Ryen68 schrieb:
Ich habe da etwas Angst, zu viel Kraft aufzuwenden, um das Gewinde oder das Holz nicht auszureißen.Das ist verständlich. Gerade bei Pressspanplatten, aus denen viele IKEA-Möbel sind, ist das Holz empfindlich. Mein Tipp: Dreh die Schraube erst ganz leicht rein, dann anziehen, bis du einen deutlichen Widerstand spürst – nichts, was laut kracht oder das Material aufreibt.
Falls du merkst, dass das Schraubengewinde nicht mehr gut hält, kann man auch mal eine größere Schraube mit Unterlegscheibe ausprobieren oder Holzleim sichern. Aber erst mal probieren, ob Nachziehen reicht.
Und: bei quietschenden Möbeln helfen oft auch Filzgleiter an den Kontaktflächen innen. Einfach mal probieren! 😉
J
JAMESONB4111.06.20 11:10Spannst du dein Lattenrost zusätzlich mit dem Bettgestell fest? Manchmal entsteht das Quietschen auch, wenn das Lattenrost wackelt.
Evtl. kannst du zwischen Lattenrost und Bettgestell Filzstreifen kleben. Das mindert Geräusche und schützt gleichzeitig das Material.
Evtl. kannst du zwischen Lattenrost und Bettgestell Filzstreifen kleben. Das mindert Geräusche und schützt gleichzeitig das Material.
Ich würde ergänzen, dass häufig eine Kombination aus leichter Lockerung und Feuchtigkeitsschwankungen im Raum das Quietschen verstärken kann.
Ein Tipp: Prüfe, ob im Bettgestell lose oder beschädigte Holzteile vorliegen, z.B. Spannstifte, die verrutscht oder leicht beschädigt sein könnten.
Zudem kann das Einsetzen von dünnen Filz- oder Gummistreifen an den Kontaktpunkten helfen, die Reibung zu reduzieren und das Quietschen zu beseitigen, ohne die Stabilität zu beeinflussen.
Ein Tipp: Prüfe, ob im Bettgestell lose oder beschädigte Holzteile vorliegen, z.B. Spannstifte, die verrutscht oder leicht beschädigt sein könnten.
Zudem kann das Einsetzen von dünnen Filz- oder Gummistreifen an den Kontaktpunkten helfen, die Reibung zu reduzieren und das Quietschen zu beseitigen, ohne die Stabilität zu beeinflussen.
Garthre schrieb:
Zudem kann das Einsetzen von dünnen Filz- oder Gummistreifen an den Kontaktpunkten helfenGenau so habe ich es bei meinem Malm gemacht. Einfach an den Verbindungsstellen ein paar Streifen Filz dazwischen kleben, seitdem keine nervigen Geräusche mehr. Geht schnell und ist günstig.
Danke für die vielen hilfreichen Rückmeldungen!
Was ich noch ergänzend sagen kann: Das Bett steht auf einem etwas unebenen Teppichboden. Könnte das auch eine Rolle spielen?
Ich bin mir nicht sicher, ob durch die Unebenheit zusätzliche Spannungen entstehen, die das Quietschen verstärken. Ich werde das mal mit einem Stück Holzprobe unter dem Bett testen.
Werde heute Abend alle Tipps ausprobieren und hier berichten.
Was ich noch ergänzend sagen kann: Das Bett steht auf einem etwas unebenen Teppichboden. Könnte das auch eine Rolle spielen?
Ich bin mir nicht sicher, ob durch die Unebenheit zusätzliche Spannungen entstehen, die das Quietschen verstärken. Ich werde das mal mit einem Stück Holzprobe unter dem Bett testen.
Werde heute Abend alle Tipps ausprobieren und hier berichten.
Ryen68 schrieb:
Das Bett steht auf einem etwas unebenen Teppichboden. Könnte das auch eine Rolle spielen?Ja klar! Ein wackelndes Bett bedeutet, dass unterschiedliche Teile des Rahmens unterschiedlich stark belastet werden. Da beginnt das Lagerfeuer der quietschenden Verbindungen.
Ein simples Brett, eine stabile Holzplatte oder spezielle Möbelfüße zum Ausgleichen können Wunder wirken. Das Bett sollte stabil und eben stehen, das ist die halbe Miete gegen Quietschen.
Viel Erfolg beim Schrauben-Knirschen-Dynamik-Bändigen! ;-)
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