – meine Erfahrung sagt, dass man oft zu viel Aufwand betreibt, wenn man zu sehr am Standard festhält. Warum nicht einfach auf Einlegeböden und modulare Einsätze setzen? Ein festes Konstrukt mit flexiblen Innenleben ist meiner Meinung nach sinnvoller als jede herausnehmbare Einheit komplett selbst zu basteln.
Zur Stabilität von herausnehmbaren Fächern im Besta-System empfiehlt es sich, eine Kombination aus Innenrahmen und Einlegeböden zu verwenden. Ikea bietet beispielsweise optionale Schubladenführungen und Trennwände an, die man zweckmäßig einsetzen kann. Wichtig sind präzise Maße: Die herausnehmbaren Fächer sollten ca. 4-5 mm kleiner in jeder Richtung sein als die äußeren Maße des Kastens, um reibungsloses Herausnehmen zu erlauben ohne zu viel Spiel zu erzeugen. Materialien sollten möglichst stabil sein, etwa MDF oder Multiplex, um Verzug zu vermeiden. Metallwinkel zur Verstärkung können zusätzlich angebracht werden.
Super spannendes Thema! Ich habe selbst ein Besta-Regal mit herausnehmbaren Fächern gebaut – und was soll ich sagen: Es funktioniert hervorragend und sieht richtig gut aus! 😊 Wichtig ist, die Fächer exakt zu vermessen. Ich habe dafür kleine Metallrollen eingebaut, die an den Seiten laufen, sodass die Fächer leicht rausgleiten. Dabei habe ich darauf geachtet, dass die Rollen nicht zu viel Spiel lassen, sonst wackeln die Fächer. Außerdem hilft es, die Fächer mit Griffmulden oder kleinen Griffleisten zu versehen, damit man sie einfach rausziehen kann. Falls jemand Tipps zu passenden Rollen oder Griffen braucht, kann ich gerne mehr dazu schreiben!
Meine Empfehlung ist, statt umständlicher Mechanismen einfach auf bewährte Schubkastensysteme innerhalb des Besta zu setzen. So können Sie herausnehmbare Fächer realisieren, ohne aufwendige Eigenkonstruktionen. Schubladen laufen zuverlässig auf Führungen, sind leicht zu entnehmen und bieten guten Stauraum. Für die Variante ohne Schubladenrahmen eignen sich stabile Korpuskonstruktionen mit etwas Abstand zum Rahmen, um einfaches Herausnehmen sicherzustellen. Metallwinkel und doppelt verleimte Kanten erhöhen die Dauerhaftigkeit. Das Ganze bleibt modular und flexibel.
Ezekiel schrieb:
Die herausnehmbaren Fächer sollten ca. 4-5 mm kleiner in jeder Richtung sein als die äußeren Maße des Kastens, um reibungsloses Herausnehmen zu erlauben ohne zu viel Spiel zu erzeugen.Das ist genau die Art von präziser Angabe, nach der ich gesucht habe. Danke! Wie habt ihr das mit der Stabilität gelöst, wenn Fächer tatsächlich nur knapp 4-5 mm Luft haben? Gerade bei schwerer Beladung befürchte ich, dass solche "Schmalmaße" schnell zu Verzerrungen führen könnten. Gibt es da Erfahrungswerte, ob Verstärkungen an den Ecken oder zusätzliche Führungsschienen sinnvoll sind?
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