Ich ergänze dazu gerne mit einem kleinen Schritt-für-Schritt-Ansatz:
1. Möbel gründlich reinigen, damit kein Fett und Staub vorhanden ist.
2. Oberfläche leicht mit 220er-Schleifpapier anschleifen – nur anrauen, nicht das Material beschädigen.
3. Entferne den Schleifstaub sehr gut.
4. Trage eine geeignete Grundierung auf, speziell für beschichtete Flächen.
5. Nach Trocknung mit Acryl- oder Möbel-Lack dünn und gleichmäßig streichen oder sprühen, mehrere dünne Schichten bevorzugen.
6. Optional: Klarlack für Schutzschicht auftragen, besonders wenn die Möbel stark beansprucht werden.
Typische Fehler sind Überstreichen ohne Grundierung und zu dickes Auftragen der Farbe, was zu ungleichmäßigen Oberflächen und Abplatzen führt. Außerdem sollten die Schichten gut trocknen, bevor die nächste folgt.
1. Möbel gründlich reinigen, damit kein Fett und Staub vorhanden ist.
2. Oberfläche leicht mit 220er-Schleifpapier anschleifen – nur anrauen, nicht das Material beschädigen.
3. Entferne den Schleifstaub sehr gut.
4. Trage eine geeignete Grundierung auf, speziell für beschichtete Flächen.
5. Nach Trocknung mit Acryl- oder Möbel-Lack dünn und gleichmäßig streichen oder sprühen, mehrere dünne Schichten bevorzugen.
6. Optional: Klarlack für Schutzschicht auftragen, besonders wenn die Möbel stark beansprucht werden.
Typische Fehler sind Überstreichen ohne Grundierung und zu dickes Auftragen der Farbe, was zu ungleichmäßigen Oberflächen und Abplatzen führt. Außerdem sollten die Schichten gut trocknen, bevor die nächste folgt.
Was ich persönlich super finde, ist die Kombination von Farbe + kleinen dekorativen Elementen wie selbstklebende Folien oder sogar Tapeten im Inneren von Schubladen als Akzent. 🙂 Das bringt eine tolle Überraschung beim Öffnen und ist auch leicht umzusetzen, ohne dass man dauerhaft mit Farbe experimentiert. Ich hab das bei mir gemacht und es macht richtig Laune, weil es so ein kleines Highlight ist. Denke, besonders für Leute, die mal unentschlossen sind, kann das eine coole Ergänzung sein.
Interessant, wie Ihr alle so vorsichtig mit dem Schleifen umgeht. Ich sage, wer keine Angst vor Veränderungen hat, kann eine Malm-Kommode auch komplett abschleifen bis aufs Grundmaterial und dann neu lackieren. Ja, das braucht mehr Arbeit, das Ergebnis ist aber viel langlebiger und edler – quasi wie ein neues Möbelstück.
nera59 schrieb:Dem stimme ich zu. Nur ist in meinen Augen zu viel Vorsicht oft unnötig, wenn man richtig vorbereitet. Das IKEA-Material ist zwar nicht echtes Holz, aber mit gutem Werkzeug kriegt man alles toll hin.
Typische Fehler sind Überstreichen ohne Grundierung und zu dickes Auftragen der Farbe
Ich kann verstehen, dass manche lieber gründlich arbeiten und neues Material freilegen wollen. Manchmal fühlt sich das wie ein Ritual an, das Möbel wirklich neu zu ‚erzeugen‘. Ich persönlich hatte allerdings bei meinem ersten Malm-Projekt nur feines Schleifen, Grundierung und dann Lack, und war überrascht, wie gut das Ergebnis gelungen ist. Manchmal ist es gut, nicht zu viel zu wollen und sich einfach an kleinen Fortschritten zu freuen. 🙂
Beide Ansätze haben ihre Berechtigung. Je nach Ziel und Zeitaufwand kann man minimalinvasiv arbeiten oder komplett erneuern. Wichtig ist, dass man die Materialeigenschaften nicht unterschätzt: Malm ist MDF mit Melaminbeschichtung, deshalb haftet Lack ohne Vorbereitung nur schlecht. Eine ordentliche Grundierung und das Anrauensind fast immer ein Muss. Für eine perfekte Optik empfiehlt sich zudem das Abkleben der Kanten, da Farbe dort leichter abplatzt durch mechanische Belastung.
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