Hallo zusammen,
ich besitze mehrere IKEA Malm Kommoden und möchte diese möglichst kindersicher im Haus aufstellen. Da meine Kleinen oft neugierig sind und manchmal auch klettern, ist mir eine stabile, sichere Befestigung wichtig, um Kippunfälle zu verhindern.
Mich interessiert, welche Methoden ihr für die Stabilisierung von Malm Kommoden besonders empfehlenswert findet, die auch technisch einfach umsetzbar sind und dabei kindgerecht bleiben – also keine hervorstehenden Schrauben oder Gefahrenquellen, aber trotzdem maximal stabil.
Wichtig wäre mir auch, ob ihr spezielle Produkte oder Werkzeuge genutzt habt, und ob die Montage auch ohne großen handwerklichen Aufwand möglich ist.
Freue mich auf praxisnahe Tipps und Erfahrungen!
ich besitze mehrere IKEA Malm Kommoden und möchte diese möglichst kindersicher im Haus aufstellen. Da meine Kleinen oft neugierig sind und manchmal auch klettern, ist mir eine stabile, sichere Befestigung wichtig, um Kippunfälle zu verhindern.
Mich interessiert, welche Methoden ihr für die Stabilisierung von Malm Kommoden besonders empfehlenswert findet, die auch technisch einfach umsetzbar sind und dabei kindgerecht bleiben – also keine hervorstehenden Schrauben oder Gefahrenquellen, aber trotzdem maximal stabil.
Wichtig wäre mir auch, ob ihr spezielle Produkte oder Werkzeuge genutzt habt, und ob die Montage auch ohne großen handwerklichen Aufwand möglich ist.
Freue mich auf praxisnahe Tipps und Erfahrungen!
G
GUSTAVO5606.07.21 09:24Hallo kujeren,
deine Frage ist sehr wichtig, denn Malm Kommoden neigen leider aufgrund ihrer Höhe und schlanken Bauweise zum Kippen, vor allem wenn Kinder Crossover im Spiel sind.
Grundsätzlich gibt es drei wichtige Punkte:
1. Wandbefestigung: IKEA legt eine Sicherungsmechanik bei, die an der Wand und der Kommode befestigt wird. Dabei solltest du prüfen, welche Wandart vorliegt (Beton, Gipskarton, etc.) und passende Dübel verwenden. Bei Rigipswänden sind z.B. spezielle Hohlraumdübel notwendig.
2. Boden beachten: Falls der Boden nicht ganz eben ist, hilft es, die Kommode mit Keilen (z.B. kleine Gummikeile) auszurichten, sodass keine Kippgefahr durch Wackeln entsteht.
3. Innere Belastung: Die Schubladen sollten idealerweise nicht überladen werden, das bedeutet, dass die unteren Fächer stärker belastet sein sollten. Das verringert das Risiko, dass die Kommode vorne kippt, wenn ein Kind daran zieht oder klettert.
Zum Werkzeug: Für die Befestigung empfehlen sich Akkuschrauber, Schraubenzieher mit Kreuzkopf und Bohrmaschine bei Betonwänden. Falls du keinen Bohrer hast, kann man das auch mit einem gut geführten Schraubenzieher in vorgebohrte Löcher schaffen.
Könntest du noch angeben, aus welchem Material deine Wände bestehen? Dann kann ich dir detaillierter sagen, welche Dübel und Schrauben am besten sind.
deine Frage ist sehr wichtig, denn Malm Kommoden neigen leider aufgrund ihrer Höhe und schlanken Bauweise zum Kippen, vor allem wenn Kinder Crossover im Spiel sind.
Grundsätzlich gibt es drei wichtige Punkte:
1. Wandbefestigung: IKEA legt eine Sicherungsmechanik bei, die an der Wand und der Kommode befestigt wird. Dabei solltest du prüfen, welche Wandart vorliegt (Beton, Gipskarton, etc.) und passende Dübel verwenden. Bei Rigipswänden sind z.B. spezielle Hohlraumdübel notwendig.
2. Boden beachten: Falls der Boden nicht ganz eben ist, hilft es, die Kommode mit Keilen (z.B. kleine Gummikeile) auszurichten, sodass keine Kippgefahr durch Wackeln entsteht.
3. Innere Belastung: Die Schubladen sollten idealerweise nicht überladen werden, das bedeutet, dass die unteren Fächer stärker belastet sein sollten. Das verringert das Risiko, dass die Kommode vorne kippt, wenn ein Kind daran zieht oder klettert.
Zum Werkzeug: Für die Befestigung empfehlen sich Akkuschrauber, Schraubenzieher mit Kreuzkopf und Bohrmaschine bei Betonwänden. Falls du keinen Bohrer hast, kann man das auch mit einem gut geführten Schraubenzieher in vorgebohrte Löcher schaffen.
Könntest du noch angeben, aus welchem Material deine Wände bestehen? Dann kann ich dir detaillierter sagen, welche Dübel und Schrauben am besten sind.
Danke dir schon mal, @GUSTAVO56, für die ausführliche Antwort.
Meine Wände sind außen gemauert (Ziegel) mit Putz, innen meistens Gipskarton. Ich würde die Kommoden vor allem an Innenwänden befestigen, was vermutlich Gipskarton bedeutet.
Du sprichst von Hohlraumdübeln – kannst du konkret sagen, welche Varianten sich da am besten eignen? Und wie wird die Verankerung bei diesen Dübeln bewertet, gerade in Hinsicht auf die Kippstabilität?
Wäre es aus eurer Sicht auch sinnvoll, zusätzlich andere Maßnahmen zu ergreifen, wie z.B. Rutschstopper unterzulegen oder etwas an der Rückseite zu befestigen?
Und noch eine Frage: Von der Optik her würde ich gern vermeiden, dass die Befestigungen zu auffällig sind, gibt es da auch unauffällige Lösungen?
Meine Wände sind außen gemauert (Ziegel) mit Putz, innen meistens Gipskarton. Ich würde die Kommoden vor allem an Innenwänden befestigen, was vermutlich Gipskarton bedeutet.
Du sprichst von Hohlraumdübeln – kannst du konkret sagen, welche Varianten sich da am besten eignen? Und wie wird die Verankerung bei diesen Dübeln bewertet, gerade in Hinsicht auf die Kippstabilität?
Wäre es aus eurer Sicht auch sinnvoll, zusätzlich andere Maßnahmen zu ergreifen, wie z.B. Rutschstopper unterzulegen oder etwas an der Rückseite zu befestigen?
Und noch eine Frage: Von der Optik her würde ich gern vermeiden, dass die Befestigungen zu auffällig sind, gibt es da auch unauffällige Lösungen?
Hallo kujeren,
ich kann deine Bedenken sehr gut nachvollziehen. Gerade bei Kinderzimmern muss die Sicherheit wirklich an erster Stelle stehen.
Zum Thema Gipskartonwände: Hohlraumdübel sind tatsächlich meist die beste Lösung, da sie im Inneren des Hohlraums aufklappen und so viel Stabilität schaffen. „Fischer UX“ oder „Fischer HM“ sind da bewährte Dübelarten. Wichtig ist aber, dass du sie gemäß der Packungsanleitung in den Gipskarton einsetzt, damit sie wirklich greifen.
Das Festschrauben der Kommode dann mit den mit IKEA gelieferten Sicherungsgurten hält sie fest an der Wand.
Rutschstopper kannst du zusätzlich unter die Kommodenbeine anbringen, das verhindert ungewolltes Verschieben, aber ersetzt keine Wandbefestigung.
Falls dir die sichtbaren Gurte stören, gibt es auch flache Metallwinkel, die man hinter die Kommode schrauben und an der Wand befestigen kann. Diese lassen sich meist so montieren, dass sie kaum sichtbar sind.
Möchtest du, kann ich dir noch einen Link zu einem Video verlinken (nur Beschreibung), in dem die Montage auf Gipskarton gut gezeigt wird.
ich kann deine Bedenken sehr gut nachvollziehen. Gerade bei Kinderzimmern muss die Sicherheit wirklich an erster Stelle stehen.
Zum Thema Gipskartonwände: Hohlraumdübel sind tatsächlich meist die beste Lösung, da sie im Inneren des Hohlraums aufklappen und so viel Stabilität schaffen. „Fischer UX“ oder „Fischer HM“ sind da bewährte Dübelarten. Wichtig ist aber, dass du sie gemäß der Packungsanleitung in den Gipskarton einsetzt, damit sie wirklich greifen.
Das Festschrauben der Kommode dann mit den mit IKEA gelieferten Sicherungsgurten hält sie fest an der Wand.
Rutschstopper kannst du zusätzlich unter die Kommodenbeine anbringen, das verhindert ungewolltes Verschieben, aber ersetzt keine Wandbefestigung.
Falls dir die sichtbaren Gurte stören, gibt es auch flache Metallwinkel, die man hinter die Kommode schrauben und an der Wand befestigen kann. Diese lassen sich meist so montieren, dass sie kaum sichtbar sind.
Möchtest du, kann ich dir noch einen Link zu einem Video verlinken (nur Beschreibung), in dem die Montage auf Gipskarton gut gezeigt wird.
Danke für die Tipps, Grace.
Die Idee mit den Metallwinkeln klingt spannend, vor allem weil die minus Ästhetik minimiert. Wenn ich das richtig verstehe, würden die Winkel also die Kommode quasi unsichtbar von hinten stabilisieren, während die Rutschstopper den Halt am Boden verbessern.
Wie sieht das mit der Flexibilität aus? Ich stelle mir vor, dass ich die Kommoden mal umräume. Lässt sich die Befestigung schnell lösen und wieder anbringen, ohne viel zu bohren oder neue Löcher zu machen?
Oder ist das eher eine einmalige Lösung?
Mich würde auch interessieren, wie es um die Sicherheit bei kleinen Kindern geht, die die Schubladen festhalten und sich hochziehen. Könnt ihr da noch hilfreiche Hinweise geben?
Die Idee mit den Metallwinkeln klingt spannend, vor allem weil die minus Ästhetik minimiert. Wenn ich das richtig verstehe, würden die Winkel also die Kommode quasi unsichtbar von hinten stabilisieren, während die Rutschstopper den Halt am Boden verbessern.
Wie sieht das mit der Flexibilität aus? Ich stelle mir vor, dass ich die Kommoden mal umräume. Lässt sich die Befestigung schnell lösen und wieder anbringen, ohne viel zu bohren oder neue Löcher zu machen?
Oder ist das eher eine einmalige Lösung?
Mich würde auch interessieren, wie es um die Sicherheit bei kleinen Kindern geht, die die Schubladen festhalten und sich hochziehen. Könnt ihr da noch hilfreiche Hinweise geben?
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