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ᐅ Fragen zu Grundrissoptimierung Einfamilienhaus 8,5 x 11,5 m und optimale Grundstücksnutzung

Erstellt am: 22.04.26 23:03
H
HausamSee
11ant25.04.26 15:07
HausamSee schrieb:
Ob dein Angebot für uns in Frage kommt, schauen wir ggf. anschließend.

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst - stimmt nicht linear, aber wesentlich. Fachkräftemangel, und im Mai ist nochmals Urlaub vorgesehen.

Medium schrieb:
Ich finde halt die extrem genannten Negativ-Aspekte etwas an den Haaren herbeigezogen,

... ich nicht, rate aber dennoch grundsätzlich davon ab, eine Planung durch Negativaspekte / Vermeidungswünsche prägen zu lassen. "POSITIV sollten Sie den Tag beginnen", meinte bereits Frau Dr. Eberlein :-)
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
11ant25.04.26 15:46
HausamSee schrieb:
Erbärmlich weitgehende Nichtnutzung, weil wir es nicht sofort mit ausbauen lassen? Ich stimme dir zu, dass es eine (zunächst) vertane Möglichkeit ist, hier sofort das Arbeitszimmer unterzubringen und so gleich von Anfang an an Gesamtgrundfläche im ganzen Haus zu sparen.

Ich staune immer wieder, mit welcher Selbstverständlichkeit nichts als ein sukzessiv vermüllender leerer Yogasaal als Vollüberkellerung in den Dachraum eines Familienhauses gesetzt wird. Reserveraum in Maßen gut, aber prinzipiell sollte sich umbauter Raum auch nützlich machen und den schließlich nirgendwo geschenkt erhältlichen Raumbedarf mit abarbeiten. Ein Gartenhaus würde ich zu erhalten versuchen, und u.a. als Home Office oder Spielzimmer weiternutzen.

K a t j a schrieb:
Zum Grundriss selbst: man erkennt die Laienplanung. An der Planung zu sparen mindert den Hauswert noch vor dem Bauen.

Absolut, man erkennt die Laienplanung schon auf den ersten Blick konzeptionell an zahlreichsten Stellen (nicht nur neuralgischen Punkten). An Architekten sollte man ausschließlich sparen, wenn es sich um "@Gerddieter warnt" Architekten handelt - dann allerdings vollständig. Ansonsten ist die LP5 die wertvollste, was ihr Preis nur irreführend erahnen läßt: teuer ist sie nur scheinbar. Wer den Hausbau-Fahrplan verstanden hat, kombiniert durchaus auch 1, 2 und 5.

K a t j a schrieb:
Ein Rat gleich als erstes: Wer ein Haus baut und Hunderttausende Euro investiert, sollte die Planung nicht von einer vorhandenen Einfahrt abhängig machen, sofern sie nicht vom Bauamt vorgegeben ist. Der ganze Platz wird so oder so komplett zerwühlt und alles von links auf rechts gedreht. Das Verlegen der Einfahrt ist verhältnismäßig einfach. Jedenfalls sollte man sich davon m.E. niemals nimmernicht sein Haus vermiesen lassen. Ein Birnenbaum kann man auch ohne Genehmigung fällen lassen - da könnt Ihr ja später nen neuen pflanzen. Jedenfalls muss der dort weg.

Vehement au contraire !
Auch sonst würde ich den Baum nicht verscheuchen - und bei Gelegenheits-Autobenutzern schon dreimal nicht. Kaum etwas kann zukunftsgerichteter sein, als die abnehmende Dominanz des Individual-PKW bereits heute zu adaptieren. Ein Baum vermiest nichts, und jeder Ersatzbaum braucht eine zu lange Zeit, um seinen Vorgänger wiederherzustellen. Es gehört zum Charakter eines Grundstückes, nicht nur eine Bodenplatte zu betten, sondern organisch Basis eines Paradieses zu sein. Das zerstören nur Narren (leider unzählige Male jedes Jahr). Vor allem als das Grundstück bereits als Garten genutzt habende Familie würde ich da nicht meine eigenen Erinnerungen ermorden.
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K a t j a25.04.26 22:23
11ant schrieb:
Ein Baum vermiest nichts, und jeder Ersatzbaum braucht eine zu lange Zeit, um seinen Vorgänger wiederherzustellen.

Elefant, Dein Kampf für den Baum in allen Ehren. Ich bin sicher eine der letzten, die gerne Bäume fällt. Aber das ist ein Obstbaum. Man sollte die Kirche auch manchmal im Dorf lassen. Wäre es ne Eiche, sehe die Sache ganz anders aus (mit freundlichem Gruß an @Oakland). Und auch Fahrräder wollen untergebracht sein. Man glaubt gar nicht, wie viel Platz die wegnehmen, neben dem Rasenmäher und den Gartenwerkzeugen. Überlegen könnte man jetzt noch, wenn es bereits eine perfekt in Schuss und atemberaubend schöne Einfriedung gäbe. Aber selbst dann ist so ein Tor ratz, fatz versetzt. 
H
HausamSee
26.04.26 21:38
K a t j a schrieb:
Zum Grundriss selbst: man erkennt die Laienplanung. An der Planung zu sparen mindert den Hauswert noch vor dem Bauen. In diesem Fall würde ich den Wiederverkaufswert gleich mal um 30% kürzen. Deswegen Entwurf am besten schreddern und dann ab zum Architekten, der das auch studiert hat.

Fürs Querlesen vielen Dank! Wir haben das Glück, dieses Wochenende einen Architekten (aus der Familie) auf dem Grundstück zu Gast gehabt zu haben, der zwar nicht zum Drehen des Hauses, aber auch zur Neuverteilung der Räume riet. Die Zeit und das Geld, uns hier nochmal professionell beraten zu lassen, werden wir investieren und danken auch dir für die Bestätigung, dass hier noch viel ungenutztes Potenzial liegt.

11ant schrieb:
Der gezeigte Entwurf ist so voll mit neuralgischen Punkten, daß man sich das Honorar für die Analyse derselben (derlei mache ich beruflich) sparen sollte und lieber einen neuen Entwurf entwickelt. Wohlgemerkt einen neuen und entwickelt - NICHT den gezeigten debuggt.

Ich schätze sehr, wie gründlich du dich in unsere Anforderungen hineingedacht hast. Je länger ich nach Grundrissen gesucht habe, desto klarer wurde mir, dass es eben so viel mehr Stellschrauben gibt, als das Verschieben von Innenwänden. "Radikalere" aber logische Schritte wie das Anpassen der Außenmaße und das Verschieben der zwei stiefmütterlich behandelten "Arbeitsnischen" in das Dachgeschoss war auch ein Impuls, den wir gebraucht haben. Wir haben nun unsere Wünsche aufgelistet und priorisiert und gehen morgen mit dieser Liste in unser Gespräch.

K a t j a schrieb:
Überlegen könnte man jetzt noch, wenn es bereits eine perfekt in Schuss und atemberaubend schöne Einfriedung gäbe

Die gibt es zumindest aus unserer Sicht - die ganze Westfront, bis auf das aktuelle Tor vor der aktuellen Einfahrt, ist mit einer inzwischen gut 3m hohen Hainbuchenhecke gesäumt, vor einem Holzzaun, der ganz gut in Schuss ist. 

11ant schrieb:
Ein Baum vermiest nichts, und jeder Ersatzbaum braucht eine zu lange Zeit, um seinen Vorgänger wiederherzustellen. Es gehört zum Charakter eines Grundstückes, nicht nur eine Bodenplatte zu betten, sondern organisch Basis eines Paradieses zu sein.

Finden wir auch - Der Altbestand gibt diesem Grundstück seine Seele und unterscheidet es von einem Neubaugebiet, das wir unsnicht als Bauplatz vorstellen können. 

K a t j a schrieb:
Und auch Fahrräder wollen untergebracht sein.

Einem separaten Fahrradschuppen steht der Birnbaum nicht im Weg. Der Abstand zwischen Stamm und Nordseite beträgt 2,5 Meter, genug für ein "Fußgänger"-Tor, was wir sowieso planen. Im vorderen Bereich des 3,5m breiten Streifens auf der Nordseite hätte durchaus auch jetzt schon ein Fahrradschuppen Platz, wenngleich der die Sicht vom Eingang zum Fußgängertor zumindest teilweise einschränken dürfte.
M
motorradsilke
26.04.26 22:59
11ant schrieb:
11ant schrieb:
Schade, daß außer Yvonne (bereits vorher) auch Katja das Handtuch geworfen hat.

Soeben bekam ich ein Like von Katja - das freut mich, sie liest also zumindest noch mit :-)

Ich vermute, dass auch Yvonne hier weiter schreibt, nur unter anderem Namen. 
M
Medium
26.04.26 23:37
HausamSee schrieb:
Je länger ich nach Grundrissen gesucht habe, desto klarer wurde mir, dass es eben so viel mehr Stellschrauben gibt, als das Verschieben von Innenwänden.

Dürfte eigentlich einem Vielleser nicht passieren,

HausamSee schrieb:
ich lese seit einem Jahr interessiert mit -

oder?

Ich bin nicht für eine Hausdrehung, noch sehe ich den Sinn einer Baumfällung nicht.
Das Haus hat ne nette Ausrichtung, eine Hecke/Wand kann Carport vom Garten trennen, ohne dass neugierige Nasen diese durchbrechen können. 
Eine späte Einsicht ist besser als keine Einsicht.
architektengrundstückgartenfahrradschuppen