Hallo zusammen,
wir (beide 34) möchten im ländlichen BaWü gerne unser Zuhause bauen (lassen). Wichtige Vorabinfos: keine Kinder geplant, dafür Hund. Einliegerwohnung ist Pflicht mit mind. 23qm.
Wir würden uns freuen, wenn ihr uns euren Senf dazugebt und wir somit sicher weniger Schmarrn fabrizieren.
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 494qm
Hang: nein
Grundflächenzahl: 0,32
Randbebauung: Garage erlaubt
Anzahl Stellplatz: 3
Geschossigkeit: 2 Vollgeschosse Pflicht
Dachform Satteldach 25-38°
Ausrichtung: siehe Plan
weitere Vorgaben Einliegerwohnung
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung: Landhaus/modernes Schwedenhaus
Keller, Geschosse: kein Keller, 2 Vollgeschosse
Anzahl der Personen, Alter: 2 Erwachsene (34), 1 Hund (geplant), 1 Person Einliegerwohnung
Raumbedarf im EG, OG: 120qm wir plus mind. 23qm Einliegerwohnung
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? Home Office, 1 Person vollständig im HO
Schlafgäste pro Jahr: gesamt ca. 5 – 15 Nächte
offene oder geschlossene Architektur: offen
offene Küche, Kochinsel: offene Küche, Kochinsel gewünscht bzw. U-Form
Anzahl Essplätze: 4 - 6
Kamin: aus Gemütlichkeit gewünscht und klein genug dimensioniert, vermutlich objektiv nicht sinnvoll.
Garage, Carport: Carport + 2 weitere Stellplätze
Nutzgarten, Treibhaus: kleines Treibhaus plus Nutzgarten
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll: wichtigster Raum für uns ist Küche und Wohnzimmer als offener Raum. Wir möchten es gerne gemütlich haben, das ist uns wichtig. Der Bauplatz ist in Richtung Osten Ortsrandlage, es kommt dort nichts mehr. Diesen Blick finden wir toll, jedoch sollte die Terrasse gerne auch im Süden sein.
Generell möchten wir so gut es geht auch den verbleibenden Garten möglichst gut nutzen und sind auch da auf der Suche, wie das Haus aufs Grundstück gebaut werden kann, damit wir vom Garten am meisten haben. Dass es an sich nicht viel Garten wird, ist uns klar.
Wir haben beide recht häusliche Hobbys, die Platz benötigen: Mein Mann spielt Schlagzeug, ich Klavier --> Platzbedarf oben. Ich backe gerne, er kocht gerne --> Platzbedarf Küche. Ich lese gerne --> Bücher brauchen auch Platz. Wir gärtnern beide gerne.
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Architektin BU
Was gefällt besonders? Warum?
- Anordnung Allraum und Küchengröße
- Lage Einliegerwohnung
- Raumgewinnung im OG. Wir dachten ursprünglich an einen einstöckigen Anbau für die Einliegerwohnung, laut der Architektin ist das aber teurer, als insgesamt das Haus zu vergrößern. So können wir den Technikraum unten klein halten und Hauswirtschaftsraum komplett nach oben verlegen. Raumnutzung oben würden wir tauschen: Schlafzimmer --> Hauswirtschaftsraum im Nordosten, Büro --> Schlafzimmer (so hat man dort auch eine schöne Kleiderschranknische).
Was gefällt nicht? Warum?
- Einliegerwohnung hat keinen Platz für einen Schrank.
- Unsicher, ob Größe des Allraums ausreichend ist.
- Das Badezimmer ist ein Tanzsaal, hier haben wir überlegt, ob es sinnvoll ist, den Flur zu verlängern und so einen extra kleinen Abstellraum zu schaffen. Allerdings fehlt dann im Bad Licht aus Westen.
- Fenster und Terrassentüren gefallen uns noch gar nicht.
- Lage Carport: muss gedreht und uMn an die Grenze gesetzt werden.
Preisschätzung laut Architekt/Planer: 600.000 € inkl. Baunebenkosten
Folgendes übernehmen wir in Eigenleistung: Dach decken, Kauf und Installation Photovoltaikanlage & Speicher, Beplankung Wände & Decken, Spachteln, Streichen, Böden, Bäder.
Favorisierte Heiztechnik: Luft-Wasser-Wärmepumpe + Fußbodenheizung
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Kamin, so viel Platz im OG
-könnt Ihr nicht verzichten:Einliegerwohnung, große Küche
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
Da so unsere Wünsche, die Einliegerwohnung und der Bebauungsplan Beachtung finden. Wir haben selbst versucht, das Haus quadratischer zu bekommen, um Richtung Süden Platz zu schaffen, das hat aber mit der Einliegerwohnung nicht hingehauen.
Naja, wir sind gerne bereit, dass ihr den Grundriss roasted und froh über jeden Verbesserungsvorschlag – vielen Dank schon mal vorab.

Grün eingekreist und genordet.


Sonnige Grüße
wir (beide 34) möchten im ländlichen BaWü gerne unser Zuhause bauen (lassen). Wichtige Vorabinfos: keine Kinder geplant, dafür Hund. Einliegerwohnung ist Pflicht mit mind. 23qm.
Wir würden uns freuen, wenn ihr uns euren Senf dazugebt und wir somit sicher weniger Schmarrn fabrizieren.
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 494qm
Hang: nein
Grundflächenzahl: 0,32
Randbebauung: Garage erlaubt
Anzahl Stellplatz: 3
Geschossigkeit: 2 Vollgeschosse Pflicht
Dachform Satteldach 25-38°
Ausrichtung: siehe Plan
weitere Vorgaben Einliegerwohnung
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung: Landhaus/modernes Schwedenhaus
Keller, Geschosse: kein Keller, 2 Vollgeschosse
Anzahl der Personen, Alter: 2 Erwachsene (34), 1 Hund (geplant), 1 Person Einliegerwohnung
Raumbedarf im EG, OG: 120qm wir plus mind. 23qm Einliegerwohnung
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? Home Office, 1 Person vollständig im HO
Schlafgäste pro Jahr: gesamt ca. 5 – 15 Nächte
offene oder geschlossene Architektur: offen
offene Küche, Kochinsel: offene Küche, Kochinsel gewünscht bzw. U-Form
Anzahl Essplätze: 4 - 6
Kamin: aus Gemütlichkeit gewünscht und klein genug dimensioniert, vermutlich objektiv nicht sinnvoll.
Garage, Carport: Carport + 2 weitere Stellplätze
Nutzgarten, Treibhaus: kleines Treibhaus plus Nutzgarten
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll: wichtigster Raum für uns ist Küche und Wohnzimmer als offener Raum. Wir möchten es gerne gemütlich haben, das ist uns wichtig. Der Bauplatz ist in Richtung Osten Ortsrandlage, es kommt dort nichts mehr. Diesen Blick finden wir toll, jedoch sollte die Terrasse gerne auch im Süden sein.
Generell möchten wir so gut es geht auch den verbleibenden Garten möglichst gut nutzen und sind auch da auf der Suche, wie das Haus aufs Grundstück gebaut werden kann, damit wir vom Garten am meisten haben. Dass es an sich nicht viel Garten wird, ist uns klar.
Wir haben beide recht häusliche Hobbys, die Platz benötigen: Mein Mann spielt Schlagzeug, ich Klavier --> Platzbedarf oben. Ich backe gerne, er kocht gerne --> Platzbedarf Küche. Ich lese gerne --> Bücher brauchen auch Platz. Wir gärtnern beide gerne.
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Architektin BU
Was gefällt besonders? Warum?
- Anordnung Allraum und Küchengröße
- Lage Einliegerwohnung
- Raumgewinnung im OG. Wir dachten ursprünglich an einen einstöckigen Anbau für die Einliegerwohnung, laut der Architektin ist das aber teurer, als insgesamt das Haus zu vergrößern. So können wir den Technikraum unten klein halten und Hauswirtschaftsraum komplett nach oben verlegen. Raumnutzung oben würden wir tauschen: Schlafzimmer --> Hauswirtschaftsraum im Nordosten, Büro --> Schlafzimmer (so hat man dort auch eine schöne Kleiderschranknische).
Was gefällt nicht? Warum?
- Einliegerwohnung hat keinen Platz für einen Schrank.
- Unsicher, ob Größe des Allraums ausreichend ist.
- Das Badezimmer ist ein Tanzsaal, hier haben wir überlegt, ob es sinnvoll ist, den Flur zu verlängern und so einen extra kleinen Abstellraum zu schaffen. Allerdings fehlt dann im Bad Licht aus Westen.
- Fenster und Terrassentüren gefallen uns noch gar nicht.
- Lage Carport: muss gedreht und uMn an die Grenze gesetzt werden.
Preisschätzung laut Architekt/Planer: 600.000 € inkl. Baunebenkosten
Folgendes übernehmen wir in Eigenleistung: Dach decken, Kauf und Installation Photovoltaikanlage & Speicher, Beplankung Wände & Decken, Spachteln, Streichen, Böden, Bäder.
Favorisierte Heiztechnik: Luft-Wasser-Wärmepumpe + Fußbodenheizung
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Kamin, so viel Platz im OG
-könnt Ihr nicht verzichten:Einliegerwohnung, große Küche
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
Da so unsere Wünsche, die Einliegerwohnung und der Bebauungsplan Beachtung finden. Wir haben selbst versucht, das Haus quadratischer zu bekommen, um Richtung Süden Platz zu schaffen, das hat aber mit der Einliegerwohnung nicht hingehauen.
Naja, wir sind gerne bereit, dass ihr den Grundriss roasted und froh über jeden Verbesserungsvorschlag – vielen Dank schon mal vorab.
Grün eingekreist und genordet.
Sonnige Grüße
DieHnnH schrieb:
Also, um es zusammenzufassen: unsere eigenen Entwürfe sind so schlecht, dass es sich nicht lohnt, den Rotstift anzusetzen ????
Na gut, wir haben es versucht.
Was glaubt ihr denn, wie wir vorgegangen sind? Wir sind mit Absicht OHNE Vorplanung und nur mit Raumprogramm und BP zum Planer (nicht zu Fjorborg) gegangen, der es dann an den Architekt weitergeleitet hat. Herausgekommen ist das, was ihr auf Seite 1 seht. Offensichtlich hat es so nicht geklappt, daher die DIY-Anpackwut.
Ich hätte gerne als Rückmeldung etwas zurückgeschickt, das besser passt, damit der Planer/Architekt sieht, in welche Richtung es gehen könnte.
Wie dem auch sei. Wir überlegen die weitere Vorgehensweise. Danke euch trotzdem.DieHnnH schrieb:
Danke für die vielen guten Tipps! Wir werden alles zusammenschreiben und nochmal an den Planer weitergeben. Alternativ wirds dann eben doch der freie Architekt für die Planung.Nein, gebt an DIESEN Planer garkein Feedback weiter, der ist für dessen Verarbeitung offensichtlich nicht qualifiziert (wie Ihr selbst ja auch nicht, was wohl in beiden Fällen keine Schande ist: weder Laien noch Bauzeichner müssen als Architekten taugen). Ja, den freien Architekten zumindest vorläufig nur für das "Modul A" zu beauftragen, empfiehlt mein (extern zu findender) "Ein Hausbau-Fahrplan, auch für Sie: das Phasenmodell der HOAI" in jedem Fall und aus Erfahrung wärmstens. Das benötigt man in jedem Fall und ist mit 9/98 des Gesamthonorars auch sehr erschwinglich. Ein Entwurf, der nur von einem "anderen Laien" stammt, taugt für DIY Umbastelung nur im engen Rahmen, lediglich Details ändern zu wollen. Hier jedoch gibt es in Form der vom Bebauungsplan bzw. Bauplatzvergabeverfahren erzwungenen Einliegerwohnung eine Hypothek für die Planung, die erheblich schwerer wiegt als ein drittes Kind / zweites Home Office, eine leichte Gehbehinderung oder dergleichen. Das macht das Vorhaben architektenpflichtig im Sinne eines Architekten ausdrücklich ohne Anführungszeichen. Und möglichst auch kein Discounter / Ersthalbzeitler (wenngleich @roteweste mit Frau Forster recht zufrieden ist). Die Einliegerwohnung - insbesondere diese lächerliche Alibi-Variante - zerschießt Euch auch die Chance, einen adaptionsfähigen Katalogentwurf zu finden. Möglicherweise - aber mir kommt gerade kein konkretes Beispiel in den Sinn - findet Ihr auch einen Entwurf in den Tiefen von Kerstins Portfolio an Schubladenentwürfen.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
@11ant Ja, auf deiner Website habe ich auch schon herumgesurft 🙂
Die Einliegerwohnung ist tatsächlich ein härteres Brett vor den Kopf, als wir angenommen hatten.
Daher habe ich heute nochmal das Gespräch mit dem Bauamtsleiter gesucht: wir dürfen nun doch eine Strafzahlung leisten, auch wenn's sehr ungern gesehen wird! Diese liegt bei ca. 1/5 der Kosten für eine potentielle Einliegerwohnung.
ERLEICHTERUNG PUR strömt gerade durch meine Adern.
Die Chancen stehen gut, dass nun auch ein "adaptionsfähiger Katalogentwurf" passt.
Ansonsten habe ich mich auch schon zu Frau Forster und Co. informiert.
Jetzt muss ich noch "Kerstins Portfolio an Schubladenentwürfen" finden und dann bin ich für diese Woche ein glücklicher Mensch.
Ich werde dann mit den Entwürfen zu den neuen Bedingungen einen neuen Thread eröffnen.
Euch allen ein schönes Wochenende.
Die Einliegerwohnung ist tatsächlich ein härteres Brett vor den Kopf, als wir angenommen hatten.
Daher habe ich heute nochmal das Gespräch mit dem Bauamtsleiter gesucht: wir dürfen nun doch eine Strafzahlung leisten, auch wenn's sehr ungern gesehen wird! Diese liegt bei ca. 1/5 der Kosten für eine potentielle Einliegerwohnung.
ERLEICHTERUNG PUR strömt gerade durch meine Adern.
Die Chancen stehen gut, dass nun auch ein "adaptionsfähiger Katalogentwurf" passt.
Ansonsten habe ich mich auch schon zu Frau Forster und Co. informiert.
Jetzt muss ich noch "Kerstins Portfolio an Schubladenentwürfen" finden und dann bin ich für diese Woche ein glücklicher Mensch.
Ich werde dann mit den Entwürfen zu den neuen Bedingungen einen neuen Thread eröffnen.
Euch allen ein schönes Wochenende.
haydee schrieb:
Führe bitte diesen Thread fort.
ist nur die Frage wer und wie die Kosten für eine Einliegerwohnung festgelegt werdenWenn das besser ist auch gerne.
Ich habe das pauschal festgelegt mit folgender Annahme: 30qm x 3.300 €
DieHnnH schrieb:
wir dürfen nun doch eine Strafzahlung leisten, auch wenn's sehr ungern gesehen wird! Diese liegt bei ca. 1/5 der Kosten für eine potentielle Einliegerwohnung.
ERLEICHTERUNG PUR strömt gerade durch meine Adern.Wahrscheinlich ist es das Beste 🙂
Ich hatte dennoch letzte Woche mal rumprobiert mit der Einliegerwohnung. Man bekommt da schon ein nettes Haus. Allerdings ist ja auch die Frage, ob es die Zelgruppe, die Ihr nennt, auch gibt.
Hier meinen Quick&Dirty-Entwurf:
M
MachsSelbst26.01.26 23:45DieHnnH schrieb:
Daher habe ich heute nochmal das Gespräch mit dem Bauamtsleiter gesucht: wir dürfen nun doch eine Strafzahlung leisten, auch wenn's sehr ungern gesehen wird! Diese liegt bei ca. 1/5 der Kosten für eine potentielle Einliegerwohnung.
ERLEICHTERUNG PUR strömt gerade durch meine Adern.Ich weiß, es ist wieder sehr pessimistisch... aber hast du das schriftlich?
Du planst jetzt alles ohne Einliegerwohnung, freust dich... der Bauamtsleiter fällt plötzlich aus (Krankheit, Burnout, es kann so viel passieren) und sein Vertreter/Nachfolger sagt "Öhh, Strafzahlung? Gibts nicht, ohne Einliegerwohnung keine Baugenehmigung..."
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