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Henk-van-Dijk

Einheimischenmodell - ist das noch rechtens?

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Mit dem öffentlichen Nahverkehr ist so eine Sache. Der wurde zum Teil ja nicht aus Jux und Tollerei eingestellt. Bis Ende der 80er ist man bei uns Stündlich + Schulbusse in die Kreisstadt gekommen und zu Schichtzeiten fuhr der Bus direkt nach Schweinfurt zu den Werkstoren. Also passend und schnell, da keine Zwischenstopps. Mit Bus und Bahn ist man sogar recht bequem nach Würzburg gekommen. Jetzt würde man gerne wieder, nur die Linien sind weg, weil die kaum genutzt wurden.

Führerschein mit 17 und Genehmigung für Wohnung-Arbeit, Wohnung-Schule ist hier fast normal. Gastschulanträge für die Berufsschule ebenso. Was man auch immer öfter sieht, sind 45 km/h Autos
Dafür braucht es halt einen gewissen finanziellen Rückhalt aus der Familie. Zuschüsse, damit man zu einem Ausbildungsplatz kommt gibt es nicht. Und die währen sinnvoll selbst bei einem funktionierenden Nahverkehr. Es wurde und wird wohl nie jeder Baum angefahren werden können.

Ich finde das Einheimischenmodel gut und richtig. Selbst bei uns kommen immer mehr aus der Stadt und wollen bauen. Bauplätze gibt es auf dem Papier, jedoch nutzt das nichts wenn die Oma 3 Bauplätze hält falls der Enkel doch mal herziehen will.
 
Und um mal noch was zum Thema beizutragen... ich bin grundsätzlich dafür dass eine Gemeinde über die Vergabekriterien entscheiden kann, die BevölkerungsStruktur einer Gemeinde ist für deren Entwicklung und Fortbestand entscheidend...
Kann bzw. darf man diesen Gedanken auch auf Gesamtdeutschland vor dem Hintergrund der Migration anwenden? Einerseits ist jeder willkommen, andererseits schließt man bereits den Fremden aus dem Nachbarort aus der Baugrundvergabe aus, da er sich evntl. nicht angemessen im Heimatverein engagieren könnte. Jede Wette, dass sich ein solventer und bauwilliger Syrer einen Bauplatz trotz Einheimischen Bevorzugung erklagen kann, aber wie gesagt: wehe eine Familie aus dem Umkreis bewirbt sich. Einfach nur noch lächerlich was hier abgeht.
 
Öffentlicher Nahverkehr muss sich nicht strikt am Prinzip der Wirtschaftlichkeit ausrichten. Man kann Omnibusse auch durch 10-Sitzer ersetzen.

Was wurde denn gemacht: Öffentlicher Grund an Investoren verkauft. Öffentlicher Nahverkehr wegen "Unwirtschaftlichkeit" eingestellt. Ergebnis: Alles besser? Nö!

Das Einheimischenmodell kostet ja keine nutzbare Wohnfläche, es ist nur eine Bevorzugung einer bestimmten Gruppe. O. g. hat aber richtig in's Kontor gehauen.
 
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Kann bzw. darf man diesen Gedanken auch auf Gesamtdeutschland vor dem Hintergrund der Migration anwenden? Einerseits ist jeder willkommen, andererseits schließt man bereits den Fremden aus dem Nachbarort aus der Baugrundvergabe aus, da er sich evntl. nicht angemessen im Heimatverein engagieren könnte. Jede Wette, dass sich ein solventer und bauwilliger Syrer einen Bauplatz trotz Einheimischen Bevorzugung erklagen kann, aber wie gesagt: wehe eine Familie aus dem Umkreis bewirbt sich. Einfach nur noch lächerlich was hier abgeht.
Mir ist noch nicht so ganz klar was genau Du damit ausdrücken willst bzw. wieviel Sarkasmus dabei jetzt mitschwingt...

Nur aber mal prohylaktisch...

Dreh mir meine Aussage bitte nicht im Mund rum und bring die mit irgendwas von wegen Migration oder nicht in Verbindung.
Weiß auch gar nicht was das eine mit dem anderen zu tun hat. Keine Gemeinde verbietet Immobilienbesitzer an Nicht-Einheimische (ortsbezogen) oder welche mit Migrationshintergrund zu verkaufen oder zu vermieten.
Es gibt auch andere Kriterien, wie z.B. Altersstruktur oder das Syltbeispiel. Mir geht es darum, dass eine Gemeinde das Recht haben sollte (ist ja kein muss) in gewissem Maße über die Vergabekriterien bei von der Gemeinde vermarkteten Grundstücke zu entscheiden.

Vielleicht hast es auch so nicht gemeint, aber was mich betrifft, bitte mich bei solchen Aussagen raus halten!
 
Wenn der öffentliche Nahverkehr nach Wirtschaftlichkeit ginge, währe auch so manche Stadt schlechter. Es gibt so viele Linien die nicht wirtschaftlich sind.
Ich sehe einfach sehr viele leere Busse. Im Sommer gibt es wieder ein Shuttel zu einem beliebten Ausflugsziel. Da sitzt irgendwie nie jemand drinnen. Gleichzeitig kassiert die Polizei fleißig Frührerscheine, weil der ein oder andere nach dem Genuss von Bier noch fährt.
Zum Einkaufen muß man sagen würde nie jemand mit dem Bus fahren. Selbst wenn die Linie regelmäßig fährt.
Vielleicht zum Eisessen in die Innenstadt
Es gab/gibt bei uns ein Sammelbus, die die hauptsächlich Älteren, die Möglichkeit bieten wollte ins Nachbardorf zum Einkaufen, zum Arzt etc zu bringen. Es gibt Dörfer die haben ein Ruftaxi/Bus. Gerade letzteres könnte die richtige Lösung sein. Wurde mäßig angenommen. Der Dorfladen wird teilweise unterstützt und wieder eingeführt.
 
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