ᐅ Fragen zu Grundrissoptimierung Einfamilienhaus 8,5 x 11,5 m und optimale Grundstücksnutzung
Erstellt am: 22.04.26 23:03
H
HausamSeeH
HausamSee22.04.26 23:03Liebe Community,
ich lese seit einem Jahr interessiert mit - ebenso lange schrauben wir schon an unserem Grundriss herum. Am Montag soll nun unser Bauantrag mit dem Planungsbüro unseres GUs besprochen werden, weshalb wir wenn, dann jetzt einen kritischen Blick sehr begrüßen würden!
Lage:
Es geht um eine Lückenbebauung mit viel Fuß- und Autoverkehr (30er Zone, Schule gegenüber und touristisches Naherholungsgebiet mit begehrten Parkplätzen)
- ca 19m hohes Gebäude gegenüber auf der Westseite, daher ca 4 Monate lang keine Abendsonne (Terrasse oder Wohnzimmer Westseite daher kein Thema)
- Baufenster beginnt erst 5m hinter der westlichen Grundrisslinie, Gestaltungssatzung mit Verbot von bodentiefen Fenstern oder Lichtbändern im von der Straße einsehbaren Bereich)
Die drängendsten Fragen:
- Grundstück: wie kann es optimal genutzt werden, wo wäre ein zweiter Stellplatz möglich für Gäste, ohne die Südseite mit einer großen Garage zuzumauern oder der Küche das Licht zu nehmen? Unser Gedanke: zweite Einfahrt an der Nordwand entlang beantragen, aber 3,5m sind recht knapp für Stellplatz und Hauseingang. Wichtig ist zudem, dass ein mindestens 15 m² großer Schuppen / Abstellraum für Gartengeräte, Autoreifen, Fahrräder im vorderern Bereich erhalten bleibt.
- EG: Wie könnte man die Aufteilung Büro, möglichst großzügiges EG-Dusch-WC und den HAR mit Speisekammeranteil optimieren?
Eine Verbindung vom Hausanschlussraum in den Flur wäre uns lieber als zur Küche (wegen Schmutz von draußen), dann müsste aber der "Speisekammerteil" des HARs
abgetrennt sein für direkten Zugang zur Küche
- OG: Die Idee ist, über dem Erker im EG im 1. OG einen Wäsche-Balkon einzurichten und evtl. später dort sogar eine Außentreppe nachzurüsten, um aus Wannenbad und Schlafzimmer ein abgetrenntes Mini-Apartment zu machen. Jedoch müsste dann gleich eine Art Eingangsbereich mitgedacht werden, die Balkontür also nicht vom Bad abgehen (was im Moment wegen des großen Baums privatssphäretechnisch kein Problem ist)
- Fassade: Was sind eure Gedanken zur Fensteraufteilung auf der Nordseite? Sind es zu viele Fensterformate?
- Fällt euch ansonsten etwas auf?
Danke!
Bebauungsplan (gibt es nicht, nur Erhaltungssatzung)
Größe des Grundstücks: 544 m²
Hang: nein
Grundflächenzahl: -
Geschossflächenzahl: -
Baufenster, Baulinie und –grenze: wie Nachbargrundstücke, 5m hinter Grundstücksgrenze, 0,4 H (mind. 3m) Abstandsfläche
Randbebauung: Garagen und Schuppen bis 3m Höhe und max. 9m Länge unbeheizt ohne Wohnraum
Anzahl Stellplatz: 1-2
Geschossigkeit: 2-3
Dachform: Satteldach
Stilrichtung: "neutral", da neben vielen älteren Häusern gebaut wird
Ausrichtung: Giebelseite zur Straße, Eingang hof- und straßenseitig möglich
Maximale Höhen/Begrenzungen: Firsthöhe bis 11m (bei uns ca. 9,5 m geplant)
weitere Vorgaben: aufrechtstehende rechteckförmige Fenster, bei breiten Formaten mit Flügel-Unterteilung, symmetrische Verteilung, untenliegende Fenster mindestens gleichgroß wie darüberliegende, keine straßenseitig sichtbaren Lichtbänder oder bodentiefe Fenster
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: massives Satteldachhaus, 2 Vollgeschosse + Dachgeschoss mit 70cm Kniestock als Ausbaureserve
Kein Keller, 2,5 Geschosse
Anzahl der Personen: 2 Erwachsene, 2 Kinder (3 und 6)
Raumbedarf insg. 160 m² + Dachboden, im EG 85m², OG: 7m²
Büro Homeoffice: 1x Büro im EG, 1x Nische im Schafzimmer OG
Schlafgäste pro Jahr: 8x ein Wochenende (mit je 1 zu 4 Personen)
offene oder geschlossene Architektur: halboffen
konservativ oder moderne Bauweise: konservativ
offene Küche, Kochinsel: beides
Anzahl Essplätze 6, erweiterbar auf 10
Kamin: nein
Musik/Stereowand: nein
Balkon, Dachterrasse: Dach des Erkers am Wohnzimmer perspektivisch um Geländer erweiterbar, Wäsche-Balkon am Bad im OG, unten HS-Tür zur Terrasse
Garage, Carport: ein Carportstellplatz, daneben ein Schuppen bis zur Grundstücksgrenze, gern noch unüberdachter "Ausweichstellplatz" für Gäste
Nutzgarten, Treibhaus: nur Ziergarten
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: uns
Was gefällt besonders? Warum?
- maximaler Abstand zum Nachbarn auf der Südseite (mehr Licht und Privatsphäre)
- Treppenhausfenster Nordseite mit unverbautem Blick auf Obstwiese und Kirche
- Bad, Schlafzimmer, Ess- und Wohnzimmer auf Ostseite (im Westen stark frequentierte Straße)
- Carport und Schuppen als Schall- und Sichtschutz zur Straße
- Kombination abgetrenntes WC und Wäscheraum im OG (Ausweichmöglichkeit bei paralleler Nutzung, Wäsche waschen wo sie anfällt)
- Durchgang Küche zum HAR für Tiefkühlschrank, Vorratsschrank und Multifunktions-Arbeitsplatte
- Sitzfenster im Wohnzimmer mit Blick in den Garten
- Wohnzimmer über Eck, etwas separiert von Küche/Essbereich
- großzügige durchgehende Garderobenwand im Eingangsbereich (Kinder, Stauraum)
- Blick in den Garten von der Haupteingangstür
- Platz für Schränke hinter den meisten Türen
- Ausbaureserve Dachgeschoss als zusätzlicher Lagerraum und Hobby-/Gästeraum
Was gefällt nicht? Warum?
- Arbeitszimmer EG verwinkelt (Dusch-WC im EG soll auch im Alter als alleiniges Bad funktionieren und auch jetzt schon ausreichend Bewegungsfläche bieten, was das Arbeitszimmer verkleinert)
- Fenstersymmetrie Nordseite sehr unruhig
- Haupteingang Nordseite evtl. zu versteckt? (Einbruchgefahr erhöht)
-Küche ggf. zu dunkel durch Carport an der Südseite und hohe Bebauung auf der anderen Straßenseite (Westen)
Preisschätzung laut Architekt/Planer: 500.000 Euro
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: 650.000 Euro
favorisierte Heiztechnik: LW-Wärmepumpe, Fußbodenheizung, Strom durch PV
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Nebeneingangstür, Kammer unter der Treppe,
-könnt Ihr nicht verzichten:
- ausreichend Platz im HAR für Trinkwasser-und Pufferspeicher, Be- und Entlüftungsanlage, Batteriespeicher (PV), Anschlüsse
- zwei Kinderzimmer mit mindestens 14m2
- an der Außenwand ausgerichtete halbgewendelte Treppe (Weiterführung ins DG bei späterem Ausbau)
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
1-jähriges Abwägen und Weiterentwickeln, mit technischem Input vom GU
Was macht ihn in Euren Augen besonders gut oder schlecht?
suboptimale Flächennutzung durch : Einschränkungen (Fensterformate, 5m Abstandslinie, zugebaute Westseite mit viel Fußverkehr)
gut: Vorausschauende Gestaltung des EGs als alleinige Wohnetage im Alter (Wohnzimmer später als Schlafraum abtrennbar, komfortables Dusch-WC im EG, Treppe außerhalb des Wohnraums)





ich lese seit einem Jahr interessiert mit - ebenso lange schrauben wir schon an unserem Grundriss herum. Am Montag soll nun unser Bauantrag mit dem Planungsbüro unseres GUs besprochen werden, weshalb wir wenn, dann jetzt einen kritischen Blick sehr begrüßen würden!
Lage:
Es geht um eine Lückenbebauung mit viel Fuß- und Autoverkehr (30er Zone, Schule gegenüber und touristisches Naherholungsgebiet mit begehrten Parkplätzen)
- ca 19m hohes Gebäude gegenüber auf der Westseite, daher ca 4 Monate lang keine Abendsonne (Terrasse oder Wohnzimmer Westseite daher kein Thema)
- Baufenster beginnt erst 5m hinter der westlichen Grundrisslinie, Gestaltungssatzung mit Verbot von bodentiefen Fenstern oder Lichtbändern im von der Straße einsehbaren Bereich)
Die drängendsten Fragen:
- Grundstück: wie kann es optimal genutzt werden, wo wäre ein zweiter Stellplatz möglich für Gäste, ohne die Südseite mit einer großen Garage zuzumauern oder der Küche das Licht zu nehmen? Unser Gedanke: zweite Einfahrt an der Nordwand entlang beantragen, aber 3,5m sind recht knapp für Stellplatz und Hauseingang. Wichtig ist zudem, dass ein mindestens 15 m² großer Schuppen / Abstellraum für Gartengeräte, Autoreifen, Fahrräder im vorderern Bereich erhalten bleibt.
- EG: Wie könnte man die Aufteilung Büro, möglichst großzügiges EG-Dusch-WC und den HAR mit Speisekammeranteil optimieren?
Eine Verbindung vom Hausanschlussraum in den Flur wäre uns lieber als zur Küche (wegen Schmutz von draußen), dann müsste aber der "Speisekammerteil" des HARs
abgetrennt sein für direkten Zugang zur Küche
- OG: Die Idee ist, über dem Erker im EG im 1. OG einen Wäsche-Balkon einzurichten und evtl. später dort sogar eine Außentreppe nachzurüsten, um aus Wannenbad und Schlafzimmer ein abgetrenntes Mini-Apartment zu machen. Jedoch müsste dann gleich eine Art Eingangsbereich mitgedacht werden, die Balkontür also nicht vom Bad abgehen (was im Moment wegen des großen Baums privatssphäretechnisch kein Problem ist)
- Fassade: Was sind eure Gedanken zur Fensteraufteilung auf der Nordseite? Sind es zu viele Fensterformate?
- Fällt euch ansonsten etwas auf?
Danke!
Bebauungsplan (gibt es nicht, nur Erhaltungssatzung)
Größe des Grundstücks: 544 m²
Hang: nein
Grundflächenzahl: -
Geschossflächenzahl: -
Baufenster, Baulinie und –grenze: wie Nachbargrundstücke, 5m hinter Grundstücksgrenze, 0,4 H (mind. 3m) Abstandsfläche
Randbebauung: Garagen und Schuppen bis 3m Höhe und max. 9m Länge unbeheizt ohne Wohnraum
Anzahl Stellplatz: 1-2
Geschossigkeit: 2-3
Dachform: Satteldach
Stilrichtung: "neutral", da neben vielen älteren Häusern gebaut wird
Ausrichtung: Giebelseite zur Straße, Eingang hof- und straßenseitig möglich
Maximale Höhen/Begrenzungen: Firsthöhe bis 11m (bei uns ca. 9,5 m geplant)
weitere Vorgaben: aufrechtstehende rechteckförmige Fenster, bei breiten Formaten mit Flügel-Unterteilung, symmetrische Verteilung, untenliegende Fenster mindestens gleichgroß wie darüberliegende, keine straßenseitig sichtbaren Lichtbänder oder bodentiefe Fenster
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: massives Satteldachhaus, 2 Vollgeschosse + Dachgeschoss mit 70cm Kniestock als Ausbaureserve
Kein Keller, 2,5 Geschosse
Anzahl der Personen: 2 Erwachsene, 2 Kinder (3 und 6)
Raumbedarf insg. 160 m² + Dachboden, im EG 85m², OG: 7m²
Büro Homeoffice: 1x Büro im EG, 1x Nische im Schafzimmer OG
Schlafgäste pro Jahr: 8x ein Wochenende (mit je 1 zu 4 Personen)
offene oder geschlossene Architektur: halboffen
konservativ oder moderne Bauweise: konservativ
offene Küche, Kochinsel: beides
Anzahl Essplätze 6, erweiterbar auf 10
Kamin: nein
Musik/Stereowand: nein
Balkon, Dachterrasse: Dach des Erkers am Wohnzimmer perspektivisch um Geländer erweiterbar, Wäsche-Balkon am Bad im OG, unten HS-Tür zur Terrasse
Garage, Carport: ein Carportstellplatz, daneben ein Schuppen bis zur Grundstücksgrenze, gern noch unüberdachter "Ausweichstellplatz" für Gäste
Nutzgarten, Treibhaus: nur Ziergarten
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: uns
Was gefällt besonders? Warum?
- maximaler Abstand zum Nachbarn auf der Südseite (mehr Licht und Privatsphäre)
- Treppenhausfenster Nordseite mit unverbautem Blick auf Obstwiese und Kirche
- Bad, Schlafzimmer, Ess- und Wohnzimmer auf Ostseite (im Westen stark frequentierte Straße)
- Carport und Schuppen als Schall- und Sichtschutz zur Straße
- Kombination abgetrenntes WC und Wäscheraum im OG (Ausweichmöglichkeit bei paralleler Nutzung, Wäsche waschen wo sie anfällt)
- Durchgang Küche zum HAR für Tiefkühlschrank, Vorratsschrank und Multifunktions-Arbeitsplatte
- Sitzfenster im Wohnzimmer mit Blick in den Garten
- Wohnzimmer über Eck, etwas separiert von Küche/Essbereich
- großzügige durchgehende Garderobenwand im Eingangsbereich (Kinder, Stauraum)
- Blick in den Garten von der Haupteingangstür
- Platz für Schränke hinter den meisten Türen
- Ausbaureserve Dachgeschoss als zusätzlicher Lagerraum und Hobby-/Gästeraum
Was gefällt nicht? Warum?
- Arbeitszimmer EG verwinkelt (Dusch-WC im EG soll auch im Alter als alleiniges Bad funktionieren und auch jetzt schon ausreichend Bewegungsfläche bieten, was das Arbeitszimmer verkleinert)
- Fenstersymmetrie Nordseite sehr unruhig
- Haupteingang Nordseite evtl. zu versteckt? (Einbruchgefahr erhöht)
-Küche ggf. zu dunkel durch Carport an der Südseite und hohe Bebauung auf der anderen Straßenseite (Westen)
Preisschätzung laut Architekt/Planer: 500.000 Euro
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: 650.000 Euro
favorisierte Heiztechnik: LW-Wärmepumpe, Fußbodenheizung, Strom durch PV
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Nebeneingangstür, Kammer unter der Treppe,
-könnt Ihr nicht verzichten:
- ausreichend Platz im HAR für Trinkwasser-und Pufferspeicher, Be- und Entlüftungsanlage, Batteriespeicher (PV), Anschlüsse
- zwei Kinderzimmer mit mindestens 14m2
- an der Außenwand ausgerichtete halbgewendelte Treppe (Weiterführung ins DG bei späterem Ausbau)
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
1-jähriges Abwägen und Weiterentwickeln, mit technischem Input vom GU
Was macht ihn in Euren Augen besonders gut oder schlecht?
suboptimale Flächennutzung durch : Einschränkungen (Fensterformate, 5m Abstandslinie, zugebaute Westseite mit viel Fußverkehr)
gut: Vorausschauende Gestaltung des EGs als alleinige Wohnetage im Alter (Wohnzimmer später als Schlafraum abtrennbar, komfortables Dusch-WC im EG, Treppe außerhalb des Wohnraums)
Hallo!
Ich finde es prima, dass du dich auch vorher schon über das Forum belesen hast. Bei eurem Grundriss frage ich mich allerdings, ob er eventuell schon lange "geschliffen" wurde. Ist das vielleicht die letztlich übrig gebliebenen Kompromisslösung? So richtig charmant sieht der nicht aus. Für mich liegt das hauptsächlich an der Position der Räume.
Das größte Manko sehe ich in dem Duschbad ohne Toilette (oder bin ich blond, edit: blind!!!) das durch das Wannenbad oder Elternschlafzimmer betreten wird. Das finde ich gar nicht schön.
Die Kinderzimmer en face von diesem 19m Komplex werden auch keine schöne Aussicht haben.
Im Bett liegend die Arbeitsecke zu sehen, muss man auch mögen. Vermutlich ist das der zweite Arbeitsplatz für den Fall der Fälle und nicht für alle Regelmäßigkeit, aber für mich stört es das Thema "schlafen, Erholung, Zweisamkeit" auch in passiver Form. Unterschätzt nicht, dass das unterschwellig beeinflussen kann.
Die Terrassentür in der Küche finde ich unglücklich. Angenommen man hat zwei Gäste und will draußen essen, da rennt entweder einer 10 mal rein und raus und alle anderen lassen sich entspannt bedienen, oder alle helfen mit, stolpern aber in der Küche quasi übereinander. Wenn die Tür auf steht, ist ein Teil ja auch nur erschwert nutzbar. Ich würde die Tür tunlichst verschieben.
Die Küche kommt mir eher klein vor, aber dafür gibt es hier noch Profis. Ich bin kein Fan von überdimensionierten Inseln in Relation zu Stauplatz. Aber das kann auch eure Art des kochens sein... Laute Geräte und viel Zubehör ist ohne weitere Trennung zum Esstisch sowieso in den HWR oder vor die Essenszeiten auszulagern.
Im Wohnzimmer/Esszimmer würde mir noch etwas Platz für ein ordentliches Sideboard mit Stauraum fehlen. Das gute Geschirr, die Weingläser, die Gesellschaftsspiele, ein paar schöne Servietten, etwas Tischdeko... Wohin damit?
Den Plan, oben das Schlafzimmer mit Duschbad abzutrennen, würde ich erst einmal verwerfen. Dann wären oben ja immer noch zwei Schlafzimmer, kein barrierefreundliches Bad und unten nur die Gästelösung. Die Gästelösung kann für zwei Leute bis 70 sogar funktionieren, aber das bad oben direkt am bad des Fremden Mieters ist schon schräg. Wer möchte so wohnen? In München findet sich da jemand, in Köln und Hamburg bestimmt auch. Bei mir hier in Paderborn und Umgebung eher nicht (lange Treppe ist pauschal unattraktiv).
Insgesamt fehlt mir hier das Charmante gemütliche. Wie sollen denn die Außenanlagen noch werden?
Ich finde es prima, dass du dich auch vorher schon über das Forum belesen hast. Bei eurem Grundriss frage ich mich allerdings, ob er eventuell schon lange "geschliffen" wurde. Ist das vielleicht die letztlich übrig gebliebenen Kompromisslösung? So richtig charmant sieht der nicht aus. Für mich liegt das hauptsächlich an der Position der Räume.
Das größte Manko sehe ich in dem Duschbad ohne Toilette (oder bin ich blond, edit: blind!!!) das durch das Wannenbad oder Elternschlafzimmer betreten wird. Das finde ich gar nicht schön.
Die Kinderzimmer en face von diesem 19m Komplex werden auch keine schöne Aussicht haben.
Im Bett liegend die Arbeitsecke zu sehen, muss man auch mögen. Vermutlich ist das der zweite Arbeitsplatz für den Fall der Fälle und nicht für alle Regelmäßigkeit, aber für mich stört es das Thema "schlafen, Erholung, Zweisamkeit" auch in passiver Form. Unterschätzt nicht, dass das unterschwellig beeinflussen kann.
Die Terrassentür in der Küche finde ich unglücklich. Angenommen man hat zwei Gäste und will draußen essen, da rennt entweder einer 10 mal rein und raus und alle anderen lassen sich entspannt bedienen, oder alle helfen mit, stolpern aber in der Küche quasi übereinander. Wenn die Tür auf steht, ist ein Teil ja auch nur erschwert nutzbar. Ich würde die Tür tunlichst verschieben.
Die Küche kommt mir eher klein vor, aber dafür gibt es hier noch Profis. Ich bin kein Fan von überdimensionierten Inseln in Relation zu Stauplatz. Aber das kann auch eure Art des kochens sein... Laute Geräte und viel Zubehör ist ohne weitere Trennung zum Esstisch sowieso in den HWR oder vor die Essenszeiten auszulagern.
Im Wohnzimmer/Esszimmer würde mir noch etwas Platz für ein ordentliches Sideboard mit Stauraum fehlen. Das gute Geschirr, die Weingläser, die Gesellschaftsspiele, ein paar schöne Servietten, etwas Tischdeko... Wohin damit?
Den Plan, oben das Schlafzimmer mit Duschbad abzutrennen, würde ich erst einmal verwerfen. Dann wären oben ja immer noch zwei Schlafzimmer, kein barrierefreundliches Bad und unten nur die Gästelösung. Die Gästelösung kann für zwei Leute bis 70 sogar funktionieren, aber das bad oben direkt am bad des Fremden Mieters ist schon schräg. Wer möchte so wohnen? In München findet sich da jemand, in Köln und Hamburg bestimmt auch. Bei mir hier in Paderborn und Umgebung eher nicht (lange Treppe ist pauschal unattraktiv).
Insgesamt fehlt mir hier das Charmante gemütliche. Wie sollen denn die Außenanlagen noch werden?
Ich schaue mal, ob ich morgen mehr Zeit habe dazu was zu schreiben (wahrscheinlich schon).
Ein erster Impuls:
Ich bin mir nicht sicher, ob die Planung im Alltag aus psychologischen Gründen so gut funktioniert, wie gedacht. Ich sehe eines von zwei Szenarien als wahrscheinlich an, was die Planung etwas ad absurdum führen wird.
Entweder man selbst parkt am Carport, dann wird die HWR-Tür zur Haupteingangstür. Dort hat man jedoch keinen wirklich schönen Eingangsbereich (Garderobenbereich ist woanders).
Oder man nutzt selbst den Haupteingangsbereich hauptsächlich, dann wird man jedoch früher oder später mit dem Auto eher da stehen bleiben und hat dann ein Carport für Gäste.
Menschen neigen extrem zur Wege-Optimierung. Daher würde ich erwarten, dass man da entweder das Carport, oder den Garderoben-/Eingangsbereich eher vernachlässigen wird im Alltag, und der andere dann nur so semi gut funktioniert.
Ein erster Impuls:
Ich bin mir nicht sicher, ob die Planung im Alltag aus psychologischen Gründen so gut funktioniert, wie gedacht. Ich sehe eines von zwei Szenarien als wahrscheinlich an, was die Planung etwas ad absurdum führen wird.
Entweder man selbst parkt am Carport, dann wird die HWR-Tür zur Haupteingangstür. Dort hat man jedoch keinen wirklich schönen Eingangsbereich (Garderobenbereich ist woanders).
Oder man nutzt selbst den Haupteingangsbereich hauptsächlich, dann wird man jedoch früher oder später mit dem Auto eher da stehen bleiben und hat dann ein Carport für Gäste.
Menschen neigen extrem zur Wege-Optimierung. Daher würde ich erwarten, dass man da entweder das Carport, oder den Garderoben-/Eingangsbereich eher vernachlässigen wird im Alltag, und der andere dann nur so semi gut funktioniert.
Sehr komischer Grundriss, wenn im Westen die Straße und das Hochhaus ist ist wieso ist der Eingang im Norden? Einkäufe und wenn beim kommst kaufst im Regen erstmal ums haus. Drehe das Haus in der Längsachse parallel zur Straße. Bringt dir im Garten Privatsfähre. Und mehr Garten. Genauso Kinderzimmer zum Garten also unten und nicht zur viel befahren Straße. Also hier ist so viel falsch das es kein Problem sein sollte was besseres zu finden auch nach 1 Jahr Planung. Wofür eigentlich so lange?
Sorry für die ehrlichen Worte.
Sorry für die ehrlichen Worte.
H
HausamSee23.04.26 12:03Schmirgel schrieb:
Ich finde es prima, dass du dich auch vorher schon über das Forum belesen hast. Bei eurem Grundriss frage ich mich allerdings, ob er eventuell schon lange "geschliffen" wurde. Ist das vielleicht die letztlich übrig gebliebenen Kompromisslösung? So richtig charmant sieht der nicht aus. Für mich liegt das hauptsächlich an der Position der Räume.Ja, es ist, wie so oft, eine Kompromisslösung nach unzähligen Abwägungen und unter Einbezug der Vorgaben. Es kann gut sein, dass wir dabei den Blick für offensichtliche Lösungen verloren haben, weshalb ich eure weniger "verkopften" Impulse schätze.
Schmirgel schrieb:
Das größte Manko sehe ich in dem Duschbad ohne Toilette (oder bin ich blond, edit: blind!!!) das durch das Wannenbad oder Elternschlafzimmer betreten wird. Das finde ich gar nicht schön.Nein, du bist nicht blond 😉 Das Duschbad im OG soll in der Nordostecke eine Toilettenvorbereitung bekommen. Ist ein Projekt für "wenn wieder Geld da ist". Bis dahin die Toilette im Durchgangsbad.
Schmirgel schrieb:
Die Kinderzimmer en face von diesem 19m Komplex werden auch keine schöne Aussicht haben.Das "Hochhaus" ist eine vierstöckige Schule, sie ist schräg gegenüber auf der Südwestseite und nicht im Sichtfeld der Kinderzimmerfenster gen Westen. Die Kinder werden bei unbelaubten Bäumen sogar durch die Häuser hindurch sogar ein Stück von einem See in 250m Luftlinie sehen können.
Schmirgel schrieb:
Die Terrassentür in der Küche finde ich unglücklich.Es gibt noch einen zweiten Weg von der Küche zur Terrasse: durch den Essbereich über die 2,76m breite Hebe-Schiebetür. Eine weite Strecke, da stimme ich zu!
Schmirgel schrieb:
Die Küche kommt mir eher klein vor, aber dafür gibt es hier noch Profis.Im angeschlossenen HAR haben hinter der Tür noch ein Tiefkühlschrank, ein Vorratsschrank und eine Arbeitsplatte Platz.
Schmirgel schrieb:
Das gute Geschirr, die Weingläser, die Gesellschaftsspiele, ein paar schöne Servietten, etwas Tischdeko... Wohin damit?Rund um das (Sitz-)Ostfenster und auch unter der Sitzfläche sind als "Rahmen" Einbaumöbel geplant. Ein weiterer Abstellort in Esszimmernähe wäre tatsächlich sinnvoll. Dafür müssten wir die mittlere Festverglasung opfern, die eigentlich die Küche mit belichten soll und als "Sichtachse" von der Haustür in den Garten gedacht ist.
Schmirgel schrieb:
Den Plan, oben das Schlafzimmer mit Duschbad abzutrennen, würde ich erst einmal verwerfen. Dann wären oben ja immer noch zwei Schlafzimmer, kein barrierefreundliches Bad und unten nur die Gästelösung.Der abtrennbare Bereich mit dem jetzigen Schlafzimmer und Duschbad ist als potenzielle Unterbringungsmöglichkeit für ein hier studierendes, erwachsenes Kind oder einen längerfristig pflegebedürftigen Angehörigen "vorgedacht", außerdem halten wir uns die Option zur gelegentlichen Kurzzeitvermietung (beliebte Urlaubsregion direkt am See) offen. Daher auch die Frage nach einem möglichen 2. Stellplatz.
Schmirgel schrieb:
Wie sollen denn die Außenanlagen noch werden?Es sind Bäume in Richtung Süden als Sichtschutz geplant, dazu Staudenbeete und ein größerer Holz-Spielturm für die Kinder.
Papierturm schrieb:
Entweder man selbst parkt am Carport, dann wird die HWR-Tür zur Haupteingangstür. Dort hat man jedoch keinen wirklich schönen Eingangsbereich (Garderobenbereich ist woanders).Unser Auto wird nur alle 7-14 Tage mal für Großeinkauf oder Wochenendausflüge gebraucht, dann wäre der HAR-Eingang relevant. wir sind hauptsächlich mit Rad und ÖPNV unterwegs, Grundstück liegt recht zentral in einer 26.000-Einwohnerstadt. In der Nordwestecke (neben dem Baum) soll noch ein schmales "Fußgänger-Gartentor" ergänzt werden, von dem aus wir direkt geradeaus zum Nordeingang laufen. Das Abstellen der Fahrräder in dem Schuppen an der Südgrenze ist daher noch nicht so ausgereift.
tomtom79 schrieb:
wenn im Westen die Straße und das Hochhaus ist ist wieso ist der Eingang im Norden?Die Idee, den Eingang im Norden zu planen ist der Versuch, einen langen, dunklen "Schlauch"-Flur im EG zu vermeiden, von dem die Räume abgehen.
Auch der Gedanke, dass Passanten uns bei geöffnetem Haupteingang ins Haus sehen können, gefällt uns nicht. Wo an der Westseite stellst du dir den Haupteingang vor?
tomtom79 schrieb:
Drehe das Haus in der Längsachse parallel zur Straße.Die Erhaltungssatzung gibt eine Bebauung mit Giebel zur Straßenseite vor, analog zu den Bestandshäusern auf den Nachbargrundstücken. Wir möchten auch für die PV-Anlage unbedingt die lange Südseite, da der Westen ja im Winter beschattet ist. (Wie) würdest du die Verteilung der Räume und Eingänge anders aufteilen, auch wenn die Hausausrichtung fix ist?
tomtom79 schrieb:
Genauso Kinderzimmer zum Garten also unten und nicht zur viel befahren StraßeDie Straße ist nicht im klassischen Sinne laut oder vielbefahren (30er Zone), aber wird gern zum Parken benutzt. Da unsere Kinder hauptsächlich nachmittags zu Hause sein werden, ist die Westseite für sie das Optimum, während wir gern mit offenem Fenster schlafen und für unser Bad und Schlafzimmer die Ostseite am privatesten ist.
tomtom79 schrieb:
Wofür eigentlich so lange?Die lange Grundriss-Odysee ergab sich während unserer sehr gründlichen Suche nach einem Generalunternehmer. Angebotsabfragen und Erstgespräche zogen sich über viele Monate hin.
tomtom79 schrieb:
Sorry für die ehrlichen Worte.Ehrliche Worte sind erwünscht.
Fällt euch etwas auf, was ihr angesichts der nun noch näher definierten Anforderungen und Umstände an unserem Entwurf ändern würdet?
Wie sieht es aus mit den Fensterflächen? Harmonieren die Formate?
H
HausamSee23.04.26 12:16Schmirgel schrieb:
Im Bett liegend die Arbeitsecke zu sehen, muss man auch mögen. Vermutlich ist das der zweite Arbeitsplatz für den Fall der Fälle und nicht für alle Regelmäßigkeit, aber für mich stört es das Thema "schlafen, Erholung, Zweisamkeit" auch in passiver FormÜber den Effekt eines Schreibtischs in Sichtweite des Bettes habe ich auch länger nachgedacht. Die Ecke als separaten Raum abzutrennen mit eigener Tür, durchkreuzt die Fensterplanung. Zudem die Befürchtung, dass ein 6m2 Raum auch zu beengt wirkt. Hast du eine Idee, wo der Arbeitsplatz hinkönnte? Mein Mann und ich arbeiten beide 2 Tage pro Woche im Home Office und jeder benötigt seinen "eigenen" Bereich, auch zum Verstauen von Unterlagen, Nähmaschine, 3D-Drucker etc. außerhalb der Reichweite der Kinder. Perspektivisch steht noch das Dachgeschoss mit 50m2 zur Verfügung, für Gäste und als Hobbyraum, der Ausbau wird vorbereitet, soll aber auch aus Kostengründen noch zurückgestellt werden. Bis dahin ist das DG ein Kaltdach-Abstellraum.
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