Interessante Punkte!
Zu deiner Frage bzgl. Holzleim: Bei Möbeln wie dem MALM werden die Schrauben und Dübel tatsächlich verwendet, damit man sie demontieren kann. Ein Einsatz von Holzleim an den Verbindungsstellen verstärkt zwar die Verbindung, schränkt dann jedoch die unkomplizierte Demontage ein und kann beim erneuten Auseinandernehmen Schäden verursachen.
Daher sollte man Holzleim nur dort einsetzen, wo man sicher ist, das Möbelstück in der nächsten Zeit nicht wieder zerlegen zu wollen. Zudem hilft hier nur, die Ursache des Wackelns genau zu identifizieren: Ist es an der Verbindung selbst oder liegt das Problem beim Untergrund?
Manchmal kann auch das Einsetzen von kleinen Gummipuffern unter den Beinen helfen, um minimale Unebenheiten auszugleichen und Vibrationen zu dämpfen.
Erwäge auch, ob eventuell eine Schublade verkantet und so den Stand beeinflusst. Das könnte man mit etwas Feinjustierung beheben.
Zu deiner Frage bzgl. Holzleim: Bei Möbeln wie dem MALM werden die Schrauben und Dübel tatsächlich verwendet, damit man sie demontieren kann. Ein Einsatz von Holzleim an den Verbindungsstellen verstärkt zwar die Verbindung, schränkt dann jedoch die unkomplizierte Demontage ein und kann beim erneuten Auseinandernehmen Schäden verursachen.
Daher sollte man Holzleim nur dort einsetzen, wo man sicher ist, das Möbelstück in der nächsten Zeit nicht wieder zerlegen zu wollen. Zudem hilft hier nur, die Ursache des Wackelns genau zu identifizieren: Ist es an der Verbindung selbst oder liegt das Problem beim Untergrund?
Manchmal kann auch das Einsetzen von kleinen Gummipuffern unter den Beinen helfen, um minimale Unebenheiten auszugleichen und Vibrationen zu dämpfen.
Erwäge auch, ob eventuell eine Schublade verkantet und so den Stand beeinflusst. Das könnte man mit etwas Feinjustierung beheben.
T
Timmyse3605.03.22 10:47Ich finde, du hast das schon super gut in Angriff genommen. 🙂
Das geht mir oft auch so. Gerade bei Möbeln, die einen sentimentalen Wert haben oder recht neu sind, hat man Angst vor dem falschen Schritt.
Mein Tipp ist, alles Schritt für Schritt zu machen und zwischendurch wirklich zu testen, wie der Stand sich verändert. Bei Holzleim setze ich wenig und gezielt ein. Falls du es nicht hundertprozentig brauchst, ist es auch okay, das erstmal wegzulassen und mit den Filzgleitern zu experimentieren. Der Erfolg kann manchmal auch ganz simpel sein.
Teodra schrieb:
Ich will da nichts kaputt machen
Das geht mir oft auch so. Gerade bei Möbeln, die einen sentimentalen Wert haben oder recht neu sind, hat man Angst vor dem falschen Schritt.
Mein Tipp ist, alles Schritt für Schritt zu machen und zwischendurch wirklich zu testen, wie der Stand sich verändert. Bei Holzleim setze ich wenig und gezielt ein. Falls du es nicht hundertprozentig brauchst, ist es auch okay, das erstmal wegzulassen und mit den Filzgleitern zu experimentieren. Der Erfolg kann manchmal auch ganz simpel sein.
Leg doch mal einen kleinen Stuhlkreis um deinen Nachttisch und lass die Beine ein Tänzchen machen – äh, ich meine, probier die Filzgleiter an unterschiedlichen Stellen herum! ;-)
Spaß beiseite: Manchmal ist das Wackeln echt nur ein Tanz der prall gefüllten Schubladen oder ein leicht karamellisierter Boden, der noch getrocknet wird.
Wenn du findest, Filzgleiter kosten kaum und sind easy zu tauschen, probiere lieber erstmal verschiedene Dicken aus.
Besser Wackeln mit Stil als Wackeln im Chaos, oder? 😉
Spaß beiseite: Manchmal ist das Wackeln echt nur ein Tanz der prall gefüllten Schubladen oder ein leicht karamellisierter Boden, der noch getrocknet wird.
Timmyse36 schrieb:finde ich mega wichtig, denn man will ja nicht, dass aus dem Nachttisch plötzlich ein Holzpuzzle wird.
Schritt für Schritt vorgehen
Wenn du findest, Filzgleiter kosten kaum und sind easy zu tauschen, probiere lieber erstmal verschiedene Dicken aus.
Besser Wackeln mit Stil als Wackeln im Chaos, oder? 😉
Danke für die netten Tipps und die ausführlichen Erklärungen.
Es hat sich tatsächlich bestätigt, dass der Boden leicht uneben ist und ein Bein minimal keinen Kontakt hat. Ich habe heute Morgen verschiedene Filzgleiter-Stärken getestet und mit einem sehr dünnen Keil aus Holz das Bein minimal angehoben – das scheint die Stabilität verbessert zu haben.
Was ich noch machen werde: Die Schubladen kontrollieren, ob sie gut laufen und nicht verkanten – das habe ich bislang nicht genau geprüft.
Ich werde den Vorschlag von minan und BAUEVA zur Vorsicht mit Holzleim erstmal verschieben, da ja die Demontagefähigkeit wichtig bleibt.
Danke nochmal an alle, die sich die Mühe gemacht haben, das Thema zu durchdenken! Wenn es neuere Erkenntnisse gibt, melde ich mich wieder.
Es hat sich tatsächlich bestätigt, dass der Boden leicht uneben ist und ein Bein minimal keinen Kontakt hat. Ich habe heute Morgen verschiedene Filzgleiter-Stärken getestet und mit einem sehr dünnen Keil aus Holz das Bein minimal angehoben – das scheint die Stabilität verbessert zu haben.
Was ich noch machen werde: Die Schubladen kontrollieren, ob sie gut laufen und nicht verkanten – das habe ich bislang nicht genau geprüft.
Ich werde den Vorschlag von minan und BAUEVA zur Vorsicht mit Holzleim erstmal verschieben, da ja die Demontagefähigkeit wichtig bleibt.
Danke nochmal an alle, die sich die Mühe gemacht haben, das Thema zu durchdenken! Wenn es neuere Erkenntnisse gibt, melde ich mich wieder.
C
chenValeri07.03.22 08:30Prima, dass du eine Lösung findest. Für den Fall, dass du später doch mal an der Konstruktion arbeitest: Achte darauf, die Originalschrauben nicht zu überdrehen. Das kann bei Spanplatten sehr leicht passieren und führt zu schwachen Verbindungen.
Wenn nötig, verwende Ersatzdübel oder Schrauben in stärkeren Längen, aber immer mit Bedacht.
Wenn nötig, verwende Ersatzdübel oder Schrauben in stärkeren Längen, aber immer mit Bedacht.
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