Hausbau möglich ? - abbezahltes Haus

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Hm. Tatsächlich vermutlich nicht ganz einfach. Einen Anbau im EG ans Wohnzimmer (z.B. Wintergarten) muss der Nachbar zustimmen, da hier Abstandsflächen verletzt werden. Wahrscheinlich wird auch die Baugrenze überschritten, aber evtl. wird das mit Zustimmung des Nachbarn auch genehmigt.
Die Loggia im OG sehe ich auch als gute Möglichkeit. Was sind denn für Zimmer dahinter? Nur eins oder zwei? Diese(s) Zimmer könnte vergrößert werden und dann evtl. etwas abgeteilt. Magst du die Grundrisse mit uns teilen?

Ganz ehrlich - mit dem Garten habt ihr euch sehr viel Mühe gegeben. Diese Mühe wird euch beim Verkauf kaum bezahlt, da zählen die QM Garten und Wohnen für den Preis.
 
Jetzt mal eine andere Frage:
Unser jetziges Haus ist ja von 1971.
Heizung und Fenster: neu 2007/2008
Bäder neu 2014
Alle Wände, Böden neu gemacht
(Also laminat/Fliesen, tapezieren) 2014
Was der Vorbesitzer sonst außer den Fenstern/ Heizung gemacht hat weiß ich leider nicht. Als Wasserleitung ist Kupfer verlegt.
Strom: hier ist ein sicherungskasten mit fi im Keller und zig einzelne Sicherungen.
Muss ich mir wegen irgendetwas außer dem Dach die nächsten Jahre/ Jahrzehnte Sorgen machen?

Laut energieausweis kommt das Haus auf einen Wert von glaub 130 oder 140, empfohlen wird nur eine Dämmung der Außenwände auf Bodenhöhe oder so ähnlich.

Falls die alten heizungsrohre und Wasserleitungen noch nie getauscht worden sind, ist das ein Problem?
Ansonsten wirkt das Haus auch laut befreundeten Handwerken von der Substanz her ordentlich.

Danke vorab!
 
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alte Heizungsrohre sind kein Problem, da immer das gleiche Wasser drin ist, d.h keine Korrosion oder Kalk. Wasserrohre hängt von der Wasserqualität (Härte) ab.
Elektrik hört sich gut an, wenn zumindest ein FI verbaut ist.
 
Ganz ehrlich - mit dem Garten habt ihr euch sehr viel Mühe gegeben. Diese Mühe wird euch beim Verkauf kaum bezahlt, da zählen die QM Garten und Wohnen für den Preis.
Nö. Zumindest im Umkreis von Düsseldorf heben optisch gepflegte Häuser und Gärten den Preis ordentlich an. Diese Häuser bleiben auch nie lange auf dem Markt.

Aber ich gebe dir Recht: die Banken bewerten deswegen kaum nen Euro höher. Aber das ist dann weniger das Problem des Verkäufers
 
@basti009 hat sich denn mittlerweile was getan?

Vielleicht hilft dir unsere Vorgehensweise ja ein Stück weiter?!

Wir befinden uns in ähnlicher Situation. Haus wäre in 4 Jahren abbezahlt, aber bei uns ist ein GS bereits gefunden und wird seit gut 2 Jahren bereits finanziert.

Wir sind letztlich folgendermaßen vorgegangen.

Zunächst haben wir uns von mehreren Bauunternehmen ein Angebot für ein Haus unserer Vorstellungen erstellen lassen. Mit Puffern für Aufmusterungen, Baunebenkosten und evtl. noch anfallende weitere Kosten (zusätzliche Möbel etc.) hatten wir sodann einen Betrag errechnet.

Anschließend haben wir über Immoscout im Bereich Immobilie verkaufen eine Anfrage erstellt. Immoscout leitet deine Anfrage an 3 Makler weite

Wir haben uns mit den 3 unterschiedlichen Maklern verabredet, diese sind vorbeigekommen und haben sich das Haus echt bis ins kleinste Detail angesehen.

Einer hat sofort ne Einschätzung abgegeben, die anderen beiden haben erst einige Tage später ein „mögliches“ Exposé inkl. Wertermittlung (und genauer Erklärung, wie man auf den Preis kommt) an uns geschickt.

Unser Haus wurde deutlich höher geschätzt, als ich gedacht hätte!

Dann haben wir aus allen 3 Einschätzungen einen Mittelwert gezogen, davon einen kleinen Verhandlungsbetrag abgezogen und so errechnet, wie viel Eigenkapital uns im Falle des Verkaufs im schlechtesten Falle bleiben würde.

Wir sind bereit, ich Ende 30 und Er Anfang 40 nochmal ne Finanzierung aufzunehmen und unterschreiben in 3 Wochen den Vertrag mit dem Bauunternehmen
 
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