Grunderwerbssteuer - Was macht den grössten Ausschlag?

Dieses Thema im Forum "Baufinanzierung Forum - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von Mairj, 26. 12. 2016.

Grunderwerbssteuer - Was macht den grössten Ausschlag? 4.4 5 5votes
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  1. Mairj

    Mairj

    3. 04. 2016
    15
    0
    Hallo zusammen,

    Ich habe eine Frage zur grunderwerbssteuer und hoffe, ihr könnt mir da weiterhelfen.

    Folgende Situation:

    Wir haben ein Grundstück bei der Gemeinde reserviert. Gezahlt werden muss im Moment noch nicht, weshalb wir jetzt die ersten Termine mit GUs in Angriff genommen haben.
    Unsere Vorstellung war, dass wir, wenn wir ein konkretes Angebot haben, zur Bank gehen und die benötigte Summe für Grundstückskauf und Hausbau zusammen finanzieren.

    Jetzt sind wir unsicher, ob wir dadurch, dass wir dann ja schon einen konkreten Hausbau-Plan haben, die Grunderwerbssteuer auf die komplette Kaufsumme, sprich Haus und Grundstück, zahlen müssen.

    Wirtschaftlich verbunden sind beide Parteien nicht, aber in Sachen Grunderwerbssteuer liest man auch immer vom zeitlichen Zusammenhang zwischen Kauf und Bau, der ausschlaggebend für die Berechnung sein kann.

    Kennt sich hier jemand aus?

    Reicht es, den Hausbau-Vertrag nach dem Grundstückskauf zu unterzeichnen, um das Problem zu vermeiden? Oder sollte man den Grundstückskauf vorher separat abwickeln, auch wenn das höheren Aufwand nach sich zieht (Grundschuld, variabler Kredit, etc.)
     
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  3. toxicmolotow

    toxicmolotow

    30. 10. 2013
    3.323
    694
    Wenn die Gemeinde das Grundstück verkauft und keine Bindung an einen vorgegebenen Baupartner gegeben ist bzw. selbst baut, sehe ich da kein Problem.

    Ihr werdet ja sowieso erst irgendwelche Verträge unterschreiben, nachdem ihr tatsächlich gekauft habt, oder?
     
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  4. Payday

    Payday

    22. 02. 2015
    1.350
    165
    grundstücksverkäufer und hausbauer dürfen nicht die selbe firma sein oder direkt zusammenarbeiten. wenn das grundstück von der gemeinde kommt, kann es dort eigentlich keine probleme geben, da eine gemeinde selber keine häuser errichtet.
     
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  5. Mairj

    Mairj

    3. 04. 2016
    15
    0
    Danke für eure Antworten. Das beruhigt mich schonmal.

    Kann mir jemand mal schildern, wie die optimale Vorgehensweise in unserem Fall wäre?

    Ich denk mir das so:
    Nach den Terminen mit mehreren Hausbaufirmen suchen wir uns diejenige raus, die uns das beste Angebot macht.
    Mit diesem Angebot gehen wir zur Bank und machen die Finanzierung für Grundstück und Hausbau klar.
    Dann geht's mit der Gemeinde zum Notar und wenn das in trockenen Tüchern ist, unterzeichnen wir den Vertrag mit dem GU.
     
  6. Payday

    Payday

    22. 02. 2015
    1.350
    165
    klingt gut, wenn du solange eine garantie auf das grundstück hast (also reserviert oder ähnliches). richtig ist auf jeden fall, die unterschrift vom gu so weit wie möglich nach hinten zu schieben. auch keine vorverträge oder ähnliches unterschreiben, tut alles nicht not. mit Kfw wird man euch paar steine in den weg legen :)
     
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