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ᐅ Wie repariere ich abgeplatzte Ecken an Malm Möbeln?

Erstellt am: 12.12.20 18:07
M
Manfred47
M
Manfred47
12.12.20 18:07
Hallo an alle, ich habe mehrere Malm-Kommoden von IKEA, bei denen leider an den Ecken teilweise das Dekor abgeplatzt ist. Da es sich ja nur um dünne Spanplatten mit Folienbeschichtung handelt, bin ich mir unsicher, wie man solche Abplatzungen am besten reparieren kann, ohne dass die Ecken unansehnlich oder wackelig werden. Hat jemand Erfahrung mit Materialien oder Techniken, um solche abgeplatzten Stellen möglichst unsichtbar oder zumindest dauerhaft zu korrigieren? Auch Tipps zu Farb-, Spachtel- oder Klebstoffauswahl wären hilfreich. Danke im Voraus!
R
rimole
12.12.20 18:35
Hi Manfred47, am besten verwendest du Holzspachtel oder Reparaturmasse für Möbel und schleifst die Stelle danach glatt. Danach kannst du mit passendem Möbelstift nachzeichnen, um die Farbe anzupassen.
O
ODINFLO
12.12.20 19:56
Ich frage mich immer, ob das Ausbessern der abgeplatzten Ecken an Folienbeschichtungen wie bei Malm-Möbeln wirklich langfristig hält. Gerade wegen der dünnen Spanplattenstruktur und der Flexibilität der Folie erscheint mir das Risiko groß, dass reparierte Stellen erneut absplittern oder brechen.
rimole schrieb:
Holzspachtel oder Reparaturmasse für Möbel und schleifst die Stelle glatt.

Das klingt zwar praktikabel, aber wer übernimmt die Garantie, dass das Produkt auf Folie ordentlich haftet? Wäre eventuell eine kleine Plastik- oder Kantenleiste zum Überkleben eine bessere Alternative, um frische Abplatzungen zu vermeiden und optisch annehmbar zu sein?
R
rekijan
13.12.20 09:22
Hey Manfred47 und alle anderen Reparaturhelden hier 🙂

Bin auch schon auf so eine kleine Malm-Schönheitskur gestoßen, als eine Ecke bei mir einen kleinen Unfall hatte. Mein Tipp: Mit Holzspachtel die Ecke auffüllen, ja, und ganz wichtig – geduldig schleifen, sonst wird's schnell holprig.
ODINFLO schrieb:
eine kleine Plastik- oder Kantenleiste zum Überkleben eine bessere Alternative

Das stimmt schon, eine Leiste kann natürlich viel stabiler sein, sieht aber je nach Farbe leider schnell wie ein Fremdkörper aus. Ich hab’s letztlich mit einem Möbelreparatur-Stift probiert, der das Ganze optisch gut zusammengebracht hat. Und ja, frische Ecken sind eh ein sensibles Pflaster 🙂

Viel Erfolg beim Basteln, ihr packt das! 😉
M
Manfred47
13.12.20 13:47
Danke für die bisherigen Hinweise, das hilft schon mal, um die möglichen Wege besser einschätzen zu können. @ODINFLO Ich kann deinen Punkt mit der Folienhaftung nachvollziehen. Die Ecken sind bei mir tatsächlich die kritischen Stellen, weil dort oft Stoß- und Nutzbelastung passiert. Würde ein Reparaturholzspachtel speziell für Folien als Zuschlagstoff empfohlen oder lieber ein spezielles Kunststoff-Reparaturset fürs Möbel?

Der Vorschlag mit der Kantenleiste klingt interessant, aber ich befürchte, dass das optisch zu anders wirkt als die ursprüngliche Folienoberfläche. Vielleicht wäre das eine Lösung für weniger exponierte Stellen.

Ich frage mich auch, wie man nachspachtelte Stellen am besten farblich angleicht, da die Malm-Folien recht spezifische hellbraune Töne haben. Nutzt jemand hierfür spezielle Markierstifte oder Lacke?

Bin gespannt auf weitere konkrete Tipps.
R
roryvin
14.12.20 07:04
Zum Thema Abplatzer an den Malm-Kanten: Reparaturholzspachtel kann grundsätzlich verwendet werden, ist aber begrenzt flexibel, was bei dünner Folie auf Spanplatten immer problematisch sein kann. Eine dauerhaftere Lösung ist der Einsatz von speziellen Kunststoffspachteln oder Epoxid-Kitt, die besser mechanische Belastungen aushalten.

Zum Farbangleich empfehle ich Möbelreparaturstifte, die es in diversen Holz- und Möbelfarben gibt. Für den Malm-Ton bieten sich Stifte in hellen Birken- oder Birkenholzfarben an.

Alternativ sind dünne Kantenprofile aus PVC oder ABS erhältlich, die in Weiß oder Holzoptik zur Verfügung stehen. Diese lassen sich mit einem Heißluftgebläse vorsichtig anpressen, sind elastisch und schützen die Ecken langfristig besser als reine Spachtelungen.

Zusammenfassend:
1. Füllmaterial: Epoxid- oder Kunststoffspachtel
2. Oberfläche: Möbelstifte oder dünne Kantenleisten
3. Werkzeuge: feines Schleifpapier (240 – 320 Körnung) und ggf. Heißluftföhn

Die Kombination dieser Mittel minimiert die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Abplatzens.
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