ᐅ Grundriss-Entwurf: Einfamilienhaus mit Keller; 560qm Grundstück
Erstellt am: 10.03.24 13:26
11ant13.08.24 17:54
JKHandler schrieb:
Vergleichsskizze ist nun angehangen, die schwarze Linie deutet den First (bzw. Giebelstreifen bei #1) an. Zudem findest Du im Anhang das andere passende EG.Da gibt es keinen Giebel, Du meinst wohl die Stufenkante des Firstversatzes.JKHandler schrieb:
Aufteilung hatten wir wie folgt vorgesehen:
- UG: Werkstatt, Lager, Hauswirtschaftsraum, Technikraum
- EG: Gästezimmer/Büro, Badezimmer (Dusche u. WC), Speisekammer, Küche, Ess- und Wohnzimmer
- OG: Kind1, Kind2, Eltern, Bad
Inwiefern bezieht sich das auf den davor zitierten Absatz ?JKHandler schrieb:
Was uns noch fehlt ist das Puzzlestück für den Übergang in Form und Ausrichtung des Hauses auf dem Grundstück. Ein paar Gedanken, losgelöst von allen Entwürfen: Als Hauptgarten bietet sich natürlich der rechte Teil des Grundstücks an (Süd-Seite), somit wäre die Anordnung der Kinderzimmer Richtung Süd-Ost, Badezimmer und Elternzimmer richtet sich dann eher nach der Anordnung der Nasszellen? Im EG Küche ideal mit Zutritt zum Garten und kurze Wege vom Eingang aus. Das entspräche dann ja ungefähr einer Spiegelung des Allraums aus dem aktuellen Entwurf und dann um 90° im UZS gedreht - wobei L Form für Wohnzimmer, Küche und Essbereich auch in Frage käme, ähnlich wie im ersten Entwurf.Die Baukörpergestalt und ihre Einordnung ins Grundstück sind kein "noch fehlendes Puzzlestück", sondern eine Grundlage.Grundrisse kann man spiegeln, aber wie beschrieben gedreht geht die Sonne dann im Altplannorden auf. Leider folgt wegen der Neigung der Erdachse daraus keine Linearverschiebung des Sonnenverlaufes um sechs Stunden.
JKHandler schrieb:
Unser aktuelles Verständnis, zumindest für Entwurf aus #29 (Bild 1) ist: Der HKV für die BKA und Fußbodenheizung wird in jeder Etage in der Nische der 24er Wand Richtung Flur platziert.Die Milchmädchendenke, extra eine fette Wand zu mauern, damit man sie für eine HKV-Nische schwächen kann, ist witzig (aber leider nur das). Das gilt auch für die FortsetzungJKHandler schrieb:
Der Gedanke dahinter war: Bei der Realisierung der Kontrollierte-Wohnraumlüftung ist es nach ersten Überschlagsrechnungen günstiger, ein Stein höher zu Mauern (inkl. was darauf folgt), als 75er Lüftungsrohre in der Elementdecke mit erhöhtem Stahl und Beton Bedarf und andere technische Ausführung. [ / ] Platz für eine dezentrale UV ist auch vorhanden, falls keine zentrale UV angestrebt wird. Von dort aus ist die Fußbodenheizung für alle Räume gut zu erreichen und verlegbar. Wenn man nun zwei mind. 160er Spirorohre für Kontrollierte-Wohnraumlüftung, ca. 4 gut isolierte 40er MSVR Steigleitungen für BKA und Fußbodenheizung, eine Fallleitung, Wasser, Elektrik, Netzwerk und co verlegt wird der Schacht schnell voll..JKHandler schrieb:
Anregungen und Kritik sind gern gesehen.Können eine verpeilte Planung aber nur sehr begrenzt heilen.1. nimm´ einen scharfes Beil und befreie damit Haus und Garage von ihrer starren Verbindung miteinander;
2. a. ersetze den bemühten durch einen befähigten Planer;
2. b. höre auf, den Planer mit Halbwissensgeniestreichen zu führen.
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ypg13.08.24 18:42
JKHandler schrieb:
die schwarze Linie deutet den First (bzw. Giebelstreifen bei #1) an.Huch! Die Firstrichtung halte ich für sinnvoll, aber erkläre mir die tragende Wand und die Erker. Die werden 2-geschossig und sehen demnach mit der Dachausrichtung recht ungewöhnlich aus. Biolek sagt dazu, “interessant“, was nicht unbedingt gelungen bedeutet.JKHandler schrieb:
dezentrale UVWas ist das?JKHandler schrieb:
zumindest für Entwurf aus #29 (Bild 1) ist: Der HKV für die BKA und Fußbodenheizung wird in jeder Etage in der Nische der 24er Wand Richtung Flur platziert. Platz für eine dezentrale UV ist auch vorhanden, falls keine zentrale UV angestrebt wird. Von dort aus ist die Fußbodenheizung für alle Räume gut zu erreichen und verlegbar. Wenn man nun zwei mind. 160er Spirorohre für Kontrollierte-Wohnraumlüftung, ca. 4 gut isolierte 40er MSVR Steigleitungen für BKA und Fußbodenheizung, eine Fallleitung, Wasser, Elektrik, Netzwerk und co verlegt wird der Schacht schnell voll. Aber ja, der Schacht hier ist schon groß im Verhältnis zum Haus, wobei die Größe auch stark von der technischen Ausrüstung abhängig ist.JKHandler schrieb:
Der Gedanke dahinter war: Bei der Realisierung der Kontrollierte-Wohnraumlüftung ist es nach ersten Überschlagsrechnungen günstiger, ein Stein höher zu Mauern (inkl. was darauf folgt), als 75er Lüftungsrohre in der Elementdecke mit erhöhtem Stahl und Beton Bedarf und andere technische Ausführung.Ich würde die Technikplanung erst einmal außen vor lassen. Ihr plant kein Herrenhaus mit West- und Ostflügel, wo man sich Gedanken machen muss, dass nötige Räume durch dezentrale Heizgeräte mitgeheizt werden.Erst kommt der Grundriss, dann die Technik. Die verknotest Dich.
JKHandler schrieb:
Auf Basis dieser Gedanken @alle (gerne korrigieren, falls hier was total daneben ist): Welche Anordnungsmöglichkeiten (Form und Ausrichtung; auch unter dem Aspekt, das man Speisekammer streichen kann) ergeben sich unter Berücksichtigung des Raum- und Platzbedarf? Oder kann man gar den aktuellen Entwurf so umgestalten, dass es dem gerecht wird?Auch hier: Euer Raumprogramm ist Standard, und das Haus ist bis auf die Dachausrichtung in Kombi mit den Erkern Standard.JKHandler schrieb:
Den selben Kritikpunkt hatten wir auch. Lieber dafür mehr Platz für die Kinder und das Elternschlafzimmer minimal größer mit Stellfläche für Schrankmeter.So ein Erker gibt halt die Wände vor, weil man sonst zu viele Ecken im Raum hätte.JKHandler schrieb:
Neben Lebensmittel war die Intention auch die regelmäßig genutzten Küchengeräte in der Speisekammer zu verstauen (davon haben wir recht viele).Ich wette, die vielen Küchengeräte passenden einen Hochschrank, ggf auch zwei.JKHandler schrieb:
Fazit ist also: Der Grundriss ist nicht wirklich für das Grundstück geeignet.Den gab es übrigens schon am 26.April in #23 - sehr kreativ der Architekt.JKHandler schrieb:
Gegenüberstellung von #17 vs. #29 oder #29 vs. #1?Die schaue ich mir wegen dem Blick vom Allraum auf die nahe Grundstücksgrenze gar nicht an.JKHandler schrieb:
Eventuell wäre es eine Möglichkeit, zusammen einen groben Entwurf zu erarbeiten, den wir dem Architekten als "Referenz" vorlegen können?Du bist lustig. Kann man machen, aber bedenke: er bekommt Geld, wir nicht.JKHandler schrieb:
Ein paar Gedanken, losgelöst von allen Entwürfen: Als Hauptgarten bietet sich natürlich der rechte Teil des Grundstücks an (Süd-Seite), somit wäre die AnordnungDieser Gedanke steht bei mir an erster Stelle: auf dem Grundstück stehen, sich aufhalten, jede Ecke kennenlernen und sich markieren, wo man sich gern sitzen sieht, wohin man schauen möchte und wohin nicht. Dann mit dem Schattenwurf die Gedanken harmonisieren und man erhält eine Skizze, wo am besten die Terrasse oder die Garage platziert wird.Mit der Überlegung, von wo man alltäglich die Terrasse begehen möchte, was man so mag und liebt, welche Lage man den Kindern gönnt oder sich selbst, wächst ein Geschoss. Und ob da nun eine Speis Platz hat oder nicht, ergibt sich aus den wichtigeren Räumen heraus. Wenn Speis Platz hat, dann kann die Küche etwas kleiner, wenn nicht, dann plant man zwei Hochschränke mit ein.
JKHandler30.08.24 17:07
ypg schrieb:
Was ist das?UV = Unterverteilung. Dezentral -> nicht als "eine Einheit" im Technikraum, sondern z.B. für jedes Stockwerk eine.
ypg schrieb:
Ich würde die Technikplanung erst einmal außen vor lassen. Ihr plant kein Herrenhaus mit West- und Ostflügel, wo man sich Gedanken machen muss, dass nötige Räume durch dezentrale Heizgeräte mitgeheizt werden.
Erst kommt der Grundriss, dann die Technik. Die verknotest Dich.
Auch hier: Euer Raumprogramm ist Standard, und das Haus ist bis auf die Dachausrichtung in Kombi mit den Erkern Standard.
So ein Erker gibt halt die Wände vor, weil man sonst zu viele Ecken im Raum hätte.
Ich wette, die vielen Küchengeräte passenden einen Hochschrank, ggf auch zwei.
Dieser Gedanke steht bei mir an erster Stelle: auf dem Grundstück stehen, sich aufhalten, jede Ecke kennenlernen und sich markieren, wo man sich gern sitzen sieht, wohin man schauen möchte und wohin nicht. Dann mit dem Schattenwurf die Gedanken harmonisieren und man erhält eine Skizze, wo am besten die Terrasse oder die Garage platziert wird.
Mit der Überlegung, von wo man alltäglich die Terrasse begehen möchte, was man so mag und liebt, welche Lage man den Kindern gönnt oder sich selbst, wächst ein Geschoss. Und ob da nun eine Speis Platz hat oder nicht, ergibt sich aus den wichtigeren Räumen heraus. Wenn Speis Platz hat, dann kann die Küche etwas kleiner, wenn nicht, dann plant man zwei Hochschränke mit ein.Danke für die Darlegung! Wir haben die Ideen hier aus dem Forum versucht aufzugreifen. Wir haben uns dabei darauf konzentriert, wie wir die Räume nutzen wollen, worauf man aus dem Fenster schaut und wie die Laufwege sind. Nach dem erneuten Grundstücksbesuch haben wir das Grundstück auf A3 ausgedruckt und mit Klarsichtfolie erste Entwürfe skizziert. Seltsamerweise kamen wir, als Laien, am besten mit der Podest-Treppe zurecht, obwohl man häufig liest, dass diese viel Platz verbraucht. Eine Doppelgarage in Kombination mit einem einfachem Baukörper haben wir so nicht unterbekommen, deshalb die Reduktion auf eine Einzelgarage mit Carport. Falls jemand noch eine bessere Idee hat, gerne her damit! Nach einigem hin- und her haben wir die Handskizzen von einem Kollegen in CAD zeichnen lassen, damit es hier besser diskutiert werden kann (es hat kein Architekt gezeichnet!).
Kurz und knapp: Im Anhang befinden sich zwei Varianten, wobei der Grundriss gleich ist und nur gespiegelt wurde. Über konstruktive Kritik würden wir uns sehr freuen!
hanse98730.08.24 17:15
JKHandler schrieb:
deshalb die Reduktion auf eine Einzelgarage mit Carport.Können die beiden geforderten Stellplätze unabhängig voneinander benutzt werden? Wenn dies nicht der Fall ist, wird oft der gefangene Stellplatz nicht anerkannt.JKHandler30.08.24 17:27
hanse987 schrieb:
Können die beiden geforderten Stellplätze unabhängig voneinander benutzt werden? Wenn dies nicht der Fall ist, wird oft der gefangene Stellplatz nicht anerkannt.Die Garage kann lediglich für ein Fahrzeug verwendet werden, im Carport hätten theoretisch zwei Fahrzeuge nebeneinander Platz (5,3m hinten, 5,7m vorne). Wenn man das Haus noch etwas eindreht, erhöht sich die Stellplatzbreite hinten auf 5,7m und vorne auf 6,4m. Somit können die Stellplätze unabhängig voneinander genutzt werden.
JKHandler03.09.24 15:28
Wir überlegen gerade, wie wir mit dem Architekten weitermachen sollen, darum würde uns jedes Feedback hier helfen.
, , Die Anregungen von euch waren eine große Hilfe. Eventuell könnt ihr ja noch einmal über die Skizzen oben schauen (#45), um zu sehen, ob wir auf dem richtigen Weg sind?
, , Die Anregungen von euch waren eine große Hilfe. Eventuell könnt ihr ja noch einmal über die Skizzen oben schauen (#45), um zu sehen, ob wir auf dem richtigen Weg sind?
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