Hallo zusammen, ich habe vor kurzem ein PLATSA-Regalsystem von Ikea aufgebaut und stehe jetzt vor der Frage, wie ich die Rückwand fachgerecht befestigen kann.
Konkret: Die Rückwand besteht ja aus dünnem Pressspan, der in Nut und Falz gesteckt wird. Meine Unsicherheit liegt darin, ob das wirklich ausreicht, oder ob ich zusätzlich Schrauben, Nägel oder spezielle Klemmleisten verwenden sollte, um die Stabilität dauerhaft zu gewährleisten.
Außerdem frage ich mich, ob man die Rückwand schon vor dem Zusammenbau des Rahmens fixieren muss oder lieber erst am Schluss alles verschrauben soll.
Es wäre super, wenn ihr eure Erfahrungen mit dem PLATSA-System teilen könntet – insbesondere, wie ihr die Rückwand befestigt habt, ob ihr spezielle Tricks oder Werkzeuge genutzt habt und ob es dabei wichtige Feinheiten zu beachten gibt.
Vielen Dank im Voraus für eure Tipps!
Konkret: Die Rückwand besteht ja aus dünnem Pressspan, der in Nut und Falz gesteckt wird. Meine Unsicherheit liegt darin, ob das wirklich ausreicht, oder ob ich zusätzlich Schrauben, Nägel oder spezielle Klemmleisten verwenden sollte, um die Stabilität dauerhaft zu gewährleisten.
Außerdem frage ich mich, ob man die Rückwand schon vor dem Zusammenbau des Rahmens fixieren muss oder lieber erst am Schluss alles verschrauben soll.
Es wäre super, wenn ihr eure Erfahrungen mit dem PLATSA-System teilen könntet – insbesondere, wie ihr die Rückwand befestigt habt, ob ihr spezielle Tricks oder Werkzeuge genutzt habt und ob es dabei wichtige Feinheiten zu beachten gibt.
Vielen Dank im Voraus für eure Tipps!
D
Demetrius20.04.17 09:46Hallo Sudufar, ich kann gut nachvollziehen, dass du hier auf Nummer sicher gehen möchtest – das Thema Rückwand beim PLATSA-System kann tatsächlich knifflig sein.
Ich persönlich habe die Rückwand bei meinem PLATSA mit den beiliegenden Nägeln befestigt, da das laut Anleitung vorgesehen ist. Anfangs hatte ich auch Bedenken, ob das hält, aber nach ein paar Monaten merkt man: die Konstruktion bleibt stabil, wenn man alles sauber ausrichtet.
Wichtig finde ich, die Rückwand nicht zu früh einzusetzen, da man sonst beim Zusammenbauen der Korpusse mit den Dübeln und Schrauben Schwierigkeiten bekommen kann. Daher mache ich das gern zum Schluss, nachdem der Rahmen steht.
Ich glaube, hier gilt vor allem: sauber ausrichten, Nagelpositionen vorher markieren und sorgsam arbeiten.
Wie sieht es denn bei dir aus, hast du schon angefangen oder brauchst du noch Tipps zur Reihenfolge beim Aufbau?
Ich persönlich habe die Rückwand bei meinem PLATSA mit den beiliegenden Nägeln befestigt, da das laut Anleitung vorgesehen ist. Anfangs hatte ich auch Bedenken, ob das hält, aber nach ein paar Monaten merkt man: die Konstruktion bleibt stabil, wenn man alles sauber ausrichtet.
Wichtig finde ich, die Rückwand nicht zu früh einzusetzen, da man sonst beim Zusammenbauen der Korpusse mit den Dübeln und Schrauben Schwierigkeiten bekommen kann. Daher mache ich das gern zum Schluss, nachdem der Rahmen steht.
Ich glaube, hier gilt vor allem: sauber ausrichten, Nagelpositionen vorher markieren und sorgsam arbeiten.
Wie sieht es denn bei dir aus, hast du schon angefangen oder brauchst du noch Tipps zur Reihenfolge beim Aufbau?
Hallo Sudufar, ich möchte gerne etwas ausführlicher auf deine Frage eingehen und dir die Vorgehensweise erklären, die ich selbst bei der Rückwandbefestigung der Ikea PLATSA Nutze:
- Die Rückwand ist tatsächlich nur dünner Pressspan, das in die durchgehende Nut eingepasst wird. Deshalb ist es wichtig, dass der Korpus erst komplett verschraubt ist, bevor du die Rückwand einschiebst.
- Du solltest die Rückwand dabei möglichst gleichmäßig ausrichten. Am besten legst du sie leicht schräg an die Nut an und schiebst sie dann vorsichtig nach unten, damit sie sauber sitzt und keinen Überstand hat.
- Befestigt wird sie mittels der kleinen Nägel, die Ikea mitliefert. Diese schlagen am besten mit einem kleinen Hammer vorsichtig ein – nicht zu fest, damit die Platte nicht splittert.
- Auf zusätzliche Schrauben oder Kleber würde ich verzichten, da sonst das Material beschädigt werden könnte oder die Rückwand sich nicht mehr bei einem eventuellen Ausbau lösen lässt.
- Wenn du unbedingt mehr Stabilität möchtest, kann man alternativ auch dünne Leisten innen im Rahmen anbringen, die die Rückwand zusätzlich stützen.
Alles in allem reicht die von Ikea vorgesehene Methode für den häuslichen Gebrauch völlig aus. Wenn du allerdings größere Belastungen erwartest oder den Korpus öfter bewegen willst, wäre dieser kleine Zusatz sinnvoll.
Ich hoffe, diese Ausführung hilft dir weiter!
- Die Rückwand ist tatsächlich nur dünner Pressspan, das in die durchgehende Nut eingepasst wird. Deshalb ist es wichtig, dass der Korpus erst komplett verschraubt ist, bevor du die Rückwand einschiebst.
- Du solltest die Rückwand dabei möglichst gleichmäßig ausrichten. Am besten legst du sie leicht schräg an die Nut an und schiebst sie dann vorsichtig nach unten, damit sie sauber sitzt und keinen Überstand hat.
- Befestigt wird sie mittels der kleinen Nägel, die Ikea mitliefert. Diese schlagen am besten mit einem kleinen Hammer vorsichtig ein – nicht zu fest, damit die Platte nicht splittert.
- Auf zusätzliche Schrauben oder Kleber würde ich verzichten, da sonst das Material beschädigt werden könnte oder die Rückwand sich nicht mehr bei einem eventuellen Ausbau lösen lässt.
- Wenn du unbedingt mehr Stabilität möchtest, kann man alternativ auch dünne Leisten innen im Rahmen anbringen, die die Rückwand zusätzlich stützen.
Alles in allem reicht die von Ikea vorgesehene Methode für den häuslichen Gebrauch völlig aus. Wenn du allerdings größere Belastungen erwartest oder den Korpus öfter bewegen willst, wäre dieser kleine Zusatz sinnvoll.
Ich hoffe, diese Ausführung hilft dir weiter!
Demetrius schrieb:
Wichtig finde ich, die Rückwand nicht zu früh einzusetzen, da man sonst beim Zusammenbauen der Korpusse mit den Dübeln und Schrauben Schwierigkeiten bekommen kann.Danke für den Hinweis, das hatte ich auch vermutet. Ich hatte nämlich überlegt, die Rückwand schon früh einzusetzen, um die Kiste so gut zu stabilisieren. Aber wenn das den Einbau der restlichen Teile behindert, ist das natürlich nicht ideal.
Katau schrieb:
Auf zusätzliche Schrauben oder Kleber würde ich verzichten, da sonst das Material beschädigt werden könnte oder die Rückwand sich nicht mehr bei einem eventuellen Ausbau lösen lässt.Genau so sehe ich das auch. Die Rückwand soll ja eigentlich eine Art Aussteifung sein, und nicht die ganze Traglast übernehmen. Ich hatte nur Sorge, dass die Nägel bei der dünnen Rückwand eventuell nicht ausreichen. Aber wenn das für den normalen Gebrauch reicht, wäre das perfekt.
Habt ihr denn Erfahrungen, ob die Nägel mit der Zeit nicht locker werden, gerade wenn das Möbelstück z.B. wegen der Nutzung etwas vibriert?
D
Demetrius20.04.17 12:18Sudufar schrieb:
Habt ihr denn Erfahrungen, ob die Nägel mit der Zeit nicht locker werden, gerade wenn das Möbelstück z.B. wegen der Nutzung etwas vibriert?Bei mir waren die Nägel auch nach einem Jahr noch fest. Wenn du aber in einem Haushalt mit Kindern bist oder das Möbel viel bewegt wird, kann ich verstehen, dass du das hinterfragst.
Was ich gemacht habe: gelegentlich die Nagelstellen geprüft und falls sich ein Nagel gelockert hat, einfach nachgenagelt oder ausgetauscht.
Generell hilft es ja, die Rückwand als Aussteifung zu betrachten und nicht als primäre Befestigung. Also wenn die Konstruktion gut verschraubt ist, stabilisiert die Rückwand das Ganze gut ohne viel Belastung auf den Nägeln.
Hast du vor, das Möbel oft zu bewegen oder steht es eher fest an einem Ort?
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