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ᐅ KFW300 ohne QNG Siegel möglich?


Erstellt am: 08.11.2024 16:49

PMW1993 08.11.2024 16:49
Hallo Zusammen,

ich werde nicht ganz schlau aus der KfW Homepage.
Unser Hausanbieter erreicht KFW40 ohne QNG. Kann ich damit dann KFW300 Förderprogramm nutzen? Oder ist das QNG Siegel zwingend nötig?

Grüße

Philipp

nordanney 08.11.2024 17:41
PMW1993 schrieb:

ich werde nicht ganz schlau aus der KfW Homepage.
Lesen hilft. Beide Möglichkeiten sind gegeben. Die Kredithöhe ist jeweils unterschiedlich.

Was fördern wir? Überblick zu klimafreundlichen Wohngebäuden und Förderstufen.

Rübe1 09.11.2024 11:28
Na ja, kfw 40 reicht nicht aus für 300. Knackpunkt ist der Co2-Ausstoß. Also 40+ Man bekommt das mit viel Rechentricks evtl. mit ner Erdwärmwpumpe hin, oder ner vollkommen gepimpten Nahwärme.

All das sollte aber Dein Hausbauer wissen.

paddi 11.11.2024 12:15
Es kann mit und ohne QNG gebaut werden wobei mit QNG sich gar nicht lohnt.
Ohne QNG und KFW 40 mit LCA machen die meisten. Ist auch recht einfach erreichbar mit ein paar kleinen Verbesserungen am Dach und Bodenplatte. Alles halb so wild. Wir sind grad mitten drin komplett Massivbau.

-Malte- 03.07.2025 22:10
paddi schrieb:

Ohne QNG und KFW 40 mit LCA machen die meisten. Ist auch recht einfach erreichbar mit ein paar kleinen Verbesserungen am Dach und Bodenplatte. Alles halb so wild. Wir sind grad mitten drin komplett Massivbau.

Kannst du etwas mehr Details bzgl. deines Massivbaus mit KFN40 geben (insbesondere Wandaufbau)?

Wir haben gerade zwei Erstgespräche mit lokalen Architekten geführt und in beiden Fällen wurde ganz klar gesagt, dass Massivbau mit KFN40 bei uns in der Gegend praktisch nicht gebaut wird. Die Aufpreise gegenüber Gebäudeenergiegesetz wären so massiv, dass in beiden Fällen (und das waren keine kleinen Architekturbüros) aufgrund fehlender Nachfrage praktisch keine Erfahrungen bestehen.

nordanney 03.07.2025 22:47
-Malte- schrieb:

Kannst du etwas mehr Details bzgl. deines Massivbaus mit KFN40 geben (insbesondere Wandaufbau)?
Was hast Du für konkrete Fragen? KfW40 ist kein Problem. Musst halt "nur" ordentlich dämmen, passende Fenster/Türen verbauen und WP/Kontrollierte-Wohnraumlüftung/Photovoltaik nutzen.
-Malte- schrieb:

Wir haben gerade zwei Erstgespräche mit lokalen Architekten geführt und in beiden Fällen wurde ganz klar gesagt, dass Massivbau mit KFN40 bei uns in der Gegend praktisch nicht gebaut wird. Die Aufpreise gegenüber Gebäudeenergiegesetz wären so massiv, dass in beiden Fällen (und das waren keine kleinen Architekturbüros) aufgrund fehlender Nachfrage praktisch keine Erfahrungen bestehen.
Korrekt. Das lohnt sich nicht wirklich. Entweder mit QNG und Förderung oder halt so, wie es passt. Denn am Ende ist der Energieverbrauch bei beiden Varianten (55 und 40) sehr nah beieinander. Wenn Du im typischen Einfamilienhaus 55 mit 600€ im Jahr heizt und es bei einem Einfamilienhaus 40 dann nur 450€. brauchst Du mehr als ein Leben, um vielleicht 10-15k Mehraufwand reinzuholen.
Im Zweifel baust Du mit WDVS und ärgerst Dich dann über zu dicke Wände. Oder schwenkst für einen dünnen WDVS-Aufbau auf Resol um, wo alleine nur das Dämmmaterial gerne die 100€ je am überschreitet.

P.S. Ich habe in der Sanierung einen Wandaufbau Resol selber umgesetzt. 120qm Wohnfläche beheize ich (formal KfW 55, von der Dämmung der Wände aber besser) mit 350€ inkl. Warmwasser im Jahr. Warum soll ich dann ein 40er Haus versuchen hinzubekommen? Kümmere Dich lieber um eine externe Planung Deiner Heizung, da dort viel mehr die Musik drin ist, als im Wandaufbau zwischen 40 und 55.
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