Hallo ihr Lieben,
die Planung für unser Bauvorhaben wird langsam konkreter, sodass wir uns hier sehr über Anregungen zu unseren Grundrissideen freuen würden. Unsere erste Grundrissidee habe ich unten angehängt. Fenster, Türen etc. sind noch nicht genau durchdacht; es geht erst mal um die grobe Raumaufteilung. Die Quadratmeter stimmen wahrscheinlich auch noch nicht ganz, da es sich jetzt, nachdem wir schon (glaube ich!) Schrägen abgezogen haben, auf ca. 150 m2 beläuft, was wir uns wohl nicht Leisten können, aber so ungefähr stimmt die Hausform- und Aufteilung mit unserer Vorstellung überein.
Vorgegeben sind für uns:
Baufenster 10x10 m, 1.5 geschossige Bauweise. Das Grundstück ist ca. 575 m2 groß, ca. 30 m OW, ca. 20 m NS. Platzierung des Hauses ist in der NO Ecke geplant, Dachfirstverlauf OW (weiß nicht ob das so muss, macht aber Sinn, oder?).
Wir sind eine fünfköpfige Familie mit Großeltern weit außerhalb unseres Wohnorts (Berlin) und wünschen uns daher:
mindestens: Wohn-Ess-Kochbereich, großer HAR, 1x Duschbad, 1x Familienbad, 4 Schlafzimmer
plus idealerweise: ein weiteres Zimmer (Arbeit/Gast) und/oder bewohnbare Ausweichfläche im Spitzboden
Das alles möglichst kostengünstig, denn das Budget nur fürs Haus liegt bei 190 TEUR.
Nach den bisherigen Empfehlungen würden wir gerne zumindest bereits eine Treppe in den Dachboden mit einbauen lassen, auch wenn es zum Komplettausbau vielleicht noch nicht reicht.
Nachdem wir uns am Wochenende ein 134 m2 (reine Wohnfläche) Musterhaus des bekannten Stadt & Land-Herstellers angeschaut haben, fanden wir, dass die von uns gewünschten 6 Wohnräume dort zwar eigentlich mit "Flair" untergebracht wurden aber es war schon etwas gequetscht.
Wir haben uns also an einem Grundriss versucht, der das Haus insgesamt etwas größer macht, und bei dem es im EG noch für ein Duschbad und ein etwas größeres Extrazimmer reicht, so:


Das mittlere Schlafzimmer im DG funktioniert, weil es komplett in einer Gaube liegt. Eigentlich gefällt uns diese Aufteilung prima und ein Haus mit so einer Gaube auch von außen optisch sehr gut. Unsere Sorge ist aber, dass die Gaube zu teuer werden könnte und/oder, dass auch bei etwas mehr m2 als im besichtigten Musterhaus die Räume noch etwas knapp bleiben würden.
Die Alternativen, über die wir nachdenken, sind daher wie folgt:
Erstens, doch auf das 4. Zimmer im OG zu verzichten und dort ganz klassisch 3 gleichgroße Zimmer plus Bad hinzulegen. Dann müsste sich aber bei Großelternbesuch ein Bewohner in ein anderes Zimmer verdünnisieren oder der Spitzboden fix als Ausweichfläche klar gemacht werden können. Wichtig wäre dann auch, dass das Extrazimmer im EG groß genug ist um als vollwertiges Privatzimmer herzuhalten (das haben wir im EG-Grundriss schon so versucht).
Zweitens, falls wir uns die Gaube nicht leisten können, haben wir einen Versuch gemacht, wie man den Raum im DG maximieren könnte, in dem man das Bad in die Mitte schiebt, sodass dennoch alle 4 Schlafzimmer vernünftige Fenster haben. Dabei kam das hier raus:

Mal abgesehen davon, dass die "Quetschsorge" hier auch bleibt, stört mich an dieser Variante, dass man im Unterschied zur Version mit Gaube später nur schwerlich 2-3 gut geschnittene Zimmer draus machen könnte, was ja für die Zeit, wenn die Kinder aus dem Haus sind, eigentlich eine reizvolle Option wäre.
Soweit sind wir bis jetzt! Morgen haben wir einen Termin im Architektenbüro, in das wir gerne mit möglichst klaren Vorstellungen gehen würden, deshalb würden wir uns heute sehr über Rückmeldungen freuen, die uns dabei helfen, die hie aufgeführten Ideen zu konkretisieren und zu verbessern. Vielen Dank im Voraus für eure Anregungen!
Herzliche Grüße,
Kazazi
die Planung für unser Bauvorhaben wird langsam konkreter, sodass wir uns hier sehr über Anregungen zu unseren Grundrissideen freuen würden. Unsere erste Grundrissidee habe ich unten angehängt. Fenster, Türen etc. sind noch nicht genau durchdacht; es geht erst mal um die grobe Raumaufteilung. Die Quadratmeter stimmen wahrscheinlich auch noch nicht ganz, da es sich jetzt, nachdem wir schon (glaube ich!) Schrägen abgezogen haben, auf ca. 150 m2 beläuft, was wir uns wohl nicht Leisten können, aber so ungefähr stimmt die Hausform- und Aufteilung mit unserer Vorstellung überein.
Vorgegeben sind für uns:
Baufenster 10x10 m, 1.5 geschossige Bauweise. Das Grundstück ist ca. 575 m2 groß, ca. 30 m OW, ca. 20 m NS. Platzierung des Hauses ist in der NO Ecke geplant, Dachfirstverlauf OW (weiß nicht ob das so muss, macht aber Sinn, oder?).
Wir sind eine fünfköpfige Familie mit Großeltern weit außerhalb unseres Wohnorts (Berlin) und wünschen uns daher:
mindestens: Wohn-Ess-Kochbereich, großer HAR, 1x Duschbad, 1x Familienbad, 4 Schlafzimmer
plus idealerweise: ein weiteres Zimmer (Arbeit/Gast) und/oder bewohnbare Ausweichfläche im Spitzboden
Das alles möglichst kostengünstig, denn das Budget nur fürs Haus liegt bei 190 TEUR.
Nach den bisherigen Empfehlungen würden wir gerne zumindest bereits eine Treppe in den Dachboden mit einbauen lassen, auch wenn es zum Komplettausbau vielleicht noch nicht reicht.
Nachdem wir uns am Wochenende ein 134 m2 (reine Wohnfläche) Musterhaus des bekannten Stadt & Land-Herstellers angeschaut haben, fanden wir, dass die von uns gewünschten 6 Wohnräume dort zwar eigentlich mit "Flair" untergebracht wurden aber es war schon etwas gequetscht.
Wir haben uns also an einem Grundriss versucht, der das Haus insgesamt etwas größer macht, und bei dem es im EG noch für ein Duschbad und ein etwas größeres Extrazimmer reicht, so:
Das mittlere Schlafzimmer im DG funktioniert, weil es komplett in einer Gaube liegt. Eigentlich gefällt uns diese Aufteilung prima und ein Haus mit so einer Gaube auch von außen optisch sehr gut. Unsere Sorge ist aber, dass die Gaube zu teuer werden könnte und/oder, dass auch bei etwas mehr m2 als im besichtigten Musterhaus die Räume noch etwas knapp bleiben würden.
Die Alternativen, über die wir nachdenken, sind daher wie folgt:
Erstens, doch auf das 4. Zimmer im OG zu verzichten und dort ganz klassisch 3 gleichgroße Zimmer plus Bad hinzulegen. Dann müsste sich aber bei Großelternbesuch ein Bewohner in ein anderes Zimmer verdünnisieren oder der Spitzboden fix als Ausweichfläche klar gemacht werden können. Wichtig wäre dann auch, dass das Extrazimmer im EG groß genug ist um als vollwertiges Privatzimmer herzuhalten (das haben wir im EG-Grundriss schon so versucht).
Zweitens, falls wir uns die Gaube nicht leisten können, haben wir einen Versuch gemacht, wie man den Raum im DG maximieren könnte, in dem man das Bad in die Mitte schiebt, sodass dennoch alle 4 Schlafzimmer vernünftige Fenster haben. Dabei kam das hier raus:
Mal abgesehen davon, dass die "Quetschsorge" hier auch bleibt, stört mich an dieser Variante, dass man im Unterschied zur Version mit Gaube später nur schwerlich 2-3 gut geschnittene Zimmer draus machen könnte, was ja für die Zeit, wenn die Kinder aus dem Haus sind, eigentlich eine reizvolle Option wäre.
Soweit sind wir bis jetzt! Morgen haben wir einen Termin im Architektenbüro, in das wir gerne mit möglichst klaren Vorstellungen gehen würden, deshalb würden wir uns heute sehr über Rückmeldungen freuen, die uns dabei helfen, die hie aufgeführten Ideen zu konkretisieren und zu verbessern. Vielen Dank im Voraus für eure Anregungen!
Herzliche Grüße,
Kazazi
Interessant... der 10x10m-Grundriss ist ja ziemlich ähnlich der Alternative, die mir mit der Ost-Treppe in der Giebelseite eingefallen ist, nur, dass da die Treppe ganz an die Wand rutscht, das Hauswirtschaftsraum-"L" um 90 Grad gedreht wird und an die Nordwand kommt und das Duschbad in die Lücke, die hier das Treppenhaus einnimmt...so ungefähr, nicht wahr?
Hast du bei deiner Zeichnung die Treppe an der Nordseite gelassen und die Dachausrichtung auch nicht geändert? Das würde wegen dem Satteldach nicht bis in den Spitzboden funktionieren bei uns. Oder hab ich's falsch verstanden?
Herzlichen Dank noch mal & viele Grüße,
Kazazi
Hast du bei deiner Zeichnung die Treppe an der Nordseite gelassen und die Dachausrichtung auch nicht geändert? Das würde wegen dem Satteldach nicht bis in den Spitzboden funktionieren bei uns. Oder hab ich's falsch verstanden?
Herzlichen Dank noch mal & viele Grüße,
Kazazi
Aha, verstehe! Dann ist es aber doch wieder ziemlich ähnlich wie die Osttreppenvariante, oder? Die klebe ich jetzt doch hier in den Beitrag rein, ist glaube ich doch übersichtlicher (sorry, bin nach wie vor Forumsneuling! Mods, ihr könnt den anderen Thread gerne löschen). Es würde mich interessieren, was ihr meint - besser oder schlechter als die Mittage U-Treppe, bzw. ob und in welche Richtung es sich lohnen sollte, in die Richtung Giebeltreppe (so wie unten oder so wie von ypg vorgeschlagen) noch mal weiterzudenken.
So, jetzt geht's aber ab in die Heia!
So, jetzt geht's aber ab in die Heia!
Kazazi schrieb:
Gestern Abend ist mir noch eine Alternatividee für den Grundriss unseres geplanten Einfamilienhauses von ca. 140 m2 gekommen, die ich hier einmal zur Diskussion stellen möchte. Den aktuellen Stand unseres Hauptentwurfs mit einer mittigen U-Treppe findet ihr in Post #78.
Für die Alternatividee gibt es zwei Anlässe: erstens den Wunsch, auszuprobieren, ob sich unser Wunsch, die normale Treppe bis in den Spitzboden hochzuziehen, nicht doch vielleicht umsetzen lässt, ohne dass die Treppe so viele Räume beeinflusst; und zweitens einen Tipp, den wir gestern bekommen hatten, doch noch einmal zu überlegen, ob wir das Haus nicht so gestalten könnten, dass wir, wenn die Kinder später mal aus dem Haus sind, die obere Etage auch vermieten oder das EG für alte Eltern als separate Wohneinheit nutzen könnten.
Deshalb habe ich jetzt versucht, die Treppe und den Eingang einmal probeweise in den Ostgiebel zu legen; die Skizze findet ihr unten.
Gut gefällt mir hier das weniger enge Wohnzimmer, das größere Zimmer 1 und die größere Kleiderschrankstellfläche in den OG-Zimmern. Auch im Spitzboden hätte diese Anordnung aus meiner Sicht den Vorteil, das man den Abstellbereich links und rechts von der Treppe gestalten könnte und dann leichter ein davon abgegrenztes schön großes Zimmer in Spitzboden einrichten könnte.
Meine Zweifel konzentrieren sich im Moment auf folgendes:
Erstens den Hauswirtschaftsraum, der nun als Winkelschlauch daher kommt; ich könnte mir aber vorstellen, dass man sich damit arrangieren kann. So wie ich es jetzt angedacht habe, wäre der von Treppenhaus zugängliche Bereich für die Haustechnik und der andere, vom Innenflur zugängliche Schenkel für Wäsche; bei einer späteren Trennung der Ebenen könnte man die Schenkel auch trennen. Meint ihr, so könnte es funktionieren, oder habt ihr eine bessere Idee?
Zweitens die Fenster, denn im OG müssten diese entweder ca. 25 cm weiter nach außen gerückt werden und kämen damit sehr nah ans Dach (siehe letztes Bild) oder sie müssten schmaler werden. Meint ihr, davon würde was funktionieren?
Wenn es andere Aspekte gibt, an denen diese Variante aus eurer Sicht scheitert, würde ich das natürlich auch gerne hören, ebenso wie Anregungen, wie sie ggf. noch besser funktionieren könnte.
Eine kleine Erklärung zur Treppe vielleicht noch: Im Moment habe ich sie so angelegt, dass darunter eine Abstell/Speisekammer liegt, die von Küche/Wohnzimmer zugänglich wäre. Alternativ könnte die Treppe aber auch ganz im Treppenhaus bleiben und der Raum unter der dann offenen Treppe dort genutzt werden.
Herzliche Grüße,
Kazazi
Kazazi schrieb:
Aha, verstehe! Dann ist es aber doch wieder ziemlich ähnlich wie die Osttreppenvariante, oder? Du wirst jetzt wahrscheinlich nur noch auf ähnliche Grundrisse stossen, denn im Detail liegt ja bekanntlich die Funktion
Ich habe übrigens meine Kugelschreiberidee im WWW wieder gefunden unter Lindenstraße 143
ypg schrieb:
Ich halte da nichts von. Ihr könnt drüber nachdenken, wie es ist, jemanden "Fremden" über sich wohnen zu lassen. Da hat man sich sein Traum erfüllt, um ihn dann wieder zu teilen.... nö! Alles gute Argumente gegen eine Hausteilung, keine Frage. Es gibt sicherlich auch viele dafür, aber um die Grundsatzabwägung geht's mir im Moment auch gar nicht. Die Möglichkeit als Option zu haben, fände ich einfach reizvoll, weil man dann auf gewisse Umstände später flexibler reagieren könnte oder eben das Haus entsprechend vielseitiger anbieten, falls man mal verkaufen will.
Was mich aber im Moment vor allem interessiert, ist ob der alternative Grundriss mit der Giebeltreppe so funktionieren könnte oder nicht, bzw. was seine Vor- und Nachteile gegenüber dem mit der mittigen Treppe sind. Wir müssen uns halt fragen, ob es sich für uns lohnen würde, die Architekten in diese Richtung noch einmal um einen neuen Entwurf zu bitten, oder ob wir besser bei der mittigen Treppe bleiben.
So wie ich's im Moment sehe, sind die Herausforderungen bei der Giebeltreppe der Hauswirtschaftsraum-Schnitt und die Fensterplatzierung. Wenn das als lösbar eingeschätzt wird, würde das uns ermutigen, in die Richtung weiterzumachen. Falls nicht, oder falls andere Haken bestehen, die wir noch gar nicht bedacht haben, würden wir eher davon absehen...
Bis jetzt habe ich rausgehört, dass eine abgetrennte Treppe weniger freundlich ist - aber das wäre doch lösbar, indem man die Abtrennung eben erst später macht, nur falls es mal zur Teilung kommt. Seht ihr weitere Probleme mit der Variante?
Herzliche Grüße,
Kazazi
PS - Lindenstraße 143 schau ich mir noch an - muss erst mal 3 Kids nach Kindergeburtstag in die Falle kriegen.
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