Gutes Angebot für junge Familie? Kaufen ja oder nein

5,00 Stern(e) 32 Votes
@Joedreck: Ja klar ist die Ausgangssituation anders. Ich habe ja geschrieben dass es finanziell erst mal eng ist. Auch klar ist, dass seine Frau, sobald es mit den Kindern möglich ist, wieder arbeiten muss. Und das nicht nur zu 30% sondern min. 50% oder am besten noch mehr wenn möglich. Anders funktioniert es leider als Normalverdiener nicht mehr. Wir könnten uns das auch nicht leisten, dass meine Frau mehrere Jahre Zuhause bleibt wegen den Kindern.
Wenn sich die Familie aber den Traum vom Haus erfüllen will wäre dieses Angebot eine gute Gelegenheit. So ein Angebot bekommt man nicht oft im Leben.
Ich denke wenn sie es wirklich wollen und bereit sind auf andere Sachen zu verzichten ist es machbar.

Und noch was zum Thema Bad. Da würde ich erst mal nichts machen. Meine Farbe wäre es auch nicht, aber ich würde erstmal damit leben. Man hält sich ja auch nicht jeden Tag stundenlang im Bad auf. Und da gab es früher viel schlimmere Farben im Bad. Wenn ich bei meinen Eltern an das Gelb und in der ELW an das ehemalige Grün denke;)
 
In jedem anderen Fall hätten hier sonst alle abgeraten weil zu teuer. Hier plötzlich völlig anderer Tenor. Warum? Weil es Münchner Umland ist?
Ich denke dass hier mit die Tatsache reinspielt, dass das Haus zum einen fertig ist, ohne unkalkulierbare Arbeiten. Zum anderen wird das Haus mit Grundstück mehr wert sein, als er bezahlt - da stehen die Chancen gut dass er ohne blaues Auge rauskommt, wenn sie es in ein paar Jahren wieder verkaufen müssten.
 
Auch klar ist, dass seine Frau, sobald es mit den Kindern möglich ist, wieder arbeiten muss.
Wie??? :eek: :eek: und das, obwohl sie dann 40 ist? Tztztz..... :D :D
Ich denke dass hier mit die Tatsache reinspielt, dass das Haus zum einen fertig ist, ohne unkalkulierbare Arbeiten. Zum anderen wird das Haus mit Grundstück mehr wert sein, als er bezahlt - da stehen die Chancen gut dass er ohne blaues Auge rauskommt, wenn sie es in ein paar Jahren wieder verkaufen müssten.
Ja, kommt dazu.......wobei es nie zum Verkauf kommen muss, wenn die Familie sich einfach angemessen lebt.
Ich kann manche Gedanken nur schwer verstehen, denn ich schau in meinen Geldbeutel bevor ich einkaufen gehe; wenn dieser leer ist fällt eben Fingernagel, Spielen etc. flach, ganz einfach. Ein Haus verkaufen MÜSSEN ist ja mal eine ganz andere Nummer.
Wenn man sein Haus alleine wegen der eigenen Verschwendung bzw. mangelnden Disziplin verkaufen müsste würde einem dieses Problem im Leben irgendwann wieder vor die Füße fallen, nämlich dass der Konsumdrang höher ist als der Geldbeutel voll.
 
Bestellen Sie jetzt kostenlos Hauskataloge, Smarthome-Info
So hi Leute, mein anfänglicher Hype ist jetzt erstmal etwas weg und ich bin etwas auf dem Boden der Tatsachen ^^

Das bedeutet, dass ich mich noch nicht entschieden habe, aber die Euphorie ist beim Rechnen und Erstellen des Haushaltsbuches und dieses "wir schaffen das" ist jetzt etwas leiser.

Ich habe auch echt übles "Kopfgef*****" deswegen. Das ist wäre ein "unter Druck" kaufen und es fühlt sich aktuell alles andere als gut an.

Die 10.000 € die ich "in einem Jahr" angesparrt habe, sind erstmal 1,5 € Jahre und davon sind 2200€ "unverhoffte Geldgeschenke".

Ebenfalls die Tatsache, dass ich im August den zweiten Monat Elternzeit habe und wieder ein Tausender fehlt und wir eigentlich mal wieder nach 2 Jahren in Urlaub wollten, haut auch einen Strich durch die Rechnung.
Dann habe ich zusammengerechnet... Das Landeserziehungsgeld würde für 5 Monate wefallen, da mein -sohn im Juli 3 wird und meine Tochter erst im November 1 Jahr. Das sind im Moment wichtige 250 € die erstmal wegwären.

Was halt noch ist, die 10.000 € Einmalförderung ist seit dem 31.12.20 weg. Ebenfalls das bayerische extra Kindergeld von 300 € pro Jahr und pro Kind. Das bedeutet mein "puffer" von 10.000 € der dann hätte sein sollen, ist gar nicht erst vorhanden.
Ebenfalls gibt es nur eine Einzige Bank (online) die mir diesen Kredit evtl geben würde, aber ich brächte erst einen "Kredit für einen Kredit". Sprich, ich muss erst noch nebenbei etwas aufnehmen, damit ich das große bekomme.

Das das Haus wahrscheinlich unter dem Marktwert gerade gehandelt würde, ist klaro eine gute Gelegenheit. Aber ich fühle mich ehrlich gesagt nicht so richtig bereit, hals über Kopf da reingeschmissen zu werden. Ohne es jemals getestet zu haben, ob ich mich so Einschränken kann und will.

Dann der Gedanke, dass der Kredit halt einfach mal auf kranke 40 Jahre gerechnet ist... Da bin ich 70 Jahre alt o_O
Sprich ich habe zusätzlichen Druck dass ich Teilzahlungen während den Jahren mache, dass evtl doch mit 65 ende ist.
Und in 10 Jahren ist die Heizung zu machen... Wie in Gottes Namen soll ich 30.000 € zusammensparen? Und dann noch weitere Rücklagen aufgebaut haben. Das wären 250€ Sparen pro Monat 10 Jahre nur für die Heizung. Also schon 1650 € plus 400 € Nebenkosten. Das sind 2050 € nur Wohnkosten. Und andere Sachen, kleiner Italienurlaub usw.

Also wisst ihr was ich meine? Das macht mir massive Angst... Ich würde gerne erstmal ein Jahr lang probieren, wie viel wir uns Einschränken können und wollen. Und das fühlt sich gerade einfach übel gewzungen an...
Kauft man unter Zwang eine Immobilie, nur weil sie vielleicht ein gutes Angebot ist?

Wir leben gerade für 750 € warm in einer schönen 90 qm 3 Zimmer Wohnung.. Haben super Nachbarn, Carport, Garten usw und keine Sorgen!
Das alles auf ganz schnell jetzt weghauen und dann 448.000 € aufzunehmen auf 40 Jahre, zusätzlich mind. 30.000 € in 10 Jahren wegzusparen und iwie noch weitern Puffer zu haben und Teilzahlungen.

Das macht massive Angst. Und wenn doch mehr hinter der feutchten Wand ist und mein Cousin das nicht für 5000 € hinbekommt? Was ist wenn die Heizung mal kaputt geht und da 5000 € drauf gehen müssen?

Ich weis nciht ob es nicht besser ist, jetzt mal tatsächlich zu versuchen so viel wie möglich zu sparen und schauen was in einem Jahr zusammen kommt. Das evtl 10 Jahre durchziehen und dann mit 150.000 € Eigenkapital reingehen.



So genug ausgeweint ^^ Der Traum von einer Immobilie, soll definitv umgesetzt werden. Aber das ist gerade sehr viel Druck. Morgen Abend habe ich einen Termin mit meinem Sparkassenberater. Die haben ja auch hier Immobilien in der Nähe. Wenn er mir sagt, dass es dumm wäre da nicht zu zuschlagen... ok. Aber ich lasse mir auf jeden Fall Bis Sonntag Abend die Zeit. Am Freitag fahren wir auch zu meinen Schwiegereltern und dann schauen wir, was die Sachen. Die sind aber für den Kauf. Aber die haben selber gesagt, dass wir alles auflisten sollen und uns es genau anschauen.

Aber gerade der Gedanke, dasss 55 % unseres Hauseinkommens monatlich da drauf gehen würde... Dann zwei Autos, meines ist langsam aber sicher auch nicht mehr ganz top mit seinen 13 Jahren. Einmal durch den TÜV werde ich es noch bringen, aber dann?

Also das waren jetzt mal die Schattenseiten der ganzen Geschichte ^^ Am Sonntag habe ich ein ja oder nein, falls nein, dann wird sich das andere Pärchen dass auch Interesse angemeldet hat, freuen...
Stand jetzt weis ich es nicht. Fühle sehr große Bauchschmerzen. Aber wie gesagt, noch warte ich.
 
Ich denke dass hier mit die Tatsache reinspielt, dass das Haus zum einen fertig ist, ohne unkalkulierbare Arbeiten. Zum anderen wird das Haus mit Grundstück mehr wert sein, als er bezahlt - da stehen die Chancen gut dass er ohne blaues Auge rauskommt, wenn sie es in ein paar Jahren wieder verkaufen müssten.
Genau das ist der Punkt. Verkauft er sofort wieder bekommt er für das Haus wahrscheinlich 50-100 T€ mehr. Davon die Vorfälligkeitsentschädigung (50T€) und Notar und Grunderwerbsteuer (25T€) abziehen ist er so +/- bei 0 wieder raus. Also erstmal kein Risiko, außer in dem Haus stecken gröbere finanzielle Fallen. Sprich, auch wenn es zu knapp wird und nicht klappt entsteht hier kein finanzieller Schaden, der zum Ruin oder Überschuldung des TE führt.
 
Naja und ganz zu Schweigen vor der Zukunft... Was passiert, wenn es tatsächlich eine Pleitewelle geben wird und Häuser verkauft werden, dann verliert alles an Wert... Das ist alles so die Frage...
 
Oben