Ermittlung der anrechenbaren Kosten bei grober Schätzung möglich?

Dieses Thema im Forum "Architekten / Bauführer / Statiker" wurde erstellt von mertmk3, 28. 03. 2017.

Ermittlung der anrechenbaren Kosten bei grober Schätzung möglich? 4.5 5 4votes
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  1. Steffen80

    Steffen80

    12. 04. 2012
    1.435
    252
    LOL...das ist aber pauschal. Hoffentlich für die Putzfrau ;)

    Bzw. warum machst Du es nicht gleich allein? Rechne doch einfach mit 1x% und gut ist. Viel weniger ist es eh nicht und viel mehr vermutlich auch nicht. Wenn Du so viel Flexiblität nicht in Deinem Budget hast...bist Du eh beim Architekt falsch.
     
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  3. Steffen80

    Steffen80

    12. 04. 2012
    1.435
    252
    Quatsch..als Unternehmer eier ich auch nicht ewig rum. Jeder der was kann..dem ist seine Zeit kostbar! Bei mir gibt es auch ein Gespräch und eine kurze Analyse. Danach will ich cash sehen oder der Kunde darf gern weiter ziehen :)
     
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  4. Alex85

    Alex85

    21. 07. 2016
    1.429
    377
    Zum einen hat man es nicht nötig, zum anderen ist ein Architekt ein Freiberufler und kein Gewerbe. Der Mann hat nur seine Arbeitszeit, die er verkaufen kann. Da muss man schon hinsehen, wieviel man kostenlos macht. Gerade in dem Metier, wo die halbe Welt bauen will aber nur wenige wirklich ein Grundstück haben. Für Guck-Shopping kannst du nicht zum Freien gehen bzw. der wird das schnell beenden.
     
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  5. Nordlys

    Nordlys

    14. 01. 2017
    1.504
    380
    Kann nur sagen, was wir vom Architekten vor Auftrag erwartet haben. Ortstermin Besichtigung des Abrissbaues, Innenbesichtigung des Renoobjektes, von diesem masstabstreue Plankopien ihm ausgehändigt, Bitte um Ideenskizze mit Bleistift in diese Pläne, wie Anbau aussehen könne. Dazu grobe Schätzung der zu erwartenden Kosten bei seinem Konzept. Das bekommen wir auch. Man muss ja wohl vor Auftrag wissen, was man tun wird und zahlen wird. Büro a hat uns versucht, BMW zu verkaufen, obwohl wir Opel fragten. Büro b hat uns zugehört.
    Bitte, wie soll es denn sonst gehen? Das man ohne Honorar keine echte Planung erwarten kann, ist klar. Aber was wir erwarten, leistet ja jeder GU auch. Jeder Bauträger ebenso. Karsten
     
  6. mertmk3

    mertmk3

    4. 01. 2017
    73
    0

    Mit Sicherheit wird es hier auch eine Putzfrau geben, die 85k€ verdient. Der durchschnittliche Architekt wird aber denke ich nicht 6-stellig verdienen. Sonst hab ich wirklich den falschen Beruf gewählt.

    Ich verstehe nicht, was falsch daran sein soll das Maximum an Leistung von einem Dienstleister einzufordern.

    @Alex85 Gundstück haben wir.

    Ich bin da ziemlich bei Karsten. Der erste beider Architekten hat mir bis zum Wochenende eine grobe Kostenschätzung zugesichert, scheint also bei einem von zweien schon mal zu funktionieren. Nächste Woche werde ich noch zu einem dritten gehen.
     
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  7. Lanini

    Lanini

    29. 07. 2016
    115
    39
    Also wir hatten bei unserem Planer nur ein erstes kostenfreies Erstgespräch, um zu schauen, ob die Chemie stimmt. Darin wurden unsere Wünsche aber schon recht spezifisch abgefragt und auch geklärt, was wir für ein Budget haben. Weiterhin hat er uns erklärt, wie die Arbeit mit ihm aussieht, was er alles machen wird und was nicht. Und er hat uns Beispielprojekte von sich gezeigt, also Häuser, die er entworfen hat, damit wir sehen können, ob sein Stil zu uns passt. Wir haben ihm einen Grundriss (selbst gezeichnet) gezeigt, der uns gefällt und er hat das schon mal grob mit uns durchgesprochen und uns gesagt, was er daran gut findet, was er eventuell ändern würde, was gar nicht geht usw... und er hat halt noch so ein paar allgemeine Tipps zum Häuslebauen allgemein gegeben. Weiterhin hat er grob kalkuliert, ob unser gewünschtes Haus und unser Budget zueinander passen. Das kostenfreie Erstgespräch ging über mehr als 3 Stunden. Im Anschluss hat er uns per E-Mail sein Honorarangebot zugesandt und wir mussten uns entscheiden, ob wir mit ihm weiter machen (kostenpflichtig) oder nicht.

    Wir fanden das Erstgespräch sehr aufschlussreich und informativ, auch wenn eher nur an der Oberfläche gekratzt wurde. Mehr haben wir aber auch nicht erwartet. Eine richtige, schriftliche Kostenschätzung haben wir nicht bekommen. Zur Sicherheit haben wir unser Budget in diesem Gespräch aber auch ein Stück tiefer angesetzt als es wirklich ist, damit noch genügend Puffer übrig bleibt und wir später, wenn eine detaillierte Kostenschätzung vorliegt, nicht ein dickes Problem haben. Es wurden auch keine Skizzen oder Vorentwürfe gefertigt. Das hätten wir von unserem Planer im kostenfreien Erstgespräch auch niemals erwartet; ebenso war für uns vollig ok, dass es bei einem kostenfreien Erstgespräch bleibt und es nicht noch X kostenlose Termine mehr gibt. Halt auch vor dem Hintergrund, dass wir deutlich unter HOAI zahlen! Mehr ist da selbstverständlich nicht drin.

    Zu Verringerung unseres Risikos, falls es mit ihm doch nicht passt, haben wir ihn phasenweise beauftragt, also erstmal nur die Zusage für die Planung bis zum Bauantrag gegeben, sodass das finanzielle Risiko minimiert wurde. Wir hatten aber beide direkt ein gutes Gefühl und haben es bisher nicht bereut. Im Gegenteil, er hat unsere Erwartungen noch übertroffen.
     
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