ᐅ Fragen zu Grundrissoptimierung Einfamilienhaus 8,5 x 11,5 m und optimale Grundstücksnutzung
Erstellt am: 22.04.26 23:03
H
HausamSeeH
HausamSee25.04.26 13:51Medium schrieb:
Kann er ja: nichts ist schöner, als im SZ der Eltern zu kuscheln. Oder man geht selbst den See besuchen. Ist ja viel schöner, dort die Enten zu füttern als nur zu beobachten.Ich bewundere die Beharrlichkeit, mich für ein Schlafzimmer auf der Westseite zu erwärmen - das ist aber definitiv ausgeschlossen.
Medium schrieb:
und warum sollten die ihre Nasen in Euren Zaun stecken? Warum unterstellt Du anderen, dass sie sich für Euch interessieren?Das ist keine Unterstellung, sondern eine Beobachtung. Wir nutzen das Grundstück bereits seit zwei Jahren als Garten und verbringen dort ganze Wochenenden, übernachten des öftern in dem sich noch dort befindlichen Gartenhaus von 1970, das bald abgerissen wird. In der Zeit konnten wir sehr gründlich "studieren", wie sich die Sonne, die Menschen, der Verkehr dort verhalten.
Medium schrieb:
Die 1000 Schüler… ok, sind ja für einen Wallfahrtsort schon eine sehr große Marie. Aber irgendwie passt das doch alles nicht. Irgendetwas ist da überzogen. 1000 Schüler/50 Klassen, dann aber Wochenende-Ausflügler wahnsinniger MengeDass gegenüber eine Turnhalle steht, in der am Wochenende Vereinsbetrieb herrscht (auch bei geschlossenen Türen können wir anhand des Jubels die Tore mitzählen), hatte ich auch noch nicht erwähnt. Da braucht es keine weitere Argumentation, warum wir uns gegen die Westseite für den Schlaf- und Wohnbereich entschieden haben.
Papierturm schrieb:
Was mich bei der Planung belastet, ist das Thema der Zufahrt. Ich würde unter normalen Vorzeichen (da ist aber aktuell ein Baum und nicht die "alte" Zufahrt) die Zufahrt und Carport nach Norden packen, und im Süden einen längeren Schuppen als Sichtschutz zur Straße stellen. Oder eventuell Gästestellplatz und Schuppen im Süden, und eigenen Carport nach Norden.Vielen Dank, dass du noch einmal genau darauf geschaut hast hinsichtlich meiner eingangs gestellten Frage. Unsere Überlegung ist eine ähnliche, sofern wir eine zweite Zufahrt dann genehmigt bekommen. Den Birnbaum zu fällen, da blutet uns das Herz, da er jedoch schon 50 Jahre alt ist und erste Schädigungen hat, halten wir uns die Option, im Norden den Carport zu bauen, auf jeden Fall offen. Welchen Hausabstand würdest du hier zur Grundstücksgrenze einplanen, damit man trotzdem komfortabel am Auto vorbei zum Haupteingang kommt? Die Bauordnung schreibt bereits mindestens 3,5m angesichts unserer Gebäudehöhe vor.
Papierturm schrieb:
Das Obergeschoss finde ich für mich schwierig zu beurteilen, weil ich ahne, was geplant ist: Eine Ferienunterkunft bzw. Mini-Appartment vorbereiten. Dadurch werden da Kompromisse gemacht, die normalerweise nicht sinnvoll sind.Das war der Gedanke, ja. Doch auch wenn das Schlafzimmmer aus der Südost- in die Nordostecke rutscht, und wir den Gedanken eines abtrennbaren Mini-Apartments verwerfen, ist ein nah am Schlafzimmmer gelegenes Bad das Ziel. Der direkte Durchgang wäre nicht zwingend notwendig. Durch Verrücken der Treppe Richtung Westen passt evtl. zumindest ein kleines Bad an die Nordseite. Wir machen uns darüber nochmals Gedanken.
11ant schrieb:
Von der Klappleiterluke ins Dach halte ich ohnehin nichts, und von der erbärmlich weitgehenden Nichtnutzung des Dachraumes auch nicht. Also, Aufgabe an den Architekten: Raumkonzept völlig neu mischen !Erbärmlich weitgehende Nichtnutzung, weil wir es nicht sofort mit ausbauen lassen? Ich stimme dir zu, dass es eine (zunächst) vertane Möglichkeit ist, hier sofort das Arbeitszimmer unterzubringen und so gleich von Anfang an an Gesamtgrundfläche im ganzen Haus zu sparen. Auch darüber werden wir mit ihm am Montag sprechen und ihn für zusätzliche Planungsleistungen natürlich auch extra vergüten, wenn er da ebenso großen Bedarf sieht. Ob dein Angebot für uns in Frage kommt, schauen wir ggf. anschließend.
H
HausamSee25.04.26 14:1711ant schrieb:
, das Bad sollte neu gedacht werden. Allerdings ist mein Rat ja weitergehend radikal. Deshalb halte ich mich auch nicht damit auf, die schmale Schlupftür zwischen Schlafzimmer und mißlungener Bädersuite zu kritisieren. Auch dem Winkelsturz am WohnzimmerDas nehme ich am Montag auf jeden Fall mit.
Medium schrieb:
Ich mein: natürlich sind Geräusche irgendwo in einer Infrastruktur da, aber warum muss man denn alles negativ werten?Wir haben das Grundstück gekauft, weil aus unserer Sicht die Vorteile überwiegen. Wir haben selbst Kinder und auch nichts gegen die Schule oder dagegen, dass viel ein- und ausgeparkt wird. Wir möchten nur eben nicht in diese Richtung schlafen und achten bei der Planung auf größtmögliche Privatsphäre.
H
HausamSee25.04.26 14:1811ant schrieb:
, das Bad sollte neu gedacht werden. Allerdings ist mein Rat ja weitergehend radikal. Deshalb halte ich mich auch nicht damit auf, die schmale Schlupftür zwischen Schlafzimmer und mißlungener Bädersuite zu kritisieren. Auch dem Winkelsturz am WohnzimmerDas nehme ich am Montag auf jeden Fall mit.
Medium schrieb:
Ich mein: natürlich sind Geräusche irgendwo in einer Infrastruktur da, aber warum muss man denn alles negativ werten?Wir haben das Grundstück gekauft, weil aus unserer Sicht die Vorteile überwiegen. Wir haben selbst Kinder und auch nichts gegen die Schule oder dagegen, dass viel ein- und ausgeparkt wird. Wir möchten nur eben nicht in diese Richtung schlafen und achten bei der Planung auf größtmögliche Privatsphäre.
11ant schrieb:
Schade, daß außer Yvonne (bereits vorher) auch Katja das Handtuch geworfen hat.Soeben bekam ich ein Like von Katja - das freut mich, sie liest also zumindest noch mit :-)
https://www.instagram.com/11antgmxde/
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HausamSee schrieb:
Ich bewundere die Beharrlichkeit, mich für ein Schlafzimmer auf der Westseite zu erwärmen - das ist aber definitiv ausgeschlossen.Mir ist, falls es falsch angekommen ist, die Position Eures Schlafzimmers völlig egal. Allerdings nicht die Lage der Kinderzimmer. Und die sollte Prio vor Eurem SZ haben und optimalerweise zum Süden gehen.
Ich finde halt die extrem genannten Negativ-Aspekte etwas an den Haaren herbeigezogen, und wenn da wirklich was dran sein sollte, frage ich mich, warum ihr den ganzen Krach den Kindern zumutet.
Ich habe jetzt nicht alles gelesen. Ich möchte aber auch dringend zur Notbremse raten.
Ein Rat gleich als erstes: Wer ein Haus baut und Hunderttausende Euro investiert, sollte die Planung nicht von einer vorhandenen Einfahrt abhängig machen, sofern sie nicht vom Bauamt vorgegeben ist. Der ganze Platz wird so oder so komplett zerwühlt und alles von links auf rechts gedreht. Das Verlegen der Einfahrt ist verhältnismäßig einfach. Jedenfalls sollte man sich davon m.E. niemals nimmernicht sein Haus vermiesen lassen. Ein Birnenbaum kann man auch ohne Genehmigung fällen lassen - da könnt Ihr ja später nen neuen pflanzen. Jedenfalls muss der dort weg.
Wenn dann also Garage und Stellplätze im Nordwesten verortet sind, würde ich vermutlich auch versuchen, die Kiste um 90° zu drehen. Das hängt aber natürlich auch von der Umgebungsbebauung ab.
Zum Grundriss selbst: man erkennt die Laienplanung. An der Planung zu sparen mindert den Hauswert noch vor dem Bauen. In diesem Fall würde ich den Wiederverkaufswert gleich mal um 30% kürzen. Deswegen Entwurf am besten schreddern und dann ab zum Architekten, der das auch studiert hat.
Ein Rat gleich als erstes: Wer ein Haus baut und Hunderttausende Euro investiert, sollte die Planung nicht von einer vorhandenen Einfahrt abhängig machen, sofern sie nicht vom Bauamt vorgegeben ist. Der ganze Platz wird so oder so komplett zerwühlt und alles von links auf rechts gedreht. Das Verlegen der Einfahrt ist verhältnismäßig einfach. Jedenfalls sollte man sich davon m.E. niemals nimmernicht sein Haus vermiesen lassen. Ein Birnenbaum kann man auch ohne Genehmigung fällen lassen - da könnt Ihr ja später nen neuen pflanzen. Jedenfalls muss der dort weg.
Wenn dann also Garage und Stellplätze im Nordwesten verortet sind, würde ich vermutlich auch versuchen, die Kiste um 90° zu drehen. Das hängt aber natürlich auch von der Umgebungsbebauung ab.
Zum Grundriss selbst: man erkennt die Laienplanung. An der Planung zu sparen mindert den Hauswert noch vor dem Bauen. In diesem Fall würde ich den Wiederverkaufswert gleich mal um 30% kürzen. Deswegen Entwurf am besten schreddern und dann ab zum Architekten, der das auch studiert hat.
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