ᐅ Grundriss Einfamilienhaus Stadtvilla – moderner Architektenentwurf
Erstellt am: 13.10.25 10:35
L
lawyer_5113.10.25 10:35Hallo Zusammen,
wir haben einen Entwurf von unserem Architekten bekommen, den wir für den ersten Aufschlag Klasse finden. Da wir nicht übermäßig Erfahrung haben und gerne auch Tipps von euch haben würden, stelle ich den Entwurf mal hier herein.
Bitte kein Sinnieren, warum es 500qm sein müssen. Wir wollen großzügig bauen und alle Kinder und die Eltern auf der selben Etage unterbringen. Das gibt uns eine gewisse Fläche vor.
Ich danke vorab für eure Zeit, wenn ihr sie denn investieren wollt 🙂
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 1.100qm
Hang: >6 Meter Gefälle
Grundflächenzahl: 0,3
Geschossflächenzahl: 0,6
Baufenster, Baulinie und -grenze: siehe Grundriss
Randbebauung: Baufenster maximal ausgenutzt - siehe Grundriss
Anzahl Stellplatz: n/a
Geschossigkeit: 2 Vollgeschosse
Dachform: n/a
Stilrichtung: n/a
Ausrichtung: Süden
Maximale Höhen/Begrenzungen: Traufhöhe 6,5m, Firsthöhe 10,0m
weitere Vorgaben
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Stadtvilla
Keller, Geschosse: Keller + 2 Vollgeschosse
Anzahl der Personen, Alter: 2 erw., 4 + 1 Kinder (14, 11, 7, 7, 0)
Raumbedarf im EG, OG: OG alle Kinder nebst Eltern
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? HO für 2 Erw. in einem Büro
Schlafgäste pro Jahr: Gäste 2 immer mal wieder
offene oder geschlossene Architektur: offen
konservativ oder moderne Bauweise: modern
offene Küche, Kochinsel: Kochinsel
Anzahl Essplätze: 8 - 10
Kamin: Gas
Musik/Stereowand: nein
Balkon, Dachterrasse: Kein Balkon benötigt, Terrasse groß
Garage, Carport: 4 Garagenstellplätze
Nutzgarten, Treibhaus: nein
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll:
Wir wollten unbedingt vom Betreten des Hauses druch das Haus durchgucken können. Man hat dann eienn wunderbaren Blick in den Garten mit Pool und in den Süden.
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Architekt
Was gefällt besonders? Warum? Alle Kinder im OG mit Eltern untergebracht; Großzügigkeit; Offenheit
Was gefällt nicht? Warum? Küche soll aus unserer Sicht eher längliche Kücheninsel im Maße 3m + bekommen, keine quadratische; Elternbad zu klein im OG.
Wir haben überlegt das Elternbad im OG gegen ein Kinderzimmer für ein ganz kleines Kind zu tauschen und das Elternbad hinter das Elternschlafzimmer zu legen
Preisschätzung laut Architekt/Planer: n/a
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: n/a
favorisierte Heiztechnik: Wärmepumpe
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: n/a
-könnt Ihr nicht verzichten: Kinder und Eltern auf einem Geschoss; Bad ausreichend groß für Eltern
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist? ZB
Standardentwurf vom Planer? Vorgabe, dass alle Kinder und Eltern auf einer Etage sein sollen
Entsprechende/Welche Wünsche wurden vom Architekten umgesetzt? Alle
Ein Gemisch aus vielen Beispielen aus div. Magazinen...
Was macht ihn in Euren Augen besonders gut oder schlecht?




wir haben einen Entwurf von unserem Architekten bekommen, den wir für den ersten Aufschlag Klasse finden. Da wir nicht übermäßig Erfahrung haben und gerne auch Tipps von euch haben würden, stelle ich den Entwurf mal hier herein.
Bitte kein Sinnieren, warum es 500qm sein müssen. Wir wollen großzügig bauen und alle Kinder und die Eltern auf der selben Etage unterbringen. Das gibt uns eine gewisse Fläche vor.
Ich danke vorab für eure Zeit, wenn ihr sie denn investieren wollt 🙂
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 1.100qm
Hang: >6 Meter Gefälle
Grundflächenzahl: 0,3
Geschossflächenzahl: 0,6
Baufenster, Baulinie und -grenze: siehe Grundriss
Randbebauung: Baufenster maximal ausgenutzt - siehe Grundriss
Anzahl Stellplatz: n/a
Geschossigkeit: 2 Vollgeschosse
Dachform: n/a
Stilrichtung: n/a
Ausrichtung: Süden
Maximale Höhen/Begrenzungen: Traufhöhe 6,5m, Firsthöhe 10,0m
weitere Vorgaben
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Stadtvilla
Keller, Geschosse: Keller + 2 Vollgeschosse
Anzahl der Personen, Alter: 2 erw., 4 + 1 Kinder (14, 11, 7, 7, 0)
Raumbedarf im EG, OG: OG alle Kinder nebst Eltern
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? HO für 2 Erw. in einem Büro
Schlafgäste pro Jahr: Gäste 2 immer mal wieder
offene oder geschlossene Architektur: offen
konservativ oder moderne Bauweise: modern
offene Küche, Kochinsel: Kochinsel
Anzahl Essplätze: 8 - 10
Kamin: Gas
Musik/Stereowand: nein
Balkon, Dachterrasse: Kein Balkon benötigt, Terrasse groß
Garage, Carport: 4 Garagenstellplätze
Nutzgarten, Treibhaus: nein
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll:
Wir wollten unbedingt vom Betreten des Hauses druch das Haus durchgucken können. Man hat dann eienn wunderbaren Blick in den Garten mit Pool und in den Süden.
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Architekt
Was gefällt besonders? Warum? Alle Kinder im OG mit Eltern untergebracht; Großzügigkeit; Offenheit
Was gefällt nicht? Warum? Küche soll aus unserer Sicht eher längliche Kücheninsel im Maße 3m + bekommen, keine quadratische; Elternbad zu klein im OG.
Wir haben überlegt das Elternbad im OG gegen ein Kinderzimmer für ein ganz kleines Kind zu tauschen und das Elternbad hinter das Elternschlafzimmer zu legen
Preisschätzung laut Architekt/Planer: n/a
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: n/a
favorisierte Heiztechnik: Wärmepumpe
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: n/a
-könnt Ihr nicht verzichten: Kinder und Eltern auf einem Geschoss; Bad ausreichend groß für Eltern
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist? ZB
Standardentwurf vom Planer? Vorgabe, dass alle Kinder und Eltern auf einer Etage sein sollen
Entsprechende/Welche Wünsche wurden vom Architekten umgesetzt? Alle
Ein Gemisch aus vielen Beispielen aus div. Magazinen...
Was macht ihn in Euren Augen besonders gut oder schlecht?
lawyer_51 schrieb:
Bitte kein Sinnieren, warum es 500qm sein müssen. Wir wollen großzügig bauen und alle Kinder und die Eltern auf der selben Etage unterbringen. Das gibt uns eine gewisse Fläche vor.Du, wenn Ihr die knapp 2 Mio habt, dann ist doch ok. Kinder brauchen in den Gemeinschaftsräumen Platz. Ob sie nun so große Zimmer brauchen, muss man dann halt zahlen können. So ab 16qm können Kinderzimmer ungemütlich werden. Möbel verlieren sich. Aber man kann natürlich auch einem 4-jährigen Kind ein Sofa reinstellen, das füllt 😉lawyer_51 schrieb:
Hang: >6 Meter GefälleWo ist der denn abgebildet? Beim Hausentwurf sehe ich den nicht.(Hier sei mal gesagt, dass die Auflösung der Bilder schlecht ist. Zahlen kann man nicht erkennen)
lawyer_51 schrieb:
Küche soll aus unserer Sicht eher längliche Kücheninsel im Maße 3m + bekommen,Ja, die moniere ich als erstes: zu wenig Schränke/Arbeitsfläche, aber auch zu dunkel.Dieses lütte Fenster bringt es nicht.
Das nehme ich auch mal zum Anlass zu sagen, dass das EG dunkler wird als gedacht. Zumindest der Allraum. Denn die große Fensterfläche im Süden ist voll mit dem OG überdacht. Zumindest erscheint es so. Wie schon gesagt: Längen kann ich hier nicht vergleichen. Aber die Stützen auf der Terrasse zeigen ja an, dass hier das OG drauf liegt. Von innen schaut ihr quasi auf die Unterseite des OGs. Von Osten und Westen allerdings gibt es Tageslicht.
Dem Essbereich täte eine Stellwand ganz gut. Aber auch dem Wohnbereich. Irgendwo will man ja Geschirr oder bei 5 Kindern Familienspiele griffbereit haben.
lawyer_51 schrieb:
Elternbad zu klein im OG.Ja? Die 12qm kann ich lesen. 12qm kann bei guter Möblierung ausreichen. Hier steht der Waschtisch ggü. des Fensters. Man steht sich selbst im Licht. Dadurch wird ein Gang produziert. Ein einfaches Drehen des Waschtisches könnte hier schon mehr Licht und Platz bedeuten. Allerdings halte ich persönlich die Südseite für Badfenster kontraproduktiv, wenn man das Bad auch tagsüber nutzen will.Ich empfinde das Kinderbad allerdings als zu klein. Wo haben denn da 3 Kinder gleichzeitig Platz? Wo hat die helfende Hand Platz?
ich finde auch ein gemeinsames Bad mit zwei Türen für Kinder nicht geeignet: da ist Privatsphäre gleich 0.
Eine Badewanne täte ein Haus mit knapp 400qm auch ganz gut. Die Wahrscheinlichkeit, dass man sie braucht, wächst mit der Personenzahl.
Was ist, wenn die Kinder krank werden? welches Bad kann da gemeinsam genutzt werden?
By the Way: dem WC im EG kann man auch ein Fenster spendieren.
Die Toilette im Keller muss übers Dach entlüftet werden. Gleichzeitig müssen die Bäder im OG nach unten „entwässert“ werden. Wie sind denn da die Leitungswege? Das kann sehr spannend werden.
lawyer_51 schrieb:
Wir haben überlegt das Elternbad im OG gegen ein Kinderzimmer für ein ganz kleines Kind zu tauschen und das Elternbad hinter das Elternschlafzimmer zu legenDann wird das Eltern-Schlafzimmer zum Durchgangsbereich? Das ist schlecht.Es ergibt sich bei solchen Gedanken mehr Aufwand als gedacht, wenn man einen Raum auch vom Flur aus zugänglich machen will, der derzeit nicht am Flur hängt.
Wer ein großes Haus möchte und dort nicht viel tut, der kann sicherlich vom Grundsatz her mit dem EG zufrieden sein.
Für 7 Personen finde ich einiges eher mau, fängt bei der Garderobe an, geht über das kleine WC in die Küche (schon genannt) und in den Wohnbereich, wo ich einen Familien-TV- oder Spiele-Abend erst mal mangels an Möbeln bzw. die Möglichkeit einer schönen, aber auch funktionellen Möblierung nicht sehe. Man könnte auch sagen: nicht familienfreundlich. Zb das Westfenster: das mag zwar stylisch aussehen, bietet aber keinen Platz für ein TV-Board.
Im OG könnte man erwähnen, dass Eltern sich nicht in dem Räumen aufhalten, die Kinder schon und deshalb die Räume im Süden verdienen.
Dem Hauswirtschaftsraum im Keller täte ein Wäscheabwurfschacht gut.
Ich persönlich bekomme das Walmdach nicht mit der Fassadenoptik zusammen. Da beißt sich etwas bei mir.
L
lawyer_5113.10.25 14:28Wie schon gesagt: die Bäder würde ich nicht verteilen, dass man Nachteile im Wohnbereich bekommt. Wäscheabwurfschacht im AB statt Hauswirtschaftsraum.. da würde ich mal die Räume unten im Keller anders anordnen. Gast und WC können auch in den Osten. Dort wären auch die Bäder im OG gut aufgehoben. Sportzimmer ist zu klein. OG: Schlafzimmer mit dem Panoramafenster macht man sich keine Freude. Diese Balkongeschichte finde ich auch suspekt. Auch wenn man sich einen Gärtner leisten kann, will man nicht da oben hocken. Auch nicht, wenn man Geld hat, um sich einen Balkon zu leisten oder wohlhabend ist. OG hat Potential zum nochmal neu.
In den Außenansichten sieht man schon, dass im EG nicht viel Südsonne reinscheint. Ich bin auch kein Freund von großen Dachüberständen. Wer es mag und will ..
Naja, der erste Entwurf ist ja eh nur zum warm werden - verknallen sollte man sich nicht in die ein oder andere Ecke. Da führt eventuell ein anderer Weg besser nach Rom.
Wird das Grundstück aufgeschüttet? Schon mal überlegt, den Hang für den Keller besser zu nutzen, dass man ohne diese Lichtschächte auskommt?
In den Außenansichten sieht man schon, dass im EG nicht viel Südsonne reinscheint. Ich bin auch kein Freund von großen Dachüberständen. Wer es mag und will ..
Naja, der erste Entwurf ist ja eh nur zum warm werden - verknallen sollte man sich nicht in die ein oder andere Ecke. Da führt eventuell ein anderer Weg besser nach Rom.
Wird das Grundstück aufgeschüttet? Schon mal überlegt, den Hang für den Keller besser zu nutzen, dass man ohne diese Lichtschächte auskommt?
lawyer_51 schrieb:
wir haben einen Entwurf von unserem Architekten bekommen, den wir für den ersten Aufschlag Klasse finden. Da wir nicht übermäßig Erfahrung habenDa hätte ich eher ein Semikolon als einen Punkt gesetzt, denn das ist ein kausaler Zusammenhang.Von einem Architekten, der im dritten Gang anfährt, halte ich außer Abstand schon wenig. Und noch weniger, wenn er dabei die Baugrenze wie eine unverbindliche Empfehlung behandelt. Mit Phantasiemaßen zu planen zeugt übrigens sowohl von wenig Ahnung vom Fach als auch von null Respekt gegenüber den Maurern. Drei erste Eindrücke von einem Architekten, Ergebnis 0:3 (keinen guten und drei schlechte). Sechs Meter Gefälle sind ganze zwei Stockwerke Höhenspiel. Hier wird für Geländemodellierung - die dann übrigens selbst ein genehmigungspflichtiges Bauwerk darstellt - mehr Geld ausgegeben als für das "eigentliche" Haus. Setzen, sechs minus. "@Gerdieter warnt" Architekten sind übrigens regelmäßig "Künstler", deren Bauleitungskompetenzschwäche nur noch von ihrer Budgetuntreue übertroffen wird. Bei aller Christlichkeit, die zweite Chance für diesen Architekten würde ich mir schenken.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
G
Gerddieter13.10.25 19:35Mal über ein Flachdach und weniger Dachüberstand nachgedacht? Wäre glaube ich viel stimmiger...
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