ᐅ Wieviel Grenzabstand bei Haus mit Hanglage? (BW)
Erstellt am: 17.09.24 17:49
hanghaus202318.09.24 12:49
Ich meinte eher was dazu im Bebauungsplan steht.

Hast Du schon einmal in einem Einfamilienhaus gewohnt? Da spielt sich das Leben im Garten und Terrasse ab. Daher mein Vorschlag mit Wohnen im UG.
Was sagt denn Dein Budget zu Deinem Vorhaben mit 3 Etagen und Hang?
Das Grundstück im Plan ist aber 16 m breit.
Hast Du schon einmal in einem Einfamilienhaus gewohnt? Da spielt sich das Leben im Garten und Terrasse ab. Daher mein Vorschlag mit Wohnen im UG.
Was sagt denn Dein Budget zu Deinem Vorhaben mit 3 Etagen und Hang?
Das Grundstück im Plan ist aber 16 m breit.
hanghaus202318.09.24 13:03
Matteoboer schrieb:
Danke für die Dachvarianten.
Welche wäre denn deiner Meinung nach die günstigste und "wartungsfreiste"? Ich nehme mal an die max. Lösung mit 5° Gefälle oder?
Da ist dann aber wahrscheinlich das Thema Grenzabstand am problematischsten, weil die 6,5m von Straßenseite aus müsste man doch auch fast mit 5° Gefälle hinbekommen, wenn ich mal annehme, dass das Haus von der Straßenseite aus gesehen das EG (2,5m), Decke (0,3m), OG (2,5m), Dach (5° Neigung), kleine Attika bzw Dachrandprofil (0,1m) besitzt.Das kann man so pauschal nicht beantworten. Soll da mal eine Photovoltaikanlage drauf? Was sagt der Bebauungsplan dazu?Der Architekt kennt Alle Bedingungen und wird das schon so planen wie es möglich ist. So ein schmales Grundstück und Deine Anforderungen verlangen einen Architekt mit reichlich Erfahrungen mit Haus am Hang. Hier ist weder DIY noch ein Planer vom Bauunternehmen zu empfehlen.
11ant18.09.24 13:40
hanghaus2023 schrieb:
Auszüge aus dem Bebauungsplan sind nicht hilfreich.
Was sind die roten 7 m im Baufeld?Auch mir fehlt immer noch fast alles. Halbe Nutzungsschablonen nützen wenig.hanghaus2023 schrieb:
Der Architekt kennt Alle Bedingungen und wird das schon so planen wie es möglich ist. So ein schmales Grundstück und Deine Anforderungen verlangen einen Architekt mit reichlich Erfahrungen mit Haus am Hang. Hier ist weder DIY noch ein Planer vom Bauunternehmen zu empfehlen.Der Architekt wird wenn er plietsch ist hier ein "hangfolgendes" Pultflachdach nebst mitsteigenden Attiken planen, dessen Traufpunkt und Firstpunkt an gegenüberliegenden Ecken liegen. Best Case sogar mit diagonal berechenbarer Neigung.ypg18.09.24 14:08
Ich male mal eine Attika auf 11 Meter:

Die Attika verbraucht Dir etwas mehr als einen Meter Deiner Gesamthöhe. Regenfallrohre werden dann an der Front links und rechts sein.
Besser ist ein Gefälle über die kurze Seite von Ost nach West: kürzere Wasserwege und Regenfallrohre auf Westseite. Stört dann nicht beim Carport. Attika etwas niedriger.
Die Attika verbraucht Dir etwas mehr als einen Meter Deiner Gesamthöhe. Regenfallrohre werden dann an der Front links und rechts sein.
Besser ist ein Gefälle über die kurze Seite von Ost nach West: kürzere Wasserwege und Regenfallrohre auf Westseite. Stört dann nicht beim Carport. Attika etwas niedriger.
Matteoboer schrieb:Das solltet Ihr aber absprechen: wenn Du vorhast, zwei Ebenen zb auf Ost zu konstruieren, wirst Du auf der Gartenhöhe eine Art Nische bekommen, weil Du die Abgrabung Richtung Garten seitlich zum Nachbarn auch wieder abfangen musst. Das gilt auch für den Westen und dort noch extremer.
Bisher wissen wir von den Nachbarn links, dass sie ebenfalls das Gartenniveau wie wir planen.
Matteoboer18.09.24 14:39
Vom Balkon würde es runter in den Garten gehen (so geplant).
Vom Budget... ich habe bereits mehrere Angebote für so ein Haus am Hang mit ca. 155m² Wohnfläche EG/OG inkl. Wohn-/Nutzkeller für ca. 550k€+- schlüsselfertig. Gartenlandschaftsbauer hat den Garten/Einfahrt/etc. ebenfalls kalkuliert und wird so bei 50-60k€ liegen.
Ja, merke auch schon, dass da ein Architekt mit Erfahrung ran gehört. Was kann ich mir denn unter einem hangfolgenden Flach/Pultdach vorstellen? Ein Pultdach welches in etwa dem Gefälle des Hangs folgt? Habe nichts beim Googlen diesbezüglich gefunden 🙁
Bzgl. der Höhe bei 5° Neigung habe ich auch noch ausgerechnet. Das sind 1m Höhenunterschied. Mit sagen wir mal 40cm Dachstärke, würden nochmals 1,4m auf das OG kommen. Dann sind wir auf jeden Fall über den 6,5m. Mir gefällt tatsächlich die Idee auf die kurze Seite zu gehen. Könnte man hier, um noch mehr Höhe zu sparen, eine Neigung nach West&Ost zu machen, oder wird das kostentechnisch teurer? Wie sieht das dann mit den Abstandsflächen aus. Hier wird doch nur die Wandhöhe gerechnet? Laut §5(5) Landesbauordnung wird der erhöhte Dachaufbau nicht mit in die Wandhöhe reingerechnet.
11ant18.09.24 15:23
ypg schrieb:
Die Attika verbraucht Dir etwas mehr als einen Meter Deiner Gesamthöhe.In keiner Bibel steht ein Zwang zu einem waagerechten oberen Abschluss der Attika, sie kann (und m.E. sollte sie hier auch) der Dachneigung folgen. Technisch reden wir hier also von etwa einem bis zwei Zehntelmetern, um die Bauhöhe der Dacheindeckung ggf. inklusive ihrer Lattung einzufassen.Ähnliche Themen