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ᐅ Grundriss eines Einfamilienhauses, Feedback


Erstellt am: 20.06.2025 15:58

Ganneff 01.07.2025 17:16
Papierturm schrieb:

Vergleiche ich die letzte Zeichnung mit der ersten, dann finde ich die letzte erheblich besser
Oh ja, der Input hier hat das echt gut weiterentwickelt.
Papierturm schrieb:

Zu dem Zitat da oben: Es gibt ja nicht ohne Grund diese etwas abfällige Bezeichnung "Zeichenknechte" für Architekten bei großen Hausanbietern.
ypg schrieb:

Hier muss man sagen: der arbeitet schnell. Da kann man ein Fehler vergessen werden
Sie ist recht fix dabei, ja, auch wenn ich mittlerweile vmtl. einer der etwas nervigeren Kunden bin. 🙂
Qualitäten bewerten kann und will ich nicht. Bis auf Kleinkram kann ich mich da nicht beschweren. Vermutlich würde ein Mega-Star Architekt anders daherkommen, aber zum einen hab ich das nicht gebucht, zum andern dürfte so jemand keinen Spass mit Änderungswünschen haben.
Papierturm schrieb:

Höhe Waschbecken meist so um die 90cm. Brüstungshöhe fürs Fenster muss dann höher sein.
Ist ein 82er, also im OG dann Brüstungshöhe Fertigfußboden bei 1,265.
Papierturm schrieb:

Würde da überlegen, ob es da noch eine andere Möglichkeit gibt. Spiegel ist schon wichtig finde ich.
Mir fällt grad keine schöne ein. Außer das Fenster als einzel zu machen, das Waschbecken links daneben, und das zweite Fenster über der Badewanne.
Papierturm schrieb:

Geringfügige Abweichungen gehen
Wobei Geringfügig dann wieder Auslegungssache ist, ja.
Papierturm schrieb:

Daher: Raffstores sind bei viel Südfenstern eine gute Sache
Ich will eh alle Fenster, rundum, mit Verdunkelung/Verschattung ausstatten. Egal welche, alle kriegen was, die meisten Rollos, wenige Raffstores.

motorradsilke 01.07.2025 17:34
Zumindest bei uns kannst du Fenster, Türen und Innenwände beliebig verschieben. Solange du dich an Bebauungsplan (sofern vorhanden) oder ortsübliche Bebauung und an Vorgaben für Fenstergrößen hältst. Könntest du ja später auch ändern ohne einen erneuten Bauantrag zu stellen. Ich hatte das damals mit unserem Bauamt geklärt, weil unser Grundriss doch etwas anders als im Bauantrag wurde.

Fenster über dem Waschbecken würde ich nicht machen, da würde ich unbedingt einen Spiegelschrank haben wollen. Ich würde das Waschbecken etwas nach planoben und das Fenster nach planunten verschieben. Dann kannst du auch aus der Wanne rausgucken und brauchst nicht ein (unpraktisches, weil schlecht zu öffnen und zu putzen) Fenster über der Wanne.

ypg 01.07.2025 17:42
Dann wechselt doch Toi und Waschtisch, wenn noch Licht von über der Wanne kommen soll. Ich muss leider auch sagen, dass das Fallrohr günstig gesetzt werden sollte. In meiner Planung hatte ich natürlich an den Strang des Kibas gedacht. Letztendlich muss der Fachmann mal die Problematik erkennen und das mit dem EG vereinen.

Papierturm 02.07.2025 07:54
Ganneff schrieb:
Wobei Geringfügig dann wieder Auslegungssache ist, ja.
Erfahrungsbericht: wir haben fast alle Fenster verschoben. Haben von 3 Fenstern die Größe geändert. Und zwei Fenster zu einem großen Fenster verschmolzen. Alles kein Problem.

Bei der Positionierung des Hauses, bei der Größe und bei allem, was im Bebauungsplan relevant ist, das ist für das Bauamt interessanter.

ypg 02.07.2025 08:18
Papierturm schrieb:

Erfahrungsbericht: wir haben fast alle Fenster verschoben. Haben von 3 Fenstern die Größe geändert. Und zwei Fenster zu einem großen Fenster verschmolzen. Alles kein Problem.

Bei der Positionierung des Hauses, bei der Größe und bei allem, was im Bebauungsplan relevant ist, das ist für das Bauamt interessanter.
Sorry, aber wie kann man denn von „seinem“ Bauamt auf andere schließen?
Das eine braucht 3 Monate, das andere 3 Jahre.
Das eine hat Sprechstunde, das andere nicht.
Das eine ist pingelig, das andere tolerant.
Das eine will Baunachträge, das andere nicht.

Grundsätzlich gilt: Bauen wie Antrag wie Genehmigung. Gerade auch, was die Fassade, also Außenwirkung betrifft.

Und dann das Bauunternehmen: manche sind da sehr genau und werden Dir Deine nachträglichen Änderungen nicht mal so eben nachbauen. Der Bauherr schiebt bei Ärger die Verantwortung auf die Firma, warum also sollen sich da die Verantwortlichen aus dem Fenster lehnen und willkürliche, nicht vom Bauamt genehmigte Änderungen, bauen?

11ant 02.07.2025 10:23
Papierturm schrieb:

Auch wenn ich es sehr positiv finde, die Kinder in die Planung ihrer Räume mit einzubinden: Hier würde ich daran denken, dass die Kinder mal größer werden
Das ist ein allgemeines Bauherrenproblem, daß das Selbstbild der Familie ein Standbild ist und "pantha rhei" übersehen wird. Nicht nur "aus Kindern werden Leute", es verändern sich mehr Einstellungen und Bedürfnisse als man sich bewußt macht. Aus diesem Grunde empfehle ich meinen Ratnehmenden auch stets, die Räumegruppe KGB (Kind/Gast/Büro) fluid zu denken. Netzwerkdosen auch im Gästezimmer kosten einen Klacks. In vielen Kinderzimmern ist der Grundriss schon reif für die Rundablage, wenn man sich das Bett einmal gedreht vorstellt (von woanders hingestellt ganz zu schweigen).
Ganneff schrieb:

Im Anhang neue Zeichnungen. Sind noch 2 kleine Fehler drin,
Die Dummrumstehwand zwischen Wohn- und Essbereich ist sowohl aus Sicht der Terrassen- als auch der Wohnzimmertür ein Feng Shui Fail, dessen "Sinn" sich mir zumindest nicht erschließt. Die ist da irgendwie mit nichts koordiniert, selbst der symbolische Farbwechsel im Grundriss liegt daneben.
Papierturm schrieb:

Es gibt ja nicht ohne Grund diese etwas abfällige Bezeichnung "Zeichenknechte" für Architekten bei großen Hausanbietern.
Nicht die Architekten, sondern die "Architekten" werden so genannt. Also die menschliche Schnittstelle zwischen Kunde und CAD, die möglichst nicht durch architektonische Kompetenz gehemmt wird, auch den unausgegorensten Laienwunsch mauszuklicken.
motorradsilke schrieb:

Fenster über dem Waschbecken würde ich nicht machen, da würde ich unbedingt einen Spiegelschrank haben wollen.
Lustig wäre ja ein einseitig verspiegeltes Fenster, bei dem die Schmink- und Rasiergrimassen auch der Belustigung der Passanten dienen können *LOL*
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