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ᐅ Architektin wird emotional und will nicht weiter machen. Wie mache ich nun weiter?

Erstellt am: 11.03.26 17:41
O
Ohropax
O
Ohropax
16.03.26 15:28
hanghaus2023 schrieb:
ch dachte die hat eh nur das gezeichnet was Du wolltest. Ist der Entwurf so kretiv, das es eine besondere Leistung ist?

Die Architektin hat das umgesetzt, was ich gesagt habe.
Sie hat einen ersten Entwurf für ein Haus über 1,2-1,3 Millionen gemacht. Was ca. 50% über meinem Budget liegt.
Ich habe jeden Entwurf ausgedruckt und handschriftlich korrigiert. Die Wand hier, der Flut dort, die Treppe bitte drehen, der Türanschlag so...
Die Architektin hat das eingearbeitet und dann wieder aus Start.

Irgendwann kamen die GUs dazu, die dann den Bodenaufbau, Deckenaufbau etc. durchgegeben haben, Dicke der einen Wand, weil die Schiebetür nicht reinpasste etc.
Dann wieder ausgedruckt und der Architekten zum Einpflegen gegeben. Dann wieder auf Start.

Nach der 10 Iteration passt es nun. Das hat die Architektin gemacht, nicht viel mehr anderes! Ist es das, was eine Architektin zu tun hat oder habe ich einfach eine schlechte erwischt?

hanghaus2023 schrieb:
Meine Hinweise bezüglich der geringen Änderung sind angekommen?

Ja, ich habe aber auch gelesen, dass die Architektin einen Baustopp erwirken könnte, wenn ich "ihren" Entwurf nutze. Das muss ich genau überprüfen lassen.
Im Moment suche ich einen Architekten der von hier aus übernimmt. Ich biete 10.000 Euro (brutto) an. Denkst Du das reicht oder bekomme ich es auch für weiniger?
1
11ant
16.03.26 15:35
Ohropax schrieb:
Ich möchte wissen, ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat und wie er sich aus dem Vertrag lösen konnte.
Kannst Du was zum Thema beitragen?

Es haben sich hier nur wenige (in den neun Jahren die ich aktiv hier bin und noch einem mehr auf das ich zurückschaue) so - gut, meinetwegen nennen wir es "ungeschickt" - angestellt. Am meisten in Deinem Sinne beigetragen und das gewünschte Mitleid gezeigt hat glaube ich @Gerddieter.

Ohropax schrieb:
Es war gut, dass ich den Wisch unterschrieben habe, so komme ich wohl erst aus der Sache raus.

Ob die Lebensferne des Verbraucherschutzes zu mißbrauchen der kluge und erfolgreiche Weg ist, sich aus einem fahrlässig eingegangenen Vertrag zu lösen, ist Deine vermutlich nicht nur von mir nicht geteilte Weltsicht.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
1
11ant
16.03.26 16:00
Ohropax schrieb:
Nach der 10 Iteration passt es nun. Das hat die Architektin gemacht, nicht viel mehr anderes! Ist es das, was eine Architektin zu tun hat oder habe ich einfach eine schlechte erwischt?

Primär eine "verdiente" würde ich sagen. Wenn es zehn Entwürfe von ihr waren, dann auch eine schlechte. Wenn die zehn Iterationen durch Ping-Pong-Salami-Änderungswünsche zustandekamen, dann nicht so unbedingt.

Ohropax schrieb:
Im Moment suche ich einen Architekten der von hier aus übernimmt. Ich biete 10.000 Euro (brutto) an. Denkst Du das reicht oder bekomme ich es auch für weiniger?

Für 10k wirst Du ein Haus dieser Größe und Stufe nicht architektelt bekommen. Vgl. dem Stichwort "aufgehendes Gewerk" wird da kein Architekt seiner Berufshaftpflichtversicherung antun, Leistungsbestandteile einer Vorgängerin zu übernehmen. Zudem hast Du Dich hier auch nicht gerade als Kunde den man heiraten möchte verkauft. Eventuell kannst Du bei "A better Place" landen, @roteweste war mit Frau Forster (meines Erinnerns im klassischen Discounter-Leistungsumfang Leistungsphase 1 bis 3) recht zufrieden. Da könnte ich mir vorstellen, daß Dein GU dann gerne die Leistungsphase 4 draufsetzt (und auch keinen Abwehrpreis dafür mehr macht).
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Y
ypg
16.03.26 16:15
Mal davon abgesehen, dass Du Dich hier nicht rechtfertigen musst dafür, wie es gelaufen ist.

Aber mal meine Anmerkung dazu:

Ohropax schrieb:
Was ca. 50% über meinem Budget liegt.

Das ist natürlich nicht in Ordnung, bzw wissen wir nicht, was da in der Kommunikation falsch gelaufen ist... kann auch sein, dass es erst einmal ein einfacher Vorentwurf war, um abzustecken, wie "etwas", also das ein oder andere bei Dir ankommt.

ABER:

Ohropax schrieb:
ch habe jeden Entwurf ausgedruckt und handschriftlich korrigiert. Die Wand hier, der Flut dort, die Treppe bitte drehen, der Türanschlag so...

Ohropax schrieb:
eingearbeitet

Ohropax schrieb:
und der Architekten zum Einpflegen gegeben. Dann wieder auf Start.

Anscheinend lief die Kommunikation nur über korrigierte Ausdrucke und das Feinmachen der Architektin. Da kann ja nur Kokolores herauskommen: eine Laie verbessert einen Fachentwurf, dann versucht die Fachfrau, es machbar zu machen. Dann passt dem Bauherren Einzelheiten nicht, die ständig verbessert werden, mutmaßlich in der Annahme, das das alles geht. Fachfrau werkelt Laienhaftes irgendwie so hin, dass man es bauen könnte. Das widerum passt wieder dem Bauherren nicht, da es ja nicht so ist, wie gewünscht oder gedacht. Mag sein, dass etwas Eckiges in was Rundes reingebastelt wurde und es immer nur oval wurde - wenn Du verstehst, was ich meine.

Ohropax schrieb:
Nach der 10 Iteration passt es nun. Das hat die Architektin gemacht, nicht viel mehr anderes! Ist es das, was eine Architektin zu tun hat oder habe ich einfach eine schlechte erwischt?

Nein, Du hast, denke ich, Deinen Willen, nämlich das Eckige soweit wie möglich in das Runde pressen lassen.
ich beschäftige mich jetzt schon sooo lang (mehrere Jahrzehnte) mit Hausentwürfen, seit 15 Jahren in Foren und sehe viel Murks, aber auch Gutes, aber auch solche Entwürfe, wo ein funktionaler Entwurf von Laien (weil sie an etwas festhalten, was man später gar nicht mehr wahrnimmt, sondern nur in der Ansicht von Insta-Fotos interessant aussieht) verfremdet wird, sodass er nicht mehr funktional wird. Odre da werden wichtige Zonen soweit gepresst, damit man fürs Wohnen das Maximale herausbekommt. Da werden Räume wie Ankleiden, Speisekammern, Podesttreppen und Duschen sowie Kinderbäder in Hausgrößen reingepresst, die nicht passen können.

Da kommen dann Aussagen "Ihr seid die Bauherren, Ihr bestimmt" oder "Architekt muss für Dich arbeiten und nicht für sich selbst", "der will ja nur seinen eigenen Entwurf durchsetzen".. ,und da gehe ich meist nicht mit, da ein Fachmann dem Kunden eben auch Fachliches abgeben sollte und nicht schlechte Laien-Ideen blind abzeichnen soll, was ein BU dann wieder ins Reine bringen muss.

Das ist wohl passiert, und jetzt bist Du in der Situation, dass Du die Architektin als Bauzeichnerin benutzt hast. Das macht dann auch etwas mit der Architektin, sofern sie etwas Selbstachtung besitzt. Trotz oder über den Dingen stehen. Das wechselt dann auch mal gern.
In letzter Zeit lese ich von diesen Problemen häufiger, da viele denken, sie sind kreativ, wenn sie irgendein Tool nutzen.
G
Gerddieter
16.03.26 16:33
Hey da fällt mir noch etwas ein: 
wenn du den Entwurf wirklich nutzen möchtest hat dich die Architektin quasi in der Hand.
Dann MUSST du dich einigen - Ihr löst Euren Vertrag auf und du übernimmst die Nutzungsrechte - sie diktiert die Bedingungen = 27 tsd Euro.
Leider.

Oder du mahnst die Erfüllung des Vertrages an (Bauantrag einreichen) - wenn Sie nicht macht kannst Du es von jemandem anderen machen lassen und die Kosten dafür von Ihrem Honorar abziehen (dann darfs auch der GU fü 10tsd machen weil für dich sind es am Ende immer 30tsd).

Oder trennst dich und vereinbarst mit einem Seriösen Architekten einen pauschalen Preis für Entwurfsplanung, sagen wir 15tsd brutto, und ihr startet Neu (so toll kann der Entwurf von Laie, Bauzeichnerin und GU bisher doch gar nicht sein...)-   dann landeste wieder bei 30tsd. 
Dieser Weg war meiner - wenn ich A sage ("Architekt du planst Mist") muss ich konsequenter weise auch B sagen ("behalte Deinen Entwurf, ich suche mir jemand anderen"). Gab keine Streit um Nutzungsrechte, die ich eh nicht wollte.

GD
O
Ohropax
16.03.26 16:36
ypg schrieb:
Mal davon abgesehen, dass Du Dich hier nicht rechtfertigen musst dafür, wie es gelaufen ist.

Danke, das ist wirklich nett von Dir. Man wird zum Teil sehr hat angegangen und dann schaukelt es sich hoch, sollte so natürlich nicht sein.

ypg schrieb:
Das ist natürlich nicht in Ordnung, bzw wissen wir nicht, was da in der Kommunikation falsch gelaufen ist... kann auch sein, dass es erst einmal ein einfacher Vorentwurf war, um abzustecken, wie "etwas", also das ein oder andere bei Dir ankommt.

Das war der erste Moment, ab dem ich anfing zu "zweifeln". Die Situation war so: Mein Budget sind 750-800k Euro (brutto). Architektin erstellt einen Entwurf mit Bausumme 1,2-1,3 Millionen und fragt, ob sie schon den Bauantrag einreichen soll! Kein Witz! Erster Entwurf, ca. 6 Wochen nach Zahlung der 15.000 Euro. Ich dann zum GU, der GU sagte/bestätigte die 1,2-,13 Millionen Euro. Ab diesem Zeitpunkt habe ich an vielen angezweifelt und alles nachgemessen.

So kam es dazu, dass ich für alles ein Maß haben wollte. Wie breit ist die Dusche? Wie viel Platz auf der WC-Schüssel? Leider waren die meisten "Ecken" einfach zu eng. Flur zu schmal, Garderobe nicht tief genug etc. Mag sein, dass man vieles in der LP5 wieder "repariert". Ich wollte aber für 30.000 Euro einen Entwurf haben der funktioniert. Natürlich ändern man das eine oder andere später noch.

Ist das unfair von mir?

ypg schrieb:
weil sie an etwas festhalten, was man später gar nicht mehr wahrnimmt, sondern nur in der Ansicht von Insta-Fotos interessant aussieht

Wirklich nicht. Ich wollte wissen, kann ein korpulenter Gast auf der WC-Schüssel sitzen? Können die Möbel über die Treppe in das OG getragen werden, ohne das die neuen Wände zerschrammt werden? Mir ging es immer um Funktionalität und weniger um "Design". Z.B. Wie kommt man in den Haustechnikraum. Schleppen sich die Handwerker einen Ast, oder kann man das "servicefreundlich" gestalten?

Ich hatte schnell den Eindruck, dass die Architektin einfach etwas erstellt, ohne zu überprüfen ob das so sinnvoll ist.

ypg schrieb:
da ein Fachmann dem Kunden eben auch Fachliches abgeben sollte und nicht schlechte Laien-Ideen blind abzeichnen soll, was ein BU dann wieder ins Reine bringen muss.

So sehe ich es auch!! Leider habe ich keine Beratungsleistung erhalten sondern das sklavische Umsetzten dessen, was mein Lineal ausgemessen hat. Platt ausgedrückt.

ypg schrieb:
Das macht dann auch etwas mit der Architektin, sofern sie etwas Selbstachtung besitzt.

Die Architektin hat gesagt, wir ändern das so lange, bis es Ihnen passt. Ich hatte das Gefühl, dass sie ihre Arbeit genauso versteht.

ypg schrieb:
In letzter Zeit lese ich von diesen Problemen häufiger, da viele denken, sie sind kreativ, wenn sie irgendein Tool nutzen.

Das ist ein gutes Schlusswort. Dieses Tool hätte auch ich so benutzen können, mit etwas Übung.
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