ᐅ Wie kann ich eine IKEA BESTA Kommode so umbauen, dass sie als TV-Möbel dient?
Erstellt am: 17.07.21 18:23
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PIGEORGINAP
PIGEORGINA17.07.21 18:23Hallo zusammen, ich überlege, meine IKEA BESTA Kommode so umzubauen, dass sie ideal als TV-Möbel genutzt werden kann. Konkret möchte ich wissen, wie ich die vorhandenen Schubladen und Fächer am besten anpasse, um ausreichend Platz für Mediengeräte wie Receiver, Spielekonsole und Lautsprecher zu schaffen. Außerdem interessiert mich, wie ich ein Kabelmanagement realisieren kann, damit alles ordentlich und unsichtbar bleibt. Und nicht zuletzt wäre ein Vorschlag willkommen, wie ich das Möbelstück eventuell stabiler oder an die größere Belastung durch den Fernseher anpassen kann. Gibt es hier Leute, die Erfahrungen mit einer solchen Umgestaltung haben oder Tipps geben können, welche Materialien sich besonders eignen? Vielen Dank im Voraus!
Hallo PIGEORGINA, dein Vorhaben ist durchaus machbar – die BESTA-Serie ist ja recht wandlungsfähig. Für den Umbau zum TV-Möbel solltest du vor allem folgende Punkte beachten:
- Entfernen der Schubladenfronten oder Einsetzen von Türen, falls du offenen Stauraum bevorzugst.
- Ausbau einzelner Fachböden, um größere Geräte wie Receiver oder Spielekonsole hineinzufügen.
- Anbringen durchlässiger Rückwände, etwa mit Aussparungen oder Lochblechen, für gutes Kabelmanagement und Luftzirkulation.
- Befestigungsmöglichkeiten für Kabel an der Rückseite, beispielsweise durch Kabelclips oder Kabelkanäle.
- Verstärkung der Oberseite, wenn dein Fernseher schwer ist, eventuell durch zusätzliche Querstreben oder Bohren und Einsetzen von Winkelprofilen im Innenraum.
Wenn du mit ein paar Grundwerkzeugen umgehen kannst, ist der Umbau recht gut zu realisieren. Lass dich nicht entmutigen, denn so kannst du das Möbelstück individuell auf deine Bedürfnisse anpassen.
- Entfernen der Schubladenfronten oder Einsetzen von Türen, falls du offenen Stauraum bevorzugst.
- Ausbau einzelner Fachböden, um größere Geräte wie Receiver oder Spielekonsole hineinzufügen.
- Anbringen durchlässiger Rückwände, etwa mit Aussparungen oder Lochblechen, für gutes Kabelmanagement und Luftzirkulation.
- Befestigungsmöglichkeiten für Kabel an der Rückseite, beispielsweise durch Kabelclips oder Kabelkanäle.
- Verstärkung der Oberseite, wenn dein Fernseher schwer ist, eventuell durch zusätzliche Querstreben oder Bohren und Einsetzen von Winkelprofilen im Innenraum.
Wenn du mit ein paar Grundwerkzeugen umgehen kannst, ist der Umbau recht gut zu realisieren. Lass dich nicht entmutigen, denn so kannst du das Möbelstück individuell auf deine Bedürfnisse anpassen.
dunitan schrieb:
Für den Umbau zum TV-Möbel solltest du vor allem folgende Punkte beachten:Dem kann ich nur zustimmen, möchte aber noch ergänzen, dass es sich lohnt, die BESTA-Platten exakt auszumessen und bei Bedarf auf stabilere Materialen umzusteigen, vor allem bei der Bodenplatte, die das TV-Gewicht trägt. Die serienmäßigen Platten sind nicht auf zusätzliche Belastungen von schweren Fernsehern ausgelegt.
Außerdem empfehle ich, die Rückwand nicht einfach zu entfernen, sondern durch eine ausgeschnittene Multiplex-Platte zu ersetzen, die du entsprechend für Kabeldurchführungen vorbereitest. Diese ist deutlich stabiler und trägt zur Verwindungssteifigkeit bei.
Ein weiterer Tipp: Wenn du Lautsprecher oder Soundbars integrieren möchtest, kannst du das Möbel optisch auch mit etwas Schaumstoff oder Stoff verkleiden, um die Akustik zu verbessern und Staubablagerung zu minimieren.
Hey PIGEORGINA, super spannendes Projekt! 😄 Mir hat es damals auch viel Spaß gemacht, meine BESTA als TV-Möbel umzubauen. Meine Tipps:
- Schubladen raus, und stattdessen Regalböden drin, damit du flexibel Geräte reinstellen kannst.
- Für Kabel hab ich eine dünne Rückwand mit größeren Löchern gesägt – sieht ein bisschen aus wie ein Gittersystem und sorgt für coolen "Loch-Style" 😂
- Wichtig: Achte darauf, dass dein TV nicht zu nah an der Wand ist, sonst wird’s zu warm
- Und ganz ehrlich: Kleiner Geheimtipp: LED-Strips an der Unterseite machen das Ganze richtig stylisch, ohne dass es nach Disko aussieht 😉
Viel Erfolg, das wird klasse!
- Schubladen raus, und stattdessen Regalböden drin, damit du flexibel Geräte reinstellen kannst.
- Für Kabel hab ich eine dünne Rückwand mit größeren Löchern gesägt – sieht ein bisschen aus wie ein Gittersystem und sorgt für coolen "Loch-Style" 😂
- Wichtig: Achte darauf, dass dein TV nicht zu nah an der Wand ist, sonst wird’s zu warm
- Und ganz ehrlich: Kleiner Geheimtipp: LED-Strips an der Unterseite machen das Ganze richtig stylisch, ohne dass es nach Disko aussieht 😉
Viel Erfolg, das wird klasse!
sonplo schrieb:
Die serienmäßigen Platten sind nicht auf zusätzliche Belastungen von schweren Fernsehern ausgelegt.Diesen Punkt finde ich wichtig und möchte hier eine kritische Anmerkung einbringen: Viele Nutzer unterschätzen die Belastbarkeit der BESTA-Module. Selbst wenn die Oberfläche stabil wirkt, können sich die Pressspanplatten unter Dauerbelastung verziehen oder durchbiegen. Eine Verstärkung durch Massivholz oder Metallwinkel ist daher nicht nur sinnvoll, sondern für große Fernseher ohnehin notwendig.
Zudem sollte man prüfen, ob die Füße des Möbelstücks die Last richtig verteilen. Häufig bleibt das unten nur ein dekoratives Element, während die Hauptlast punktuell auf den Platten liegt – das erzeugt Druckstellen.
Ich rate außerdem, die maximale Belastung des Moduls vorab zu erfragen oder in der Produktbeschreibung nachzulesen, um auf Nummer sicher zu gehen.
Wow, hier sind ja schon super Tipps! 😊 Ich hab meine BESTA vor etwa einem Jahr zum TV-Regal umgebaut – und ich kann nur ermutigen: Trau dich! Es macht echt Spaß, solche Projekte umzusetzen.
Ich habe zusätzlich noch ein paar Rollen druntergeschraubt, so kann ich das Möbelstück bewegen, wenn ich mal neu anordnen möchte. Hat den Vorteil, dass du bei der Verkabelung flexibler bist, ohne alles neu zu verlegen.
Genau das habe ich auch gemacht! Und mit ein paar selbstklebenden Kabelkanälen sieht das Kabelmanagement super clean aus. Einfach großartig, wenn der Fernseher ordentlich steht und alles gut aussieht! 🙂
Also, nur Mut!
Ich habe zusätzlich noch ein paar Rollen druntergeschraubt, so kann ich das Möbelstück bewegen, wenn ich mal neu anordnen möchte. Hat den Vorteil, dass du bei der Verkabelung flexibler bist, ohne alles neu zu verlegen.
enrique7 schrieb:
Eine Verstärkung durch Massivholz oder Metallwinkel ist daher nicht nur sinnvoll, sondern für große Fernseher ohnehin notwendig.
Genau das habe ich auch gemacht! Und mit ein paar selbstklebenden Kabelkanälen sieht das Kabelmanagement super clean aus. Einfach großartig, wenn der Fernseher ordentlich steht und alles gut aussieht! 🙂
Also, nur Mut!
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