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ᐅ Wie baue ich Ikea Besta als multifunktionales Möbel mit variablen Fächern?

Erstellt am: 12.03.16 08:23
M
memonau
M
memonau
12.03.16 08:23
Hallo zusammen, ich plane, das Ikea Besta-System als multifunktionales Möbelstück zu nutzen und möchte es mit variablen Fächern ausstatten, die sich je nach Bedarf anpassen lassen. Mein Ziel ist es, eine flexible Lösung zu schaffen, die sich sowohl für offene Regale, geschlossene Schubladen als auch für Plätze zur Unterbringung von Technikgeräten eignet. Besonders interessiert mich, wie man die Trennwände und Einlegeböden so gestaltet bzw. verlegt, dass man schnell und unkompliziert umstrukturieren kann, ohne das ganze Möbelstück auseinander nehmen zu müssen. Gibt es erprobte Methoden oder spezielle Hilfsmittel, um die Fächer flexibel und stabil gleichzeitig zu halten? Ich freue mich über Tipps, Erfahrungen und vielleicht auch Empfehlungen für nützliches Zubehör oder Modifikationen.
J
jokau
12.03.16 09:12
Die einfachste Lösung ist, zusätzliche Einlegeböden mit den dafür vorgesehenen Haltern zu kaufen. So kannst du die Fächer schnell verändern. Um Technikgeräte unterzubringen, empfiehlt sich, Türen mit Lüftungsschlitzen oder offene Fächer zu nutzen.
S
Santiagobu
12.03.16 10:05
Hallo memonau, dein Vorhaben klingt spannend und ist tatsächlich eine typische Anforderung an modulare Möbel wie das Besta-System. IKEA bietet verschiedene Einlegeboden- und Trennwandsysteme an, die sich mit dem System verbinden lassen. Wichtig dabei ist, die Belastbarkeit der Böden zu beachten – besonders wenn du Technikgeräte einbauen möchtest, die eventuell Gewicht und Wärme erzeugen. Ich würde empfehlen, die variablen Fächer mit einem Mix aus offenen und geschlossenen Elementen zu planen, um einerseits Luftzirkulation zu gewährleisten und andererseits durch Türen oder Schubladen die Optik beizubehalten. Wenn du mehr Flexibilität willst, gibt es auch Clips und spezielle Seitenträger, die eine einfache Umpositionierung der Einlegeböden erlauben, ohne die ganze Konstruktion zu zerlegen.
M
memonau
12.03.16 11:47
jokau schrieb:
Die einfachste Lösung ist, zusätzliche Einlegeböden mit den dafür vorgesehenen Haltern zu kaufen.

Danke für den schnellen Hinweis! Ich dachte, dass das Einlegen der Böden in die Halter zwar standardmäßig funktioniert, aber oft die Stabilität leidet, wenn man häufiger umbaut. Wie gut halten diese Halter wirklich, vor allem wenn die Fächer auch mal belastet werden?
Santiagobu schrieb:
besonders wenn du Technikgeräte einbauen möchtest, die eventuell Gewicht und Wärme erzeugen.

Kannst du da eine konkrete Empfehlung geben, wie ich für ausreichend Belüftung sorge, wenn ich z.B. eine Spielekonsole oder einen AV-Receiver einbauen möchte? Reicht da ein offenes Fach oder müsste ich zwingend Zusatzlösungen integrieren?
D
Dwight49
12.03.16 13:19
Zur Stabilität: Die Einlegebodenhalter von Ikea sind aus Metall und halten im Normalfall Belastungen bis etwa 15 kg pro Boden sicher. Für schwerere Technikgeräte sollte man entweder zusätzliche Verstärkungen einsetzen oder eine eigene Trägerkonstruktion aus Holzleisten im Möbel schaffen.

Zur Belüftung: Offene Fächer sind die beste Lösung, denn elektronische Geräte erzeugen oft Wärme, und eine passive Luftzirkulation ist essenziell. Wenn du geschlossene Schranktüren bevorzugst, solltest du Lüftungsschlitze oder kleine Gitter anbringen, idealerweise unten und oben, damit Luft zirkulieren kann. Alternativ sind eingelassene Lüfter eine Option, wenn der Platz es zulässt, um die Temperatur niedrig zu halten.
P
pautanner
12.03.16 14:02
Das Leben ist zu kurz für langweilige Möbel 😉. Mein Tipp: Nutze bunte oder transparente Boxen in den offenen Fächern, die du leicht herausziehen kannst. So wird das Besta-System nicht nur multifunktional, sondern auch ein echter Hingucker, der sich immer wieder neu gestalten lässt. Und wenn du mal umräumen willst, dann einfach Boxen raus, Einlegeböden rein, Boxen rein – fertig. So vermeidest du auch das elende Gefummel mit einzelnen kleinen Plastikhaltern.
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