Hallo zusammen, ich plane aktuell, meinen Ikea Besta Schrank als Schuhschrank umzubauen und habe dazu eine konkrete Frage: Wie kann ich den Besta Korpus so umbauen und anpassen, dass er optimal als Schuhschrank funktioniert? Konkret geht es mir um die passenden Einteilungen, Materialien für die Fachböden und die beste Methode, die Türen oder Fronten eventuell zu modifizieren, damit Schuhe gut belüftet sind und genügend Platz für verschiedene Schuhgrößen besteht. Gibt es außerdem Tipps, wie man Stabilität gewährleistet, wenn man die Einlegeböden verwendet oder entfernt? Ich würde mich über eine fundierte Anleitung oder Erfahrungswerte freuen, idealerweise mit Hinweisen, worauf man bei der Planung und dem Umbau achten sollte.
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NoValentin24.08.17 09:45Am besten nimmst du rausnehmbare Einlegeböden aus stabilem Material und verwendest Gitter oder Lamelleneinsätze hinter die Türen, damit die Luft zirkulieren kann. Schuhgrößen variiert man mit höhenverstellbaren Böden. Achte auf stabile Regalschienen, die das Gewicht gut halten.
Hallo, ich finde dein Vorhaben super interessant! Wenn du den Besta als Schuhschrank umbauen möchtest, solltest du vor allem darauf achten, dass die Fächer ausreichend belüftet werden, damit keine Gerüche entstehen und die Schuhe gut trocknen können. Du könntest dafür entweder Lüftungsschlitze in die Rückwand bohren oder, wie NoValentin schon erwähnt hat, Gittereinsätze verwenden. Zusätzlich empfehle ich, die Einlegeböden durch robuste, am besten aus Metall oder starkem Holz ersetzte Böden zu tauschen, weil Schuhe teilweise ziemlich schwer sein können, vor allem wenn mehrere paare in ein Fach kommen. Die Einteilung ist am besten so, dass du unterschiedliche Höhen flexibel verwenden kannst, etwa mit Dübeln und Metall-Regalschienen. Denk auch daran, dass die Türen eventuell verstellbar sein sollten, damit du die Luftzirkulation optimieren kannst.
Guten Morgen, ich habe bei ähnlichem Projekt einige wichtige Detailaspekte herausgearbeitet, die dir beim Umbau helfen sollten:
- Materialwahl der Einlegeböden: Am besten sind gut verarbeitete Multiplex- oder MDF-Platten mit mindestens 18 mm Stärke. Diese bieten eine ausreichende Lastverteilung, besonders wichtig bei Schuhen, die punktuell das Gewicht an bestimmten Stellen bündeln.
- Anpassung der Regalböden: Nutze höhenverstellbare Dübelsysteme mit Metallführungsschienen, um die Einteilung variabel zu halten. So kannst du bequem hohe Stiefel im unteren Bereich unterbringen und flache Schuhe oben.
- Belüftung: Falls du die Rückwand komplett siehst, kannst du darin einfache Lüftungslöcher bohren (Ø ca. 12 mm), verteilt über die Fläche. Alternativ sind eingebaute Gitter- oder Lamelleneinsätze in den Türen genau richtig, um Schimmelbildung zu verhindern.
- Türen modifizieren: Falls du überlegst, Türen auszutauschen, gibt es Möglichkeiten, Holzfronten mit gelochten Einlagen oder dekorativen Metallgittern zu versehen. Achte darauf, vor dem Modifizieren alle Maße zu prüfen, da die Scharniere und Befestigungen exakt sitzen müssen, sonst leidet die Stabilität.
- Stabilität beim Entfernen von Einlegeböden: Entferne nur wenige Einlegeböden und achte darauf, die Belastung nicht auf weniger Böden zu verteilen, die keine ausreichende Tragfähigkeit besitzen. Im Zweifelsfall kann man mit Winkeln oder zusätzlichen Verstärkungen arbeiten.
- Abschließender Tipp: Arbeite sauber und dokumentiere alle Schritte, miss mehrmals, bevor du löcher bohrst oder Zuschnitte machst.
Hast du schon genauere Maße deiner Schuhe? Dann kann ich dir helfen, eine optimale Schrankaufteilung vorzuschlagen.
- Materialwahl der Einlegeböden: Am besten sind gut verarbeitete Multiplex- oder MDF-Platten mit mindestens 18 mm Stärke. Diese bieten eine ausreichende Lastverteilung, besonders wichtig bei Schuhen, die punktuell das Gewicht an bestimmten Stellen bündeln.
- Anpassung der Regalböden: Nutze höhenverstellbare Dübelsysteme mit Metallführungsschienen, um die Einteilung variabel zu halten. So kannst du bequem hohe Stiefel im unteren Bereich unterbringen und flache Schuhe oben.
- Belüftung: Falls du die Rückwand komplett siehst, kannst du darin einfache Lüftungslöcher bohren (Ø ca. 12 mm), verteilt über die Fläche. Alternativ sind eingebaute Gitter- oder Lamelleneinsätze in den Türen genau richtig, um Schimmelbildung zu verhindern.
- Türen modifizieren: Falls du überlegst, Türen auszutauschen, gibt es Möglichkeiten, Holzfronten mit gelochten Einlagen oder dekorativen Metallgittern zu versehen. Achte darauf, vor dem Modifizieren alle Maße zu prüfen, da die Scharniere und Befestigungen exakt sitzen müssen, sonst leidet die Stabilität.
- Stabilität beim Entfernen von Einlegeböden: Entferne nur wenige Einlegeböden und achte darauf, die Belastung nicht auf weniger Böden zu verteilen, die keine ausreichende Tragfähigkeit besitzen. Im Zweifelsfall kann man mit Winkeln oder zusätzlichen Verstärkungen arbeiten.
- Abschließender Tipp: Arbeite sauber und dokumentiere alle Schritte, miss mehrmals, bevor du löcher bohrst oder Zuschnitte machst.
Hast du schon genauere Maße deiner Schuhe? Dann kann ich dir helfen, eine optimale Schrankaufteilung vorzuschlagen.
deoke schrieb:
Hast du schon genauere Maße deiner Schuhe? Dann kann ich dir helfen, eine optimale Schrankaufteilung vorzuschlagen.Danke für deine ausführlichen Hinweise! Meine Schuhgrößen sind unterschiedlich, ich habe neben Sneakers (ca. 26 cm Höhe im Schnitt) auch einige Stiefel, die bis zu 38 cm hoch sind. Deshalb scheint mir eine flexible Anpassung der Fächer wichtig. Meine derzeitige Idee ist, für die flacheren Schuhe mehrere Böden einzubauen und für Stiefel nur wenige, aber höhere Fächer vorzusehen.
Dann werde ich überlegen, wie ich Lüftungslöcher oder Gitter integriere – wahrscheinlich über die Türen, da die Rückwand nicht gut zugänglich ist. Ich möchte nichts an der Rückwand abschneiden, da dadurch die Stabilität leiden könnte. Die Türen sind Holz, da überlege ich, ob ein Lamelleneinsatz nachrüstbar ist, ohne die Tür komplett zu tauschen. Gibt es dazu eine einfache Methode? Oder muss ich dafür die Türen komplett ersetzen?
J
JEREMIAH3826.08.17 10:55RENTEO schrieb:
Ich möchte nichts an der Rückwand abschneiden, da dadurch die Stabilität leiden könnte.Das finde ich vernünftig, besonders wenn du den Schrank langfristig nutzen willst. Ich habe bei einem ähnlichen Projekt die Türen mit dünnen Lamellen aus Holz beklebt, die ich vorgefertigt gekauft habe. War eine ziemliche Herausforderung mit der exakten Ausmessung und dem Anpassen der Scharniere, aber es ging.
Alternativ habe ich auch schon von Leuten gehört, die einfach lüftungsaktive Türgriffe installieren oder Schrauben mit Lochdurchgang verwenden, um etwas Belüftung zu ermöglichen.
Mir hat es geholfen, mit kleinen Schritten zu arbeiten und die Türen erst anzupassen, wenn der Korpus fertig war. So konnte ich besser abschätzen, wie viel Belüftung wirklich nötig ist.
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