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ᐅ Fragen zu Grundrissoptimierung Einfamilienhaus 8,5 x 11,5 m und optimale Grundstücksnutzung

Erstellt am: 22.04.26 23:03
H
HausamSee
Papierturm24.04.26 15:25
Papierturm schrieb:
Ich schaue mal, ob ich morgen mehr Zeit habe dazu was zu schreiben (wahrscheinlich schon).

So... dann will ich mal.

Die beschrieben Eigenschaften des Grundstücks sind ja mal eine Aussage für sich. Ich finde ja, ein Haus sollte immer mit und nicht gegen das Grundstück geplant werden.

Was mich bei der Planung belastet, ist das Thema der Zufahrt. Ich würde unter normalen Vorzeichen (da ist aber aktuell ein Baum und nicht die "alte" Zufahrt) die Zufahrt und Carport nach Norden packen, und im Süden einen längeren Schuppen als Sichtschutz zur Straße stellen. Oder eventuell Gästestellplatz und Schuppen im Süden, und eigenen Carport nach Norden.

Von solchen Überlegungen hängt die Positionierung der Haustür, und damit des gesamten Grundrisses ab. Eventuell würde ich hier auch die Radikallösung wählen, von der ich sonst kein Fan bin, hier aber aufgrund des Grundstücks sinnvoll sein könnte: Haustür nach Westen.
Wenn man dann die Räume geschickt anders anordnet (evtl. Hausform minimal ändert - tiefer, aber weniger breit) könnte es sein, dass man sogar unten noch ein zweites Büro raus bekommt.

Das Obergeschoss finde ich für mich schwierig zu beurteilen, weil ich ahne, was geplant ist: Eine Ferienunterkunft bzw. Mini-Appartment vorbereiten. Dadurch werden da Kompromisse gemacht, die normalerweise nicht sinnvoll sind.
11ant24.04.26 15:28
HausamSee schrieb:
Ich habe mir diverse Standardgrundrisse der größeren Anbieter angesehen, die meisten jedoch sind im Fertighaussegment unterwegs (wir bauen massiv) oder überregionale Firmen, die vor Ort nur Subunternehmen beschäftigen. Zumindest in unserer Region ist das bei den kleineren GUs eher selten und letztlich nicht das Kriterium, nach dem wir unsere Firma ausgewählt haben. Solltest du einen fertigen Grundriss kennen, der sowohl auf die Hausmaße als auch auf die Treppenform und die Himmelsrichtungen passt, würde ich mich über einen Link freuen!

HausamSee schrieb:
Nein, ich habe mich nach den zahlreichen Hinweisen auf Standard-Grundrisse noch einmal ganz intensiv auf die Suche nach fertigen Grundrissen für unsere Hausdimensionen  begeben und wäge ab, wo wir von unserer Raumaufteilung insbesondere im OG, die im Moment sehr auf den jeweiligen Ausblick und den Ruhefaktor ausgerichtet ist, noch abweichen können. Ich möchte am Wochenende noch einmal eine (fertige oder nur minimal angepasste fertige) Grundriss-Alternative zur Diskussion stellen.

Die Bauweise ist nicht entscheidend für die Übertragbarkeit eines Entwurfes / Grundrissesatzes, abgesehen davon empfehle ich die Bauweisenentscheidung erst im Rahmen der #Weichenstellung während der #Teigruhe aus den Antworten auf die in der Weichenstellung versandten Orientierungsanfrage abzuleiten, nicht vorher. Und zu einem GU würde ich nie anstatt einer Ausschreibung gehen, sondern nur aufgrund deren Ergebnisses. Was war denn Euer Auswahlkriterium ?
Am Wochenende sehe ich Dich hier noch nicht über eine Alternative zum vorliegenden Hausentwurf diskutieren können, aber am Montag kannst Du zu einem freien Architekten gehen und den nach meinem "Ein Hausbau-Fahrplan, auch für Sie: das Phasenmodell der HOAI!" für das "Modul A" mandatieren. Mit dessen Ergebnis gehst Du dann in der Teigruhe zur Weichenstellung, und deren Antwort auf die Frage 2 führt Dich automatisch zu bewährten alternativen Bauvorschlägen (auch solchen, die nicht ins Internet gestellt wurden).

HausamSee schrieb:
Wir machen einen vom Hausvertrag unabhängigen, separaten Planungsauftrag. So bleibt die Option auf Förderprogramme gewahrt. Der Architekt steht nicht im Dienst des GU. Wir werden den Architekten am Montag direkt nach den zahllosen neuralgischen Punkten fragen, die wir als Laien mit bloßem Auge nicht erkennen.

Ein das Protokoll des Förderprogramm wahrend formell unabhängiger Architekt ist nur "die halbe Miete" - sucht Euch besser selber einen ohne Andienung durch den GU. Gute EFH-Architekten findet man in Branchentelefonbüchern (und dort in den Grundeinträgen) in Ein-Berufsträger-Büros. Der gezeigte Entwurf ist so voll mit neuralgischen Punkten, daß man sich das Honorar für die Analyse derselben (derlei mache ich beruflich) sparen sollte und lieber einen neuen Entwurf entwickelt. Wohlgemerkt einen neuen und entwickelt - NICHT den gezeigten debuggt. Zum Architekten geht Ihr auch nur mit Anforderungen und Wünschen, keinesfalls mit dem bisherigen oder einem sonstigen selbstgebastelten (oder gefundenen) Entwurf !

HausamSee schrieb:
Zur Einordnung, wie es zu dem sehr enggefassten Baufenster kommt, noch ein Auszug aus dem Katasterplan, auf dem man die Umgebungsbebauung sieht.

Die Dimensionen und Ausrichtung Eurer Planung hatte ich längst begriffen (und auch nicht infragegestellt). Die Diskussion erhellt übrigens ein Luftbild hilfreicher.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
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11ant24.04.26 15:53
Papierturm schrieb:
Ich finde ja, ein Haus sollte immer mit und nicht gegen das Grundstück geplant werden. [...] Eventuell würde ich hier auch die Radikallösung wählen, von der ich sonst kein Fan bin, hier aber aufgrund des Grundstücks sinnvoll sein könnte: Haustür nach Westen.

Ich könnte mir sogar vorstellen, die Haustür nach Süden zu tun. Jedenfalls die der Hauptwohnung.

Papierturm schrieb:
Was mich bei der Planung belastet, ist das Thema der Zufahrt. Ich würde unter normalen Vorzeichen (da ist aber aktuell ein Baum und nicht die "alte" Zufahrt) die Zufahrt und Carport nach Norden packen, und im Süden einen längeren Schuppen als Sichtschutz zur Straße stellen. Oder eventuell Gästestellplatz und Schuppen im Süden, und eigenen Carport nach Norden. Von solchen Überlegungen hängt die Positionierung der Haustür, und damit des gesamten Grundrisses ab.

Den Baum würde ich höchst dankbar da annehmen, wo das Grundstück damit gesegnet ist.

Papierturm schrieb:
Das Obergeschoss finde ich für mich schwierig zu beurteilen, weil ich ahne, was geplant ist: Eine Ferienunterkunft bzw. Mini-Appartment vorbereiten. Dadurch werden da Kompromisse gemacht, die normalerweise nicht sinnvoll sind.

Sollte ein Ferien-Appartement gewünscht sein, plazierte ich es hier an der Straßenseite des EG. Von der Klappleiterluke ins Dach halte ich ohnehin nichts, und von der erbärmlich weitgehenden Nichtnutzung des Dachraumes auch nicht. Also, Aufgabe an den Architekten: Raumkonzept völlig neu mischen !
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M
Medium
24.04.26 16:07
11ant schrieb:
Ferien-Appartement

Habe ich etwas überlesen oder nur verdrängt?

11ant schrieb:
aber am Montag kannst Du zu einem freien Architekten gehen

Wer an der Montage einer Toilette sparen will, der wird keinen Architekten bezahlen wollen.
11ant24.04.26 17:41
Medium schrieb:
Wer an der Montage einer Toilette sparen will, der wird keinen Architekten bezahlen wollen.

Hier fehlt überhaupt keine Toilette, hier ist lediglich eine Trennwand zu viel / zu weitreichend ausgestaltet. Die Kritiker dieser Badlösung haben zwar Recht - aber nicht da, wo sie das denken. Ja, das Bad sollte neu gedacht werden. Allerdings ist mein Rat ja weitergehend radikal. Deshalb halte ich mich auch nicht damit auf, die schmale Schlupftür zwischen Schlafzimmer und mißlungener Bädersuite zu kritisieren. Auch dem Winkelsturz am Wohnzimmer widme ich hier keinen einzelnen Fehlerkringel, weil man den bei einer Neuplanung ganz einfach mit wegwirft.

Medium schrieb:
Habe ich etwas überlesen oder nur verdrängt?

HausamSee schrieb:
außerdem halten wir uns die Option zur gelegentlichen Kurzzeitvermietung (beliebte Urlaubsregion direkt am See) offen.


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