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ᐅ IKEA Besta - wie baue ich eine Kombination mit verschiedenen Fachbreiten?

Erstellt am: 14.06.18 09:17
T
Tekileo
T
Tekileo
14.06.18 09:17
Hallo zusammen,

ich plane, eine IKEA Besta Kombination zu bauen, in der ich verschiedene Fachbreiten miteinander kombiniere. Also z.B. ein Element mit 60 cm Breite neben einem anderen mit 40 cm Breite. Meine Frage ist, wie setze ich das am besten technisch um, damit die Module stabil verbunden sind und optisch gut zusammenpassen? Gibt es bestimmte Verbindungselemente oder Tricks, die ich beachten sollte?

Außerdem interessiert mich, ob es bei unterschiedlichen Fachbreiten Einschränkungen gibt, etwa beim Einbau von Türen, Schubladen oder Deckplatten. Gibt es zudem Empfehlungen zur Montage-Reihenfolge, damit der Schrank später nicht kippelt oder auseinanderdriftet?

Danke schon mal für eure Tipps!
K
kloreo
14.06.18 09:35
Du kannst verschiedene Fachbreiten mit den Originalverbindern von IKEA verbinden. Am besten mit den Metallverbinderplatten, die es extra für Besta gibt. Wichtig ist, dass die Rückwände alles stabilisieren.

Türen und Schubladen musst du passend zur jeweiligen Modulbreite kaufen. Dabei meistens die 60- und 40-cm-Varianten kombinieren.
B
Brian
14.06.18 10:02
Hallo Tekileo,

ich finde deine Frage sehr gut formuliert und möchte dir etwas ausführlicher antworten, da gerade die Kombination von verschiedenen Besta-Breiten öfter für Verwirrung sorgt.

Grundsätzlich: IKEA Besta ist modular aufgebaut, das heißt, einzelne Korpusse mit 60, 40, 80 cm Breite lassen sich nebeneinander stellen. Für die Verbindung gibt es seitens IKEA stabile Metallwinkel und Verbinder, die man innen verwendet, um die Korpusse sicher zu fixieren.

Bei Fachbreiten-Mischungen ist wichtig, dass absolut alle Elemente auf derselben Bodenhöhe stehen, sonst kann der Schrank kippeln. Ein Wasserwaage und ggf. kleine Unterlegkeile sorgen hier für eine stabile Basis.

Türen, Schubladenfronten und andere Beschläge müssen du passend zur Breite wählen (zum Beispiel 60 cm Türen für 60 cm Korpus).

Bei der Montage folgt man am besten zuerst der Grundanleitung des Einzelkorpusses, dann werden mehrere Module verbunden. Die Rückwand als Querverstrebung ist entscheidend für die Stabilität, vor allem bei längeren Kombinationen.

Falls du darüber hinaus das Ganze an der Wand befestigen kannst, umso besser – das verhindert Kippen sicher.

Ich hoffe, das hilft dir weiter!
D
dinano
14.06.18 11:22
Interessant, dass die meisten hier die IKEA Verbindersätze als alleinige Lösung betrachten.
Brian schrieb:
Für die Verbindung gibt es seitens IKEA stabile Metallwinkel und Verbinder, die man innen verwendet, um die Korpusse sicher zu fixieren.

Diese Verbindungen halten zwar bei kurzen Kästen, aber je nach Aufbau sollte man über zusätzliche Stabilisierung nachdenken, besonders wenn Last auf den Schubladen liegt oder schwere Geräte draufstehen. Oft wird hier auch auf alternative Schraubverbindungen oder stärkere verborgene Winkel zurückgegriffen.

Außerdem frage ich mich, wie praktikabel es wirklich ist, unterschiedlich breite Module direkt aneinander zu setzen, wenn die Fußbodenunebenheiten auch noch eine Rolle spielen. Eine Rahmenkonstruktion aus Holzleisten, die man mit den Korpussen verbindet, kann zusätzliche Stabilität bringen und Unregelmäßigkeiten ausgleichen.

Was meint ihr zu dieser Art der Lösung? Reicht die IKEA-Standardmontage wirklich in allen Fällen?
S
Sidneypu
14.06.18 13:07
Die Frage nach der Stabilität bei verschiedenen Fachbreiten ist durchaus berechtigt.

Ich kann nur bestätigen, dass die Original-Verbinder von IKEA gut sind, wenn der Untergrund eben ist und man die Rückwände sauber montiert. Die Rückwände sind entscheidend, weil sie die seitliche Verwindung verhindern.

Wenn du unebenen Boden hast oder mehrere Reihen stapelst, würde ich empfehlen, die unteren Module höhenverstellbar auszurichten und an der Wand zu befestigen – dann ist das Gesamtensemble stabil.

Was die Montage betrifft: zuerst alle Einzelkästen komplett montieren, dann mit den Verbindungselementen verbinden, erst danach hinten die Rückwände einschlagen. So klappt das am besten.
T
Tekileo
14.06.18 15:41
dinano schrieb:
Diese Verbindungen halten zwar bei kurzen Kästen, aber je nach Aufbau sollte man über zusätzliche Stabilisierung nachdenken, besonders wenn Last auf den Schubladen liegt oder schwere Geräte draufstehen.

Das klingt plausibel, danke. Ich möchte auch einen Fernseher und weitere Elektronik auf der Kombination abstellen, daher ist mir die Stabilität wirklich wichtig.

Gibt es für die Verstärkung ohne große sichtbare Eingriffe vielleicht auch Verwendungsmöglichkeiten von Winkeln, die man innen versteckt? Oder passen da die IKEA Verbinder eigentlich wirklich gut rein?
Sidneypu schrieb:
erst danach hinten die Rückwände einschlagen
– meinst du dabei die dünnen Platten, die man hinten mit Nägeln befestigt? Oder eher die dickeren Möbelrückwände?

Wie sind eure Erfahrungen mit dem Verbinden unterschiedlicher Tiefen? Ich habe nämlich auch vor, einige Module mit 40 cm Tiefe zu kombinieren, andere mit 60 cm. Geht das problemlos?
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