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Vermessungsleistungen - Kostenunterschiede

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Katasteramt hatte keine Ahnung und hat mich sofort ans Bauamt verwiesen.
Wie jetzt? Die müssen doch sagen können, ob die Grenzen festgestellt sind und von welcher Qualität die Koordinaten sind. Und wenn es nur die Aussage gibt, dass diese Auskünfte nur auf formellen Antrag gebührenpflichtig gegeben werden.
VVBauPrüfVO:
Bei der Abgabe der Liegenschaftskarte/Flurkarte teilt die Katasterbehörde auf Antrag auch mit, ob die in Absatz 3 Nr. 1 und 2 genannten Tatbestände vorliegen.
Direkt Beschwerde beim Amtsleiter - zack, Rübe ab.
Beim Gespräch mit einem Stadtbauamtsrat wurde mir mitgeteilt, dass es üblich ist einen amtlichen Lageplan einzureichen, auch wenn er nicht zwingend notwendig ist.
Sowas habe ich schon befürchtet. "Hamma imma so jemacht". Klügel gibt's nicht nur in Köln. Sehr ärgerlich.
Direkt Beschwerde beim Bürgermeister - zack, Rübe ab.
Amtlichen Lageplan beim öffentlich bestellten Vermesser in Auftrag geben (kostet 2100€ gem. Gebührenordnung) und den Rest bei dem nicht öffentlich bestellten Vermesser in Auftrag geben.
Kann ich nicht empfehlen, da dann Synergieeffekte nicht genutzt werden können. Es ist ja leider nicht so, dass die Leistungen mit den angegebenen Preisen einzeln beauftragt werden können. Die Beschaffung und Auswertung der Katasterunterlagen z.B. ist ja für jede Leistung notwendig, im Paket aber nur einmal.

Entweder der nicht-öffentlich Bestellte weiß was er tut und ist sich sicher, dass kein amtlicher Lageplan benötigt wird. Oder Du beauftragst den ÖbVI mit der Erstellung eines Lageplans zum Bauantrag. Da dieser, wenn er ortsansässig ist, vermutlich online auf die Katasterunterlagen zugreifen kann, kann er in 10 Minuten herausfinden, ob ein amtlicher notwendig ist. Bezüglich Baulasten musst Du Dir aber sicher sein, da diese in vielen Kommunen noch nicht digital abgerufen werden können.

P.S.: Es ist sinnvoller, den Vermesser seines Vertrauens zu finden, als den billigsten.
 
Ob es so schlau ist, sich beim Amtsleiter / Bürgermeister zu beschweren, wenn man DANACH irgendwann noch einen Bauantrag einreichen will.
Der wird sicherlich seeeehrrr genau beäugt werden und zieeeemlich lange dauern. Das kann man bestimmt schon prophezeien. :p
 
Sowas habe ich schon befürchtet. "Hamma imma so jemacht". Klügel gibt's nicht nur in Köln. Sehr ärgerlich.
Das deckt sich allerdings mit meinen Erfahrungen sowie denen aus dem erweiterten Bekanntenkreis. Da war bei 20+ Bauvorhaben nicht einer dabei, der keinen amtlichen Lageplan benötigt hat - in ganz unterschiedlichen Gemeinden quer durch die Republik.
 
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@K1300S
Haben die denn alle explizit nachgeforscht ob die wirklich einen amtlichen benötigt haben?
Ich glaube eher, dass 99,9% einfach den amtlichen machen lassen. Entweder weil sie auf der sicheren Seite sein wollen oder weil sie nicht mal davon wissen, dass es die Möglichkeit des nichtamtlichen gibt..

Die Antworten des Bauamts lassen darauf schließen, dass man sich dort mit der Frage auch sehr selten beschäftigt.
Gut für alle öffentlich bestellten Vermesser.
 
Jein, die haben jeweils - natürlich "nur" beim Bauamt - nachgefragt und immer eine ähnliche Auskunft wie oben bekommen. Einige Bauämter haben auch Merkblätter, auf denen das so draufsteht, losgelöst von irgendwelchen Verordnungen.

Das Bauamt hat natürlich nur seine eigene Sicht, und ehrlicherweise gehen die paar Euro mehr ja auch im Grundrauschen eines Bauvorhabens unter. Ich werde aber mal bei meinem Kontakt im Katasteramt nachfragen, ob man bei denen eine andere Auskunft als "Wissen wir nicht." bekommen würde.
 
und ehrlicherweise gehen die paar Euro mehr ja auch im Grundrauschen eines Bauvorhabens unter.
Genau. Man plant die ungefähren Kosten bei den Baunebenkosten ein, fragt 2-3 Vermessungsbüros an und freut sich, dass die Angebote innerhalb des Rahmens bleiben.
Da forschen die allerwenigsten nochmal nach ob es nicht auch günstiger geht
 
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