Schließe mich BiDennis an und möchte noch ergänzen: Falls du keine Tischkreissäge hast, wäre eine Unterschneidstichsäge hilfreich. Damit kannst du sauber sägen und die Kanten splitterfrei lassen.
Zum Versiegeln der Schnittkanten nutze ich Lack oder Holzleim mit etwas Farbe drin, das sich festzieht, so dass das Material nicht aufquillt. Das wird oft unterschätzt und führt später zu unschöner Schwellung.
Außerdem: Wenn du die Tiefe anpasst, schau dir an, wie das Regal mit Rückwand befestigt ist. Gerade bei geringeren Tiefen kann es passieren, dass die Rückwand nicht mehr richtig sitzt und das ganze Regal weniger stabil wird.
Vielleicht kannst du auch Schrägschnitte mit einplanen, etwa wenn du das Regal in eine Nische bauen willst.
Zum Versiegeln der Schnittkanten nutze ich Lack oder Holzleim mit etwas Farbe drin, das sich festzieht, so dass das Material nicht aufquillt. Das wird oft unterschätzt und führt später zu unschöner Schwellung.
Außerdem: Wenn du die Tiefe anpasst, schau dir an, wie das Regal mit Rückwand befestigt ist. Gerade bei geringeren Tiefen kann es passieren, dass die Rückwand nicht mehr richtig sitzt und das ganze Regal weniger stabil wird.
Vielleicht kannst du auch Schrägschnitte mit einplanen, etwa wenn du das Regal in eine Nische bauen willst.
Die Regalböden kannst du auf Tiefe mit einer Handkreissäge zurechtschneiden. Pass aber auf die Vertiefungen für die Dübel auf. Am besten vorher bohren und sägen.
Breite wäre komplizierter, da die Seitenwände dann nicht mehr passen.
Für die Befestigung neuer Bohrungen einfach kleine Winkel zur Verstärkung nehmen.
Breite wäre komplizierter, da die Seitenwände dann nicht mehr passen.
Für die Befestigung neuer Bohrungen einfach kleine Winkel zur Verstärkung nehmen.
Danke schonmal für die ersten Infos!
@Surela, ich würde sehr gern auf deine Schrittempfehlungen eingehen – ich habe nur eine Stichsäge zur Verfügung. Welche Eigenschaften sollte das Sägeblatt haben, und wie gehst du mit der Bearbeitung der Schnittkante um? Mein Regal wird nur moderat belastet, hauptsächlich Bücher und DVDs, also keine zu schwere Last.
Außerdem: Kannst du genauer sagen, wie man am besten neue Bohrungen für die Träger anlegt? Ich habe etwas Angst, dass das Holz ausfranst oder die Bohrungen nicht sauber sitzen.
Wer von euch hat da flexible Lösungen für das Positionieren der Träger, falls ich doch einen etwas anderen Abstand oder Tiefe machen will?
@Surela, ich würde sehr gern auf deine Schrittempfehlungen eingehen – ich habe nur eine Stichsäge zur Verfügung. Welche Eigenschaften sollte das Sägeblatt haben, und wie gehst du mit der Bearbeitung der Schnittkante um? Mein Regal wird nur moderat belastet, hauptsächlich Bücher und DVDs, also keine zu schwere Last.
Außerdem: Kannst du genauer sagen, wie man am besten neue Bohrungen für die Träger anlegt? Ich habe etwas Angst, dass das Holz ausfranst oder die Bohrungen nicht sauber sitzen.
Wer von euch hat da flexible Lösungen für das Positionieren der Träger, falls ich doch einen etwas anderen Abstand oder Tiefe machen will?
Hallo Usgla4,
für die Stichsäge empfehle ich ein feinzahniges Sägeblatt für Laminat oder Metall (gibt spezielle für Holzwerkstoffe mit Folienbeschichtung). Diese Blätter schneiden sauber und verhindern, dass die Melamin-Schicht abplatzt. Wichtig ist zudem, langsam und ohne zu viel Druck zu sägen.
Zum Finish: schleife die Kanten vorsichtig mit feinem Schleifpapier (120-180 Körnung) ab, dann unbedingt mit einem Holzlack (wasserbasiert) oder Lackstift versiegeln. So verhinderst du, dass Feuchtigkeit ins Holz eindringt und es aufquillt.
Neue Bohrungen: Am besten mit einem kleinen Holzbohrer (Durchmesser passend für die Dübelstifte) vorbohren, das Holz vorher leicht anritzen, damit nichts ausfranst (z.B. mit einem spitzen Messer). Bohrtiefe so beschränken, dass nicht zu tief gebohrt wird und nichts splittert.
Wenn du die Träger variabel positionieren willst, kannst du zusätzlich zu den original Metallzapfen auch flache Regalschienen mit kleinen Clips in Erwägung ziehen, die sich beliebig verschieben lassen – gibt es in vielen Möbelzubehör-Shops.
Bin gespannt, wie es bei dir läuft!
für die Stichsäge empfehle ich ein feinzahniges Sägeblatt für Laminat oder Metall (gibt spezielle für Holzwerkstoffe mit Folienbeschichtung). Diese Blätter schneiden sauber und verhindern, dass die Melamin-Schicht abplatzt. Wichtig ist zudem, langsam und ohne zu viel Druck zu sägen.
Zum Finish: schleife die Kanten vorsichtig mit feinem Schleifpapier (120-180 Körnung) ab, dann unbedingt mit einem Holzlack (wasserbasiert) oder Lackstift versiegeln. So verhinderst du, dass Feuchtigkeit ins Holz eindringt und es aufquillt.
Neue Bohrungen: Am besten mit einem kleinen Holzbohrer (Durchmesser passend für die Dübelstifte) vorbohren, das Holz vorher leicht anritzen, damit nichts ausfranst (z.B. mit einem spitzen Messer). Bohrtiefe so beschränken, dass nicht zu tief gebohrt wird und nichts splittert.
Wenn du die Träger variabel positionieren willst, kannst du zusätzlich zu den original Metallzapfen auch flache Regalschienen mit kleinen Clips in Erwägung ziehen, die sich beliebig verschieben lassen – gibt es in vielen Möbelzubehör-Shops.
Bin gespannt, wie es bei dir läuft!
Usgla4 schrieb:
Kannst du genauer sagen, wie man am besten neue Bohrungen für die Träger anlegt?Da hänge ich mich direkt mal dran: Beim Bohren neuer Löcher hilft es, einen Bohrer mit Umbruchkante oder Tiefenanschlag zu nutzen. Falls nicht vorhanden, eine Markierung auf dem Bohrer mit Klebeband anbringen, um nicht zu tief zu bohren.
Auch Klebeband auf der Bohrstelle (quer über Holz) kann die Ausbrüche bei der Bohrung minimieren. Einfach vor dem Bohren das Klebeband aufkleben und an der Stelle bohren.
Bei der Position: Nutze am besten einen Bohrlehre oder zumindest ein Lineal und Maßband, um gleichmäßige Abstände einzuhalten. So taugt es später für alle Böden und sie sitzen sauber.
Falls die Träger neue Maße brauchen, kannst du auch kleine Winkelunterlagen verwenden, um die Last zu verteilen.
Viel Erfolg!
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