Strategie beim Hausverkauf - wie gehe ich am besten vor?

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Da ich mich damit schwer , habe ich die Makler zwecks Einschätzung gerufen :)
Die Einschätzungen hast Du nun vorliegen. Was fehlt Dir noch? ;-)

Ich möchte keine unrealistischen Preise aufrufen und dann wohl möglich den Kaufpreis korrigieren..
Darf ich fragen, was daran ungut wäre? Mein Mann und ich haben das auch gemacht. Ist doch nichts dabei. Ich weiß, dann auf den üblichen Vermarktungsseiten davon abgeraten wird, sehe das Problem dabei aber nicht.
 
Es gibt viele Käufer, die den Markt in Form von Inseraten mit ihren Suchkriterien länger beobachten. Wenn Sie sehen, dass der Preis fällt, wähnen Sie (richtig?) dass der Verkäufer nicht jede Zeit der Welt hat und sehen einen Ansatzpunkt für weitere Verhandlungen. Oder aber sie vermuten einen Haken, der erst im weiteren Verlauf sichtbar wird, weshalb keiner bereit ist das Objekt wirklich zu kaufen. Die so denken werden gleich ganz abgeschreckt.
Letztlich offenbart eine Preisreduktion immer einen Zugzwang auf Seiten des Verkäufers. Das schwächt seine Verhandlungsposition. Wie sehr, hängt wiederum von Lage und Objekt ab.
 
Das ist keine Verhandlungsbasis. Freundlich abhaken.
Jupp, genau so! Das grenzt m. M. n. schon ein Frechheit. aber erledigt!

Es ist halt psychologisch schwierig für etwas vergleichbares wie das "Eigene" heute eine deutlich höheren Preis als beim damaligen Erstkauf zu bezahlen.
Ja, genau das ist es. Er hatte wohl seinen Kaufpreis von vor 5 Jahren im Sinn.. Pech gehabt!
 
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Die Einschätzungen hast Du nun vorliegen. Was fehlt Dir noch? ;-)


Darf ich fragen, was daran ungut wäre? Mein Mann und ich haben das auch gemacht. Ist doch nichts dabei. Ich weiß, dann auf den üblichen Vermarktungsseiten davon abgeraten wird, sehe das Problem dabei aber nicht.
Tolentino hat es sehr gut erfasst!

Es gibt viele Käufer, die den Markt in Form von Inseraten mit ihren Suchkriterien länger beobachten. Wenn Sie sehen, dass der Preis fällt, wähnen Sie (richtig?) dass der Verkäufer nicht jede Zeit der Welt hat und sehen einen Ansatzpunkt für weitere Verhandlungen. Oder aber sie vermuten einen Haken, der erst im weiteren Verlauf sichtbar wird, weshalb keiner bereit ist das Objekt wirklich zu kaufen. Die so denken werden gleich ganz abgeschreckt.
Letztlich offenbart eine Preisreduktion immer einen Zugzwang auf Seiten des Verkäufers. Das schwächt seine Verhandlungsposition. Wie sehr, hängt wiederum von Lage und Objekt ab.
Denn ich habe genau so gehandelt.. Während wir auf Haussuche waren, kannte ich jedes Objekt. Teilweise wurden dann die Preise so dermaßen oft korrigiert, dass ich vermutete, dass das was nicht stimmt.

Das einzige was wir jetzt noch bedenken ist, wann es klug ist, das Haus zu inserieren. Wird es Leute geben, die knapp 15 Monate auf ein Bestandshaus warten werden? Oder lieber inserieren, wenn der Bau beginnt?

Ein vorheriger Verkauf mit Umzug kommt definitiv nicht in Frage!
 
Wenn Sie sehen, dass der Preis fällt, wähnen Sie (richtig?) dass der Verkäufer nicht jede Zeit der Welt hat und sehen einen Ansatzpunkt für weitere Verhandlungen.
Einen Ansatzpunkt für Verhandlungen können die Interessenten gerne sehen, da der Verkäufer entscheidet, zu welchem Preis er an wen verkauft.

Oder aber sie vermuten einen Haken, der erst im weiteren Verlauf sichtbar wird, weshalb keiner bereit ist das Objekt wirklich zu kaufen. Die so denken werden gleich ganz abgeschreckt.
Vielleicht sehe ich das zu entspannt, aber ich gehe immer davon aus, dass auch Hausverkäufer sich "halt vertun" oder Vorstellungen haben, die sich mit den Vorstellungen anderer nicht decken. Aus meiner Sicht ist das eher Normalität als besonders bemerkenswert.

Letztlich offenbart eine Preisreduktion immer einen Zugzwang auf Seiten des Verkäufers.
Auch da sehe ich eher, dass bereits das Verkaufsinserat der Hinweis auf "Zugzwang" des Verkäufers ist. Im Prinzip sagt der Verkäufer mit seinem Inserat, dass er etwas hat, was er nicht mehr haben will.

Aber ich bin nicht vom Fach und vermutlich hast Du mit Deinen Einschätzungen recht.
 
Ich bin auch nicht vom Fach (im Sinne Immobilienmakler o.ä.) Aber ich bin zumindest im Vertrieb.
Mitnichten offenbart das alleinige Einstellen eines Inserates schon einen Zugzwang auf Seiten des Verkäufers. Vermietete Objekte könnten z.B. inseriert werden und ob dann innerhalb von 3, 6, oder gar 12 Monaten verkauft wird, kann dem Verkäufer ja egal sein, solange es sich nicht um einen geschlossenen Fond handelt.
Mit Zugzwang meine ich sowas, wie ich brauche die Verkaufssumme zum Zeitpunkt x, sonst kann ich meine nächste Finanzierung nicht machen / sonst kommt es zur Zwangsversteigerung / sonst bin ich Insolvent, etc.
Ich hatte mal die Wohnung meiner Mutter (in Absprache mit ihr) inseriert einfach mal um zu schauen was geht. Da kamen schon sehr viele Anfragen innerhalb kürzester Zeit rein. Sie hatte es sich dann doch anders überlegt, aber theoretisch wäre da auch überhaupt kein Zugzwang aus den o.g. Gründen gewesen. Wir hätten die Wohnung am Ende wahrscheinlich unrenoviert mit 70% KP-Steigerung veräußern können.

@Yaso2.0 Ich habe da auch nicht den super Plan, aber ich habe schon Inserate gesehen in denen das genau zur Sprache kam. Dass also entweder sofort verkauft werden kann, aber eben die Übergabe erst später sein soll (entsprechende Miete kann dann entweder noch gezahlt werden oder ist im VK-Preis schon berücksichtigt) oder aber gar der Verkauf mit Ziel erst zum Zeitpunkt x angebahnt wird. Zweiteres wäre mir als Verkäufer allerdings unlieb, da ich ja nicht wüsste, ob der Käufer nicht doch noch abspringt. Insofern würde ich erste Variante bevorzugen (was die Kalkulation des angemessenen Preises nicht einfacher macht) oder aber Variante zwei mit einer entsprechenden Reservierungsgebühr (2 TEUR?) die auf den Kaufpreis angerechnet werden kann.

Insgesamt würde ich wohl eher nicht jetzt schon inserieren, sondern noch ein wenig warten. Aber auch nicht zu lange, denn von der ersten Besichtigung bis zum letztlichen Notartermin können auch unter normalen Umständen, wenn sich alle einig sind, einige Monate vergehen. weitere Besichtigungen / mit Sachverständigen, Finanzierung beim Käufer, evtl. Bankgutachten nötig, dann Notar finden, Vertragerstellung von Käufer und Verkäufer abgenickt.
Da können mal schnell 3-6 Monate ins Land gehen, obwohl alle sich bemühen, schnell zu sein.
Vielleicht noch nen halbes Jahr warten?
Dann weißt du auch mehr ob dein Bauzeitenplan überhaupt eingehalten wird. Denn was machst du, wenn die Übergabe zum Zeitpunkt X fest (im Notarvertrag!) vereinbart ist, sich aber rausstellt, dass der Bau sich um x Monate verzögert.
Für den Fall würde ich sowieso eine Summe in der Hinterhand halten, falls man doch den Hausstand einlagern und in die Ferienwohnung ziehen muss....
 
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