Schwieriger Grundriss Grundstück und Denkmal - §34

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B

buttyhome

Das war mein erster Gedanke, ja.

Wie genau sind denn die Auflagen zum Bestandsgebäude genau? Muss es überhaupt renoviert werden oder darf es nur nicht abgerissen werden?
Man kann es auch als nicht bewohnbar stehen lassen. Aber natürlich verpflichtet Eigentum auch. Irgendwann gibt es Probleme mit Leerstand und zerfallen dürfen Denkmale ja auch nicht. Ich fände es schade, es nicht zu nutzen.
 
K a t j a

K a t j a

was Dir am meisten Sorgen macht?
Erstmal immer, ob das Geld reicht. Aber selbst bei Rockefeller würde man überlegen, wie man strategisch am besten vorgeht. Zuerst sollte man sich immer auf die Musthaves konzentrieren. Der Plan wird zwar für das Gesamtobjekt erstellt aber Nebengebäude und Pfirlefans kommen zuletzt.
Ich würde das Denkmal nur entrümpeln und vor eventuellen Schäden (Dach, Nässe) sichern. Ansonsten steht das da gut und darf nett aussehen, bis es dran ist.

Das neue Haus würde ich auch nicht anbauen sondern als eigenes freistehendes Objekt planen. Zumindest je nachdem, was die Fläche und Abstandsregeln hergeben. Hab jetzt noch nicht so genau geguckt.
Dafür gibt es gleich mehrere Gründe. Erstmal seid Ihr am Hang. Dort irgendwo anzubauen gibt immer Trouble mit den Höhen. Zweitens werden die Materialien ziemlich sicher nicht zusammen passen. Sowohl optisch aber auch technisch wird das ein unnötiger Krampf. Drittens wäre eine isolierte Bauweise günstig, falls man das Denkmal in ferner Zukunft doch irgendwann mal vermieten wöllte, um die Privatsphäre des restlichen Grundstückes zu erhalten.

Ich würde daher an Eurer Stelle zwar einen Gesamtplan erstellen, um die endgültige Grundstücksaufteilung mit allen Wegen, Stellflächen ect. darzustellen. Beim Bau selbst würde ich aber erstmal nur das neue Haupthaus ins Auge fassen und optimieren. Allein mit dem Abriss/Entsorgung und der Herstellung der Baufläche sind vermutlich schon an die 60K weg. Ist natürlich schwer zu schätzen. Wenn es schwierig wird oder hässliche Materialien gefunden werden, kann es auch noch teurer werden. Wenn man Glück hat, geht es auch günstiger.
Dazu die vermutlich 3-stöckige Bauweise, Hangsicherung, eventuelle Erschließungsarbeiten, alle mögliche Eventualitäten was Wasser von oben und unten und per Leitung angeht, Bebauungsplan-Vorgaben und Grundstücksarbeiten. Euren Bedarf kennen wir ja jetzt auch nicht so genau. Je nach Region sind die 700K schon beim Haupthaus inkl. Garten komplett weg.
 
H

haydee

Meine Gedanken

Nebengebäude muss erhalten werden daher wäre ein Nutzen mittelfristig sinnvoll.
Arbeitszimmer, größere Kinder, Vermietung Air BnB. In Schweden hatten wir schon öfter in einem kleinen Nebengebäude gewohnt.

Abbruch sprich mit mehreren Unternehmen. Wir hatten damals Angebote von 100k aufwärts. Letztendlich waren wir bei 42k inklusive Entsorgung von allem. Eine Punkt zur Kostenersparnis war, das wir Zeit hatten. Wir haben nicht gesagt im November muss abgebrochen werden, sondern im März kommt die Bodenplatte bis dahin muss geräumt sein. Er hatte sich auch zeitgelassen und die Leute geschickt wie sie Luft hatten.
Wir hatten übrigens viel mehr abgerissen als du es vor hast.

Wir haben ebenfalls einen Hang. Alle waren sich einig den Hang nicht anzurühren. Ist etwas steiler als eurer und oberhalb noch eine Straße. Hangabsicherung kostet und ein Restrisiko bleibt.
Die alten Stützmauern stehen auch heute noch. Wir haben das Haus davor gesetzt.

Was rechtlich geht dafür ist dein Architekt zuständig. Ich finde seinen Vorschlag nicht schlecht
 
B

buttyhome

Ich würde das Denkmal nur entrümpeln und vor eventuellen Schäden (Dach, Nässe) sichern. Ansonsten steht das da gut und darf nett aussehen, bis es dran ist.
Kann alle Argumente gut nachvollziehen. Ich würde aber in den sauren Apfel beißen und das Denkmal direkt mit machen (egal ob Eigennutz, Vermietung, einzeln stehend etc.). Das kommt eh irgendwann dran. Mal sehen, wie die Zinsen sich entwickeln. Da ich mit höherer Inflation rechne, werden die wahrscheinlich nicht so bald fallen...
 
Zuletzt aktualisiert 03.01.2026
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