Dachstuhl bauen Abriss Haus abreißen

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Martin92
Hallo,
ich würde mir einfach mal Angebote für Abrissunternehmen einholen... Dann weißt du ungefähr wo du rauskommst.
Wir werden auch ein Zweifamilienhaus abreißen und anschließend was neues bauen.

Bei uns ist es ein Haus aus den 60ern mit 170 qm Wohnfläche + Keller und massiven Betondecken. Wenn wir die Böden, Fenster, Türen und das Dach + Dachstuhl selbst entfernen hatten wir Angebote von 10.000 - 18.000 Euro Netto für das abreißen + entsorgen.

Vielleicht hilft dir das ja ein bisschen.

VG
 
Nachtrag: Bei dem Preis sind allerdings noch nicht die Entsorgungskosten dabei, die uns für den Abfall aus der Eigenleistung anfällt. Diese(n) Container müssen wir dann selbst noch obendrauf bezahlen.
 
Hallo,

Bei uns ist es ein Haus aus den 60ern mit 170 qm Wohnfläche + Keller und massiven Betondecken. Wenn wir die Böden, Fenster, Türen und das Dach + Dachstuhl selbst entfernen hatten wir Angebote von 10.000 - 18.000 Euro Netto für das abreißen + entsorgen.

Vielleicht hilft dir das ja ein bisschen.

VG
Jede Antwort hilft, deswegen vielen Dank dafür! :)
Darf ich fragen, in welcher Region du lebst? Eher ländlich, eher zentral?
Was verstehst du unter "Dach entfernen" - die Ziegel müssen ja auch entsorgt werden (bei mir sind das ne ganze Menge)?!

Der aufmerksame Leser wird es schon mitbekommen haben: bei uns in der Gegend sind nicht nur die Grundstücks- und Immobilienpreise niedriger als anderswo, auch Bauleistung u.ä. sind günstiger - bei gleichzeitig niedrigeren Löhnen, das gleicht es wieder aus.

Ich hab in Gedanken schon damit gespielt, einen Teil in Eigenleistung abzureißen. Der Dachstuhl ist definitiv zu schade, um ihn "zu verschenken". Die Menge an trockenem Holz kann anderweitig noch sinnvoll sein. Ein befreundeter Dachdecker meinte, nachdem er von der Idee gehört hat: "Also das Dach zurückbauen ist wirklich das kleinste Problem!"
Fenster, Türen etc. ist natürlich auch Arbeit, aber dort hilft vllt die Devise "Viele Hände, schnelles Ende"

Auf jeden Fall hauen mich die Zahlen, die du für euren Abriss genannt hast, erstmal nicht komplett aus den Latschen. Sofern ich es schaffe, werde ich heute mal mit einem nahegelegenen Bauunternehmer, der auch Abriss anbietet, das Gespräch suchen.

Ich hab auch schon überlegt, das Haus einfach stehen zu lassen und komplett neu zu bauen - ungünstigerweise steht es aber an der Südseite des Grundstückes. Dahinter ist zwar Platz zum bauen, aber wer baut schon direkt an so ne große Ruine was neues - ist ja auch ne Frage des Lichts. Also eigentlich keine Option.
 
Nachtrag: Bei dem Preis sind allerdings noch nicht die Entsorgungskosten dabei, die uns für den Abfall aus der Eigenleistung anfällt. Diese(n) Container müssen wir dann selbst noch obendrauf bezahlen.

Das beantwortet meine Frage nach der Entsorgung der Dachziegeln.
Wie gesagt, das Dach ist - wie alles andere am Haus - einfach nur GROSS.
 
Auf dem größeren Flurstück steht ein altes Bauernhaus (Grundfläche ca 250m²). Leider stimmen hier Grund- und Flurstück nicht überein - Flurstück wie gesagt 1100m², das Grundstück etwa doppelt so groß (seit Jahrzehnten auch so angelegt und genutzt, um Grenzen hat sich bisher wohl keiner geschert) - insgesamt hätte ich nachher >2500m².
Ich müsste vom Nachbargrundstück (selber Besitzer) ein Stück dazunehmen - wäre auch kein Problem (wäre im Kaufpreis auch drin). Müsste halt vermessen werden.
Spätestens nach der Vermessung werden die Zahlen und Besitztümer stimmen.

Lohnt es sich, das Grundstück zu kaufen? Immerhin muss ja noch neu vermessen und alles eingetragen werden.
Ursprünglich habe ich mit dem Gedanken gespielt, das Bauernhaus abreißen zu lassen (der Zustand ist leider nicht sanierungsbedürftig - zumindest für mich wirtschaftlich nicht sinnvoll bzw. machbar). Wie gesagt, ca. 250m² Grundfläche, 2 Stockwerke + riesiger Dachboden (könnte, wenn man im Lotto gewinnt, sicher auch noch 2-stöckig ausgebaut werden - will ich aber nicht!). Zum Kaufpreis kämen also die Abrisskosten, die ich leider nicht abschätzen kann.

Was haltet ihr davon? Machbar oder realitätsfern? Welche Voraussetzungen sollten gegeben sein?
Weshalb sollte sich das nicht lohnen? Grundstücke vermehren sich nicht und der Verkaufspreis ist doch nahezu ein Schnäppchen. Es sei denn, Du "träumst" auch davon analog des Grundstückspreises bauen zu können; das wird nix. Such´dir einen Abrißunternehmer und lasse ihn ein Angebot zum Abriß erstellen; von Kostenschätzungen von Architekten halte ich nichts.

Weiter ging die Idee damit: auf den Fundamenten neu bauen (EFH), am besten in einer Ebene (auch mit 30 denkt man ans Alter). Platz wäre ja da. Ich denke (hoffe, glaube .. hab keine Ahnung), damit Kosten zu sparen.
Dies ggfs. zu realisieren, muß ein Gutachten erstellt werden; kein BU, jedenfalls kein seriöser, baut auf ihm unbekannten Grund, schon gar nicht auf vorhandenem Mauerwerk.

Sparen wirst Du damit - nach aller Erfahrung - imho nicht, da die Bausubstanzen älterer Bestandsgebäude, wenn nicht direkt in den Dreck, so doch ohne weitere Dämmung oder Abklebungen gegen drückendes Wasser oder ärger, erstellt wurden.

Liebe Grüsse, Bauexperte
 
Für alle, die es noch interessiert: das Angebot für den Abriss liegt bei ca. 20T€ brutto ... insgesamt, wenn man also noch die Nebenkosten usw. sieht, wird das ganze damit nicht wirklich günstig. Deshalb habe ich mich gegen den Kauf entschieden.

Ich danke nochmals allen für Ihre Antwort(en)!
 
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