ᐅ Fragen zu Grundrissoptimierung Einfamilienhaus 8,5 x 11,5 m und optimale Grundstücksnutzung
Erstellt am: 22.04.26 23:03
H
HausamSeeN
Noxmortana23.04.26 12:40Ihr habt ja viele Erklärungen gegeben, warum ihr genau so geplant habt, dennoch habe ich bei manchen Punkten den Eindruck, dass ich euch entweder falsch verstanden habe, oder ihr vielleicht noch nicht konsequent zu Ende gedacht habt:
Ihr seht ein erhöhtes Einbruchrisiko, positioniert deswegen den Haupteingang "umständlich" (ich meine, wie oben bereits erwähnt, im Bezug auf Zufahrt/Carport), aber wollt eine Nebeneingangstür zur Straße hin und 2 weitere Terrassentüren in den Garten + lauter bodentiefe Fenster im Essbereich - ich bin da kein Experte, aber in meiner laienhaften Vorstellung sind Haustüre eher sicherer als Fenster/Terrassentüren?!
Ihr plant Wohnen auf einer Ebene im Alter, aber das Duschbad im EG ist glaube ich für wirklich gebrechliche (Rollstuhl-/Rollatorbedarf, Hilfe am Klo nötig, Schwelle der Duschwanne ist stolpergefahr...) Menschen nicht geeignet - aus meiner Erfahrung schleppen sich ältere Menschen, die so ein Bad noch komfortabel nutzen könnten, auch noch 2x am Tag die Treppe rauf bzw. runter, um ihr Schlafzimmer zu behalten... um das EG wirklich alterstauglich=barrierearm zu machen, müsste das Bad wohl etwas größer ausfallen. Jetzt braucht ihr ein Büro, aber benötigt ihr das im gebrechlichen Alter dann auch noch? Vielleicht könnte man ansonsten auch an einen kleinen Umbau denken, wenn mal wirklich die Zeit dazu gekommen ist und aus Büro/mini-Bad dann ein großes, barrierefreies Bad machen, jetzt aber auf zu große Einschränkungen durch die Badplanung verzichten?
Ich verstehe den Wunsch, draußen Wäsche aufzuhängen und wenn ihr euch den Luxus leisten könnt, nur dafür einen Balkon zu bauen, freu ich mich für euch - euer Wäschebalkon wäre aber im Osten (also vorallem morgens/vormittags sonnig) und evtl. auch noch von dem Kirschbaum verschattet; passt das wirklich für euch?
Das Durchgangszimmer mit Klo/Wanne/Waschmaschine bzw. die entweder durch euer Schlafzimmer oder eben dieses Durchgangszimmer erreichbare Dusche scheint mir nicht so recht alltagstauglich: ich Dusche, gehe aber davor aufs Klo und werfen die Schmutzwäsche in den Korb = ich blockiere eigentlich beide Räume... und auch die Frage: wo stellt wer sein jeweiligen Zeug ab, also Zahnbürsten, Haarstyling, Schminke, Pflegeprodukte... im Duschbad, wo man wahrscheinlich 1x täglich eh ist und sich dann in einem Rutsch fertig machen könnte? => dann degradiert das Wannenbad völlig zum Durchgangsklo! Oder doch im Wannenbad, aber dann wechselt man ständig zwischen den Räumen, weil man noch fix den Haarschaum in die durchlassen Haare kneten will...?
Es tut mir leid, zu euren eigentlichen Fragen bzgl. Fenster/Ausrichtung kann ich nix sagen, da müsst ihr hoffen, dass sich die versierteren Leute noch zu Wort melden...
Den Schrank unter der Treppe könnt ihr denke ich als Abstellfläche im EG durchaus gebrauchen, den würde ich eher nicht streichen.
Was mir sonst noch für Gedanken kamen:
Die Garderobe ist wirklich schön breit (oder sagt man lang?), aber nicht schranktief (sondern nur 30 oder 40 cm?), das könnte vielleicht enger werden, als man zunächst meint?
In der Küche kommt es sehr auf eure Gewohnheiten an, ob die Aufteilung für euch passt: habt ihr viele Geräte (Kaffeemaschine, Wasserkocher, Toaster, Brotschneidemaschine, Mikrowelle, Küchenmaschine, ...) extra rumstehen? Wo sollen die hin, auf die Insel? Gefällt es euch dann optisch noch? Und was plant ihr in die beiden Hochschränke neben dem Kühlschrank: 1 oder sogar mehrere Backöfen? Geschirrspüler? Wenn ja, dann bleibt echt nicht viel (bequemer) Stauraum in der Küche, wollt ihr wirklich fast alle Vorräte im HWR lagern? Bzw. ihr schreibt ja schon von
im HWR, ist das dann quasi als Backup-kitchen für alle Geräte gedacht und in der Küche bleiben die Arbeitsfläche frei und die Hochschränke Vorratslager? Also die Küche kann für euch sicher passen, oder aber zu wenig Stauraum oder zu wenig Stellfläche (wenn die Insel zB aus optischen Gründen frei bleiben soll...) bieten, das müsst ihr euch selbst beantworten ...
Die Tür von Küche zu HWR wirkt auf mich schmal, 70cm? (Ich hab keine Maße dazu gefunden, aber die Küchenzeile daneben ist ja ähnlich breit, oder) => kommt ihr da bequem durch mit großen Tüten/Körben/Getränkekästen?
HausamSee schrieb:
Einbruchgefahr erhöht
Ihr seht ein erhöhtes Einbruchrisiko, positioniert deswegen den Haupteingang "umständlich" (ich meine, wie oben bereits erwähnt, im Bezug auf Zufahrt/Carport), aber wollt eine Nebeneingangstür zur Straße hin und 2 weitere Terrassentüren in den Garten + lauter bodentiefe Fenster im Essbereich - ich bin da kein Experte, aber in meiner laienhaften Vorstellung sind Haustüre eher sicherer als Fenster/Terrassentüren?!
Ihr plant Wohnen auf einer Ebene im Alter, aber das Duschbad im EG ist glaube ich für wirklich gebrechliche (Rollstuhl-/Rollatorbedarf, Hilfe am Klo nötig, Schwelle der Duschwanne ist stolpergefahr...) Menschen nicht geeignet - aus meiner Erfahrung schleppen sich ältere Menschen, die so ein Bad noch komfortabel nutzen könnten, auch noch 2x am Tag die Treppe rauf bzw. runter, um ihr Schlafzimmer zu behalten... um das EG wirklich alterstauglich=barrierearm zu machen, müsste das Bad wohl etwas größer ausfallen. Jetzt braucht ihr ein Büro, aber benötigt ihr das im gebrechlichen Alter dann auch noch? Vielleicht könnte man ansonsten auch an einen kleinen Umbau denken, wenn mal wirklich die Zeit dazu gekommen ist und aus Büro/mini-Bad dann ein großes, barrierefreies Bad machen, jetzt aber auf zu große Einschränkungen durch die Badplanung verzichten?
Ich verstehe den Wunsch, draußen Wäsche aufzuhängen und wenn ihr euch den Luxus leisten könnt, nur dafür einen Balkon zu bauen, freu ich mich für euch - euer Wäschebalkon wäre aber im Osten (also vorallem morgens/vormittags sonnig) und evtl. auch noch von dem Kirschbaum verschattet; passt das wirklich für euch?
Das Durchgangszimmer mit Klo/Wanne/Waschmaschine bzw. die entweder durch euer Schlafzimmer oder eben dieses Durchgangszimmer erreichbare Dusche scheint mir nicht so recht alltagstauglich: ich Dusche, gehe aber davor aufs Klo und werfen die Schmutzwäsche in den Korb = ich blockiere eigentlich beide Räume... und auch die Frage: wo stellt wer sein jeweiligen Zeug ab, also Zahnbürsten, Haarstyling, Schminke, Pflegeprodukte... im Duschbad, wo man wahrscheinlich 1x täglich eh ist und sich dann in einem Rutsch fertig machen könnte? => dann degradiert das Wannenbad völlig zum Durchgangsklo! Oder doch im Wannenbad, aber dann wechselt man ständig zwischen den Räumen, weil man noch fix den Haarschaum in die durchlassen Haare kneten will...?
Es tut mir leid, zu euren eigentlichen Fragen bzgl. Fenster/Ausrichtung kann ich nix sagen, da müsst ihr hoffen, dass sich die versierteren Leute noch zu Wort melden...
Den Schrank unter der Treppe könnt ihr denke ich als Abstellfläche im EG durchaus gebrauchen, den würde ich eher nicht streichen.
Was mir sonst noch für Gedanken kamen:
Die Garderobe ist wirklich schön breit (oder sagt man lang?), aber nicht schranktief (sondern nur 30 oder 40 cm?), das könnte vielleicht enger werden, als man zunächst meint?
In der Küche kommt es sehr auf eure Gewohnheiten an, ob die Aufteilung für euch passt: habt ihr viele Geräte (Kaffeemaschine, Wasserkocher, Toaster, Brotschneidemaschine, Mikrowelle, Küchenmaschine, ...) extra rumstehen? Wo sollen die hin, auf die Insel? Gefällt es euch dann optisch noch? Und was plant ihr in die beiden Hochschränke neben dem Kühlschrank: 1 oder sogar mehrere Backöfen? Geschirrspüler? Wenn ja, dann bleibt echt nicht viel (bequemer) Stauraum in der Küche, wollt ihr wirklich fast alle Vorräte im HWR lagern? Bzw. ihr schreibt ja schon von
HausamSee schrieb:
Tiefkühlschrank, Vorratsschrank und Multifunktions-Arbeitsplatte
im HWR, ist das dann quasi als Backup-kitchen für alle Geräte gedacht und in der Küche bleiben die Arbeitsfläche frei und die Hochschränke Vorratslager? Also die Küche kann für euch sicher passen, oder aber zu wenig Stauraum oder zu wenig Stellfläche (wenn die Insel zB aus optischen Gründen frei bleiben soll...) bieten, das müsst ihr euch selbst beantworten ...
Die Tür von Küche zu HWR wirkt auf mich schmal, 70cm? (Ich hab keine Maße dazu gefunden, aber die Küchenzeile daneben ist ja ähnlich breit, oder) => kommt ihr da bequem durch mit großen Tüten/Körben/Getränkekästen?
HausamSee schrieb:
ich lese seit einem Jahr interessiert mit - ebenso lange schrauben wir schon an unserem Grundriss herum. Am Montag soll nun unser Bauantrag mit dem Planungsbüro unseres GUs besprochen werden, weshalb wir wenn, dann jetzt einen kritischen Blick sehr begrüßen würden! [...] Die drängendsten Fragen: [...] Fällt euch ansonsten etwas auf?Mir fällt so vieles auf, daß die Kurzform leider lautet: Notbremse !
Eure Hoffnung, daß die 54. Planungswoche jetzt den Durchbruch bringt, wenn wir da noch fix ein bißchen an der Cocktailkirsche feilen, geht leider fehl. Schade um das vertrödelte Jahr, in dem die Baukosten so weit gestiegen sind, daß Ihr das (VOLLE !!! - also LP 1 bis 8) Architektenhonorar davon schon hättet bezahlen können, und sogar noch ein Wellness Urlaub on top drin gewesen wäre.
Die dargestellte Vollstkatastrophe wird Euch der GU schamlos genau so vermurkst auch bauen, weil nämlich zweitens das Ergebnis genehmigungsfähig ist und erstens er sein Geld mit Bauen verdient und nicht damit, Euch in Eurer "das bißchen Planung können wir fast allein" Haltung den Kopf zu waschen. So viel Geld zum Fenster herauswerfen könnte ich auch gerne einmal (täte es dann aber nicht).
Mir ist schleierhaft, wie man bei direkt bei den Geschoßgrundrissen dargestellten Isometrien trotzdem nicht zu sehen schafft, wie viel hier schlecht funktioniert und wie üppig es von neuralgischen Punkten wimmelt. Tut Euch den größten Gefallen Eurer Planungskarriere, und kloppt den Mist in die Tonne. Geht wenigstens jetzt zu einem Architekten, zieht einen klaren Trennstrich zwischen Simshausplanungsfreude und der ernsthaften Planung Eures realen Eigenheimes, Eure Begabungen liegen ganz gewiß weit anderswo.
HausamSee schrieb:
1-jähriges Abwägen und Weiterentwickeln, mit technischem Input vom GUIhr könnt ja mal die Urversion vor allen Verschlimmbesserungen zeigen - nicht, daß ich mir davon Offenbarungen erwarten würde, aber vielleicht nützliche Hinweise darauf, was Ihr beim Neuplanenlassen beachten solltet.
Wohlgemerkt: ich bin Euch freundlich gesonnen und desillusioniere Euch nur zu Eurem Besten !
Aber wenn Ihr schon ein ganzes Jahr mitlest, habt Ihr das ja schon längst gemerkt, daß ich die Bauherren liebe und nur auf schlechte Planer eindresche.
Ob ein GU seinen Zeichenknecht etwas vermurksen oder die Bauherren das selbst erledigen läßt, bleibt sich an Zynismus letztlich gleich :-(
Schade, daß außer Yvonne (bereits vorher) auch Katja das Handtuch geworfen hat.
Auch wenn Ihr den Fragebogen nur lückenhaft abgearbeitet habt, seid Ihr wohl eine "Normalfamilie" (2E2K) und solltet (vielleicht nicht bei diesem GU) eigentlich auch bewährte Bauvorschläge in Katalogen finden. Verzichtet darauf, von denen diejenigen zu verwerfen, die nicht Euer (leider so ganz und gar nicht) geniales Konzept der Alters-Erdgeschoß-Reduktion mitgehen würden.
In diesem Sinne: herzlichen Glückwunsch zum rettenden Einfall, doch noch zu sichtbaren Teilnehmern des Forums zu konvertieren. Schade um erstens das verlorene Jahr und zweitens die geplatzte Hoffnung auf eigene Planerbegabung, aber immerhin ist spät besser als zu spät.
Wenn ich ein A******** wäre, hätte ich stattdessen sinngemäß die Frosta-Werbung zitiert: "delicious, Peter, just a little bit more Kurkuma" und Euch mit Pauken und Trompeten gegen die Wand weiterträumen lassen. Nein, an Fensterformaten liegt es hier nicht. Aber das ist in einem Online Wochenendkurs nicht zu vermitteln. Als seit einem Jahr aufmerksame Leser wißt Ihr ja, wo Ihr meine weitere Hilfe findet.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
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HausamSee schrieb:
Die lange Grundriss-Odysee ergab sich während unserer sehr gründlichen Suche nach einem Generalunternehmer. Angebotsabfragen und Erstgespräche zogen sich über viele Monate hin.Das sollten so lange aufmerksame Leser aber längst mitbekommen haben, daß erstens die Suche nach Ausführenden niemals am Anfang stehen sollte, zweitens man nicht auf GU beschränkt ausschreiben sollte und drittens zu einem GU nicht ohne Begleitung durch einen bauherrenparteiischen Berater (z.B. den Architekten) hingeht.
HausamSee schrieb:
Die Idee, den Eingang im Norden zu planen ist der Versuch, einen langen, dunklen "Schlauch"-Flur im EG zu vermeiden, von dem die Räume abgehen.
Auch der Gedanke, dass Passanten uns bei geöffnetem Haupteingang ins Haus sehen können, gefällt uns nicht. Wo an der Westseite stellst du dir den Haupteingang vor?Die Lage des Einganges gehört hier zu den wenigen konzeptionell der Beibehaltung anempfohlenen Gedanken (abgesehen vom sehr vernünftigen Hinweis auf die Ungestörtheit von Einbrechern).
HausamSee schrieb:
Fällt euch etwas auf, was ihr angesichts der nun noch näher definierten Anforderungen und Umstände an unserem Entwurf ändern würdet?
Wie sieht es aus mit den Fensterflächen? Harmonieren die Formate?Das ist eine Finish-Fragestellung (und entschuldigt sich durch Eure Fehlannahme, der Entwurf stünde schon kurz vor der Bauantragsreife). Ich persönlich finde die fehlende Fassadenzäsur des Wohnzimmer"anbaues" gruselig.
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H
hanghaus202323.04.26 15:47Ich fasse mich mal lieber kurz. Sucht euch eine Hausbaufirma, die brauchbare Regelgrundrisse anbietet. Eure Abmessungen des Wunschhauses sind oft vertreten bei den bekannten Hausbaufirmen.
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