ᐅ Grundrissplanung Einfamilienhaus Massivholzbauweise 140qm in Niedersachsen
Erstellt am: 02.01.23 15:30
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-LotteS-
Moin liebes Hausbau-Forum!
Nachfolgend einige Infos - nach bestem Wissen und Gewissen - zu unserem Hausbauprojekt...
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks 576 qm - Flurstück 17/28 (siehe Liegenschaftskarte)
Hang nein - Grundstück hat nur wenige cm Höhenunterschied
Grundflächenzahl 0,3 = 172,8
Geschossflächenzahl nicht definiert
Baufenster, Baulinie und -grenze 24x24 Meter Grundstück = N-O-S-W 16x18x16x18 Baufenster
Randbebauung nein, Ausnahmen ggf. siehe nds. Bauverordnung
Anzahl Stellplatz nicht vorgeschrieben
Geschossigkeit eingeschossig
Dachform Sattel/Walm/Krüppelwalm 35-50 Grad Dachneigung
Stilrichtung klassisches Einfamilienhaus
Ausrichtung Firstrichtung vorgegeben = Firstlinie in West-Ost Richtung
Maximale Höhen/Begrenzungen TH 4,0 FH 8,5 Meter
weitere Vorgaben keine Ölheizung, 50% der Süddachfläche mit solarpflicht, keine Bebauung zwischen Haus und Strasse zugelassen (= kein Parkplatz ö.ä. im Vorgarten)
Das Grundstück ist gekauft und die Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet bereits abgeschlossen (wir liegen sogar an der vorasphaltierten Strasse).
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp Holzhaus aus massiven Blockbohlen innen, Einblasdämmung und Aussenverschalung
Keller, Geschosse kein Keller - nur EG + OG
Anzahl der Personen, Alter drei im Alter von 36, 29 und fünfeinhalb Jahren
Raumbedarf im EG, OG Standard Einfamilienhaus mit 3 Schlafzimmern + Bad oben, unten offener Wohnbereich, Gäste-WC und grosser HAR/Hauswirtschaftsraum
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? Ein Zimmer aktuell als Buero/Gast nutzbar (Backup für Nachwuchs-Eventualitäten), wir haben derzeit beide keine Jobs mit Homeoffice-Option
offene oder geschlossene Architektur Wohn/Ess/Koch gerne offen
konservativ oder moderne Bauweise konservativ
offene Küche, Kochinsel offene Küche ja, Kochinsel aktuell nicht geplant
Anzahl Essplätze im Alltag 3, dürfte aber in der Essecke für genügend Leute ausreichen
Kamin geplant ist ein Grundofen
Musik/Stereowand nein
Balkon, Dachterrasse nein
Garage, Carport Carport mit Werkraum
Nutzgarten, Treibhaus nein
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Plan nach Grundsätzen von uns, dann mit dem angestellten Architekten des Herstellers optimiert
Was gefällt besonders? Warum? Die herausgezogene Essecke mit umlaufender Bank gefällt uns sehr gut, generell sind unsere Vorstellungen von Raumgrößen gut umgesetzt - ob das alles so sinnvoll ist, wie wir uns das ausmalen und vorstellen, würden wir hier gerne erfragen.
Was gefällt nicht? Warum? Die Position des Schornsteines könnte im Kinderzimmer störend sein? Oder ist das im Alltag zu vernachlässigen? Wir sind mit der Küche sowie dem Bad oben noch nicht zufrieden und sind gerade auf der Suche nach einer guten Loesung fuer die Moeblierung bzw Einrichtung dafuer
Preisschätzung lt Architekt/Planer: Da wir nicht mit einem GU arbeiten, sondern nach dem "Rohbau" selbst vergeben und viel in Eigenleistung machen, haben wir noch nicht alle Zahlen. Die aufbauenden Gewerke lassen wir uns derzeit durchrechnen.
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: 400.000 bis einzugsfertig, alles "draussen" außen vor gelassen, Grundstück ist bezahlt
favorisierte Heiztechnik: Wärmepumpe mit Fußbodenheizung sowie Photovoltaik mit ggf. Speicher
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Wir haben versucht, unsere Ansprüche dem Budget schon weitgehend anzupassen - sieht jemand noch Einsparpotential?
-könnt Ihr nicht verzichten: Als aller letztes würden wir, wenns sonst gar nicht ausgeht, die Essecke rausplanen und das EG neu planen - ausserdem ist der Grundofen bei uns gesetzt (wir lieben diese Gemütlichkeit einfach total)
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
Standardentwurf vom Planer? Der Hersteller bietet keine Häuser von der Stange an, da ist alles individuell geplant
Entsprechende/Welche Wünsche wurden vom Architekten umgesetzt? Der aktuelle Plan ist nach unseren Wünschen schon ganz gut umgesetzt. Jetzt fehlt noch das Feintuning, bei dem wir auf eure Einschätzungen, Ideen und Erfahrungen hoffen.
Ein Gemisch aus vielen Beispielen aus div. Magazinen... Inspirationen haben wir uns natürlich aus allen möglichen Quellen geholt (gute und schlechte…) 😀
Was macht ihn in Euren Augen besonders gut oder schlecht? Für uns fühlt es sich bisher jedenfalls gut an - unsere möbel passen alle rein und die Dinge, die uns in unserem Mietshaus aktuell stören, sind im Entwurf alle abgestellt
Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?
- Funktioniert der Grundriss so, oder gibt es bestimmte Anordnungen, die Mist sind?
- Ist die Position und Anzahl der Fenster ausreichend?
- Benötigen wir im OG in den Kinderzimmern zwei Dachflächenfenster oder reicht jeweils eines?
- Haben wir irgendwas wichtiges vergessen/übersehen/nicht bedacht?
- Können wir grundsätzlich (ohne Detailplanung) eine Küche (umlaufend als U) im vorhandenen Raum sinnvoll planen, oder muessen wir im Vorfeld die Wände unten nochmal umplanen?
- Sind die Türen so gesetzt, dass es in Breite/Wandabstand/Anschlagsseite passt?
- Ist der HAR (nicht möblierter Raum hinter dem Hauswirtschaftsraum an der Nord/Ost Seite des EG) von den Dimensionen her ausreichend?
- Welcher Kniestock ist erfahrungsgemäss im OG sinnvoll? Aktuell stehen 40cm, die würden wir in jedem Fall aufstocken, da wir sonst spätestens im Badezimmer im OG große Probleme bekommen (allerdings wollen wir in unserem Bad auch keinen Tango tanzen, das darf gerne "so gross wie eben noetig" sein - wir wuerden vermutlich die Wanne lieber in die Nord-Ost Ecke des Raumes setzen - wuerde das dann so passen?)
- Wir würden noch einen Abwurfschacht vom Bad OG in den Hauswirtschaftsraum planen - hat da jemand eine Idee für eine gute Stelle?
Eine Anmerkung noch zu unserem generellen Konzept:
Wir würden vom Hersteller das Haus inkl. Dämmung, Verschalung und Dachaufbau kaufen. Der Aufbau erfolgt dann nach dem Prinzip der Richtmeistermontage (Die Firma stellt zwei erfahrene Leute, dazu kommen 4-5 Bauhelfer von uns - volle Garantie und Einsparungen im Bereich 15.000-20.000 Euro, ca drei bis vier Wochen harte Arbeit) Zusaetzlich sind im "Basispaket" des Herstellers Fenster und Haustuer mit drin, da diese aufgrund der Setzung des Hauses speziell eingebaut werden muessen.
Die Gewerke Bodenplatte, Dacheindeckung und Sanitaer wuerden wir vergeben wollen. Elektro (in Absprache mit dem oertlichen Elektromeister), Innenausbau (Zimmertueren, Estrich, Fußbodenheizung, Fußbodenbelag) und Kleinkram kann der Mann machen (gelernter Elektriker, sehr interessiert an fast allem, handwerklich begabt und erfahren mit Holz). Ich bin beruflich im Buero eines Baustoffhandels taetig, kann hier also auf gute Konditionen, Zwischenlagerkapazitaeten sowie gewachsene Kontakte in der Branche zurueck greifen. Ebenfalls haben wir tolle Freunde und eine grosse Familie, die alle Bock auf unser Projekt haben und uns gerne unterstuetzen wollen. Wir wissen, dass es sehr viel Arbeit fuer uns wird - Zeit, Nerven und das Budget stark beansprucht werden - aber wir wollen es dennoch gerne wagen.
Und nun freuen wir uns auf die Anregungen, kritischen Bemerkungen und alles, was uns dabei helfen kann, im Verlauf möglichst wenig Fehler zu machen
Ganz herzlichen Dank schonmal vorab!



Nachfolgend einige Infos - nach bestem Wissen und Gewissen - zu unserem Hausbauprojekt...
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks 576 qm - Flurstück 17/28 (siehe Liegenschaftskarte)
Hang nein - Grundstück hat nur wenige cm Höhenunterschied
Grundflächenzahl 0,3 = 172,8
Geschossflächenzahl nicht definiert
Baufenster, Baulinie und -grenze 24x24 Meter Grundstück = N-O-S-W 16x18x16x18 Baufenster
Randbebauung nein, Ausnahmen ggf. siehe nds. Bauverordnung
Anzahl Stellplatz nicht vorgeschrieben
Geschossigkeit eingeschossig
Dachform Sattel/Walm/Krüppelwalm 35-50 Grad Dachneigung
Stilrichtung klassisches Einfamilienhaus
Ausrichtung Firstrichtung vorgegeben = Firstlinie in West-Ost Richtung
Maximale Höhen/Begrenzungen TH 4,0 FH 8,5 Meter
weitere Vorgaben keine Ölheizung, 50% der Süddachfläche mit solarpflicht, keine Bebauung zwischen Haus und Strasse zugelassen (= kein Parkplatz ö.ä. im Vorgarten)
Das Grundstück ist gekauft und die Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet bereits abgeschlossen (wir liegen sogar an der vorasphaltierten Strasse).
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp Holzhaus aus massiven Blockbohlen innen, Einblasdämmung und Aussenverschalung
Keller, Geschosse kein Keller - nur EG + OG
Anzahl der Personen, Alter drei im Alter von 36, 29 und fünfeinhalb Jahren
Raumbedarf im EG, OG Standard Einfamilienhaus mit 3 Schlafzimmern + Bad oben, unten offener Wohnbereich, Gäste-WC und grosser HAR/Hauswirtschaftsraum
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? Ein Zimmer aktuell als Buero/Gast nutzbar (Backup für Nachwuchs-Eventualitäten), wir haben derzeit beide keine Jobs mit Homeoffice-Option
offene oder geschlossene Architektur Wohn/Ess/Koch gerne offen
konservativ oder moderne Bauweise konservativ
offene Küche, Kochinsel offene Küche ja, Kochinsel aktuell nicht geplant
Anzahl Essplätze im Alltag 3, dürfte aber in der Essecke für genügend Leute ausreichen
Kamin geplant ist ein Grundofen
Musik/Stereowand nein
Balkon, Dachterrasse nein
Garage, Carport Carport mit Werkraum
Nutzgarten, Treibhaus nein
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Plan nach Grundsätzen von uns, dann mit dem angestellten Architekten des Herstellers optimiert
Was gefällt besonders? Warum? Die herausgezogene Essecke mit umlaufender Bank gefällt uns sehr gut, generell sind unsere Vorstellungen von Raumgrößen gut umgesetzt - ob das alles so sinnvoll ist, wie wir uns das ausmalen und vorstellen, würden wir hier gerne erfragen.
Was gefällt nicht? Warum? Die Position des Schornsteines könnte im Kinderzimmer störend sein? Oder ist das im Alltag zu vernachlässigen? Wir sind mit der Küche sowie dem Bad oben noch nicht zufrieden und sind gerade auf der Suche nach einer guten Loesung fuer die Moeblierung bzw Einrichtung dafuer
Preisschätzung lt Architekt/Planer: Da wir nicht mit einem GU arbeiten, sondern nach dem "Rohbau" selbst vergeben und viel in Eigenleistung machen, haben wir noch nicht alle Zahlen. Die aufbauenden Gewerke lassen wir uns derzeit durchrechnen.
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: 400.000 bis einzugsfertig, alles "draussen" außen vor gelassen, Grundstück ist bezahlt
favorisierte Heiztechnik: Wärmepumpe mit Fußbodenheizung sowie Photovoltaik mit ggf. Speicher
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Wir haben versucht, unsere Ansprüche dem Budget schon weitgehend anzupassen - sieht jemand noch Einsparpotential?
-könnt Ihr nicht verzichten: Als aller letztes würden wir, wenns sonst gar nicht ausgeht, die Essecke rausplanen und das EG neu planen - ausserdem ist der Grundofen bei uns gesetzt (wir lieben diese Gemütlichkeit einfach total)
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
Standardentwurf vom Planer? Der Hersteller bietet keine Häuser von der Stange an, da ist alles individuell geplant
Entsprechende/Welche Wünsche wurden vom Architekten umgesetzt? Der aktuelle Plan ist nach unseren Wünschen schon ganz gut umgesetzt. Jetzt fehlt noch das Feintuning, bei dem wir auf eure Einschätzungen, Ideen und Erfahrungen hoffen.
Ein Gemisch aus vielen Beispielen aus div. Magazinen... Inspirationen haben wir uns natürlich aus allen möglichen Quellen geholt (gute und schlechte…) 😀
Was macht ihn in Euren Augen besonders gut oder schlecht? Für uns fühlt es sich bisher jedenfalls gut an - unsere möbel passen alle rein und die Dinge, die uns in unserem Mietshaus aktuell stören, sind im Entwurf alle abgestellt
Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?
- Funktioniert der Grundriss so, oder gibt es bestimmte Anordnungen, die Mist sind?
- Ist die Position und Anzahl der Fenster ausreichend?
- Benötigen wir im OG in den Kinderzimmern zwei Dachflächenfenster oder reicht jeweils eines?
- Haben wir irgendwas wichtiges vergessen/übersehen/nicht bedacht?
- Können wir grundsätzlich (ohne Detailplanung) eine Küche (umlaufend als U) im vorhandenen Raum sinnvoll planen, oder muessen wir im Vorfeld die Wände unten nochmal umplanen?
- Sind die Türen so gesetzt, dass es in Breite/Wandabstand/Anschlagsseite passt?
- Ist der HAR (nicht möblierter Raum hinter dem Hauswirtschaftsraum an der Nord/Ost Seite des EG) von den Dimensionen her ausreichend?
- Welcher Kniestock ist erfahrungsgemäss im OG sinnvoll? Aktuell stehen 40cm, die würden wir in jedem Fall aufstocken, da wir sonst spätestens im Badezimmer im OG große Probleme bekommen (allerdings wollen wir in unserem Bad auch keinen Tango tanzen, das darf gerne "so gross wie eben noetig" sein - wir wuerden vermutlich die Wanne lieber in die Nord-Ost Ecke des Raumes setzen - wuerde das dann so passen?)
- Wir würden noch einen Abwurfschacht vom Bad OG in den Hauswirtschaftsraum planen - hat da jemand eine Idee für eine gute Stelle?
Eine Anmerkung noch zu unserem generellen Konzept:
Wir würden vom Hersteller das Haus inkl. Dämmung, Verschalung und Dachaufbau kaufen. Der Aufbau erfolgt dann nach dem Prinzip der Richtmeistermontage (Die Firma stellt zwei erfahrene Leute, dazu kommen 4-5 Bauhelfer von uns - volle Garantie und Einsparungen im Bereich 15.000-20.000 Euro, ca drei bis vier Wochen harte Arbeit) Zusaetzlich sind im "Basispaket" des Herstellers Fenster und Haustuer mit drin, da diese aufgrund der Setzung des Hauses speziell eingebaut werden muessen.
Die Gewerke Bodenplatte, Dacheindeckung und Sanitaer wuerden wir vergeben wollen. Elektro (in Absprache mit dem oertlichen Elektromeister), Innenausbau (Zimmertueren, Estrich, Fußbodenheizung, Fußbodenbelag) und Kleinkram kann der Mann machen (gelernter Elektriker, sehr interessiert an fast allem, handwerklich begabt und erfahren mit Holz). Ich bin beruflich im Buero eines Baustoffhandels taetig, kann hier also auf gute Konditionen, Zwischenlagerkapazitaeten sowie gewachsene Kontakte in der Branche zurueck greifen. Ebenfalls haben wir tolle Freunde und eine grosse Familie, die alle Bock auf unser Projekt haben und uns gerne unterstuetzen wollen. Wir wissen, dass es sehr viel Arbeit fuer uns wird - Zeit, Nerven und das Budget stark beansprucht werden - aber wir wollen es dennoch gerne wagen.
Und nun freuen wir uns auf die Anregungen, kritischen Bemerkungen und alles, was uns dabei helfen kann, im Verlauf möglichst wenig Fehler zu machen
Ganz herzlichen Dank schonmal vorab!
WilderSueden schrieb:
Das klingt auf jeden Fall nach einem interessanten Projekt. Budget wird spannend, denn Massivholz ist ja eine eher teure Art zu bauen und ihr liegt bei guten 2800 €/qm inklusive Baunebenkosten.
Was mir persönlich fehlt, ist eine Skizze mit den Grundstücksgrenzen. Aktuell kommt mir der Garten etwas zerstückelt vor, durch Carport hinten im Eck. Den Bebauungsplan finde ich vollkommen bescheuert in seinen Vorgaben, aber damit müsst ihr wohl leben. Die Frage ist aber, ob sich nicht z.B. mit einem Carport am Haus angebaut das Grundstück etwas geschickter ausnutzen lässtSkizze versuchen wir zu bekommen, der Bodengutachter benötigt da auch was für die Messpunkte. Oder reicht da auch erstmal was handgezeichnetes, wie wir uns das grob vorstellen? Das Carport könnte man sicher auch direkt ans Haus ziehen - oder gibt es dann Probleme mit dem breiten Dachüberstand und dem Flachdach des Carports? Der Werkraum sollte jedenfalls etwas "hinter" dem Haus liegen, sodass man noch einen Durchgang zum Garten hat. Bei 9 Metern Gesamtlänge incl Werkraum - wie viel Breite sollte ich dem Ganzen dann geben? 3 Meter oder mehr? Weniger darf ich wegen des Baufensters sowieso nicht - oder? Es würde dann auch eher ein Baumarktcarport werden, da kann man dann etwas flexibler sein. Vom Hersteller aus dem gleichen Holz, wie das Haupthaus, ist es dann doch ziemlich deutlich ausserhalb des Budgets 😀
WilderSueden schrieb:
Ihr baut nicht zufällig mit Fullwood wie @Holzhäuschen ?Nee. Habe nachgesehen, haben da nichtmal Kataloge angefordert. Die haben uns einen Brief geschickt auf unsere Onlineanfrage und wollten, dass ich Zettel ankreuze und in einen Rückumschlag stecke, damit sie mir Material zur Verfügung stellen - das hat auf uns schon einen recht unflexiblen nicht besonders modernen Eindruck gemacht, da haben wir es gleich gelassen. 😀
ich könnte dir unseren Rohbauer empfehlen. Der kommt aus Münster in NRW und baut Holzmassiv und Holzrahmen und mit sehr modernen Planungstools. Der ist aber bis Sommer 23 ausgebucht. Deine avisierte Bauart hat er aber, so glaube ich nicht im Programm.
Für meine Doppelhaushälfte mit ca. 132m² habe ich mit Schlussrechnung vom Dezember 2020 "nur" 104.843,85 netto gezahlt (Fenster und Türen aber nicht enthalten ausser 1x Dachflächenfenster)
Für meine Doppelhaushälfte mit ca. 132m² habe ich mit Schlussrechnung vom Dezember 2020 "nur" 104.843,85 netto gezahlt (Fenster und Türen aber nicht enthalten ausser 1x Dachflächenfenster)
W
WilderSueden03.01.23 19:51-LotteS- schrieb:
Oder reicht da auch erstmal was handgezeichnetes, wie wir uns das grob vorstellen?Ja. Wir haben auch einfach erst einmal Schablonen auf einem Stück Pappe herumgeschoben. In dem Schritt geht es vor allem darum ein Gefühl zu bekommen, ob irgendwas im Weg steht, wie weit man vom Fenster zum Nachbarn hat, wie viel zusammenhängender Garten übrig bleibt, etc.Gerade weil euer Bebauungsplan für den Vorgarten ziemlich restriktiv ist, müsst ihr auf effiziente Planung achten.
-LotteS- schrieb:
Die Form der Küche bzw die Einrichtung ist noch nicht fest. Hier sind auch Ideen mit L-Form und Arbeitsinsel dabei - da sind wir uns noch unsicher, wie man das am Besten lösen könnte.Bei guten 3x3m für die Küche sehe ich definitiv keine Insel. Auch eine Halbinsel nimmt euch zu viel Platz an der gegenüberliegenden Wand weg. Wenn ihr die Küche so lasst, macht nur eine U-Form Sinn. Heute setzt man ja auch gerne Backofen und Spülmaschine hoch, das frisst dann richtig laufende Meter in der Küche. Ohne Keller wollte ihr vielleicht auch noch einen etwas größeren vorratsschrank unterbringen.Wir haben knapp 2,90m Breite und 4m Länge mit unserem U ausgefüllt. Viel weniger schränke wollte ich jetzt aber nicht unbedingt haben
Ich fasse mal kurz die Beiträge zum Thema Kniestock/OKFB zusammen:
Wie kann ich denn die genauen Höhen der einzelnen Bezugspunkte hierbei feststellen, damit wir da nicht weiter im Dunkeln tappen, und exakt planen können? Wir liegen mit unserem Grundstück direkt an einer Baustraße. Auf unserem Grundstück gibt es auch einen Gully - habe mal ein Bild beigefügt. Der Mann fragt morgen mal den Chef, ob er sich das Tachymeter ausleihen kann, um eine grobe Vermessung vorzunehmen. Das ist aber alles nur so halb, weil sich der Baugebietsvermesser seit drei Wochen nicht im Stande sieht, uns die Geodaten unseres Grundstücks und irgendeinen Bezugspunkt zur Verfügung zu stellen, daher können wir nur schätzen. Wir könnten auch den Schwiegervater fragen, der ist Vermessungsingenieur (macht aber eher andere Dinge wie Öl und Fracking).
Hier die Gegebenheiten des Grundstückes mit dem Bebauungsplan und unserem Hauskörperplan zusammen zu bekommen, scheint nun also erstmal unsere allererste, wichtigste Hausaufgabe zu sein - sehe ich das richtig?
Gibt es hierbei noch irgendwas, was wir beachten/herausfinden/anfragen/ausmessen/gleich mit/... sollten, damit wir am Ende konkret weiter planen können?
Zum Bild: Ich stehe auf der im Bebauungsplan ersichtlichen Kreuzung mit Blick auf das Grundstück. Nach unserer Schätzung müsste der Gully im Sand da vorne links auf unserem Grundstück liegen

K a t j a schrieb:
Ich verstehe die allgemeinen Bedenken hinsichtlich Kniestock noch nicht ganz. Die Traufhöhe liegt bei 4m. Das sind etwa 1m Kniestock - bei so kleinen Häusern eher noch mehr je nach Deckenhöhe. Die eingezeichneten 40cm oder was auch immer das waren sind doch gar nicht nötig, oder?
11ant schrieb:
liegt zwar scheinbar genügend Differenz, jedoch wird hiervon schon ein nettes Häppchen dafür verbraucht, von der Straße zum Haus zu kommen, wobei beim hölzernen Haus die starkregensichere Fußrähm-Höhenlage ein kritischer Punkt ist. Bis wir da effektiv die gewohntere Bezugshöhe Oberkante Fertigfußboden EG erklommen haben, steht dem Hügelchenkletterer schon ein halbes Dutzens Schweißtropfen auf der Stirn. Den eingangs erwähnten Worst Case von 40 cm Kniestöckchen wird man wohl übertreffen können, aber wohl leider kaum mehr als symbolisch.
K a t j a schrieb:
Ich habe nirgends gelesen, dass die Straße überhaut höher oder niedriger läge, als OKFB? Woraus schließt Du das?
11ant schrieb:
Ich schließe dies überhaupt nicht. DASS die Straße (und nicht der Erdgeschossfußboden) hier maßgeblich ist, ist der springende Punkt. Läge die Straße höher - bekämen wir also theoretisch Höhe geschenkt - nützte das insofern wenig, wie ibs. beim Holzbau der Fußrähm mit seiner Unterkante (= stets mindestens auf OK Bodenplatte = OKRFB) minimal 15 cm über GOK liegen soll. Die Wahl ist hier nur zwischen Wurt und Burggraben. Oberkante Gullydeckel ist auf Regen bezogen quasi die "Rückstauebene"; bei einem Steinbau rechnet sich das Ganze aber auch bloß etwa 15 cm günstiger.
Wie kann ich denn die genauen Höhen der einzelnen Bezugspunkte hierbei feststellen, damit wir da nicht weiter im Dunkeln tappen, und exakt planen können? Wir liegen mit unserem Grundstück direkt an einer Baustraße. Auf unserem Grundstück gibt es auch einen Gully - habe mal ein Bild beigefügt. Der Mann fragt morgen mal den Chef, ob er sich das Tachymeter ausleihen kann, um eine grobe Vermessung vorzunehmen. Das ist aber alles nur so halb, weil sich der Baugebietsvermesser seit drei Wochen nicht im Stande sieht, uns die Geodaten unseres Grundstücks und irgendeinen Bezugspunkt zur Verfügung zu stellen, daher können wir nur schätzen. Wir könnten auch den Schwiegervater fragen, der ist Vermessungsingenieur (macht aber eher andere Dinge wie Öl und Fracking).
Hier die Gegebenheiten des Grundstückes mit dem Bebauungsplan und unserem Hauskörperplan zusammen zu bekommen, scheint nun also erstmal unsere allererste, wichtigste Hausaufgabe zu sein - sehe ich das richtig?
Gibt es hierbei noch irgendwas, was wir beachten/herausfinden/anfragen/ausmessen/gleich mit/... sollten, damit wir am Ende konkret weiter planen können?
Zum Bild: Ich stehe auf der im Bebauungsplan ersichtlichen Kreuzung mit Blick auf das Grundstück. Nach unserer Schätzung müsste der Gully im Sand da vorne links auf unserem Grundstück liegen
WilderSueden schrieb:
Ja. Wir haben auch einfach erst einmal Schablonen auf einem Stück Pappe herumgeschoben. In dem Schritt geht es vor allem darum ein Gefühl zu bekommen, ob irgendwas im Weg steht, wie weit man vom Fenster zum Nachbarn hat, wie viel zusammenhängender Garten übrig bleibt, etc.
Gerade weil euer Bebauungsplan für den Vorgarten ziemlich restriktiv ist, müsst ihr auf effiziente Planung achten.Was die Nachbarn machen, wissen wir nicht. Im ganzen Baugebiet hat erst einer überhaupt angefangen. Da die Meisten vermutlich lieber einen Süd-West Garten, statt eines Nord-Ost Gartens haben wollen, gehe ich mal davon aus, dass die umliegenden Nachbarn im Norden und Süden ähnlich wie wir planen würden? Im Osten ist die Straße und im Westen das Grundstück ist sehr ungünstig geschnitten (Flurstücke 18/9 + 17/29 siehe Bild im Startpost) - der geht vermutlich weiter nach Westen, weil er sonst irrsinnig viele Meter Leitungen zu legen hat, wenn er ganz in den Nord-Osten gehen würde?
WilderSueden schrieb:
Bei guten 3x3m für die Küche sehe ich definitiv keine Insel. Auch eine Halbinsel nimmt euch zu viel Platz an der gegenüberliegenden Wand weg. Wenn ihr die Küche so lasst, macht nur eine U-Form Sinn. Heute setzt man ja auch gerne Backofen und Spülmaschine hoch, das frisst dann richtig laufende Meter in der Küche. Ohne Keller wollte ihr vielleicht auch noch einen etwas größeren Vorratsschrank unterbringen.
Wir haben knapp 2,90m Breite und 4m Länge mit unserem U ausgefüllt. Viel weniger Schränke wollte ich jetzt aber nicht unbedingt habenHabe mal das in meinen Schränken durchgezählt, was ich wirklich brauche. Die Hälfte kann weg 😀
Brauche ja keine ganze Schublade für Bräter und Auflaufform, die ich nur ein Dutzend Mal im Jahr brauche. Stelle mir vor, dafür eher einen Platz im Hauswirtschaftsraum vorzusehen - zusammen mit den Vorräten, die aktuell auch komplett mit in den Küchenschränken drin sind. Also, zumindest die, die man nicht täglich benutzt, sondern tatsächlich als "Vorrat" gelten. Und Trinkgläser... Damit kann ich eine ganze Schule versorgen. Denke, das würde schon klappen. Vielleicht können wir ja im weiteren Planungsverlauf der Küche noch eine passendere Grundabmessung geben, um noch ein oder zwei Korpusse einfügen zu können. Mit den allermeisten Ergebnissen würde ich mich aber wohl gut arrangieren können - bin da recht flexibel, auch wenn ich sehr viel koche... 🙂
i_b_n_a_n schrieb:
ich könnte dir unseren Rohbauer empfehlen. Der kommt aus Münster in NRW und baut Holzmassiv und Holzrahmen und mit sehr modernen Planungstools. Der ist aber bis Sommer 23 ausgebucht. Deine avisierte Bauart hat er aber, so glaube ich nicht im Programm.
Für meine Doppelhaushälfte mit ca. 132m² habe ich mit Schlussrechnung vom Dezember 2020 "nur" 104.843,85 netto gezahlt (Fenster und Türen aber nicht enthalten ausser 1x Dachflächenfenster)So einen vor Corona Preis und einen Zinssatz von unter 1% hätte ich auch gerne... 🙁 Hilft aber nix, wir müssen mit den Preisen arbeiten, die aktuell aufgerufen werden.
Was würde denn aktuell für 140qm Wohnfläche für den Rohbau aufgerufen werden? Gibt es da "übliche aktuelle Richtwerte" mit zB 1.200 Euro per qm entfällt auf Wände, Decken, Dachstuhl, ... ? Wir bauen Region Hannover. Wäre mal interessant zu wissen, ob wir da mit unserem aktuell kalkulierten Preis vom Hersteller drüber oder drunter liegen.
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