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Henk-van-Dijk

Einheimischenmodell - ist das noch rechtens?

3,40 Stern(e) 14 Votes
Der Staat hätte ja auch schon viel erreicht, wenn er seiner originären Aufgabe, auch das Land öffentlich vernünftig anzubinden, nachgekommen wäre. Hätte die Städte sicher entlastet und das Wohnraumproblem über mehr attraktive Fläche verdünnt.
Da ist sicher was drann!
Wir wohnen hier in einem schönen, vergleichsweise strukturstarken ländlichen Eckchen. Ab August gehe ich wieder arbeiten und obwohl mein Mann und ich dann im selben Dorf arbeiten und das nur knapp 10km von unsrer Wohnung entfernt ist (nach Umzug ins Haus sogar noch weniger), brauchen wir zwei Autos, weil Busse nur Stunde einer immer abwechselnd in die eine und andere Richtung fahren (also alle 2h pro Richtung) und wir sogar noch umsteigen müssten...das führt zu einem viel zu unzuverlässigen, unflexiblen Arbeitsweg...deshalb zwei Autos (ich muss teilweise auch in die nächste nennenswerte Stadt und da brauche ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln garnicht erst anfangen)

Für Städter also sicher unattraktiv die Gegend...wir kennen es nicht anders
 
Da ist sicher was drann!
Wir wohnen hier in einem schönen, vergleichsweise strukturstarken ländlichen Eckchen. Ab August gehe ich wieder arbeiten und obwohl mein Mann und ich dann im selben Dorf arbeiten und das nur knapp 10km von unsrer Wohnung entfernt ist (nach Umzug ins Haus sogar noch weniger), brauchen wir zwei Autos, weil Busse nur Stunde einer immer abwechselnd in die eine und andere Richtung fahren (also alle 2h pro Richtung) und wir sogar noch umsteigen müssten...das führt zu einem viel zu unzuverlässigen, unflexiblen Arbeitsweg...deshalb zwei Autos (ich muss teilweise auch in die nächste nennenswerte Stadt und da brauche ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln garnicht erst anfangen)
Das (Busverbindung) hat aber nichts mit Erschließungswillen, sondern mit Wirtschaftlichkeit zu tun. Ich z.B. habe beim Grundstückskauf darauf geachtet das ich eine Zugverbindung habe um auf die Arbeit zu kommen, wenn das Auto kaputt geht. Aktuell würde ich jetzt nicht wissen wie ich ohne Auto zur Arbeit komme, weil es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt die rausführen. Dies ist dann auch später für die Kinder relevant, wenn Sie eine Ausbildung oder ähnliches machen.
 
...aber nicht, dass dann einer nachher klagt wenn die Bodenpreise steigen im "Dorf" weil auf einmal auf Grund der guten Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel die ganzen Großstädter ins Dorf ziehen wollen
;)
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
hmm wir haben im Kaff hier auch ne Regionalhaltestelle - der blöde Zug fährt zwar zu 60% unpünktlich und ist außerdem noch völlig überteuert, aber man kommt damit zur Schule oder Arbeit wenns Auto mal nicht mag.
 
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Das (Busverbindung) hat aber nichts mit Erschließungswillen, sondern mit Wirtschaftlichkeit zu tun. Ich z.B. habe beim Grundstückskauf darauf geachtet das ich eine Zugverbindung habe um auf die Arbeit zu kommen, wenn das Auto kaputt geht. Aktuell würde ich jetzt nicht wissen wie ich ohne Auto zur Arbeit komme, weil es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt die rausführen. Dies ist dann auch später für die Kinder relevant, wenn Sie eine Ausbildung oder ähnliches machen.
Also ich habe chand so verstanden, dass sie genau das meinte, was ich auch meinte: die ländlichen Gegenden sind zu schlecht mit den Städten und untereinander vernetzt und deshalb als Wohnort oft unattraktiv, obwohl da noch viel Grundstücksfläche möglich wäre (und oft auch vorhanden ist)
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
@Altai: Das hört sich doch mal nach Stuttgart an... Dann sind wir gar nicht weit auseinander. Ich suche zwischen Schwäbisch Gmünd und dem Rand der Alb. Da sich in Stuttgart kein Normalo mehr etwas leisten kann, kommen die alle hier her wegen der Bahnstrecke. Somit ist alles entlang der B29 mit Bahnhof ebenfalls nicht mehr finanzierbar.
Völlig daneben, ich wohne in Jena ;) in Thüringen... aber das Problem hat sicher mehr als eine Stadt...
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
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