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ᐅ Vergleichbare Angebote einholen - mit welcher Grundlage?


Erstellt am: 15.11.18 08:57

Yosan15.11.18 15:07
Ich schließe mich bzgl der Vergleichbarkeit ypg an.
Ich würde außerdem davon abraten einen Architekten für einen Teil der Arbeiten zu beauftragen, wenn man eigentlich mit einem GU bauen will. Die GUs haben ja eigene Architekten, die man auch nicht unbedingt einfach "abbestellen" kann und den Architekten nur für den Vergleich der Angebote von GUs zu nehmen, wäre in meinen Augen überflüssig und ich denke, dass da auch gar nicht jeder Architekt mitmachen würde. Ich kriege in der Verwandtschaft außerdem grad einen problematischen Fall mit, wo ein Architekt mit allem bis zum einreichen des Bauantrags betraut wurde (der Architekt wollte den Bau selbst aus Zeitgründen nicht begleiten) und es nun wirklich problematisch ist eine Baufirma zu finden, die einfach nur alles ausführt, weil eben alle so ausgebucht sind, dass sie so ein Miniprojekt eines Einfamilienhaus nicht annehmen. Ich würde also entweder ganz mit Architekt oder nur mit GU empfehlen.
ypg15.11.18 15:12
Yosan schrieb:
Ich würde also entweder ganz mit Architekt oder nur mit GU empfehlen.

Genau.
Entweder man hat Wünsche hinsichtlich der Architektur oder spezielle Eigenleistungen, die nicht mit einem GU-Bau vereinbar sind oder man kann sich mit einem individualisierten Typenhaus arrangieren, dann gern mit GU.
montessalet15.11.18 16:49
Jeder hat da wohl "seinen" Weg. Mein Weg sieht so aus:
1. Wir haben uns ein Grundstück angelacht.
2. Wir haben unsere Vorstellungen in einem Word-Dokument zusammengestellt (z.B. Kamin, offene Küche, Speis usw. - alles mit ca. m2).
3. Wir haben selbst einen Grundriss entworfen und nun in monatelanger Arbeit weiter entwickelt.
4. Wir haben uns für einen Holzrahmenbau entschieden.
5. Wir haben Anbieter gesucht, welche ausschliesslich individuelle Häuser herstellen oder zumindest im Angebot haben, dass man das machen kann.
6. Wir haben 3 Anbieter rausgesucht, welche in Frage kommen.
7. Diese Anbieter werden alle die gleichen Grundlagen erhalten, nämlich den Grundriss und die Ausstattungswünsche
8. In den Angeboten sollen natürlich die explizit formulierten Wünsche inkludiert sein - resp. die Aufpreise dafür aufgelistet.

Ich denke, die Vorgehensweise ist so hilfreich: Wir wollen nicht EIN Haus bauen, wir wollen UNSER Haus bauen. Nach unseren Vorstellungen, nach unseren Wünschen.

Ich bin mir aber schon heute sicher, dass wir dann ganz am Schluss - falls sich die Preise wie erwartet sehr nahe sind - eine Bauchentscheidung fällen werden.

Und auch ich bin der Meinung, dass es ausreichend ist, 3 Anbieter anzufragen: Der eigene Aufwand ist m.E. schon relativ gross - und das nicht nur im Vorfeld. Es wird immer Nachfragen, Präzisierungen usw. geben resp. nötig sein. Und das immer mal die Anzahl Anbieter, von denen man Offerten einholt.

Im Moment sind wir übrigens bei Punkt 5. Weiter können und wollen wir erst gehen, wenn das angelachte Grundstück notariell "unser" ist. Inzwischen schärfen wir den Grundriss. Der kommt hier allerdings erst rein, wenn wir die offenen Punkte aus unserer Sicht zusammen bereinigt haben. Und noch die paar Punkte gemäss Bebauungsplan - wider Erwarten - Knacknüsse darstellen. Von daher auch mein Tipp: Immer den Bebauungsplan und da vor allem die Grundflächenzahl (I und II) im Auge gehalten: Mit Zufahrten und Garage/Carport ist man extrem schnell über dem Erlaubten!
MayrCh15.11.18 17:15
ypg schrieb:
Das sind Baunebenkosten und vom Bauherren zu zahlen.
Natürlich, von wem denn auch sonst? Die Frage ist: Bereits Bestandteil der Bauleistungsbeschreibung ja/nein?
ypg schrieb:
Bei einem Massivhaus wäre die Bodenplatte bei, beim Fertighaus zählt der Preis meist OK Bodenplatte. dennoch bieten sie es als Exclusivleistung mit an.
Während unserer Planungsphase haben wir eine Vielzahl an Bauleistungsbeschreibung´s und Angeboten eingeholt. Darunter auch ein Massivbauer, dessen lt. Bauleistungsbeschreibung und Angebot explizit ohne Bodenplatte/Keller war. Macht er auch gegen Geld nicht.

Bei den FH´s war die Streubreite noch größer, ein "meist" war kaum auszumachen. Von "Ohne Keller, ohne Bodenplatte" bis "ohne Keller, ohne Bodenplatte; wir stellen das Haus übrigens nur auf unseren Keller/Bodenplatte" bis hin zu "incl. Bodenplatte" war alles dabei. Ähnliches bei Baustelleneinrichtung. Von "Übergabe Schlüsselfertig" bis hin zu "Lieferung frei Bordsteinkante". Bunter Mix von Regionalen, Deutschland- und Europaweit tätigen Anbietern.
Iluvatar19.11.18 09:40
Ich möchte mich für die zahlreichen Kommentare bedanken. Ich werde jetzt erst einmal nachschauen müssen, was denn die ganzen Abkürzungen bedeuten 😀

Die Vorgehensweise von montessalet gefällt mir ganz gut und wir sind Letzten Endes auch momentan dabei einen Grundriss zu erarbeiten. Allerdings sind meine Frau und ich da nicht sonderlich begabt und wir haben da auch niemanden in der Verwandtschaft der uns weiter helfen könnte. Daher kam eben der Gedanken mit dem Architekten.

Da mein Eigenkapital erst im Mai verfügbar sein wird, wir aber voraussichtlich im Januar bereits zum Notar "müssen", wollen wir noch dieses Jahr die Finanzierung regeln. Das wird wohl sehr sportlich werden und es wird dann doch eine Zwischenfinanzierung fürs Grundstück geben.
kaho67419.11.18 10:04
Iluvatar schrieb:


Die Vorgehensweise von montessalet gefällt mir ganz gut und wir sind Letzten Endes auch momentan dabei einen Grundriss zu erarbeiten. Allerdings sind meine Frau und ich da nicht sonderlich begabt und wir haben da auch niemanden in der Verwandtschaft der uns weiter helfen könnte. Daher kam eben der Gedanken mit dem Architekten.
Grundrisse selbst erarbeiten muss man nicht. Es geht darum, eine Bedarfsliste zu erstellen. Also z.B. 2 Kinderzimmer, Schlafzimmer, Bad und Wäscheraum im OG, Küche, WZ, HAR + WC im EG usw. Wie groß sollten die Zimmer sein? Was wünscht Ihr Euch?

Am besten besucht man dafür Musterhausparks. Dort alles an Unterlagen mitnehmen, was die Hersteller rausrücken. Außerdem Maßband mitnehmen und ausmessen, was das Zeug hält. Wo fühlt Ihr Euch wohl? Welche Mindest-Größe hat das? Alles notieren, was Euch sonst noch gefällt (Material, Türen, Fenster, Farben, Böden, Dach usw.)

Anhand der Liste kann man dann etwa sagen, wieviel Quadratmeter Ihr Euch vorstellt und welche Ausstattung das Angebot unbedingt enthalten sollte. Ein Bild mit einem vergleichbaren Wunschhaus von außen und los geht's. 🙂
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