Haus und Grundstück 284.000€ finanzierbar?

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ypg

ypg

Naja, wenn du richtig gelesen hast, dann wurde das Auto restauriert. Und ich weiss nicht viel du darüber weisst, aber das ist auch egal!

Und wie gesagt, so etwas verkauft man nicht!
Sorry dann verzichte ich vorher auf das Eigenheim!
Ich hab ja auch nicht gesagt, dass Du ihn verkaufen sollst.

Aber wenn Einnahmen limitiert sind, muss man eben abwägen, was man will. So, wie es aussieht, könnt ihr Euch beides zusammen nicht leisten.
Ist ja auch ok. Diese Erkenntnis muss man sich ja auch erst mal erarbeiten

P. S. Es ist übrigens genauso wenig schlimm, sich diese Erkenntnis hier im Forum oder anderswo zu erarbeiten wie ich keine Ahnung von Oldtimer-Restaurierung habe
 
bau.herr

bau.herr

Das wird ihn aber nichts bringen. Wenn er realistische Zahlen nimmt muss er mit rd. 430.000€ rechnen.

Haus & Grundstück lt. Anzeige 285.000€
Garage ca. 15.000€
KNK ca. 18.000€
BNK 15.000€
Mehrkosten Ausbaustufe Schlüsselfertig ca. 50.000€
Bemusterung ca. 10.000€
Küche ca. 10.000€
Außenanlagen ca. 15.000€
Sonstiges/Reserve 10.000€

Da wäre er bei 30 Jahren und 3% (realistisch? / ü100% Finanzierung)bei min. 1.750€ mtl. Plus Nebenkosten würde er bei über 2.000€ im Monat fürs Haus liegen.
 
H

HilfeHilfe

Grundsätzlich ist es vollkommen legitim sich zu erkundigen was ein Hausbau kostet und ob die Finanzierung darstellbar ist,

Ihr müsst aber auch mal ehrlich zu euch sein und hinterfragen schaffen wir das oder geht da die Beziehung kaputt wenn sich alles nur noch um das Haus und Finanzen dreht.

Ich verstehe nichts von Autos geschweige den von Oldtimern und deren Restauration. Ja das Auto ist sicherlich werthaltig, man muss aber schon mal hinterfragen wo das EK hin ist. Spart ihr den überhaupt oder wird das Geld konsumiert und ins Auto gesteckt ? Kosten die Ersatzteile so viel ??

Als Eigentümer muss man auch mal Verzicht üben. Gerade wenn man wie ihr 4.000 €netto verdient und nichts auf der hohen Kante hat.

Ja ihr könnt einen Finanzmakler aufsuchen, der wird euch auch sicherlich vieles Möglich machen. Nur müsst ihr euch bewusst sein das er euch nicht vor Risiken warnt oder an die Hand nimmt.
 
L

Lanini

Ich sehe das ähnlich wie einige Vorschreiber. Ich denke auch, das dürfte bei euch eine enge Kiste werden. Hauptsächlich weil ich das Gefühl habe, ihr steht nicht richtig dahinter. Ihr wollt gerne ein Eigenheim, seid aber nicht bereit, das mit allen Konsequenzen zu tragen. Konsequenzen wären bei eurem Einkommen nunmal, dass man an anderer Stelle kürzer treten muss. Dauerhaft. Für mehrere Jahrzehnte. Das muss man wollen. Und zwar richtig! Irgendjemand schrieb, ein Eigenheim muss man als Hobby betrachten oder sowas in der Art. Und so sehe ich das auch. Zumindest in dieser Einkommensregion, wo man leider nicht zu den Gutverdienern gehört. Und das sehe ich bei euch nicht. Also, dass ihr vollkommen dahinter steht und bereit seid, an anderer Stelle dafür kürzer zu treten. Überlegt euch gut, ob ihr jetzt wirklich ein Haus bauen wollt, mit all den "Konsequenzen" oder ob es für euch nicht besser wäre, die Sache auf Eis zu legen und in ein paar Jahren noch mal darüber nachzudenken (in der Zwischenzeit könnt ihr dann auch schon etwas sparen, denn Eigenkapital ist beim Hausbau wirklich wichtig!).


In einem Jahr 20.000€?
Wie sollen wir denn das machen?
Wir müssen auch noch Miete bezahlen!

Also 20.000€ in einem Jahr geht ja nicht mal wenn man keine Miete bezahlt!
Nur mal zum Vergleich: Ich bin 27 Jahre alt, mein Mann ist gerade 30 geworden. Wir bauen zur Zeit. Wir verdienen in etwa gleich viel wie ihr. Wir haben ein paar Jahre vor Baubeginn begonnen für das Haus zu sparen. Wir wohnen aktuell noch "mietfrei" bzw. bezahlen vergünstigte Miete (300 € monatlich inkl. Nebenkosten!), da die Wohnung meinen Eltern gehört. Wir haben über ein paar Jahre hinweg 1.400 - 1.500 € im Monat gespart und zusätzlich noch etwas vom Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld (meines Mannes, ich krieg beides nicht) weggelegt, sodass wir jährlich bei +/- 18.000/19.000 € gelandet sind. Das sind keine 20.000 € wie vorgenannt zitiert, aber fast. Ging aber tatsächlich nur, weil wir nur so wenig "Miete" zahlen. Je nachdem wie viel Miete ihr bezahlt, kannst du ja mal vergleichen. Wir haben aber nebenher auch ganz gut gelebt und nicht jeden Cent zweimal umgedreht, aber auch nicht mit dem Geld geprasst, weil wir immer unser Ziel "Hausbau" im Hinterkopf hatten. Waren häufig auswärts essen, haben uns die ein oder andere unnötige Spielerei gegönnt usw... es ist also nicht so, als hätten wir uns für dies Sparleistung massiv einschränken müssen. Aber dennoch: Nach den paar Jahren sparen ist ein nicht unerheblicher Betrag zusammen gekommen. Obwohl nebenher noch die ein oder andere höhere Ausgabe von der Sparleistung wegging (neues Auto, Hochzeit). Wir finanzieren nun 240.000 €. Den Rest bezahlen wir mit Eigenkapital. Unsere Annuität beträgt nun ca. 4,5 % p.a.. Zuzüglich Nebenkosten (Unterhaltung) fürs Haus liegen wir dann fürs eigene Haus im Gesamten niedriger als vorher zur Sparphase + "Miete". So sind wir auf der sicheren Seite, auch falls mal Kinder kommen (ich weiß, das ist bei euch kein Thema) und zeitweise ein Einkommen ausfällt. So können wir neben Kredit + Nebenkosten noch ein bisschen sparen, für Reparaturen, Neuanschaffungen usw. und wenn was übrig bleibt, wird es in die Sondertilgung gesteckt. Zusätzlich müssen wir uns auch im Alltag nicht groß einschränken. Wir sind (rechnerische Laufzeit) nach 30 Jahren mit dem Kredit fertig. Dann sind wir knapp 60 Jahre alt. Da unsere Gehälter aber steigen werden (vertraglich zugesichert) werden wir realistisch betrachtet aber eher noch früher fertig sein. Das ist aber nur möglich, weil wir einen guten Zins erwischt haben. Wir liegen bei unter 2 % für 20 Jahre. Das war aber nur möglich, weil wir genügend Eigenkapital hatten (über 20 %). Außerdem bauen wir in einer eher günstigen Region (ländlich), was den Hauspreis etwas nach unten drückt. Sonst hätte das ganze Konstrukt, so wie es jetzt ist, nicht gepasst. Das fehlende Eigenkapital hätten wir uns durch einen höheren Zins im Laufe der Jahre teuer erkaufen müssen oder hätten beim Haus massive Abstriche in Größe und Ausstattung machen müssen. Daher finde ich, ist Eigenkapital beim Hausbau nahezu essenziell wichtig - in euren (und unseren) Einkommensregionen.
 
L

Limofant

Vielen Lieben dank Lnini, dass sind mal aussagen mit denen man was anfangen kann!!

Danke für die ehrlichen Worte!

Leider sind wir nicht in der tollen Lage so wenig miete zu bezahlen!

Wir leben in der drittteuersten Stadt Deutschlands, und bezahlen für eine durchschnittliche 3 Zimmer Wohnung 900€ warm
 
Z

Zaba12

Das hat aber nichts mit der Höhe der Miete zu tun. Je höher die Miete desto länger der Zeitraum um EK anzusparen, nicht mehr nicht weniger.

Ich z.B. habe nach Abzug aller laufenden Kosten d.h. Miete, Kita, Zahnzusatz, Fitnessstudio, Telefon & DSL, Rate Grundstück für mich persönlich vielleicht 30- 50€ im Monat mehr nicht. Das tue ich einzig und allein der Sparrate wegen, um einen Beleichunngsauslauf unter 80% zu bekommen. Meine Frau zieht hier auch mit, sodass wir nach 1 Jahr des Sparens unser Ziel erreicht haben.
 

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