Hallo zusammen,
ich stehe aktuell vor dem Problem, dass sich bei meinen MALM Möbeln von IKEA im Schlafzimmer leicht Feuchtigkeit zeigt, speziell an den Kanten und teilweise auf der Rückseite der Schubladenfronten. Die Raumluft ist eher normal, allerdings habe ich im Winter oft etwas erhöhte Luftfeuchte. Meine Frage an euch: Wie geht man am besten vor, um diese Feuchtigkeitsschäden zu minimieren oder gar zu verhindern, ohne die Möbel zu beschädigen? Gibt es spezielle Tipps im Umgang mit Feuchtigkeit bei MALM Möbeln, gerade da sie ja aus Spanplatten mit Folienbeschichtung bestehen?
Interessant wären Infos, wie man präventiv vorgeht, was man bei bereits sichtbaren Feuchtigkeitsspuren macht und ob sich bestimmte Pflegeprodukte oder Methoden bewährt haben. Danke im Voraus für eure Hinweise!
ich stehe aktuell vor dem Problem, dass sich bei meinen MALM Möbeln von IKEA im Schlafzimmer leicht Feuchtigkeit zeigt, speziell an den Kanten und teilweise auf der Rückseite der Schubladenfronten. Die Raumluft ist eher normal, allerdings habe ich im Winter oft etwas erhöhte Luftfeuchte. Meine Frage an euch: Wie geht man am besten vor, um diese Feuchtigkeitsschäden zu minimieren oder gar zu verhindern, ohne die Möbel zu beschädigen? Gibt es spezielle Tipps im Umgang mit Feuchtigkeit bei MALM Möbeln, gerade da sie ja aus Spanplatten mit Folienbeschichtung bestehen?
Interessant wären Infos, wie man präventiv vorgeht, was man bei bereits sichtbaren Feuchtigkeitsspuren macht und ob sich bestimmte Pflegeprodukte oder Methoden bewährt haben. Danke im Voraus für eure Hinweise!
Hey, ein schönes Thema, gerade da MALM wohl bei vielen im Schlafzimmer steht und Feuchtigkeit leider oft unterschätzt wird 😊!
Also, erstmal ist wichtig, die direkte Feuchtequelle zu identifizieren – oft hilft es, die Möbel mehrmals am Tag kurz durchzulüften (luftige Fenster auf, dann wieder zu). MALM ist ja ziemlich empfindlich gegen aufquellende Spanplatten, deshalb sollte man möglichst vermeiden, dass die Oberfläche dauerhaft feucht bleibt.
Werden die Kanten schon weich oder aufgequollen, dann ist es meistens schon etwas zu spät und der Austausch der betroffenen Teile ist zu empfehlen. Ansonsten helfen sogenannte "Feuchtigkeitsabsorber" oder auch etwas Backpulver in Schubladen, um die Luftfeuchtigkeit lokal zu reduzieren.
Ach ja, ein Tipp: MALM und andere IKEA Möbel mögen keine Wasserdämpfe, also öfter mal durchheizen, wenn’s geht, und nichts dauerhaft naß abwischen oder reinigen. Sonst freut sich nur der Schimmel ;-)
Also, erstmal ist wichtig, die direkte Feuchtequelle zu identifizieren – oft hilft es, die Möbel mehrmals am Tag kurz durchzulüften (luftige Fenster auf, dann wieder zu). MALM ist ja ziemlich empfindlich gegen aufquellende Spanplatten, deshalb sollte man möglichst vermeiden, dass die Oberfläche dauerhaft feucht bleibt.
Werden die Kanten schon weich oder aufgequollen, dann ist es meistens schon etwas zu spät und der Austausch der betroffenen Teile ist zu empfehlen. Ansonsten helfen sogenannte "Feuchtigkeitsabsorber" oder auch etwas Backpulver in Schubladen, um die Luftfeuchtigkeit lokal zu reduzieren.
Ach ja, ein Tipp: MALM und andere IKEA Möbel mögen keine Wasserdämpfe, also öfter mal durchheizen, wenn’s geht, und nichts dauerhaft naß abwischen oder reinigen. Sonst freut sich nur der Schimmel ;-)
Hallo TENUNU,
um dir bestmöglich weiterzuhelfen, wäre es zunächst hilfreich zu wissen, ob die Feuchtigkeitsprobleme nur sporadisch auftreten oder ob sie durch ein dauerhaft feuchtes Raumklima bedingt sind. MALM Möbel bestehen aus Spanplatten mit einer Folienbeschichtung, die zwar eine gewisse Barriere gegen Feuchtigkeit bildet, aber an den Kanten oft besonders anfällig ist, da hier die Versiegelung häufig nicht so optimal ist.
Zur Vorgehensweise:
1. Luftfeuchtigkeit messen (z.B. mit einem Hygrometer). Optimal sind Werte zwischen 40-60 % im Wohnraum.
2. Möbel von Wänden distanzieren, wenn möglich ein paar Zentimeter Abstand lassen, damit Luft zirkulieren kann.
3. Für bereits angelaufene oder aufgequollene Kanten gibt es spezielle Holzschutzlacke oder Versiegelungen, die auf Spanplatten funktionieren. Dabei muss die Oberfläche allerdings komplett trocken sein.
4. Finger weg von Wasser oder feuchten Lappen direkt auf Folienoberflächen, das kann die Folie lösen und die Spanplatte darunter beschädigen.
5. Gegebenenfalls Feuchtigkeitsabsorber einsetzen, auch regelmäßiges Lüften ist unerlässlich.
Noch ein Hinweis: Falls hohe Feuchtezustände im Raum häufiger auftreten, sollte man die Ursachen (Lüftungsverhalten, badnahe Möbel, Pflanzen etc.) überprüfen und anpassen.
Könntest du vielleicht deine genauen Raumtemperatur- und Feuchtewerte nennen? Das hilft bei der Einschätzung.
um dir bestmöglich weiterzuhelfen, wäre es zunächst hilfreich zu wissen, ob die Feuchtigkeitsprobleme nur sporadisch auftreten oder ob sie durch ein dauerhaft feuchtes Raumklima bedingt sind. MALM Möbel bestehen aus Spanplatten mit einer Folienbeschichtung, die zwar eine gewisse Barriere gegen Feuchtigkeit bildet, aber an den Kanten oft besonders anfällig ist, da hier die Versiegelung häufig nicht so optimal ist.
Zur Vorgehensweise:
1. Luftfeuchtigkeit messen (z.B. mit einem Hygrometer). Optimal sind Werte zwischen 40-60 % im Wohnraum.
2. Möbel von Wänden distanzieren, wenn möglich ein paar Zentimeter Abstand lassen, damit Luft zirkulieren kann.
3. Für bereits angelaufene oder aufgequollene Kanten gibt es spezielle Holzschutzlacke oder Versiegelungen, die auf Spanplatten funktionieren. Dabei muss die Oberfläche allerdings komplett trocken sein.
4. Finger weg von Wasser oder feuchten Lappen direkt auf Folienoberflächen, das kann die Folie lösen und die Spanplatte darunter beschädigen.
5. Gegebenenfalls Feuchtigkeitsabsorber einsetzen, auch regelmäßiges Lüften ist unerlässlich.
Noch ein Hinweis: Falls hohe Feuchtezustände im Raum häufiger auftreten, sollte man die Ursachen (Lüftungsverhalten, badnahe Möbel, Pflanzen etc.) überprüfen und anpassen.
Könntest du vielleicht deine genauen Raumtemperatur- und Feuchtewerte nennen? Das hilft bei der Einschätzung.
Hallo zusammen!
Das Thema find ich super, denn ich hatte vor kurzem was Ähnliches an einem MALM Schrank und konnte dank ein paar Tricks Abhilfe schaffen!
Mein Tipp: Feuchtigkeitsabsorber, die es in jedem Baumarkt gibt, sind echt Wunderwaffen! Die ziehen Feuchtigkeit aus der Luft und helfen, dass Möbel nicht nass werden. Bei mir stand einer direkt rechts neben dem Schrank und der hat echt viel gebracht. 🙂
Außerdem immer dran denken: Beim Putzen keine zu nassen Lappen nehmen. Lieber feucht abwischen und dann sofort trocken reiben. Vermeidet so kleine Wasserschäden.
Werden die Kanten schon aufgequollen, nicht verzagen – oft hilft Schleifen und neuer Lack. Aber das ist dann eher ein Fall für Bastler 😉
Also dranbleiben, es lohnt sich!
Das Thema find ich super, denn ich hatte vor kurzem was Ähnliches an einem MALM Schrank und konnte dank ein paar Tricks Abhilfe schaffen!
Mein Tipp: Feuchtigkeitsabsorber, die es in jedem Baumarkt gibt, sind echt Wunderwaffen! Die ziehen Feuchtigkeit aus der Luft und helfen, dass Möbel nicht nass werden. Bei mir stand einer direkt rechts neben dem Schrank und der hat echt viel gebracht. 🙂
Außerdem immer dran denken: Beim Putzen keine zu nassen Lappen nehmen. Lieber feucht abwischen und dann sofort trocken reiben. Vermeidet so kleine Wasserschäden.
Werden die Kanten schon aufgequollen, nicht verzagen – oft hilft Schleifen und neuer Lack. Aber das ist dann eher ein Fall für Bastler 😉
Also dranbleiben, es lohnt sich!
Zur Sachlage: Spanplattenmöbel wie die MALM-Serie sind von Natur aus empfindlich gegen Feuchtigkeit, besonders an den Kanten ohne durchgehende Versiegelung.
Technisch gesehen dringt Wasser in die Matrix der Spanplatten ein und führt zum Quellen und Strukturverlust. Daher ist die wichtigste Maßnahme, Feuchtigkeit von vornherein zu vermeiden oder zu minimieren.
Praktisch empfehle ich:
- Verwendung von Luftentfeuchtern bei erhöhter Luftfeuchtigkeit im Raum
- Abstand zu Außenwänden, die oft kalt und feucht sind
- Schutz der Kanten mit transparenten Versiegelungen aus dem Holzfachhandel
- regelmäßige Kontrolle auf kleinste Beschädigungen der Oberfläche
Zudem sind klimatische Raumbedingungen im Durchschnitt desselben Jahreszeit ein signifikanter Faktor für die Feuchtebelastung.
Könnten Sie die genaue Lage des Zimmers angeben? {}(z.B. Nähe zu Bad oder Außenwand) und ob bereits sichtbare Materialveränderungen vorliegen?
Technisch gesehen dringt Wasser in die Matrix der Spanplatten ein und führt zum Quellen und Strukturverlust. Daher ist die wichtigste Maßnahme, Feuchtigkeit von vornherein zu vermeiden oder zu minimieren.
Praktisch empfehle ich:
- Verwendung von Luftentfeuchtern bei erhöhter Luftfeuchtigkeit im Raum
- Abstand zu Außenwänden, die oft kalt und feucht sind
- Schutz der Kanten mit transparenten Versiegelungen aus dem Holzfachhandel
- regelmäßige Kontrolle auf kleinste Beschädigungen der Oberfläche
Zudem sind klimatische Raumbedingungen im Durchschnitt desselben Jahreszeit ein signifikanter Faktor für die Feuchtebelastung.
Könnten Sie die genaue Lage des Zimmers angeben? {}(z.B. Nähe zu Bad oder Außenwand) und ob bereits sichtbare Materialveränderungen vorliegen?
TYRELL schrieb:
Könntest du vielleicht deine genauen Raumtemperatur- und Feuchtewerte nennen? Das hilft bei der Einschätzung.Danke für die Nachfrage! Die Raumtemperatur liegt normalerweise zwischen 19 und 21 Grad Celsius, die Luftfeuchtigkeit liegt laut Hygrometer meist bei 55-65 % im Winter, darunter oder drüber schwankt sie selten. Das Zimmer liegt außen, direkt an einer Außenwand mit Fenster, ohne angrenzendes Bad.
Was sichtbare Veränderungen angeht, sind die Kanten etwas weicher geworden, vor allem an den unteren Schubladen, aber es sind noch keine sichtbaren Aufquellungen oder Ablösungen der Folie zu erkennen.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich zur Versiegelung der Kanten greifen sollte, da ich das Material nicht beschädigen will.
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