ᐅ Welche Materialien eignen sich als Alternative für IKEA Platsa Rückwände?
Erstellt am: 26.12.15 18:47
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ralfgaHallo zusammen, ich habe eine Frage, die sicher einige von euch schon beschäftigt hat: Welche Materialien eignen sich als alternative Rückwand für IKEA Platsa Schränke? Ich suche eine Lösung, weil ich mit den Standard-Rückwänden nicht so zufrieden bin – sie sind mir zu dünn, wenig stabil und teilweise empfindlich, gerade wenn man den Schrank anders nutzen oder optisch aufwerten möchte. Wichtig wäre mir eine Rückwand, die sich leicht zuschneiden und befestigen lässt, dabei möglichst stabil ist und idealerweise auch Feuchtigkeit gut übersteht, falls der Schrank in der Küche oder im Bad steht. Hat jemand Erfahrungen mit Alternativmaterialien, vielleicht Holzplatten, MDF, HDF, Sperrholz oder was auch immer? Gibt es besondere Kriterien oder Tipps für die Verarbeitung? Ich freue mich auf eure Hinweise!
Hey ralfga! Das ist eine klasse Frage, denn die Platsa-Standardrückwand ist wirklich nicht jedermanns Sache. 😊 Ich habe mal eine 4 mm starke HDF-Platte als Rückwand genommen – stabil, leicht, gut zu verarbeiten und kostet nicht die Welt. Wichtig ist, dass du die Kanten vorher abklebst oder versiegelst, damit sie nicht aufquellen, wenn mal Feuchtigkeit drankommt. Und mal ehrlich, optisch find ich Sperrholz mit ner schönen Lasur natürlich auch super schick – gibt dem Schrank gleich mehr Charakter!
Zur Ergänzung: Wenn man Alternativen für IKEA Platsa Rückwände sucht, sollte man neben Materialstärke und Stabilität auch die Verformungsneigung prüfen. Standard-Rückwände aus Pressspan sind oft nur etwa 3 mm stark und reagieren stark auf Feuchtigkeit – sie wellen sich oder quellen auf. Eine 4 mm bis 6 mm MDF-Platte, idealerweise mit einer leicht feuchteresistenten Beschichtung (z. B. Melamin oder Lack), ist deutlich stabiler und formbeständiger. Sperrholz sorgt durch seine Kreuzverleimung für hohe Stabilität bei geringem Gewicht, allerdings hängt die Belastbarkeit hier von der Brettdicke ab. Auch HDF ist dicht, aber dünner, daher meist geringere Stabilität als MDF. Wichtig beim Zuschnitt: Exaktes Messen und Kantenversiegelung mittels Lack oder Kantenband. Zudem sollte man die Befestigungspunkte der Rückwand am Korpus beachten – normale Nägel können das Material ausreißen, besser kleine Schrauben oder passende Dübel verwenden. Für den Einsatz in feuchteren Bereichen kann eine imprägnierte Spannplatte Sinn machen, oder sogar wasserfeste Multiplex-Platten.
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JEREMIAH3827.12.15 14:23Ich weiß, wie nervig es sein kann, wenn diese dünnen Rückwände beim Bewegen des Schranks brechen oder sich lösen. Danke an TEBILO für die ausführliche Erklärung! Ich würde empfehlen, je nachdem, wie robust die Rückwand sein soll, lieber etwas dickeres Material zu nehmen, auch wenn das bedeutet, dass man etwas mehr zuschneiden und anpassen muss. Vielleicht mag ja jemand berichten, wie das im Küchenbereich mit Feuchtigkeit klappt? Ich habe nämlich selbst wenig Erfahrung damit und finde es spannend, wie andere das handhaben.
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