ᐅ Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung als Heizung?
Erstellt am: 16.12.10 19:50
Grundsätzlich hat eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung einige Vor- und natürlich auch ein paar Nachteile. Zu den Vorteilen gehört neben der Energieeinsparung:
- automatische Frischluftzufuhr
- keine Zugerscheinungen
- Vermeidung von Schimmelbildung
- Lärmschutz und
- für Allergiker eine Pollenfreie Raumluft
Nachteile können sein:
- zusätzliche Kosten für die Anlagentechnik
- nichts für Frischluftfans
- keine spezielle Förderung
Den größten Energieeinspareffekt bringt die Kontrollierte-Wohnraumlüftung selbst. Will man noch eine, wie in Eurem Fall passive Wärmerückgewinnung mit Wärmetauscher umsetzen, können bis zu > 90 % der Wärme aus der Abluft zurück gewonnen werden. Wärmerückgewinnungssysteme sind auch als Ersatzmaßnahmen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz zugelassen und müssen dann einen Wärmerückgewinnungsgrad von mindestens 70 % erreichen und eine Leistungszahl von 10 aufweisen. Da ihr bereits Solarkollektoren zur Warmwasserbereitung einsetzt, entfällt dies für Euch, liefert aber Hinweise auf die notwendige Anlagenqualität. Ansprechpartner, neben Architekt und eurem Energieberater ist der Heizungs-Klimafachmann.
Grundsätzlich würde ich bei eurer Planung noch in Erwägung ziehen, eine Heizungsunterstützung über die Solarkollektoren mindestens anlagentechnisch vorzusehen. Neben einer Anpassung der Heizungsanlage ist bei der Installation ein anderer Speichertyp für das Warmwasser zu wählen und eine größere Kollektorfläche erforderlich.
- automatische Frischluftzufuhr
- keine Zugerscheinungen
- Vermeidung von Schimmelbildung
- Lärmschutz und
- für Allergiker eine Pollenfreie Raumluft
Nachteile können sein:
- zusätzliche Kosten für die Anlagentechnik
- nichts für Frischluftfans
- keine spezielle Förderung
Den größten Energieeinspareffekt bringt die Kontrollierte-Wohnraumlüftung selbst. Will man noch eine, wie in Eurem Fall passive Wärmerückgewinnung mit Wärmetauscher umsetzen, können bis zu > 90 % der Wärme aus der Abluft zurück gewonnen werden. Wärmerückgewinnungssysteme sind auch als Ersatzmaßnahmen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz zugelassen und müssen dann einen Wärmerückgewinnungsgrad von mindestens 70 % erreichen und eine Leistungszahl von 10 aufweisen. Da ihr bereits Solarkollektoren zur Warmwasserbereitung einsetzt, entfällt dies für Euch, liefert aber Hinweise auf die notwendige Anlagenqualität. Ansprechpartner, neben Architekt und eurem Energieberater ist der Heizungs-Klimafachmann.
Grundsätzlich würde ich bei eurer Planung noch in Erwägung ziehen, eine Heizungsunterstützung über die Solarkollektoren mindestens anlagentechnisch vorzusehen. Neben einer Anpassung der Heizungsanlage ist bei der Installation ein anderer Speichertyp für das Warmwasser zu wählen und eine größere Kollektorfläche erforderlich.
B
Bauexperte11.01.11 16:00Erik_IEU schrieb:
...Grundsätzlich würde ich bei eurer Planung noch in Erwägung ziehen, eine Heizungsunterstützung über die Solarkollektoren mindestens anlagentechnisch vorzusehen...Ich würde gerne einmal einen logischen und somit nachvollziehbaren Grund für den Einsatz eines solchen Systems erfahren....Gespannte Grüße
Erik_IEU schrieb:
....Den größten Energieeinspareffekt bringt die Kontrollierte-Wohnraumlüftung selbst. Na, darüber würde ich noch einmal Nachdenken. Erik_IEU schrieb:
....Will man noch eine, wie in Eurem Fall passive Wärmerückgewinnung mit Wärmetauscher umsetzen, können bis zu > 90 % der Wärme aus der Abluft zurück gewonnen werden. Was wäre denn eine aktive? Erik_IEU schrieb:
....Grundsätzlich würde ich bei eurer Planung noch in Erwägung ziehen, eine Heizungsunterstützung über die Solarkollektoren mindestens anlagentechnisch vorzusehen. Na, ein Haustechnikspezialist ist Erik_IEU ja nun wirklich nicht.
v.g.
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